Posts Tagged ‘Kommunisten’

nachrichtenbrief203

2. Mai 2021

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 42)

1. Mai 2021

Es zeichnet sich immer mehr ab, daß Libertäre einen fatalen Fehler begangen haben, als sie vorbehaltlos die freie Wirtschaft unterstützt und gegen den Staat verteidigt haben, inklusive der Großbanken und vor allem Unternehmungen wie Amazon oder Tesla. Es zeichnet sich nämlich immer mehr ab, daß diese Konzerne unsere Freiheiten noch mehr, auf perfidere und vor allem auf effektivere Weise einschränken, als es der Staat je getan hat. Als Beispiel nähme man nur die illegalen Zensurmaßnahmen in den sozialen Medien. Es ist ungeheuerlich, denn mit unseren Beiträgen generieren wir letztendlich genau jene Klickzahlen, die Werbekunden für diese Unternehmungen anlocken – und als dank werden wir wie Untertanen behandelt. Man denke auch auf die Beeinflussung unseres Konsumverhaltens und willkürliche Sanktionen, denen wir jederzeit ausgesetzt werden können, ohne rechtlichen Schutz. Bankkonten können im Rahmen der „Vertragsfreiheit“ gekündigt werden, das „Hausrecht“ kann zur Geltung gebracht werden, man kann bloßgestellt und praktisch für vogelfrei erklärt werden, etc.

Und das trifft ausschließlich Leute, die sich dem Globalisierungsprojekt, dem Gendermainstreaming, der systematischen Zerstörung des Christentums, etc. entgegenstellen, also „Rechten“. Und diese Handlungsweise kann man nur bedingt mit ökonomischen Interessen erklären, denn beispielsweise Hollywood und all das „Merchandising“ das damit verbunden ist, verliert sehenden Auges Jahr für Jahr Milliardenbeträge, weil man konsequent am Massengeschmack vorbeiproduziert und stattdessen mit stupider Konsequenz die Zielvorgaben der Political Correctness erfüllt. Statt um Profit geht es um Volkserziehung, selbst wenn das Volk mit den Füßen abstimmt und den Kinosälen fernbleibt.

Die Fehlkalkulation der Libertären beruht darauf, daß sie den zentralen, den alles entscheidenden Faktor übersehen haben, nämlich die soziopolitische Charakterologie. Erstens lag von Anfang an eine verborgene Harmonie zwischen den Kommunisten und anderen Kräften der extremen Linken und den Großkapitalisten vor, einfach weil beide vom gleichen Haß auf das Lebendige in Gestalt des Autonomen und „Kleinstrukturierten“ geprägt sind: den Selbständigen bis hin zu mittelständischen Unternehmen. Es ist die Harmonie zwischen den beiden Seiten der Emotionellen Pest, die formal Gegensätze sein müssen, aber in ihrem Lebenshaß Gemeinsamkeiten, eine gemeinsame Handlungsbasis finden. Zweitens gelangen im Gegensatz zu früher immer mehr Linksextreme in hohe und höchste Positionen innerhalb der Wirtschaft, einfach weil das digitale Zeitalter zu ihrer linken Charakterstruktur paßt. Das erkläre ich im folgenden Video:

https://youtu.be/KhMAZBpr7cc

Wilhelm Reich und David Holbrook über die Redefreiheit und deren Mißbrauch

17. Februar 2021

Am 8. Mai 1945, also am Tag der Kapitulation des Hitlerfaschismus, schrieb Reich der American Civil Liberties Union (ACLU), die bekannte Bürgerrechtsorganisation, die ihn zu einem Treffen über die weltweite Rede- und Pressefreiheit eingeladen hatte. Er wandte ein, daß diese Freiheit meistens dahin mißinterpretiert werde, daß die Lüge das gleiche Recht auf Beeinflussung der Öffentlichkeit habe, wie die Wahrheit. Diese Einstellung habe, so Reich an die ACLU, Europa ins Verderben geführt, da die gegenwärtige menschliche Charakterstruktur mehr Angst vor der Wahrheit als vor der Lüge habe. Aus diesem Grund sollten diese Freiheiten nicht der faschistischen Lüge eingeräumt werden. Roger Baldwin, einer der Gründer der ACLU und ihr damaliger Direktor, antwortete, daß niemandem eine solche Entscheidung anvertraut werden könne, niemandem die Macht zur Zensur eingeräumt werden dürfe, man sollte einfach den demokratischen Instinkten des Publikums vertrauen.

Damals waren die Liberalen in den USA noch zu einem Gutteil wirkliche Liberale, während sie heute fast ausschließlich Pseudoliberale, d.h. Kommunisten sind. Das sieht man etwa daran, daß heute die „Liberalen“ weitgehend Reichs (vermeintliche) Position einnehmen. Früher kämpften sie für die freie Rede, heute für Zensur, Sprachcodes und den Entzug des öffentlichen Raums für „faschistische Lügen“. Einem Trump dürfe niemals wieder eine Chance eingeräumt werden und er und seine Anhänger müßten deshalb endgültig aus den sozialen Medien verbannt werden!

Wie hat Reich selbst den obigen Widerspruch, den ihm die ACLU aufgezeigt hatte, aufgelöst? Zunächst gibt er der ACLU vollkommen recht, denn, so Reich, Macht und Wahrheit schlössen einander aus. Aber die bloße Existenz der ACLU würde ja eben zeigen, daß die Wahrheit in unserer Gesellschaft nicht die gleichen Rechte hätte, wie die Lüge. Diese hätte alle Macht, denn ansonsten müßte es ja Organisationen geben, die verzweifelt für die Lüge und für den faschistischen Rassenhaß einträten, um sich gegen die gesellschaftlich festverankerten Bürgerrechte zu verteidigen. Warum gäbe es, fragt Reich, keine Komitees, die untersuchen, welche objektiven Unterschiede es zwischen dem Rationalen und dem Irrationalen im gesellschaftlichen Leben gibt. Nur so könne man sich gegen das Vordringen des Faschismus wehren, zumal nur so die gesellschaftliche Sicherheit hergestellt werden könne, in der sich die demokratischen Instinkte der Massen wirklich entfalten können.

Was Reich wirklich gemeint hat und wie sich dieser ganze Komplex heute darstellt, hat David Holbrook in seinen zahllosen Beiträgen auf seiner Weltnetzseite ausführlich erläutert.

Den kurzen Briefwechsel habe ich Reichs Dokumentationsband Conspiracy (1954) entnommen.

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 22)

27. Januar 2021

Reich schrieb am 3. März 1956 an Neill: er, Reich, sei „immer ein Konservativer im guten Sinne gewesen (…) die Natur funktioniert auf arbeitsdemokratische und nicht auf libertinistisch-demokratische Weise“.

Deshalb „liebe“ ich „die“ Konservativen und hasse die Linke, weil die ersteren noch rational argumentieren, während die letzteren nur noch moralisieren und ideologisieren. Und warum sind die Liberalen so? Weil sie ihren Verstand nicht zum verstehen der Welt benutzen, sondern als charakterologische Abwehr. Da man nur entfernter Zuschauer ist, geht einem das sehr schnell bei Fernsehdiskussionen auf, dieser hirnrissige Schwachsinn, der so manchen linken Mund verläßt. Wenn z.B. von den „Wirtschaftsflüchtlingen“ aus Westafrika die Rede ist, wird gesagt, die würden hierher mit dem Flugzeug fliegen, um dem Hungertod zu entgehen!

Genau dies, die Unfähigkeit rational zu denken, sondern nur „mit dem Herzen“ sprach Reich an, als er am 7. November 1940 an Neill schrieb: „Ich fange an, (die Sozialisten und Kommunisten) zu hassen. Sie erscheinen mir ausgesprochen schädlich mit ihrer völligen Unfähigkeit einen Gedanken zu Ende zu denken oder irgendeine Arbeit zu tun.“

Natürlich muß die Orgonomie konsequent gegen alle Formen der Lebensfeindlichkeit ankämpfen, aber wer hat jemals das Gegenteil behauptet?! Der Einwand, daß es keine „Hierarchie innerhalb der Falle“ gäbe, hat sicherlich einiges für sich, aber Reich hat in Christusmord geschrieben: „Wer immer auch auf den Ausgang aus der Falle zugeht (…) wird für verrückt erklärt“ und umgebracht (Freibrug 1978, S. 34). Es gibt also einen Unterschied zwischen jenen, mit denen man die Falle verlassen kann und jenen, die einen zurückhalten.

Allgemein wird nun angenommen, daß die Konservativen, die Beharrenden, diejenigen sind, die den Exodus verhindern, während die Progressiven die vorwärtsstürmenden sind. Leider übersieht man aber immer das, was Reich den „biologischen Rechenfehler“ genannt hat. Dabei geht es doch nicht um mehr gepanzert oder weniger gepanzert oder um mehr oder weniger gesund, sondern darum mit welchen Leuten man die Falle verlassen kann und gegen welche man zu kämpfen hat. Unbestreitbar ist wohl, daß die extreme Rechte und die extreme Linke für Emotionelle Pest stehen und deshalb erbarmungslos bekämpft werden müssen. Aber hier fängt das Problem schon an.

Der Teufel hat gelernt in einer Jesus Christus-Maske herumzulaufenl Die mittlere Schicht hat sich eine „liberale Fassade“ zugelegt! Dieses Funktionieren aus der Fassade heraus führt den Liberalen („der keiner Fliege etwas zuleide tun kann“) und den stalinistischen Massenmörder zusammen: diese funktionelle Identität ist die „kommunistische Weltverschwörung“!

Ich behaupte ja nicht, daß die Rechte „besser“ sei (was immer das auch bedeuten mag), sondern daß dort so eine Weltverschwörung unmöglich ist, eben weil der Teufel nackt ist! Schließlich wurden die Nazis vernichtet, während sich der Kommunismus immer weiter ausbreitete und heute mehr triumphiert als je zuvor!

Die politische Agenda der extremen Linken

2. Januar 2021


Die Orgonomie ist der TODFEIND des Kommunismus.

Die politische Agenda der extremen Linken

Buchrezension: Wilhelm Reich. The Evolution of His Work (Teil 4)

31. Dezember 2020

von Paul Mathews, M.A.
Brooklyn, N.Y.

 
Ein weiteres Motiv ist die Abneigung und Verachtung des Autors gegenüber Amerika. Er klingt fast schadenfroh bei seinen Äußerungen hinsichtlich der Ironie, dass Reich in den USA endgültig unterdrückt wurde und seinen Untergang fand.o Er übersieht dabei natürlich, dass die Unterdrückung größtenteils von Linken kam, sei es in den Medien oder direkt durch Einzelpersonen. Sogar die FDA war bekannt dafür, dass sie von ihnen durchdrungen war. Die gesamte Geschichte von Reichs Verfolgungen ist mit Linken und Kommunisten verbunden, sei es in der politischen, soziologischen oder wissenschaftlichen Gemeinde (6 und 7). Boadella ärgert sich jedoch über Reichs Terminologie wie „Roter Faschist“, „die Geißel der Menschheit“ usw., als ob dies nicht der Fall wäre! Ist dies nur ein Mangel an Kontakt und funktionellem Verständnis oder gab es gute Gründe für Reichs Verdacht gegenüber Orgonomic Functionalismp in den 1950er Jahren? Reichs Verwendung vieler dieser Begriffe, gegen die Boadella Einwände erhebt, datieren sogar vor dem Oranur-Experiment, das Boadella als Wendepunkt für Reichs geistige Gesundheit erklärt. Wie Sharaf betont, fiel Reichs „Wendepunkt der geistigen Gesundheit“ mit dem Ausmaß zusammen, in dem Gruppen oder Einzelpersonen ihm in die Tiefe seiner Arbeit folgen konnten. Anscheinend war Oranur wirklich Boadellas Wendepunkt – oder war es eine bequeme Ausrede?

Reichs wissenschaftliche Integrität, seine Kreativität und sein Genie, selbst bis zum Ende seines Lebens, bedürfen keiner Verteidigung oder Bestätigung durch mich; ebenso wenig braucht sein Verstand nach Meinung derer einer Verteidigung, die ihm am nächsten standen und in der Lage waren, seinen geistigen Zustand, seine Charakterstruktur und seine Arbeitsfähigkeit zu dieser Zeit zu beurteilen. [8q]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Boadellas Buch dermaßen mit solch absurden Schlussfolgerungen behaftet ist, wie: „Als Ausdruck seines Bedürfnisses, die Anerkennung und das Wohlwollen eines Teils der einflußreichen, meinungsbildenden Kräfte in den Vereinigten Staaten zu gewinnen, ist wohl auch der fanatische Kommunistenhaß zu verstehen, den Reich entwickelte und der seine letzten Lebensjahre prägte“, und durch so viele andere Spitzfindigkeiten, dass das was immer auch an Reichs Werk gut dargelegt wird, letztendlich in den Schmutz gezogen wird.

 

Anmerkungen des Übersetzers

o „Denn nun ließ ihn eine tiefe Furcht davor, durch diesen neuerlichen Angriff wieder ‚heimatlos‘ zu werden, Hilfe und Sicherheit bei einer Instanz suchen, die ihm beides, wie sich zeigen sollte, nicht geben konnte: bei der amerikanischen Verfassung.
1945, in Listen, Little Man, hatte er geschrieben: ‚Derjenige, der das Leben vor der emotionellen Pest zu schützen hat, muß das Recht auf freie Rede zu gebrauchen lernen, wie wir es in Amerika genießen.‘ Wie ironisch wirkt dieser Satz angesichts der späteren Verbrennung seiner Bücher; aber sein Glaube an die amerikanische Demokratie war eine Illusion, die Reich zu diesem Zeitpunkt schon zu nötig brauchte, um noch von ihr lassen zu können. Sie kontrastierte grell mit der erhellenden Klarheit seiner wirklichen Einsichten, und dies war ein Teil ihrer Funktion. Neill schrieb: ‚Einer meiner Briefe, in dem ich die russisch anmutenden Säuberungen des Senators McCarthy verdammt hatte, brachte mir eine zornige Erwiderung von ihm ein. Für ihn, den selbst so Aufrichtigen, bedeutete die Freiheitsstatue genau das, was sie verhieß.‘ Aber diese Art der Selbsttäuschung hat nichts mit Aufrichtigkeit zu tun. Wenn Reich sich selbst gegenüber ehrlich war, sah er, daß die Gesellschaft, in Amerika ebensogut wie irgendwo anders, zutiefst krank war. Wenn er unaufrichtig war und es nötig hatte, sich selbst vor der einen oder anderen Konsequenz der eigenen, schlüssigen Wahrnehmungen zu schützen, neigte er dazu, gewisse Dinge ‚zum Nennwert‘ zu nehmen, nur die Oberfläche zu sehen.“ Boadella, Scherz Verlag, S. 268.

p Siehe „Leserbrief an Paul Ritters Zeitschrift ORGONOMIC FUNCTIONALISM (1959)“
von Paul Mathews in https://nachrichtenbrief.com/2018/06/13/leserbrief-an-paul-ritters-zeitschrift-orgonomic-functionalism-1959/

q Hier dürfte die fehlende Nummierung der Literaturangabe hingehören.

 

Literatur

6. Baker, E. F.: „Wilhelm Reich“, Journal of Orgonomy, 1:23-55, 1967.

7. Sharaf, M.: Book review of Wilhelm Reich: A Personal Biography by Ilse
Ollendorff Reich, Journal of Orgonomy, 3:254-66, 1969.

8. Ganz, M.: „In the Name of Reich-A Chronicle of Distortions“, Journal of Orgonomy, 5:205-14, 1971.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 7 (1973), Nr. 2, S. 272-276.
Übersetzt von Robert (Berlin)

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 15)

24. Dezember 2020

Die Sache mit dem Gehirn („liberal“) und dem Bauch („konservativ“) bringt mich schließlich zum leidigen Thema „Verschwörung“.

Um das ganze einordnen zu können muß man Reichs Entwicklung verfolgen. Anfangs war da das Konzept einer Kapitalistenklasse, die die Arbeiter ausbeutet und um dies effektiv zu tun mit Hilfe von Staat und Kirche deren Sexualität unterdrückt, um sie buchstäblich zu „Ochsen“ zu machen, die man, kastriert wie sie sind, leichter abrichten und unters Joch spannen kann. Eine Verschwörung „von oben nach unten“.

Sehr bald entwickelte Reich jedoch seine „Massenpsychologie des Faschismus“, derzufolge die ökonomische Unterdrückung die Menschen rebellisch macht, die dazu komplementär verlaufende sexuelle Unterdrückung sie jedoch ängstlich und folgsam macht, so daß sie die Rebellion aufgeben oder auf Scheinziele (beispielsweise „die Juden“) umlenken – und genau das ist Faschismus: das nach oben Buckeln und nach unten Treten. Die Massen unterdrücken sich selbst aus Angst vor der Freiheit (Orgasmusangst): sozusagen „von unten nach oben“.

Den ersten Ansatz konnten die Kommunisten noch eben gerade akzeptieren und wollten ihn für ihre Parteipropaganda nutzen (die Anfänge von Reichs „Sexpol“), doch die zweite Analyse trug Reich spätestens 1933 den maßlosen Haß der Kommunisten ein, der sich nochmals zuspitzte, als er Massenpsychologie des Faschismus 1946, ergänzt um eine Kritik am Stalinismus und die Präsentation des Konzepts „Arbeitsdemokratie“ (= der einzig wirkliche Antifaschismus: die Massen nehmen ihr Leben selbst in die Hand), in Amerika herausbrachte.

Daraufhin entwickelte Reich eine erneute „Verschwörungstheorie“: eine Klasse von Nichtsnutzen, die dem Arbeitsprozeß vollkommen entfremdet sind, versuchen „Liebe, Arbeit und Wissen“ zu zerstören, weil diese Funktionen ihre Charakterstruktur buchstäblich zu zerreißen droht: die organisierte Emotionelle Pest, die vor allem von Linksintellektuellen verkörpert wird.

Man muß stets mit beiden Faktoren rechnen: der Hilflosigkeit und dem latenten Faschismus der Massen einerseits und den Machtinteressen (letztendlich charakterlichen Zwängen) vermeintlicher „Eliten“ („die öffentlich-rechtlichen Medien haben einen Bildungsauftrag“).

Die Macht der kommunistischen Ideologie

15. Dezember 2020


Christentum, Sozialismus und Orgonomie (Teil 2).

Die Macht der kommunistischen Ideologie

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 13)

7. Dezember 2020

Die Wahrheit ist funktionell identisch mit dem, was die Emotionelle Pest mit fanatischem Haß verfolgt: die Arbeitsdemokratie und die Genitalität. Arbeitsdemokratie (das Wirken der kosmischen Überlagerung im Bereich der Arbeit) ist von der Wahrheit auf Gedeih und Verderb abhängig. Ein Arbeitsprozeß muß reibungslos ineinandergreifen wie das Zahnrad in die Welle. Jedes Element muß „wahr“ sein, die Arbeitenden müssen einander die Wahrheit sagen oder alles bricht zusammen. Man stelle sich etwa vor, ein Fluglotze würde dem Piloten eines großen Passagierflugzeuges falsche Angaben machen! Die Arbeitsdemokratie steht und fällt mit der Wahrheit, wie immer man die auch definieren mag.

Im Bereich der Sexualität führt die Verfolgung der Wahrheit zur genitalen Überlagerung und zur genitalen Erfüllung. Wahrheit ist Kontakt mit der Wirklichkeit und dieser orgonotische Kontakt führt naturnotwendig zur orgastischen Zuckung in der genitalen Umarmung – solange man „in der Wahrheit“ bleibt. Wegen seiner extremen Beckenblockierung tut der hochenergetische pestilente Charakter deshalb alles, um nicht nur der Wahrheit auszuweichen, wie es der einfache Neurotiker tut, sondern sie durch die Lüge zu ersetzen. Man braucht nur zu schauen, wie die Sozialisten (tatsächlich sind es Kommunisten!) mit ihrer Propaganda (Lüge!) alles tun, um das Arbeitsleben zu vergiften und etwa mittels „Gendermainstreaming“ (Lüge!) Sexualität in eine frustrierende Farce zu verwandeln.

Die Emotionelle Pest ist also „gegen die Wahrheit“. Gebraucht sie deshalb die „Gegenwahrheit“? Nein, das ist Unsinn! Man denke nur zurück an die Sowjetunion und die sogenannte „DDR“, die Westdeutschland mit ihrer Friedenspropaganda überfluteten. Man müsse den Frieden schützen, der Kern des Friedens sei aber die soziale Gerechtigkeit. Es gelte für Völkerverständigung und Demokratie einzustehen und die Schöpfung zu wahren. All das Zeugs, was die heutigen Bolschewisten (Die Grünen) ebenfalls von sich geben. Warum rüsten (sich buchstäblich abpanzern)? Warum sich für die Karriere und den schnöden Mammon abstrampeln, wenn man doch das Leben genießen kann? „Höre auf dein Herz und folge der Wahrheit!“ Dagegen setzt der Konservative die Stimme der Vernunft, eben die Gegenwahrheit. „Wenn du dich nicht auf den Krieg vorbereitest und dich dem Lebenskampf stellst, wirst du in Sklaverei und Armut enden! Die Wahrheitskrämer werden dich in den Untergang führen, wenn du nicht endlich Vernunft annimmst und die Gegenwahrheit erkennst.“

Das ist das Schlimmste und Verfluchenswürdigste überhaupt, das radikal Böse schlechthin: DASS DIE SOZIALISTEN ALS ARBEITSDEMOKRATEN DAHERKOMMEN. Wie soll auch der Vertreter der drögen Gegenwahrheit gegen das Herzblut der Wahrheitskrämer ankommen?!

36 Jahre im Kampf gegen den dunklen Dreiklang

20. November 2020

1953 schrieb Reich in einem Brief an eine US-Behörde, daß die menschliche Gesellschaft mit drei Hauptgefahren konfrontiert sei:

1. durch die roten Imperialisten und potentiellen Machttrunkenen jeglicher Art;

2. von der inneren emotionalen und charakterlichen Hilflosigkeit der Menschen im allgemeinen, die durch ihre Passivität und Neurose ohne böse Absicht unwissentlich das politische Übel an die Macht bringen;

3. aus dem Weltall. Und hier, ohne anmaßend erscheinen zu wollen, möchte ich hinzufügen: Ich glaube nicht, daß die US-Regierung dieser Gefahr gewachsen sein wird, ohne vollständige praktische Kenntnisnahme meiner Entdeckung der kosmischen Urenergie.

Darum dreht sich der Nachrichtenbrief (und seine Vor- und Nebenprojekte) seit 1984: um den Kampf gegen den Roten Faschismus bzw. den Pseudo-Linksliberalismus, die Trägheit und Verblendung der Massen, die diesen Faschismus erst ermöglichen, und den kosmischen DOR-Notstand. In dieser Hinsicht hat sich in den letzten 67 Jahren nichts geändert!