Posts Tagged ‘Demokraten’

David Holbrook, M.D.: BEOBACHTUNG, FAKTEN UND BEWEISE VERSUS PARAPHRASIERUNG, VERMUTUNGEN, SCHLUßFOLGERUNGEN UND MEINUNGEN / DAS AMTSENTHEBUNGSVERFAHREN UND DIE DAMIT VERBUNDENE FRAGE DER VERTEIDIGUNG DES KLASSISCHEN LIBERALISMUS

15. Februar 2021

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Beobachtung, Fakten und Beweise versus Paraphrasierung, Vermutungen, Schlußfolgerungen und Meinungen

 

Das Amtsenthebungsverfahren und die damit verbundene Frage der Verteidigung des klassischen Liberalismus

 

David Holbrook, M.D.: DIE KOMMENDE GEGENREAKTION AUF DEN ZENSURKULT / DIE HALTUNG DER VERACHTUNG

11. Februar 2021

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Die kommende Gegenreaktion auf den Zensurkult

 

Die Haltung der Verachtung

 

Der rechte Blick auf DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS (Teil 3)

25. März 2020

In seinem vor wenigen Wochen erschienen Buch über Reichs Massenpsychologie des Faschismus sagt Stefan Blankertz auf S. 11, daß es nur graduelle Unterschiede in der unrechtmäßigen faschistischen Staatsgewalt (Willkürherrschaft) und der staatlichen Gewalt gäbe, die vom Souverän, dem Volk, gerechtfertigt sei („Gewaltmonopol des Staates“, das es gegen die Extreme zu verteidigen gilt). Und was den Souverän betrifft: es gäbe auch nur graduelle Unterschiede zwischen Masse (der „formbaren Masse“ der Faschisten) und Volk (der „Demos“, die Siedlungsgemeinschaft, der Demokraten).

Nein, es gibt grundsätzliche Unterschiede! Zunächst einmal entspricht „das Volk“ und seine Identität der äußeren Schicht der Charakterstruktur, der „Fassade“. Wir sehen unmittelbar welchem Volk jemand zugehört und auch er selbst identifiziert sich mit diesem seinem Spiegelbild. Bei der „Masse“ ist das anders: sie ist buchstäblich eine „graue Masse“, ohne Farbe und Unterschiede, beliebig formbar und ohne Identität. Das ist so, weil sie aus Zeit und Raum herausgefallen ist, d.h. nur das Volk hat eine Vergangenheit und eine Zukunft, die aus der Vergangenheit erwächst – ein „Schicksal“ und nur das Volk hat Wurzeln in einer Region. Entsprechend sprachen die völkische Bewegung und die Nationalsozialisten von „Blut und Boden“.

Und was die Gewalt, genauer gesagt die Staatsgewalt betrifft: die sekundäre Schicht bzw. mittlere Schicht der Charakterstruktur kann man durchaus mit der mittleren der drei Keimblätter in Zusammenhang bringen. Dazu zitiere ich mich ausnahmsweise selbst:

Neben seiner Rolle als koordinierender Vermittlung zwischen Außen (Ektoderm) und Innen (Entoderm) bereitet das Mesoderm, aus dem sich sowohl die innere als auch die äußere Muskulatur entwickelt, gleichzeitig die „phallische Aggression“ vor, da „Aggression die Lebensäußerung der Muskulatur ist“ (Die Entdeckung des Orgons, Bd. 1, S. 120). Ursprünglich gibt es nur Lust und Angst. Reich schreibt dazu: „Die Sexualökonomie leugnet (…) den ursprünglichen Charakter der destruktiven Antriebe und läßt sie (…) aus den Funktionen der Sexual-Versagung einerseits, der Angst-Vermeidung andererseits phylogenetisch hervorgehen. Daß die Muskulatur, der Apparat der Destruktion, aus dem Mesoderm der Gastrula, also einer sekundären embryonalen Anlage hervorgeht, die Apparate der Sexual- und Angstfunktion dagegen schon im Einzeller gegeben sind, mag diese Auffassung entwicklungsgeschichtlich stützen“ (Die bio-elektrische Untersuchung von Sexualität und Angst, S. 43f).

Es gibt eine Gewalt, die willkürlich und letztendlich pestilent („faschistisch“) ist, weil sie auf sexueller Frustration beruht: angestaute Energie bricht ohne Sinn und Verstand aus der Panzerung heraus („faschistische Irrationalität“). Dem steht eine Gewalt entgegen, die auf dem Naturrecht beruht, d.h. dem Kontakt zum bioenergetische Kern, ein Kern, der seine Interessen durchsetzt und sich gegen die Emotionelle Pest wehrt. Genau darauf berief sich Hitler, wenn er sich über alles hinwegsetzend für die „Interessen des deutschen Volkes“ einsetzte und dabei vorgab einer höheren Macht zu folgen bzw. eine höhere Legitimation zu haben.

Ganz ähnlich wie im zweiten Teil dieser Serie von Blogeinträgen: genau das macht die verwirrende Faszination des Nationalsozialismus aus. Einerseits hat er wie erläutert, die „natürliche Ordnung“ (Kern, sekundäre Schicht, Fassade) vertreten, um sie andererseits wie keine andere Ideologie vor ihm und nach ihm zu verneinen, indem er das identitätslose willfährige Massenindividuum schuf, eine graue Masse, wo jeder Farbtupfer BUCHSTÄBLICH totgeschlagen wurde, – also die absolute Willkürherrschaft, die blanke Gewalt herrschte, ein Unrecht und eine Niedertracht, das einem den Atem verschlagen.

Die Massen kommen vom Thema „Nationalsozialismus“ nicht los, weil hier der Kern ihrer gesamten Malaise zu finden ist. Insbesondere in Zeiten, wo sich die Völker auflösen und die letzten Demokratien dem Globalismus geopfert werden, denn mit dem Nationalstaat und dem Staatsvolk verschwindet jede Grundlage einer „Volksherrschaft“ (Demokratie!) und Identitätslosigkeit; Unrecht und Willkür breiten sich aus.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Spenden: paypal.me/nachrichtenbrief oder hier.

Was passiert heute wirklich in der Politik?

18. Februar 2020


Die Bioenergetik hinter der Tagespolitik.

Was passiert heute wirklich in der Politik?

Blogeinträge September/Oktober 2015

26. Dezember 2018

Charles Konia über die pseudo-liberale Gesellschaft:

September/Oktober 2015

  • Der drohende Untergang des Zweiparteiensystems
  • Apropos Klimawandel
  • Was ist funktionelles Denken?
  • Der Zusammenbruch der Trennung zwischen Kirche und Staat
  • Die neue Moral
  • Die Entartung des genuin Liberalen zum Pseudo-Liberalen/Kommunismus

Politik ist ein Symptom, keine Krankheit

18. Oktober 2018

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über die Polarisierung der Gesellschaft:

Politik ist ein Symptom, keine Krankheit

Was Konia für die USA beschreibt, nämlich die breite Unterwanderung durch den roten Faschismus, sieht in Deutschland wie folgt aus:

Der blinde Fleck der Rechten

6. Oktober 2018

Wir (wer immer das auch sein soll!) können nicht alles Leid aus der Welt schaffen, aber wir können zumindest unnötiges Leid minimieren. Nur Kinder und Linke glauben, man könne etwas tun, ohne dafür einen Preis zu bezahlen. Beispielsweise geht ein Sozialstaat immer mit weniger Freiheit einher und kann nur für eine privilegierte Gruppe gelten, insbesondere für die (um die Worte eines Stückes Scheiße zu verwenden), „die hier schön länger leben“. Rechte vergessen aber gerne, daß dieses Kalkül auch in die andere Richtung geht: ihre Ablehnung von gesellschaftlichen Interventionen ist etwa so vernünftig wie das Vertrauen eines Landschaftsökologen in die Natur angesichts invasiver Pflanzen und Tiere, die einheimische Arten vernichten, und angesichts einer nachhaltig zersiedelten und „flurbereinigten“ Umwelt. „Natürlichkeit“ gibt es hier nur aus Menschenhand.

Irgendwo habe ich mal die Geschichte eines mittelalten rechts-libertären Republikaners aus den USA gehört. Er war immer ein Verächter des europäischen Sozialstaatsmodels gewesen; glaubte, daß jeder seines Glückes Schmied sei und jeder in Amerika selbst die Wahl hätte erfolgreich und glücklich zu sein. Bis er eines Tages bei McDonalds eine spontane Erleuchtung hatte. An der Theke stand eine unattraktive und offenbar nicht sehr intelligente Schwarze, die des Englischen kaum mächtig sich nur in „Ebonics“ (die Rudimentärsprache der Ghettos) ausdrücken konnte und deshalb eine funktionale Analphabetin sein mußte. Plötzlich ging es unserem stets stramm rechten Republikaner auf, daß sie, genauso wie zig Millionen anderer in Amerika, bereits mit diesem Job überfordert war und es schlichtweg kein reales Szenario gab, in dem sie jemals dem Elend entwachsen könnte. Nichts wird sich hier von alleine richten! Das ist die Gegenwahrheit, die die Linke in den USA und in Europa verkörpert. Sie lebt davon, daß bei vielen Menschen selbst Restbestände einer Fähigkeit zur Selbstregulation fehlen.

Der Streit der beiden Parteien (idealtypisch „libertäre Republikaner“ gegen „wohlfahrtsstaatliche Demokraten“) ist nicht auflösbar und daß einzelne die Wahrheit in der Position der Gegenseite sehen und Kompromisse ausarbeiten wollen, führt auch nicht weiter, denn solche Kompromisse sind immer unbefriedigend und wirken schließlich destruktiv. Beispielsweise lassen Subventionen für Arme stets die Preise auf dem freien Markt steigen, was noch mehr Leute in die Armut treibt und so weiter in der sozialistischen Todesspirale. Integriert man umgekehrt in ein öffentliches Gesundheitswesen private gewinnorientierte Anbieter, werden die sich die Rosinen herauspicken, und das solidarische System schließlich in den Kollaps treiben.

Wie raus aus dieser Falle aus unhaltbaren Gegensätzen, aber auch erst recht unhaltbaren Kompromissen? Indem man an die Sache bioenergetisch bzw. „biosozial“, d.h. von der Charakterstruktur der Massen herangeht. Was das konkret bedeutet? Schlicht und ergreifend, daß man sich gesellschaftlichen Problemen nicht mehr mechanistisch oder mystisch nähert, d.h. abstrakt als handele es sich um Maschinenwesen oder Philosophie, sondern individuell. Die weitaus meisten Menschen können durchaus für sich selbst sorgen, übrigens auch oder gerade Menschen mit minderer Intelligenz, denn die sind im Glücksfall spontan und im guten Sinne ungehemmt. Es dürfen ihnen nur nicht sinnlose Hindernisse in den Weg gelegt werden, etwa Anforderungen hinsichtlich irgendwelcher „Genehmigungen“, die selbst Hochbegabte überfordern. Und jene, die wirklich Hilfe brauchen, weil sie selbst zu einer rudimentären Selbststeuerung unfähig sind, wäre mit gezielten Initiativen, wie sie Reich und Charles Konia vorschwebten bzw. vorschweben, weitaus besser gedient, als mit einem Sozialstaat.

Reichs Schüler um Elsworth F. Baker und Charles Konia haben niemals Reichs Sexpol-Programm aufgegeben. Sie haben es weitergeführt und vollendet, während die arroganten Kritiker von vornherein nichts verstanden haben und in überkommenen Paradigmen gefangen sind.

Blogeinträge März-November 2013

31. August 2018

Weiteres von Charles Konia über die Pest „Gesellschatfspolitik“:

Blogeinträge März-November 2013

  • Der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika
  • Und was die weiblichen Autofahrer in Saudi-Arabien betrifft…
  • Warum wird das Pucken immer beliebter?
  • Das DSM-Diagnosesystem kann nicht funktionieren
  • Beschneidung: Ein Angriff auf das Neugeborene
  • Schizophrenie und Marihuana-Konsum
  • Obama ist kein Führer, er ist ein Politiker
  • Von der „Politikwissenschaft“ zu einer Wissenschaft der Politik
  • Obamas Liebesaffäre mit den iranischen Islamo-Faschisten

Der Charakter der Juden

29. Mai 2018

1. Wie in Der verdrängte Christus ausgebreitet, fokussiert sich in der Geschichte Israels und der Juden der kosmische Kampf zwischen OR und DOR, der lebendigen, lebensspendenden Lebensenergie und der giftigen „Todesenergie“. Es ist das auserwählte Volk, was biblisch betrachtet eine grauenvolle Auszeichnung ist, denn „rein“ zu sein, „ein priesterliches Volk“ zu sein, führt nicht nur zur Hybris, die Jesus beispielsweise ständig den Pharisäern vorwarf, sondern geht auch einher mit dem Bewußtsein das Opferlamm zu sein, das absolut fehlerlos sein muß. Deshalb auch die Befreiung, die Christus, das „perfekte Opferlamm“, bedeutet: er, der Messias der Juden, er der „auserwählte“ Sohn Gottes, wäscht mit seinem Blut alle Schuld hinweg. Die theologische und letztendlich bioenergetische Bedeutung des Alten und Neuen Testaments ist in ihrer kosmischen Tiefe schlichtweg unauslotbar. (Man schaue sich die diversen Videos auf One for Israel an!)

2. Das Judentum ist sowohl Volkstum als auch Religion. Entsprechend geht es ständig um den Kleinen Mann und dessen Überwindung, um Enge und Gemeinheit auf der einen und einem großherzigen Humanismus auf der anderen Seite. „Ist der Mensch für den Sabbat da oder der Sabbat für den Menschen.“ In Israel gibt es rabbinische Institute, die sich mit nichts anderem beschäftigen als Apparaturen zu bauen, mit denen man Gottes Vorschriften zum Sabbat austricksen kann, Gott betrügen kann, statt sich darauf zu konzentrieren, daß der Sabbat die erste und gleichzeitig bis heute wichtigste Sozialgesetzgebung der Menschheitsgeschichte ist.

3. In den USA wählen 90% aller Juden die Demokraten, also „humanistisch“ und links. Wie Charles Konia („Why are Jews Liberal?“, The Journal of Orgonomy, Fall 2009/Winter 2010, volume 43, number 2, S. 68f) ausgeführt hat, geht die überwiegend liberale Charakterstruktur („intellektuelle Abwehr“) der Juden darauf zurück, daß sie im Mittelalter und der frühen Neuzeit in intellektuelle Berufe abgedrängt wurden, insbesondere kein Land bewirtschaften und sich nicht bewaffnen durften. Israelis sind auffällig „unjüdisch“.

4. Der Kapitalismus ging aus der Überwindung der rigiden Welt der Gilden hervor. Dabei spielten die Juden als „übernationale“ Gruppe eine entscheidende Rolle. Siehe die entsprechende Kapitalismustheorie von Werner Sombart (vgl. Ökonomie und Sexualökonomie). Wie Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus dargelegt hat, hat der Kapitalismus zwei Aspekte: er verbiegt den Charakter, indem er zur Unehrlichkeit zwingt („der Kunde ist König“, die eigenen Produkte werden wider besseres Wissen als besser als die der Konkurrenz angepriesen, etc.), andererseits ist er die ökonomische Struktur, die der biosozialen Gegebenheit Arbeitsdemokratie noch am nächsten kommt. (Nach Marx mündet der vollendete Kapitalismus im Kommunismus!)

5. Reich waren Leute wie Otto Fenichel wirklich peinlich, denn durch ihr wildes Gestikulieren und andere Manierismen wurde jedem sofort augenfällig, daß es sich um Juden handelte, – wenn man so will um „Südländer“. Mitarbeitern wie Silvert sagte er, wenn sie im Rahmen der charakterologischen Umstrukturierung durch Orgontherapie gesundeten, würden sie aufhören wie Juden auszusehen und sich so zu bewegen. Im Zusammenhang mit seiner Geschichte mit den fast durchweg jüdischen Psychoanalytikern, Marxisten, Trotzkisten, etc. wirkt Reich aus der Distanz wie die Wiederkehr Christi, der sein Volk „vom Joch des Gesetzes“ befreien will.

Orgonomie oder der Tod!

5. Februar 2018

Was unterscheidet Reich von den Kommunisten, Faschisten und „Demokraten“ jeder denkbaren Couleur? Reich verspricht nicht die „Freiheit“!

Versteht man unter „Freiheit“ vor allem die Verantwortung jedes einzelnen Erdenbürgers für die rationale Führung der persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Existenz, dann gibt es keine größere Angst als die vor Einrichtung der allgemeinen Freiheit. (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 284)

Reich verspricht nicht die Freiheit von der Arbeit wie die Kommunisten, in deren Gesellschaft die höchste denkbare zivile Strafe das „Schicken in die Produktion“ war. Es ging hier um nichts anderes als das Paradies für arbeitsscheues Gesindel, das sich vom Staat aushalten lassen will. Faschisten und „Demokraten“ haben stets nichts anderes gemacht, als diesen kanzerösen Infantilismus durch lächerliche Betrugsmanöver irgendwie aufzufangen. Irgendwann kommt die große Krise, wo das ganze Kartenhaus zusammenbricht. Danach fängt dann die Tragödie von neuem an, da niemand den Mut hat, der einzig denkbaren rationalen Gesellschaftsorganisation Bahn zu brechen, der Arbeitsdemokratie, in der jeder Einzelne die Verantwortung für sein Leben, seine Gesellschaft und die Funktion, die er in ihr einnimmt, trägt.