Posts Tagged ‘Kommunisten’

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 34)

1. Dezember 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Charles Konia hat den die westliche Welt zerstörenden Antiautoritarismus wie folgt definiert:

Antiautoritär bezieht sich auf die absolute Ablehnung jeglicher Form von sozialer Autorität auf lokaler Ebene. Wenn die lokale Autorität abgeschafft wird, entsteht unweigerlich Chaos. Um zu überleben, muß die Gesellschaft daher ein anderes autoritäres System auf zentraler Ebene einführen. In der Tat ist die antiautoritäre Politik die Taktik der politischen Linken, um die Macht zu ergreifen. Ein Beispiel ist die antiautoritäre russische Revolution von 1917 und der Aufstieg des roten Faschismus und die Geburt der totalitären Sowjetunion. (Clueless, S. 142, Hervorhebungen hinzugefügt).

Entsprechend schreibt Dimitri Wolkogonow in seiner Stalin-Biographie: „Der Stalinismus führte zu dem Anachronismus des Primats der [„zentralen“] Politik gegenüber der [„lokalen“] Ökonomie, des [„zentralen“] Staates gegenüber der [„lokalen“] Gesellschaft“ (Stalin. Triumph und Tragödie, Düsseldorf 1989, S. 738). Das paßt zur Litanei der Linken, daß sich endlich wieder die Politik gegen die Ökonomie durchsetzen müsse und daß die Menschen wieder politisch bewußter werden müßten. Wolkogonow: „Stalinismus – das ist die absolute Diktatur der Politik über die Ökonomie, über das soziale und geistige Leben, über die Kultur“ (ebd.). Ich erinnere an die alles erstickende linke Political Correctness, die an sich nur einen Feind kennt: die Selbstorganisation der Massen.

Die lokale, die Gesellschaft erhaltende Autorität, insbesondere des ökonomischen Fachwissens, wird ersetzt durch die Pseudoautorität vollkommener Traumtänzer, die die Hebel der Zentralmacht in Händen halten bzw. diese für die Zukunft erträumen, wie dem „Kriegsökonomen“ Trotzki, dem kubanischen „Wirtschaftsleiter“ Che Guevara oder etwa dem „Wirtschaftsexperten“ Rudi Dutschke. Wichser! Michael S. Voslensky erinnert sich, wie seine Genossen in der KPdSU immer sagten: „Man darf nichts dem Selbstlauf überlassen!“ (Das Geheime wird offenbar. Moskauer Archive erzählen. 1917-1991, München 1995).

Nicht nur Wichser, sondern mörderische Wichser! Kommunisten haben das Vergasen von Menschen erfunden. Seit 1936 hat der NKWD LKWs benutzt, deren Abgase ins Innere geleitet wurde. Erfinder dieser Massentötungsmaschine war ein NKWD-Mitarbeiter namens Berg. Gaskammern wie bei den deutschen Sozialisten wurden nicht benötigt. So berichtet der Häftling Lew Rason, daß im Herbst 1937 sein Häftlingstransport aus Moskau mit 517 Mann abging. Im Frühjahr waren davon noch 22 Häftlinge am Leben – der „natürliche Schwund“ in sowjetischen Lagern. Von den 1 000 000 Erschießungen zwischen 1917 und 1990 will ich gar nicht erst anfangen. Zum Beispiel beschloß der NKWD am 5. August 1937 in den folgenden vier Monaten 75 950 „antisowjetische Elemente“, also einfache Leute von der Straße, zu verhaften und zu erschießen. Der Plan wurde übererfüllt. Während neun Monaten im Jahre 1937/38 wurden insgesamt 140 000 „Schädlinge“ erschossen. Da eignet sich gut ein Vergleich mit den Einsatzkommandos des SD der SS: sie erschossen am Anfang des Feldzugs in der UdSSR 90 000 Juden. Ausrottung ganzer Völker war den Kommunisten ebenfalls nicht fremd: als die halbe Million Tschetschenen und Inguschen im Frühling 1944 aus dem Kaukasus nach Kasachstan vertrieben wurden, brachte man die transportuntüchtigen Kranken, Greise und Kinder um, indem man sie z.B. in Scheunen trieb und diese anzündete und unter Feuer nahm. Insgesamt wurden 2,5 Millionen Menschen umgesiedelt, aus dem gleichen Grund, den die Deutschen für ihren Feldzug angaben (und noch heute für ihre Umvolkungsprogramme angeben): neue Siedlungsgebiete. Die Kommunisten haben es sogar soweit getrieben, daß nach dem Holocaust Stalin ein antijüdisches Pogrom plante und im Ostblock die „antizionistische“ Hetze sich in wirklich nichts von Streichers Stürmer unterschied.

Angesichts dieser Fakten waren die Angriffe etwa gegen Ernst Nolte grotesk. Es war einfach so, daß der Holocaust eine Reaktion auf den Kommunismus war: ohne den Zivilisationsbruch GULAG hätte es kein Auschwitz gegeben. Natürlich gab es keinen mechanisch-kausalen Zusammenhang, sondern nur eine „dialektische“ Verbindung, aber mit der Dialektik standen die „Dialektischen Materialisten“ ja schon immer auf Kriegsfuß.

In Archipel Gulag legte Solschenizyn den Roten Faschismus bloß. Mit diesem Buch waren die Bolschewiki erledigt. In seinem zweiten großen Werk Das Rote Rad, das vom Revolutionsjahr 1917 und dessen Vorgeschichte handelt, beachtet er die Bolschewiki und ihren lächerlichen Oktober-Putsch gar nicht, sondern konzentriert sich auf die Februar-Revolution: all sein Haß gilt den antiautoritären Liberalen, die das eigentliche Verhängnis darstellen.

In einem Buch von Michail Bakunin unterstrich sich Stalin folgenden Satz: „Verlieren Sie keine Zeit des Zweifels an sich selbst, weil das die sinnloseste Beschäftigung ist von denen, die der Mensch erdacht hat“ (Wolkogonow: Stalin, S. 237). Bakunins Satz sagt alles über Stalins Verhalten, seinen Charakter aus. Der Schlüssel zum Modju per se (Mocenigo-Djugashwilli). Aber ist das nicht auch irgendwie „Stirneriansch“? Immerhin wußten Bakunin und Stirner voneinander. Über den „Nihilisten“ Netschajew war Lenin mit Bakunin verbunden. Dergestalt findet sich Stirner nicht nur, wie allgemein bekannt ist, im Gründungsgebälk des italienischen Faschismus, sondern auch (wie ich an einem Beispiel zeigen werde) des deutschen Nationalsozialismus und eben auch des Bolschewismus.

All das („inspiriert durch Stirner“) beruht auf einer „mißglückten biologischen Revolution“: die lokalen Autoritäten (das Über-Ich) werden beseitigt, doch alles wird schlimmer, weil an ihre Stelle eine abgehobene, vollkommen kontaktlose und deshalb im Effekt massenmörderische zentrale Autorität tritt (das ultimative Über-Ich).

Orgonomische Soziologie, Teil 4: Liebe, Arbeit und Wissen

15. November 2022

Die gesamte gegenwärtige Staatsführung der DDR 2.0 und die Parteiführungen ihres sozialistischen Einheitsblocks unter Führung der sogenannten „Grünen“ ist vollständig losgelöst von der Arbeitssphäre, d.h. ein Gutteil ihrer Apparatschiks haben nie in der Produktion gearbeitet und sind entsprechend null in den deutschen Volksmassen verankert. Man schaue sich die Minister an! Was genau qualifiziert die gegenwärtige Innenministerin? Was die Verteidigungsministerin?

Die einzige Qualifikation dieser, um die unsterblichen Worte Klaus Kinskis zu benutzen, „Bande von Idioten“ ist ihr neurotischer, d.h. ödipal bedingter Haß auf Deutschland (die Vater-Imago) und ihr dazu korrespondierender Haß auf den bioenergetischen Kern, d.h. auf Liebe, Arbeit und Wissen. Erinnert sei an die von den besagten Apparatschiks initiierten Genozid am deutschen Volk durch Umvolkung; Verdrängung aus dem öffentlichen Raum und Terrorisierung der indigenen Bevölkerung durch messernde Analphabeten, die insbesondere das Leben junger Frauen in einen bedrückenden Horrorfilm verwandelt haben. Durch Sprengung des Sozialsystems (d.h. des hart erarbeiteten Eigentums der deutschen Volksmassen), eine alles kappende Energiepolitik und eine alles erstickende Regulierung des Arbeits- und Geschäftslebens wird die Arbeitsfunktion systematisch erdrosselt. Abgesichert wird dieses mörderische Zerstörungswerk der Emotionellen Pest durch Denkverbote, die neuerdings mit der Androhung von Gefängnisstrafen bewehrt sind.

Hier paßt, was Charles Konia im Zusammenhang mit seiner Analyse der idealtypischen Verkörperung des Apparatschiks, Hussein Obama, geschrieben hat:

Kommunisten und sogenannte demokratische Sozialisten leiden unter einer ausgeprägten Störung ihrer Arbeitsfunktion. Da sie keinen Kontakt zu ihrem biologischen Kern haben, empfinden sie wenig oder gar keine Befriedigung bei der Arbeit. Ihre Ablehnung des Profits ist ein kaum verhüllter Ausdruck ihrer Abneigung gegen Arbeit und ihrer Unfähigkeit produktiv zu arbeiten, sowie ihrer Angst davor auf dem Markt überhaupt bestehen zu können.

Die Verlagerung ihres ödipalen Konflikts auf ihr soziales und politisches Umfeld führt dazu, daß sie die Autorität auf lokaler Ebene verachten. Ihr Bedürfnis, in der Politik „der Boß“ zu sein, entspringt ihrem Wunsch, sich an anderen zu rächen, die sie als Autoritätspersonen ansehen. Eben weil sie nicht arbeiten können, sind Sozialisten emotionell pestkranke Charaktere, die das Bedürfnis haben, andere durch ihre soziale und politische Macht zu kontrollieren. Sie identifizieren sich mit den hilflosen Massen, die sich ihrer Meinung nach als Opfer fühlen, weil sie arbeiten müssen. Sie beneiden diejenigen, die emotional und wirtschaftlich unabhängig sind, sich selbst versorgen und Verantwortung tragen. Aus diesen Gründen befürworten sie die Angleichung des Wohlstands und haben wenig Verständnis für individuellen Einfallsreichtum auf dem Markt oder für Privateigentum. Die kognitiven Störungen, die sich aus der im Gehirn festgehaltenen Energie ergeben, kommen in ihren sozialistischen Idealen zum Ausdruck und dienen als Rationalisierung für die Durchführung ihrer Sozialpolitik. Diese [kognitiven Störungen] fungieren unmittelbar oder letztendlich als unüberwindbare Abwehr in der Therapie. (Clueless, S. 298f)

Mit anderen Worten: diese kopflastigen impotenten Parasiten sind unheilbar krank und werden nicht ruhen, bevor sie uns alle umgebracht haben.

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 13. Der Christusmord nach Johannes / Die Weltgeschichte

19. Oktober 2022

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 13. Der Christusmord nach Johannes / Die Weltgeschichte

Wie die organisierte regierungsamtliche/monopolkapitalistische Emotionelle Pest operiert

17. September 2022

Wie die organisierte regierungsamtliche Emotionelle Pest operiert? Das beste Beispiel war die „DDR“ mit der von der Stasi gegen die demokratische Opposition betriebenen „Zersetzungsarbeit“. Wie das konkret aussieht, kann man an drei Beispielen festmachen, die unmittelbar mit Wilhelm Reich verbunden sind, dessen Existenz durch eine Koalition aus monopolkapitalistischer Pharmaindustrie und kommunistischen Intellektuellen zerstört wurde. Exakt die gleiche Koalition ist heute bei Corona aktiv. Man gehe auf eine Montagsdemonstration und höre sich an, was einem die sogenannte „Antifa“ (sic!) ins Gesicht gröhlt!

1. UFOs, Reichs „Ea“: Jeder Kenner der Materie weiß, wie die diversen US-Dienste (Geheimdienste der Luftwaffe, Armee und Marine, FBI, CIA, NSA etc.) mit diesem Phänomen umgegangen sind. Von Anfang an wurden Wahrheiten (egal, ob es hier wirklich um Außerirdische geht, um geheime Waffenprojekte oder anderes, was nicht öffentlich werden darf) mit Halbwahrheiten, Lügen und barem Unsinn vermischt, etwa „Theorien“ über die „Hohlerde“, bis jedwede rationale Auseinandersetzung mit dem UFO-Phänomen unmöglich wurde, weil man sich schlichtweg lächerlich machte und wegen dem heillosen Durcheinander jede vernünftige Theoriebildung unmöglich wurde. Reichs „Contact with Space“ verpuffte in einem psychotischen Alptraum.

2. Die Lebensreformbewegung: Reich war so unglaublich erfolgreich, weil er auf der Welle der Lebensreformbewegung in Wien, Berlin, Kopenhagen, Oslo und New York City ritt. Das ganze war eine Jugendbewegung, ein Aufbruch zu einem freieren Leben, die nach Reichs Tod in den 1960er Jahren sogar weiter fahrt aufnahm. Heute wissen wir, daß das CIA seine Zersetzungstaktiken, die etwa in den 1980er Jahren in Polen angewendet wurden, um den Warschauer Pakt zu unterminieren, in den 1960er Jahren widerrechtlich im eigenen Land zum Einsatz brachte, um eine „sowjetische“ Revolution in den USA zu verhindern. Zentral war Timothy Leary, der ganz offen mit seinen Verbindungen zur CIA prahlte: die amerikanische Jugend wurde systematisch unter Drogen gesetzt und über Freaks wie Charlie Manson wurde eine schützende Hand gehalten, um die Jugendbewegung zu diskreditieren und das ganze wieder in einen – psychotischen Alptraum verpuffen zu lassen. (Übrigens wurde in den letzten Jahren von den gleichen Kräften gegenüber Trump ein Szenario abgespielt, wie es gegen mißliebige ausländische Regierungen von jeher angewendet wird. Wir haben es in den USA gegenwärtig mit einem anhaltenden STAATSSTREICH zu tun! Reich hat in den 1950er Jahren ähnliches für seine Zeit behauptet.)

3. Der „Reichianismus“ selbst: Wer glaubt, daß das, was ich in „Reichianische Bücher“ hier, hier und hier ausführlichst beschrieben habe, ein natürlicher Ausfluß der Tätigkeit Reichs war, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Man denke nur daran, wie heute die Wahrheitsbewegung regierungsamtlich zerstört wird, etwa indem sie mit der immer populärer werdenden „Theorie“ der „Flacherde“ verbunden wird und allem anderen möglichen Unsinn. Es treten lauter „Timothy Learys“ auf, die aus ihr einen psychotischen Alptraum machen, so daß niemand mehr AUFWACHEN kann!

Zum Schluß eine Warnung: ich werde niemandem erlauben den NACHRICHTENBRIEF zu zersetzen. Schon gar nicht jenes Gesindel zu Wort kommen lassen, das Trump und etwa die AfD mit Reichs Massenpsychologie des Faschismus bekämpfen will. Reich wird für das exakte Gegenteil dessen, was er intendiert hat, instrumentalisiert.

Und was Corona und den durch die CIA provozierten Dritten Weltkrieg betrifft: die Spritze ist ein antiinflationäres Instrument. Die Güter werden wertvoller, wenn sie auf weniger Menschen verteilt werden müssen. „Sie“ (der Club of Rome) wollen diesen Planeten für sich alleine und einen Restbestand von Sklaven. Ihre Ideologie ist durch und durch Grün! Übrigens steht auch hier die FDA im Mittelpunkt des Geschehens:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 12. Die Kinder der Finsternis / Satan

14. September 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 12. Die Kinder der Finsternis / Satan

Eine Notiz über James DeMeos Saharasia-Theorie (1999) (Teil 2)

28. Juni 2022

Bei der Lektüre von Saharasia flippe ich immer hin und her, man nehme etwa die Makkabäer: der Makkabäer-Aufstand siegte 161 v.Chr. gegen die hellenistische seleukidisch-syrische Herrschaft; er hatte nichts mit irgendwelchen Römern zu tun. Und nun steht in Saharasia auf S. 275 etwas über die „Maccabees rebellion of 167 BCE (sic!) wherein Judea became independent from Rome (sic!)“. Ganz im Gegenteil waren die Juden damals verbündete der Römer gegen die Seleukiden. Das macht DeMeos Anmerkung geradezu komisch. Ein gefundenes Fressen für die Feinde DeMeos. – Übrigens verwundert mich, daß DeMeo praktisch ganz den hellenistischen Einfluß auf den Nahen Osten unterschlägt.

Überhaupt hat DeMeos Lektor, also seine Frau, schlecht gearbeitet.

Hier noch vier Überlegungen zur Saharasia-Theorie:

1. In Ländern wie China und Indien ist Nacktheit und Sexualität in Filmen Tabu, Gewalt jedoch nicht: deshalb kommt Nacktheit und Sexualität nur in Gewaltszenen vor, die die Zensur anstandslos durchgehen läßt. Selbst in Amerika lassen sich „Sex-Szenen“ á la Basic Instinct nur via Gewalt in Filme einbauen, die auch Jugendliche sehen dürfen. Das ist symptomatisch für eine gesellschaftliche Vergewaltigungsmentalität: Angst der Männer vor der autonomen Sexualität der Frauen und Angst der Frauen vor der Autonomie („Ich bin ja nicht verantwortlich!“).

2. Interessant wäre auch eine geographische Aufschlüsselung des Kindesmißbrauchs. Ich glaube, man wird feststellen, daß die Päderastie genau dort häufig sein wird, wo auch die Homosexualität groß ist: in Saharasia. Interessanterweise waren im Sprachgebrauch des 19. Jahrhunderts „Päderastie“ und „Homosexualität“ vollkommen synonyme Begriffe. Was ziemlich interessant hinsichtlich der jetzigen Diskussion über sexuellen Kindesmißbrauch ist. Wer behauptet, daß Homosexualität keine Krankheit ist, muß folgerichtig auch die Päderastie akzeptieren – und vernünftigerweise seinen eigenen Sohn zur Verfügung stellen! Sicherlich wird mir die Psychiatrie nicht zustimmen, aber ich bin trotzdem davon überzeugt, daß ausnahmslos jeder Homosexuelle ein Päderast ist. Wenn nicht im Leben, dann doch in der Phantasie. Historisch war das jedenfalls stets so, etwa bei den Griechen: ein älterer Mann und ein Jüngling bzw. Knabe.

Übrigens kann man so Liberale fertigmachen: wenn sie A (Homosexuelle) sagen, sollen sie gefälligst auch B (Kinderficker) sagen! Das haben Konservative auf der einen Seite und Kommunisten (etwa Lenin) auf der anderen Seite an den Liberalen immer so verachtet: das sie eine Sache nie zuende denken, nie die Konsequenzen ziehen.

Aber zurück zu Saharasia: nicht ohne Grund hat Nietzsche in Italien gelebt, denn da gab es wie selbstverständlich die kleinen Jungs – wie im übrigen Mittelmeerraum. Heute ist Marokko der Geheimtip. Dort wird nur die genitale heterosexuelle Sexualität der Jugendlichen erbarmungslos verfolgt.

3. Was meine Sache mit den Linksalternativen und Saharasia betrifft: mir wurde von einem Uni-Seminar berichtet, wo der Dozent ganz Herbert Marcuseisch für Cannabis & Co. warb und als glühendes Beispiel die saharasiatischen Länder ausmalte, wo die Menschen dank dieser Drogen friedlich und entspannt seien und nicht so alkoholisch-aggressiv wie im nördlichen Europa. DeMeo hat Haschisch eindeutig mit den patristischen Mörder-Nomaden Zentralasiens in Zusammenhang gebracht (z.B. S. 252).

4. Eine Soziologie-Professorin aus Münster argumentiert vollkommen sexualökonomisch: „Laut neueren ethnologischen und historischen Untersuchungen setzt das Patriarchat mit der männlichen Kontrolle über die Gebärfähigkeit und Sexualität der Frauen ein. Abwertung der weiblichen Sexualität, Aneignung der Kinder durch die Väter und Vergewaltigungen erscheinen als Symptome bei der Diagnose von Männerherrschaft“ (Ilse Lenz/Ute Luig (Hg.): Frauenmacht ohne Herrschaft. Geschlechtsverhältnisse in nichtpatriarchalischen Gesellschaften, Berlin: Orlanda Frauenverlag, 1990, S. 66).

Uns wurden etwa die Buschmänner der Kalahari stets als eher patriarchalisch vorgestellt, was auch mich hinsichtlich der Saharasia-Theorie etwas durcheinandergebracht hat. Aber eine genauere ethnologische Analyse zeigt das Gegenteil oder allein schon, wenn man die obigen Kriterien von Ilse Lenz heranzieht.

Die Saharasia-Theorie ist durch und durch stimmig – und gerade die neueren und neusten Forschungsergebnisse unterstützen dies immer mehr. Man vergleiche etwa, den Stand der Forschung zu Freuds und selbst noch zu Reichs Zeiten mit der heutigen Lehrmeinung.

Was mir beim Studium ethnologischer Literatur, etwa Malinowskis immer wieder aufgefallen ist, ist, wie modern und westlich und vollständig anti-Erich-Fromm-isch doch die Lebenseinstellung der matriarchalen Völker ist, etwa bei den Büschmännern: „Dem aktiven, erfolgreichen und fürsorglichen Jäger entspricht die begehrenswerte und selbstbewußte Frau“ (Lenz/Luig: S. 101).

Es stimmt auch nicht, daß diese Völker keinen „Stirnerschen“ Individualismus kennen. Etwa die Hadza, ein kleines Jägervolk im nördlichen Tansania, sind extreme Individualisten, bei denen es kaum einen Gruppendruck gibt. „Die Hadza haben viele Ähnlichkeiten mit den San [den Buschmännern], obwohl bei ihnen eine stärkere Tendenz zur Anarchie besteht. Ihr schon fast extremer Individualismus basiert auf einer territorialen und sozialen Organisation, die durch größtmögliche Offenheit und Freizügigkeit gekennzeichnet ist“ (Lenz/Luig: S. 112).

Überhaupt sind diese Völker erstaunlich „westlich“: „Wegen [der] Freiheit von ökonomischen Zwängen haben die Hadza-Ehen durchaus Gemeinsamkeiten mit der bürgerlichen Vorstellung einer Liebesheirat. Diese Unabhängigkeit von materiellen Bindungen ist jedoch auch ein Grund für die Instabilität dieser Ehen, deren Scheidungsrate noch höher als bei den San zu sein scheint“ (Lenz/Luig: S. 118).

Übrigens kennen die Buschmänner auch die Orgonenergie. Sie nennen sie „Num“, das dem polynesischen Mana entspricht.

DeMeo behauptet wenn nicht explizit, so doch ganz eindeutig implizit, daß das ACO mit seiner Unterstützung der konservativen Weltanschauung in jeder Hinsicht rückschrittlich wäre und hinter Reich zurückfalle. DeMeo selbst aber vertritt abgestandene Uralt-Theorien. Als man Reich einmal über den Anarchisten Kropotkin ausfragte, der doch ganz „arbeitsdemokratische“ Lehren vertreten hätte, antwortete Reich: „Sie vergessen, daß die Zeiten sich ändern und daß die Wahrheit von gestern, die Lüge von heute ist“ (Ollendorff: Reich, S. 104). Reich hat sich weiterentwickelt, das ACO (dessen erste Generation sich fast durchweg aus ehemaligen Linken und gar Trotzkisten, etwa Prof. Bell, zusammensetzte) hat sich weiterentwickelt – nur DeMeo hängt nachwievor uralten linken Gedanken an. Zum Beispiel finde ich es schier unerträglich, wie von DeMeo hinsichtlich einer selbstregulatorischen Erziehung noch immer so argumentiert wird, wie Reich es in den 40er Jahren tat. Nicht, daß daran prinzipiell irgendetwas falsch wäre, aber die Verhältnisse haben sich wahrhaftig geändert und damit das, was wirklich wichtig ist. Heute ist weniger nackte Autorität das Problem, sondern Permissivität, emotionale Erpressung und ideologische („emanzipatorische“) Indoktrination von Kindern, die leer, zerrissen, desorganisiert sind und sich verzweifelt nach Autorität sehnen. Deshalb rebellieren sie, was mit noch mehr „emanzipatorischer“ Permissivität beantwortet wird, was die Kinder noch wütender macht, etc. Das wäre heute wichtig, aktuell, und würde den Lesern wehtun, sie treffen. Aber nein, DeMeo präsentiert die uralten Theorien, als hätte sich die Orgonomie in den letzten 40 Jahren nicht weiterentwickelt oder als würde er zu den konservativen Bewohnern eines anatolischen Bergdorfes reden.

Zum Beispiel klagt er an, daß die Orgonomen Anfang der 70er Jahre nicht Nixon, sondern „die Linken“ bekämpft hätten. Liest man die zeitgenössischen Berichte z.B. von Patricia Green über ihre praktischen Erfahrungen als Schulleiterin oder Koopmans Erfahrungen in der praktischen psychiatrischen Sozialarbeit sieht man, daß diese hochpolitische Nixon-Affäre in ihrer funktionellen Bedeutung zu nichts gerinnt angesichts einer Gesellschaft, die in einen „linken“ zerstörerischen Taumel geraten ist. DeMeo zeigt stets nur die eine Hälfte des Bildes – das in seiner Gesamtheit DeMeo widerlegen würde. Diese „verschleierte und verschleiernde“ Argumentationsweise ist typisch für DeMeo. Es kennzeichnet praktisch alles, was er von sich gibt. Zum Beispiel behauptet er auf S. 52 von Nach Reich Reich habe „sein Interesse an den Problemen der breiten Öffentlichkeit nie aufgegeben“ und rechtfertigt damit seine Argumentation, daß Reich bis zum Schluß imgrunde ein marxistischer Sozialist war. Gut, die eine Seite des Bildes stimmt, Reich war bis zum Schluß ein soziales Tier: aber praktisch alles (außer Jugendsexualität, Umweltschutz und Religion), wofür bzw. wogegen Reich am Ende kämpfte, entsprach einem strammen amerikanischen „Republikanismus“.

S. 42: Imgrunde behauptet DeMeo, die Orgonomen hätten Reichs gesellschaftspolitische Ideen verraten, indem sie z.B. sozialistische Ideen schlechtweg als „krank“ abqualifizierten. Man lese dazu jedoch Reichs Briefe an Neill oder nehme etwa folgende Erinnerung von Charles Kelley: „I met Reich in 1950. (…) I told Reich I was a socialist, and Reich looked at me with a kind of pity. He shook his head and said: ‚You don’t know how sick it is. You’ll find out“.

Wirklich lachen mußte ich aber, als DeMeo darauf hinwies, daß für die soziopolitische Haltung der Orgonomen keine „systematischen und wissenschaftlichen Grundlagen“ vorhanden sind. Offenbar haben grundsätzlich nur liberale und sozialistische Ideen eine „systematische und wissenschaftliche Grundlage“. Das haben ja auch immer die „Dialektischen Materialisten“ behauptet.

Übrigens kann man diese spezifische Charakterdeformation entgegen DeMeos arroganter Behauptung im Kulturvergleich durchaus „systematisch und wissenschaftlich“ feststellen (z.B. haben dies Humanethologen wie Hans Hass und Eibl-Eibesfeld getan), aber dies ist wegen der Natur der Sache nicht so einfach zu bewerkstelligen, wie die Saharasia-Untersuchung. Ich habe Hass‘ entsprechende Untersuchung kurz referiert. (Übrigens erwähne mal die Humanethologie und insbesondere Eibl-Eibesfeld in der Gruppe, die für Nach Reich verantwortlich ist. Ich garantiere, daß sie sofort abblocken, daß das alles Stockkonservative, wenn nicht sogar Nazis seien, etc.)

Wilhelm Reich und die Ukraine

1. April 2022

Reich wurde in einem Gebiet geboren und ist aufgewachsen, das heute zum westlichsten Teil der Ukraine gehört. Die Einzelheiten kann man auf der Website https://www.wilhelmrei.ch/ nachlesen.

Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Deutsche Reich ständig am Rande des Bürgerkrieges, während sich die Sowjetunion aus einem blutigen Bürgerkrieg herausschälte. Man war alles andere als geborene Freunde, denn die Komintern tat alles, um einen blutigen Bürgerkrieg in Deutschland zu befeuern, und die Deutschen standen auf Seiten der Weißen; eine Unterstützung, die von den Sozialdemokraten bis zum rechten Rand des politischen Spektrums reichte. Außerdem hatten die Deutschen mit der Sowjetunion noch ein Hühnchen zu rupfen, denn die hatte alles getan, um ihren vertraglichen Verpflichtungen von Brest-Litowsk nicht nachzukommen, womit sie gewichtig zur wirklich „ungerechten“ deutschen Niederlage im Weltkrieg beigetragen hatte. Aber was mehr zählte als Ideologie und Gefühle war die geostrategische Lage der beiden Nationen, die zu diesem Zeitpunkt gemeinsam die absoluten Parias der Weltpolitik waren. Buchstäblich der Abschaum der damaligen Menschheit, sahen sich die Reichswehr (in Gestalt der Freikorps die Schlächter der Roten in Deutschland) und die Rote Armee (die Schlächter der Weißen in Rußland) gezwungen eng miteinander zu kooperieren. Die Russen profitierten von der Expertise und Technik der Deutschen, während die Deutschen in den Weiten Rußlands frei von der Kontrolle der Entente Manöver abhalten und sogar Waffen produzieren und testen konnten.

Die Periode der Unsicherheit endete in beiden Ländern etwa 1923. In diesem Jahr scheiterte Hitlers Marsch nach Berlin, er kam in Haft und wurde dort über Rudolf Heß mit den Ideen Karl Haushofers, Professor für Geopolitik, bekannt gemacht: die Zukunft Deutschlands läge in den unermeßlichen Weiten Eurasiens („Lebensraum im Osten“). Nach der Machtergreifung Hitlers 10 Jahre später wurde die bereits auslaufende Zusammenarbeit mit der Roten Armee aus ideologischen Gründen endgültig gestoppt und Hitler bereitete sich auf einen kolonialen Eroberungskrieg gegen „die Slawen“ vor. Dieser begann denn auch nach einem genauso kurzen wie absurden Intermezzo: der Renaissance der deutsch-sowjetischen Freundschaft im Hitler-Stalin-Pakt. Im Gegensatz zu seinen Generälen, die auf das Machtzentrum Moskau konzentriert waren, richtete sich Hitlers eigentliches Augenmerk auf die Ukraine als Kornkammer und in jeder Hinsicht „westlichster“ Teil der Sowjetunion. Tatsächlich stand diese dank des Verlustes der Ukraine knapp vor dem Kollaps, vor dem sie nur die Unterstützung durch die USA gerettet hat.

Nach dem Krieg taten die USA alles, um eine Allianz zwischen Bonn bzw. Berlin und der Sowjetunion bzw. Rußland zu verhindern. Das war natürlich anfangs alles durch Kommunismus und Kalten Krieg überlagert, tritt aber jetzt aktuell klarer denn je zutage. Biden riskiert eher einen Dritten Weltkrieg, wieder mit Deutschland im Zentrum, als es zuzulassen, daß ein neues Machtzentrum entsteht: Deutschland und seine Expertise in enger Allianz mit Rußland, d.h. mit freiem Zugriff auf die unendlichen Weiten Nord- und Zentraleurasiens.

Dieser geopolitische Zentralkonflikt des Planeten hat Reichs Leben bestimmt. Man denke nur an das Berlin Anfang der 1930er Jahre. Nachdem sich Moskau mit dem endgültigen Sieg Stalins über Trotzki als Zentrum des Weltkommunismus fest etabliert hatte, war es nicht im Interesse der KPdSU, daß die Kommunisten in Berlin an die Macht kamen. Alles wurde getan, um einen Erfolg der KPD unmöglich zu machen, denn über kurz oder lang wäre die Führungsrolle von Moskau und den Russen nach Berlin und den Deutschen übergegangen. Hingegen bot ein Hitler an der Macht Stalin die Möglichkeit schließlich ganz Europa mit der Roten Armee von der „faschistischen Barbarei“ zu befreien, d.h. im Endeffekt ein großrussisches Reich zu errichten.

Das oben Umrissene ist m.E. der „materialistische“ Kern der gegenwärtigen Ukraine-Krise. Es geht um materielle Interessen. Das Fressen steht immer am Anfang, vor jedweder Ideologie, jeder Sexualität, etc. Reichs Entdeckung war, daß die in den Massen Struktur gewordene Sexualunterdrückung das Unmögliche schafft, nämlich, daß diese schließlich gegen ihre eigenen Interessen, letztendlich gegen ihre „Freßinteressen“ handeln und den Stalins und Hitlers dieser Welt die Macht über sich geben. Das sieht man sehr schön an den heutigen seelenverkrüppelten Deutschen, die in ihrer überwiegenden Mehrheit sich gegen Putin und Rußland mobilisieren lassen und für einen durch und durch korrupten Mafiastaat wie die Ukraine BUCHSTÄBLICH hungern und frieren wollen, statt im Verein mit Rußland und mit dem Goldrubel in eine sichere, satte und warme Zukunft voranzuschreiten.

Und Gemach, ich mache mir über Putins Charakter und den russischen Faschismus keinerlei Illusionen, auch nicht über die „saharasische“ Natur von „Rußland an sich“. Aber ich will nicht „die Welt retten“, sondern frage mich, was im DEUTSCHEN Interesse ist. Was jedenfalls nicht im deutschen Interesse ist, ist die Aufnahme von Millionen von Afroukrainern und die weitere Zersetzung der Reste der deutschen Kultur durch die politisch korrekte trans Jaucheflut aus dem Westen.

Paul Mathews: Besprechung WILHELM REICH. THE EVOLUTION OF HIS WORK by David Boadella

21. Februar 2022

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Besprechung WILHELM REICH. THE EVOLUTION OF HIS WORK by David Boadella

Orgonomie: 1932 kommunistisch, 2022 rechtskonservativ?

15. Januar 2022

Wie paßt das zusammen, daß Reich zwischen 1928 und 1936 ein fanatischer Kommunist sein konnte, der, wie die „Antifa“ heute, kaum einen Unterschied zwischen Konservativen, Reaktionären und „Nazis“ machte; – und daß heute sein gegenwärtig einzig legitimer Nachfolger, Charles Konia, Linksliberale, Sozialdemokraten und Kommunisten unterschiedslos in einen Topf wirft?

Für Konia sind Leute wie Obama, Harris und Biden und alle anderen gegenwärtigen Führer der Demokratischen Partei der USA nichts anderes als rote Faschisten, – genauso wie es für Reich Ende der 1920er Jahre und Anfang der 1930er Jahre keinen Unterschied zwischen dem katholischen Zentrum, den Anhängern der Hohenzollern und den Nationalsozialisten gab.

Um das verstehen, muß man sich die damalige Presse und die damalige Justiz vergegenwärtigen: die ständige Hetze gegen fortschrittliche Leute wie Reich, und Gerichte, die die Schuldigen laufenließ, während Unschuldige, die die falsche politische Gesinnung hatten, mit einem Unrechtsurteil nach dem anderen in die Enge getrieben wurden. Es ist kein Zufall, daß der Justizpalast-Brand in Wien 1927, sein Vor- und Nachspiel, Reich politisch radikalisiert hat. „Funktionell“ betrachtet waren alle Akteure auf der Rechten unterschiedslos Feinde des Lebendigen, d.h. alle ihre Ideologien und entsprechenden Handlungen liefen auf das gleiche hinaus: die restlose Auslöschung der Orgonomie (d.h. des gesellschaftlich wirksamen Lebensimpulses). Es waren in Wien, Berlin, Kopenhagen, Malmö und Oslo unterschiedslos die gleichen Faschisten, ob sie sich nun katholisch, deutsch-national oder sozialdemokratisch gerierten. Sie lieben den Tod und wir lieben das Leben!

Und daran hat sich prinzipiell nichts geändert, obwohl es mittlerweile, beginnend mit den Jahren unmittelbar nach Reichs Tod, zu einer dramatischen „Rotverschiebung“ (Konia) gekommen ist, durch die sich nun das politische Spektrum sozusagen „links staut“ und alle Unterschiede auf der Linken nichtig macht. Die Medien sind nur noch „Rotbestrahlung“ und die Justiz verbreitet durchweg „Roten Terror“. Wir werden vom letzten Stalinistischen Abschaum regiert… Ich brauche das nicht weiter ausführen. Die Orgonomie, d.h. die Verkörperung des Lebendigen, ist die gleiche geblieben, sie ist die einzige letztgültige Wahrheit, nur die Zeitläufe haben sich geändert: aus einer sexualfeindlichen autoritären Gesellschaft ist eine permissive antiautoritäre Gesellschaft geworden; aus dem todestrunkenen Mystizismus der Reaktion ist der nihilistische Wahn des mechanistischen Transhumanismus geworden.

Paul Mathews: Besprechung SEX-POL-ESSAYS, 1929-1934 von Wilhelm Reich

5. Januar 2022

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Besprechung SEX-POL-ESSAYS, 1929-1934 von Wilhelm Reich