Posts Tagged ‘Naher Osten’

Peters Geschichte

2. Juli 2020

Schon als 12- oder 13jähriger ist mir bei der Lektüre von Büchern über die „verlorenen Welten“ der Antike und Vorzeit, wie beispielsweise Cerams Götter, Gräber und Gelehrte, aufgefallen, daß diese ungeheueren Zeiträume von geschichtslosen „dunklen Zeitaltern“ zerrissen waren und die Geschichte sich ansonsten ständig wiederholte. Die gleichen Entdeckungen und Eroberungen werden im Verlauf einer offenbar nicht vorhandenen Entwicklung immer wieder gemacht, um danach unerklärlicherweise bald wieder in der Versenkung zu verschwinden. Monoton werden ständig dieselben Geschichten erzählt. Es ist fast unmöglich, die Chroniken unmittelbar benachbarter Kulturen logisch aufeinander abzustimmen. Der Zeitablauf machte keinen organischen Sinn, so daß meine jugendliche Faszination schnell in Widerwillen umschlug.

Als ich viele Jahre später Immanuel Velikovsky las, der versuchte, Ordnung in die westlichen „Zeitalter im Chaos“ hineinzubringen, stellte sich schnell heraus, daß er kaum mehr getan hatte, als die Geschichte des Nahen Ostens, die durch die Rekonstruktion der neuzeitlichen Altertumsforscher vollends durcheinandergeraten war, an der biblischen Geschichte neu auszurichten. Seine Rekonstruktion war ziemlich abwegig, da es keinen archäologischen Beleg für das Alte Israel gibt: Salomo, David und gar Moses sind allenfalls netter Erzählstoff. Daß Velikovsky mit Hilfe der nachweisbar frei erfundenen Bibel Ordnung schaffen konnte, war Hinweis darauf, daß die Alte Geschichte in ihrer Gesamtheit nicht etwa gelebt, sondern genauso wie die Bibel geschrieben worden war.

Velikovskys Forschungen entwickelten sich aus seiner Auseinandersetzung mit Freuds Buch Der Mann Moses und die monotheistische Religion, in dem sich Freud mit dem Rüstzeug der Psychoanalyse als Altertumsforscher versucht – und dabei ein weiteres Mal die Psychoanalyse ad absurdum führt. Doch bereits ein Jahrzehnt vorher war von Reich die Weiterentwicklung der Psychoanalyse zur Charakteranalyse in Angriff genommen worden. Er war zunehmend weniger an Erinnerungen und deren interpretativen Durchdringung interessiert, sondern am gegenwärtigen Funktionieren. Nicht die Erinnerungen bestimmen die jetzige Psyche, sondern umgekehrt: die (geschichtlich gewachsenen) aktuellen psychischen Verhaltensmuster und konkret greifbaren körperlichen Strukturen bedingen bestimmte „Erinnerungen“. Entsprechend kann es bei der Alten Geschichte nicht um die doch immer ziemlich willkürliche Rekonstruktion der Historie gehen, sondern allenfalls um das Freilegen von „metahistorischen“ Strukturen, die die Geschichtskonstruktion zur Zeit ihrer Fixierung bestimmten.

Unter den diversen „Geschichtskritikern“ ist der russische Mathematiker Anatolij T. Fomenko am konsequentesten vorgegangen und ist deshalb im Bereich der Geschichtswissenschaft vielleicht die beste Entsprechung zu Reichs Herangehensweise. Fomenko zufolge ist die gesamte Geschichte vor dem Dreißigjährigen Krieg (1618) ein Konstrukt. Aufgrund einer statistischen Computeranalyse der Geschichtsdaten weist er nach, daß die Alte Geschichte künstlich generiert wurde, indem ein Grundmuster von 333 bzw. 360 Jahren vervielfältigt und in immer neuen Variationen der Grundelemente über die Zeitachse verschoben wurde. Nach der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert entzieht der Buchdruck, der die damalige Geschichtserfindung und ihre flächendeckende Verbreitung erst möglich gemacht hatte, die Geschichte ein für allemal dem menschlichen Zugriff. Man denke nur an die Institution „Tageszeitung“!

Was Fomenko, ähnlich wie vor ihm Velikovsky, unterließ, war eine konsequente Würdigung der theologischen Natur der Geschichtserfindung. Offensichtlich wurde zur Zeit der sogenannten „Re-Formation“ zusammen mit der Bibel eine zu ihren Aussagen passende Weltgeschichte kreiert, d.h. beides wurde gedruckt und unters Volk gebracht. (Dieser Ursprung der Bibel erklärt auch, warum die Amischen und die orthodoxen Juden bis heute partout darauf beharren, ausgerechnet in einer Welt des 17. Jahrhunderts leben zu wollen: die Bibel und die damalige Zeit gehören untrennbar zusammen.)

Gleichzeitig flossen, quasi nebenbei, die leider ganz und gar nicht „christus-haften“ partikularen Interessen der Schöpfer dieser pseudorealistischen Konstruktion in die Christus-Gestalt ein: im Geiste der damaligen machiavellistischen „Humanisten“, die natürlich auf der Seite der entrechteten „Plebejer“ standen, war Jesus ein Führer, der Schwäche und Ohnmacht in Stärke transformiert und in eine „geistige“ Macht, die alle „weltliche“ Macht übersteigt. In dieser Hinsicht waren diese „Befreiungstheologen“ Vorläufer und Inspiratoren von Lenin und Hitler. Diese diabolische Dynamik und die ins Auge springende schizoide Doppelgesichtigkeit Jesu – Spartakus/Cäsar, Bettelmönch/Pontifex Maximus, Diogenes/Alexander, Pazifist/herrschsüchtiger Gewaltmensch – wird in Christus thematisiert.

Andererseits: daß eine reale, charismatische Figur, ein genitaler Charakter und sein tragisches Schicksal die Autoren der Christus-Geschichte inspiriert hat, ist anzunehmen, denn nur so wäre die unwiderstehliche Kraft des Christentums und der Geschichtskonstruktion, die es perfekt illustriert, erklärlich. Reich schrieb dazu:

Die Geschichte Christi hat die Menschheit tief berührt und zu Tränen, Jammer und großer Kunst bewegt, weil sie die eigene, tragische Geschichte der Menschheit ist. Jeder Mensch ist Christus und Opfer der Pest. Die Menschen sind hilflos vor ihren eigenen Gerichten, fliehende Jünger und schlafende Bewunderer; es sind Judasse, die dem Meister den Todeskuß geben und Marias, die Christus eine verbotene, göttliche Liebe geben; sie sind abgestorbene Körper, die die Schönheit Gottes in ihren erstarrten Gliedern vergeblich suchen, aber niemals aufhören, seine Existenz in sich und außerhalb zu fühlen. Trotz aller Panzerung, Sünde, Haß und Perversion sind auch die Menschen im Grunde Lebewesen, die nicht anders können, als die Lebenskraft in sich und außerhalb zu fühlen. (Christusmord, Freiburg 1978, S. 240f)

Zwar hat der Beginn der heutigen Geschichtsschreibung nichts mit den Anfängen der flächendeckenden Panzerung der Menschenmassen zu tun, es ist jedoch von tiefer Bedeutung, daß sich der Kern ihrer Tragödie in praktisch allen Erzählsträngen der westlichen Geschichtsmythen niederschlug.

Mit dieser Offenlegung ist die Aufklärung vollendet und dem Christentum das Fundament endgültig entzogen. An seine Stelle wird die Orgonomie, d.h. die Wissenschaft, als einzige legitime Quelle der Identität der westlichen Welt treten. Wir „glauben“ weder an einen persönlichen Gott noch an eine unpersönliche „kosmische Kraft“ (der „Druck“, den orgastisch impotente Menschen empfinden und als Chi, Prana und gar „die Leere“ mystifizieren – daraus sind faschistische Religionen wie der Buddhismus und der Hinduismus hervorgegangen), sondern an das Lebendige, das sich im unkodifizierbaren Gefühl von Anstand in uns selbst, im Funkeln in der Atmosphäre und im Lächeln jedes Neugeborenen offenbart.

Der Einbruch der Emotionellen Pest in das amerikanische Leben

13. Januar 2020


No Borders! No Nations! I love Volkstod!

Der Einbruch der Emotionellen Pest in das amerikanische Leben

Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 4)

12. Januar 2020

Mich fasziniert der Preterismus; eine Bewegung, die sich unter Protestanten in den USA gebildet hat, die endgültig die Nase voll davon hatten, daß ihre Glaubensbrüder ständig den Weltuntergang vor Augen haben und den Blick auf den Nahen Osten fixiert halten, zionistischer sind als die fanatischsten Israeli, blasphemischerweise den Bau eines neuen Tempels herbeisehnen, etc. Für die Preteristen (in abgeschwächter Form auch für die orthodoxen Christen!) fand der Weltuntergang im Jahre 70 n.Chr. statt, als der jüdische Tempel zerstört und damit das Judentum vernichtet wurde und damit das Christentum an seine Stelle trat. Das sei das zweite Kommen Christi gewesen und mit ihm sei das Zeitalter der Erlösung angebrochen, in dem sich der Löwe friedlich neben das Lamm legt. Das heidnische militante Rom (der Löwe) wurde christlich (das Lamm), der ewige Frieden ist angebrochen, die Toten sind auferstanden und die Menschen sind unsterblich.

„Geht’s noch?!“ Nun, was ist das herausragendste Element des Sündenfalls? Die Feindschaft zwischen der Schlange (Satan) und dem Weib. Mit dem Christentum kam es zu einer kultischen Hochstellung des Weibes. Man darf es nicht vergewaltigen, weil es Besitz eines Mannes ist, sondern weil das Weib EIN MENSCH mit unveräußerlichen Rechten ist. Das gab es in keiner vorchristlichen Kultur und bis heute in keiner außerchristlichen. Christen sagen die Wahrheit, nicht weil das Lügen verboten ist, sondern weil die Wahrheit heilig ist, d.h. man kann ihnen vertrauen. Erst das hat die Entwicklung von Wirtschaft und Wissenschaft ermöglicht. Und da das Heil nicht von Taten, sondern einzig vom Glauben (Vertrauen!) abhängt, gibt es für Christen den Tod nicht – sie sind erlöst.

Hier soll uns nur interessieren, daß es ausschließlich im Christentum die romantische Liebe gibt (Genitalität) und ausschließlich im Christentum die Wissenschaft. Diese beiden Bereiche waren und sind allen anderen Kulturen vollkommen fremd. Genau das sind aber die drei Elemente der Orgonomie: Liebe (Genitalität) und Wissenschaft (die Entdeckung des Orgons). Das dritte Element ist der orgonomische Funktionalismus, den man auf das Konzept der Dreieinigkeit zurückführen kann, wie ich an anderer Stelle ausgeführt habe.

Globalisierung, Umvolkung und antiautoritärer Zerfall: zwei Anmerkungen

5. November 2019

 

I

George W. Bush hat nach 9/11 die Sicherheitsorgane der USA bis hin zur Tyrannei gestärkt, Stichwort „Homeland Security“, um die die globalistische Politik der „offenen Grenzen“ zu schützen. D.h. nichts anderes, als daß das amerikanische Volk verstärkt überwacht und in seinen Freiheitsrechten eingeschränkt wurde, damit Ausländer sich weiterhin frei bewegen konnten. Das ist nichts anderes als ein Besatzungsregime.

Ähnliches beobachten wir in Deutschland seit 2015, nicht nur mit den offenen Grenzen und der bereits unter Schröder eingeführten doppelten Staatsbürgerschaft (die Ausländern Privilegien beschert, die Deutsche nicht genießen), sondern vor allem mit einer insbesondere von der SPD (Ausspuck!!!) gepushten offiziellen Politik, die jedwede anti-globalistische Meinungsäußerung mit härtesten Sanktionen bis hin zur Existenzvernichtung und Inhaftierung bedroht. „Haß“ ist verboten! Übrigens eine Stasi-Gesetzgebung gegen „staatsfeindliche Hetze“, die realiter ausschließlich für Deutsche gilt, während Ausländer und Paßdeutsche (fast ausschließlich Moslems) im Netz tun und lassen können, was sie wollen – und natürlich die linksradikalen Genossen der Sozialdemokraten (Ausspuck!!!). Türken können uns vollkommen sanktionsfrei als „Köterrasse“ bezeichnen, Linke können frei und offen den größten Massenmord der Geschichte preisen. Alles, was Antikommunisten von sich geben, gilt hingegen als „unerträglich“, „widerwärtig“ und „niederträchtig“!

 

II

Ein Mann aus dem Nahen Osten ist stinksauer, daß die Bundesregierung umstandslos so viel „……..“ aus seiner Weltregion ins Land läßt. Die Kinder würden sich nicht mehr um ihre alten Eltern kümmern, generell würde der Respekt vor dem Alter immer mehr flöten gehen und alles werde immer asozialer. Er spricht dabei nicht etwa über Deutsche, sondern über Nafris und Araber, egal ob sie hier oder in ihrer Heimat sind!

Beispielsweise kämen junge Muslima ins Land oder würden nachgeholt, die dann einen Landsmann mit deutschem Paß heiraten, sich ein Kind von ihm machen lassen, um dann nach einer gewissen Frist ins nächste Frauenhaus zu „flüchten“, weil ihr Mann sie angeblich geschlagen habe. Die ganz gewieften hätten so etwas auch extra provoziert. Wegen des „deutschen“ Kindes wären sie nun bis an ihr Lebensende im deutschen Sozialsystem komfortabel eingebettet und könnten sich „selbstverwirklichen“. Vielleicht 50% der Frauenhäuser würden von diesem verlogenen und manipulativen Klientel belegt werden. (Jetzt, wo ich dies schreibe, bin ich durch zwei geschlossene Haustüren hindurch Ohrenzeuge, wie eine strengislamische türkische Familie zerfällt.)

In der Flüchtlingsbewegung sind wir weniger mit einem Übergreifen des Konservatismus jenseits des Mittelmeers auf dessen Nordküste konfrontiert, sondern die Migration ist eher ganz im Gegenteil der globalen Ausbreitung des Antiautoritarismus zu schulden.

Und was Schwarzafrika betrifft, muß man sich vergegenwärtigen, daß die Alten, die noch so etwas wie Autorität, Stabilität und vor allem Kontinuität vermitteln könnten, angesichts der Bevölkerungsexplosion so marginalisiert wurden, daß sie praktisch verschwunden sind. Sagen sie was, schlägt ihnen bestenfalls Verachtung entgegen. Ein Kontinent, der praktisch nur aus halt- und gewissenlosen Jugendlichen und Kindern besteht, denen jedwede Orientierung fehlt.

Wer Charles Konia liest, kann den Eindruck gewinnen, daß der Antiautoritarismus weitgehend ein Problem Amerikas und Europas ist – und wenn man etwa auf die Türkei schaut, sieht man ja auch ein Land, das immer konservativer zu werden scheint – doch untergründig ist eher das Gegenteil der Fall: die vermeintlich „traditionellen“ Gesellschaften stehen vor einem noch viel weitgehenderen Kollaps – und reißen uns mit. Auch was Rußland betrifft, sollte sich niemand Illusionen machen.

Weltweit bricht sowohl die soziale als auch die individuelle Panzerung weg. Dadurch wird Angst freigesetzt, die zur Panik führt und in kompletter Kontaktlosigkeit mündet, d.h. die drei Grundpfeiler der menschlichen Existenz brechen weg: individuelle Identität, soziales Verantwortungsgefühl und ein allumfassendes Gefühl der Zugehörigkeit und Geborgenheit im Universum. Mach die Tagesschau an und du siehst die Zombieapokalypse, etwa in Berichten über das Geschehen im Mittelmehr.

Ohne die Orgonomie, die dank Charles Konia erfaßt hat, was in den bioenergetischen Tiefen vor sich geht und damit vollkommen alleine steht, wird es kein Fortbestehen der menschlichen Existenz auf diesem Planeten geben können.

Blogeinträge November/Dezember 2015

6. Januar 2019

Charles Konia über politischen Radikalismus:

November/Dezember 2015

  • Was ist dem Nahen Osten widerfahren?
  • Der Dritte Weltkrieg
  • Die funktionelle Beziehung zwischen der Emotionellen Pest auf der Linken und auf der Rechten
  • Warum sprengen sie sich in die Luft?
  • Was ist der Ursprung der politischen Korrektheit?
  • Wie Leute radikalisiert werden
  • Das Rätsel der fehlenden Linksradikalen

Blogeinträge August-Oktober 2014

9. Oktober 2018

Charles Konia über den roten und shwarzen Faschismus:

August-Oktober 2014

  • Es reicht nicht Obama zur Rede zu stellen
  • Die Funktion von Terroristen und Terrorismus verstehen
  • Die Organisation des schwarz-faschistischen Staates
  • Ein College-Kurs über sozio-politische Orgonomie
  • Die Entwicklung des okularen Panzers bei Säuglingen
  • Ebola und ISIS

Blogeinträge Januar-Juli 2014

17. September 2018

Blogeinträge Januar-Juli 2014

  • Eine weitere Möglichkeit die Emotionelle Pest einzudämmen
  • Die Menschen verlieren zunehmend die Orientierung
  • Putins Landraub
  • Putins soziopolitische Charakterstruktur
  • Was passiert im Nahen Osten?
  • Sind alle Araber gleich?

Blogeinträge Februar 2013

30. August 2018

Charles Konia über die Pest „Gesellschatfspolitik“:

Blogeinträge Februar 2013

  • Der Mythos des 21. Jahrhunderts
  • Ein Musterbeispiel für die Emotionelle Pest: Der Krieg gegen die Drogen
  • Die Stoßrichtung der politischen Agenda von Obamas zweiter Amtszeit
  • Willkommen in der Demokratie im Nahen Osten
  • Die Exposition des amerikanischen Volks gegenüber der kommunistischen Pest
  • Die Anziehung der Pest auf die Linke und die Rechte
  • Das Problem die Emotionelle Pest zu erkennen

Der verdrängte Christus: 12. Vom Christentum zur Orgonomie

27. Juni 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

12. Vom Christentum zur Orgonomie

Der verdrängte Christus: 6. Die Leviten

13. Mai 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

6. Die Leviten