
Schlagwörter: Atomausstieg, Atomkraftwerke, Ölförderung, Ölindustrie, Castoren, Endlager, Erdöl, Erdkruste, fossile Brennstoffe, Globale Erwärmung, Gorleben, Kernkraft, Klimaforscher, Klimakatastrophe, Luftschadstoffe, Naher Osten, NORM-Stoffe, Polonium, radioaktive Rückstände, radioaktive Stoffe, radioaktiver Abfall, Radioaktivität, Radium, Radon, Uran, Waldschäden, Waldsterben, Wüsten, Wetterextreme, Wilhelm Reich, Zwischenlager
8. November 2010 um 16:22 |
„In spätestens hundert Jahren werden wir in der Lage sein, radioaktive Stoffe in nichtradioaktive umzuwandeln.“
Mag sein; ist eine Prophezeiung, wie ich sie immer schon belanglos fand.
8. November 2010 um 17:18 |
Naja, ich verweise auf meinen Blogeintrag ORUR in Bochum von vor einem Jahr.
10. Februar 2011 um 13:06 |
Vögel in Tschernobyl haben kleinere Gehirne
Die radioaktive Strahlung in Tschernobyl hatte sehr wahrscheinlich einen negativen Einfluss auf das Gehirnwachstum von in der Region lebenden Vögeln.
Französische und amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass das Gehirn von Vögeln in Tschernobyl im Durchschnitt fünf Prozent kleiner ist als das von Artgenossen, die nicht in Gebieten mit radioaktiver Strahlung leben. Wie BBC News berichtet, trifft dies vor allem auf Vögel zu, die weniger als ein Jahr alt sind.
Untersuchungen an 550 Vögeln
Der Befund deutet laut Forschungsleiter Andreas Möller von der Universität Paris Süd darauf hin, dass viele Vögel bereits als Embryo durch den negativen Effekt der Strahlung auf ihr Gehirn sterben. In der wissenschaftlichen Zeitschrift PloS One berichten die Wissenschaftler ausführlich über den Effekt.
Insgesamt untersuchten die Forscher 550 Vögel 48 verschiedener Arten und verglichen den Gehirnumfang der Tiere mit Vögeln aus anderen Gebieten.
Bereits seit Längerem ist bekannt, dass Vögel den Umfang ihrer Organe verändern können, um in schwierigen Umständen zu überleben. So lassen viele Zugvögel Magen, Darm und Leber während ihrer Flüge schrumpfen, sodass diese Organe weniger Energie verbrauchen.
Gründe noch unklar
Noch ist unklar, warum die radioaktive Strahlung nach Reaktorunglück in Tschernobyl bei Vögeln zu kleineren Gehirnen führt. Möglicherweise schrumpfen die Gehirne aufgrund des durch die Strahlung erfahrenen Stresses.
Laut den Wissenschaftlern ist es auch denkbar, dass die freigesetzte Kernenergie den Wachstumsprozess des Vogelgehirns direkt stört.
http://www.contratom.de/2.0/index.php?mod=artikel&id=31636
Original:
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0016862