Orgonomie oder der Tod!

Was unterscheidet Reich von den Kommunisten, Faschisten und „Demokraten“ jeder denkbaren Couleur? Reich verspricht nicht die „Freiheit“!

Versteht man unter „Freiheit“ vor allem die Verantwortung jedes einzelnen Erdenbürgers für die rationale Führung der persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Existenz, dann gibt es keine größere Angst als die vor Einrichtung der allgemeinen Freiheit. (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 284)

Reich verspricht nicht die Freiheit von der Arbeit wie die Kommunisten, in deren Gesellschaft die höchste denkbare zivile Strafe das „Schicken in die Produktion“ war. Es ging hier um nichts anderes als das Paradies für arbeitsscheues Gesindel, das sich vom Staat aushalten lassen will. Faschisten und „Demokraten“ haben stets nichts anderes gemacht, als diesen kanzerösen Infantilismus durch lächerliche Betrugsmanöver irgendwie aufzufangen. Irgendwann kommt die große Krise, wo das ganze Kartenhaus zusammenbricht. Danach fängt dann die Tragödie von neuem an, da niemand den Mut hat, der einzig denkbaren rationalen Gesellschaftsorganisation Bahn zu brechen, der Arbeitsdemokratie, in der jeder Einzelne die Verantwortung für sein Leben, seine Gesellschaft und die Funktion, die er in ihr einnimmt, trägt.

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6 Antworten to “Orgonomie oder der Tod!”

  1. Zeitgenosse Says:

    Das ganze macht das Projekt Kinder der Zukunft nur noch evidenter. Das heutige Menschenbild (egal wo, ob West, Ost, Süd oder Nord) ist auf echte Freiheit nicht ausgelegt. Das heutige Bildungssystem produziert auch keine kreativen und freien Menschen (von diversen panzerungen rede ich noch nicht mal – das kommt ja noch dazu) sondern Figuren für enge Tätigkeitsfelder. Perfekt für die Industrie und das Militär bis weit ins 20. jhrdt. Aber jetzt untauglich. Problem ist die Formulierung. What the heck ist eine Arbeitsdemokratie? Leider nur ein verschwommener Begriff der nicht dingfest gemacht werden kann. Ansätze sind da ja; aber das reicht noch nicht. MEINE Hoffnung ist, dass zukünftige freie Menschen ganz automatisch sich diesen begriff aneignen und leben werden. Mit der heutigen Gesellschaft geht das einfach nicht.

    • Tzindaro Says:

      What Reich called „work democracy“ is what the Anarchist movement calls „Anarchy“, which means a system in which small groups of individuals join to accomplish a task of mutual concern by democratic methods of resolving differences of opinion.

      Many small Anarchist groups exist today. The current protests in Poland over the Polish governent destruction of the last remaining real forest in Europe are organized along Anarchist lines, for example.

      Most Anarchists favor abolition of the nation-state and large-scale pólitical bodies and reorganization of society into small voluntary communes.Many, but not all, also favor abolition of most modern technology in favor of an agarian lifestyle of local production and small-scale inter-group trade.

      Anarchism is socialist, but not state socialist. It resembles more a do-it-yourself form of socialism without any state authority.

      Reich was an Anarchist in his student days and after he split with communism he remained favoable to Anarchists and corresponded with some of them on friendly terms. He is still well known and highly regarded in the movement as an Anarchist thinker. Many of todays Anarchists are heavily influenced by Reich. The usual Anarchists critique of communism is largely drawn from Reich.

  2. claus Says:

    Welch Pathos! Der Tod kommt sowieso.

    • Peter Nasselstein Says:

      Das war humoristisch gemeint, d.h. bezieht sich auf Castros „Sozialismus oder Tod“. „DER Tod“ bezieht sich auf das Prinzip des Todes an und für sich: DOR! – OK, diese Antwort ist auch humoristisch gemeint…

  3. Peter Nasselstein Says:

    http://www.pi-news.net/2018/02/koeln-keine-asyl-jungmannen-ins-villenviertel/

    Bei solchen Meldungen muß ich immer an die linken „Reichianer“ in Deutschland denken; wohlhabene Ärzte und Akademiker, die solche ultraschlauen Sprüche loslassen, wie: „Was für ein Looser muß jemand sein, der Angst vor der Konkurrenz durch Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt hat!“ oder darüber schwadronieren, daß Unterschichtler typischerweise ausländerfeidlich seien.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Dieses verfluchte Drecksregime schickt seine staatlich subventionierten Schlägertrupps los, um jede Opposition im Keim zu ersticken:

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/anti-merkel-demo-hamburgerin-will-sich-gewalt-nicht-beugen/

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