Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen

Beim Linken dreht sich alles um Gerechtigkeit und wenn der Rechte darauf verweist, daß einem die Güter und Privilegien schließlich nicht zugewiesen werden, sondern daß man sie erarbeiten müsse, d.h. Leistung belohnt wird, verweist der Linke triumphierend auf die Erben, die ihre Stellung und ihren Reichtum sich eben nicht erarbeitet haben.

Dagegen ist natürlich kaum etwas einzuwenden, aber im Grunde ist das ein moralisches Argument. Was sagt die Bioenergetik dazu?

Zunächst einmal: in Der Mensch in der Falle führt Elsworth F. Baker aus, daß der Linke auf subversive Weise gegen den Vater rebelliert, während der Rechte in offener Konkurrenz mit ihm steht. Dabei müsse es, so Baker, natürlich nicht in jedem Fall um den wirklichen Vater gehen, sondern ganz allgemein um das Vaterimago bzw. „das von den Vätern überkommene“.

Wegen seiner Rebellion sagt sich der Linke von der Generationenfolge los: vom Vater und seinem eigenen Vatersein, d.h. von „den Vätern“. Das ist seine Art zu sagen: „Ich bin kein Tier“! (Der Rechte bringt dieses Diktum des gepanzerten Menschen weitaus direkter mit seiner tiefsitzenden Sexualverneinung, die sich in den diversen überkommenen Religionen und „philosophischen Lebensanschauungen“ organisiert hat, zum Ausdruck.) Wenn der Linke also gegen das Erben wettert, geht es in Wirklichkeit gar nicht um Gerechtigkeit (ist ein Lottogewinn gerecht?), sondern im obigen Sinne um seine grundsätzliche Verneinung des „Vätererbes“. Der Rechte sieht sich als Teil einer Generationenfolge, die seinem Leben auf der einen Seite Sicherheit (Vergangenheit) und auf der anderen Seite Sinn (Zukunft) verleiht. Der Linke hingegen ist der geborene „Existentialist“, unglücklich, verbiestert, voller Ressentiment und durch und durch nihilistisch.

Bevor wir über die soziale Frage des Erbens überhaupt diskutieren können, haben wir uns mit der charakterlichen Frage auseinanderzusetzen! Im übrigen sollten wir alle von tiefster Dankbarkeit durchdrungen sein, denn wirklich ALLES haben wir leistungslos ererbt: uns selbst, unsere Sprache, unsere Umwelt und unsere Werkzeuge.

Heil Dir Heiliges Deutschland!

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9 Antworten to “Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Lehrer in den USA heute:

    https://www.bitchute.com/video/3pgXg55lNPI/

  2. Robert (Berlin) Says:

    Der Witz des Jahrhunderts! Ich bin ein Fastenprofi, ich friere wie ein Nacktmull beim Fasten. Diese Witzfiguren (verwöhnte Bürgerkinder, die niemals Not erleiden mussten) würden ohne Proteinriegel keinen Tag bei dem Wetter aushalten. Alles nur PR-Lügen!

    • Peter Nasselstein Says:

      Passenderweise heißt einer von ihnen „Mephisto“.

    • Robert (Berlin) Says:

      Musste mal wieder Recht haben:

      Sowieso ein seltsamer Hungerstreik:

      Morgens, nach dem Aufstehen, nähmen sie Elektrolyte zu sich, Vitamintabletten, 300 Milliliter Saft und ein Medikament, das verhindern solle, dass sie aufgrund des Nahrungsentzugs Hirnschäden entwickelten. Bevor sie losgelegt hätten, hätten sie sich bei Ärzten durchchecken lassen, Gewicht, Blutwerte. Hier, im Camp, kämen außerdem regelmäßig Sanitäterinnen und Psychologinnen vorbei, die bei den Streikenden Blutdruck messen und fragen, wie es ihnen geht. Gut geht es nicht.

      Wenn man sich wenig bewegt und nur liegt, könnte ein Glas Fruchtsaft reichen, um den Bedarf zu decken. Orangensaft zum Beispiel oder auch Bananensaft enthalten ziemlich viele Kalorien. Viele halten Orangensaft für so gesund, ahnen aber nicht, dass er dick macht, weil eben sehr viele Kohlenhydrate drin sind.

      https://www.danisch.de/blog/2021/09/11/die-komische-erpressungsmentalitaet-der-generation-z/

  3. Peter Nasselstein Says:

    We invite you to listen to the next episode of our A Different Kind of Psychiatry Podcast, ”Therapy Transforms an Anxious Woman’s First Pregnancy.” This episode features audio from one of our recent webinar presentations. Theodota Chasapi, M.D. tells Edward Chastka, M.D. about her patient, Anna, who felt anxious and overwhelmed by pregnancy. She was nervous, physically uncomfortable, and completely dependent on her parents when she first came for treatment. Learn how Anna’s life improved dramatically after a short course of medical orgone therapy.

    https://adifferentkindofpsychiatry.blubrry.net/

  4. Peter Nasselstein Says:

    Wir verlieren uns buchstäblich. Heute nach längerer Zeit wieder in der Hamburger Hafencity. „Wo bin ich hier? Chicago, Shanghai, Singapur, Sidney?“ Danach auf der Veddel, die wohl wohlig nach Hamburg aussieht, aber irgendwie muß eine Neutronenbombe gefallen und die Toten durch Türken und Araber ausgetauscht worden sein! Ohne die Wildnis Wilhelmsburgs, gefühlt nur ein paar Meter weiter, würde ich es in meiner eigenen Heimatstadt kaum aushalten – auch wenn ich am „Dursun Akcam Ufer“ dann doch aufgegeben habe. Ich kann mir gar nicht ausmalen, wie schön diese Stadt vor dem alliierten Bombenterror und dem Genozid durch Umvolkung gewesen sein muß!

    • Robert (Berlin) Says:

      Grüne Verkehrssenatorin will Berliner S-Bahn aufteilen und privatisieren. Wer ist hier neoliberal? Dann werden Fahrten teurer und wer kann sich bei steigenden Kraftstoffsteuern noch ein Auto leisten? Immobilität und Stillstand, Zeichen des Öko-Faschismus.

  5. Peter Nasselstein Says:

    Sie wollen an unser Erbe und zwar „Erbe“ in wirklich jedem denknbaren Sinne! Angefangen mit dem Vermögen, das sich vielleicht in Jahrhunderten angesammelt hat:

    http://www.pi-news.net/2021/09/peter-boehringer-ueber-das-eu-vermoegensregister-und-die-folgen/

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