ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, b. Die Emotionelle Pest auf der Entbindungsstation

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ZUKUNFTSKINDER:

4. Geburtshilfe, b. Die Emotionelle Pest auf der Entbindungsstation

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9 Antworten to “ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, b. Die Emotionelle Pest auf der Entbindungsstation”

  1. atsil Says:

    Empfehle in diesem Zusammenhang auch folgenden Review des Buches von Sigrid Chamberlain: „Adolf Hitler, die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“:

    http://www.alturl.com/jstvz

    Auszug:
    „Ein wirklicher Nationalsozialist ist nicht vorstellbar ohne das Bedürfnis, andere auszugrenzen und auch grausam mit anderen Menschen umzugehen. Ein solches Verhalten ist aber nicht vorstellbar ohne eine grundsätzliche Bindungslosigkeit und ein hohes Maß an Gefühllosigkeit. Und genau darauf, auf Gefühllosigkeit und Bindungslosigkeit, laufen die Ratschläge in dem 1934 von der Ärztin Johanna Haarer verfassten Ratgeber »Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind« hinaus. Er ist gewissermaßen eine Anleitung zu Kaltherzigkeit und Beziehungsarmut.“

    Die von Chamberlain kritisierten Bücher von Johanna Haarer, einer Lungenfachärztin, die Hitlers pädagogische Fahnenschwingerin war, wurden in Deutschland auch nach dem 2. Weltkrieg in hohen Auflagen weiter veröffentlicht:

    Auszug:
    „der Säuglingsratgeber von Johanna Haarer erschien ab 1949 unter dem leicht veränderten Titel »Die Mutter und ihr erstes Kind« und in etwas gereinigter Form weiter – die letzte Auflage im Jahr 1987.“

    Auszug:
    „Erzieherinnen, Säuglingsschwestern, Fürsorgerinnen, die in den 1930er- und 1940er-Jahren ausgebildet wurden, bei Kriegsende vielleicht 25 waren, haben diesen ganzen Bereich bis in die 1980er-Jahre geprägt. Übrigens konnten alle Menschen, die mit kleinen Kindern arbeiteten, nach dem Krieg weiterarbeiten, da gab es so gut wie keine Entnazifizierung. Meine Mutter zum Beispiel durfte als überzeugte Nationalsozialistin nach 1945 nicht Geschichte studieren, aber sie durfte Fürsorgerin werden. Also einen Beruf ergreifen, in dem sie viel mehr Entscheidungsgewalt und Macht über Menschen bekam.“

    Das heißt, auch nach 1945 war mit dieser Art Säuglingspflege und Erziehung noch lange nicht Schluss. Auch nicht in der (ehem.) Deutschen Demokratischen Republik.

  2. O. Says:

    Es gibt auch Geburtshäuser.

    Ich bin erstaunt, dieser Beitrag ist wohl nur eine theoretische Annahme, was man tun könnte, wenn man noch Kinder in die Welt setzen wollte.
    Oder würdet ihr noch Kinder in diese Welt setzen?

    Keine angemessene Arbeit, kein Geld, verstrahltes Essen und Wasser, manipuliertes Wetter, Oranur all over, nukleare Bedrohungen jährlich, zu wenig Kitaplätze, beschissene Schulen, faschistoide Weltpolitik, kein Platz zum Spielen und Lernen; Eltern, die noch vor ihren Eltern an Krebs usw. verrecken werden … – den Rest kann sich jeder selber noch ausdenken.

    Früher hat man noch gedacht, „die Hoffnung stirbt zuletzt“ also kann man es noch mal versuchen. Heute stirbt die Hoffnung zuerst.

    Die Maschine hat gewonnen – rage against the machine.

  3. Robert (Berlin) Says:

    Und diese Panzerung überzieht die gesamte Wissenschaft. Die abgetöteten Gefühle der „Experten und Fachleute“ führen zu Ergebnissen, die ihrer Panzerung entsprechen.

    —–

    Medizin-Studie: Viele Frauen haben angeblich Orgasmus bei der Geburt

    Zitat:
    >>“Die Geburt ist ein Ausnahmezustand. Während das Kind kommt, geht die werdende Mutter durch Phasen starker Wehenschmerzen, danach, wenn es dann da ist, stellt sich ein unglaublicher Glückszustand ein“, sagt Karl Oliver Kagan, Professor und Frauenarzt an der Universitätsklinik Tübingen. Natürlich könnten die Erlebnisse ineinanderfließen. Aber gerade weil die Geburt eine derart extreme Situation sei, hält auch Kagan es für möglich, dass es währenddessen zum Orgasmus kommen könnte.

    „Dann allerdings extrem selten“, sagt Kagan. Er selbst hat in vielen Berufsjahren noch bei keiner Geburt Anzeichen dafür beobachtet. Andererseits: Er hat die Mütter ja auch nicht danach gefragt.<<

    http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/orgasmus-bei-der-geburt-fast-jede-330-frau-soll-ihn-haben-a-917545.html

  4. Robert (Berlin) Says:

    Inspiriert durch YouTube-Video: Automechaniker erfindet Rettungstüte für schwierige Geburten

    Das YouTube-Video einer Schnapsidee hat einen argentinischen Automechaniker auf einen genialen Einfall gebracht: Er entwickelte eine Tüte, mit der Babys im Notfall aus dem Geburtskanal gezogen werden. Das Werkzeug soll in Entwicklungsländern Leben retten.

    http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/automechaniker-entwickelt-tuete-fuer-notfaelle-bei-der-geburt-a-933746.html

  5. Robert (Berlin) Says:

    Fragwürdiges Sendeformat

    Frauen gebären Kinder in der Natur – vor laufender Kamera

    Ein US-Sender hat seine Pläne zu einem fragwürdigen Sendeformat offengelegt. In „Born in the Wild“ will der Sender „Lifetime“ schwangere Frauen bei einer Geburt in der Natur begleiten. Nun hagelt es Kritik von Experten.

    http://www.focus.de/wissen/videos/fragwuerdiges-sendekonzept-frauen-gebaeren-kinder-in-der-natur-vor-laufender-kamera_id_3903537.html

    http://www.earthbirthmethod.com/

    https://www.facebook.com/BirthInNature

    Kommentar:
    Auch damit eine Bestätigung von Michel Odents Die Natur des Orgasmus

  6. Robert (Berlin) Says:

    „Die Geburt ist eine Heldenreise“
    Babies, die nicht mehr aufhören wollen zu schreien – ein Albtraum für alle Eltern. Was sind die Ursachen, wie kann man Säuglingen und Eltern helfen? Wir finden heraus: Schon ganz früh ist Körperkontakt und Berührung wichtig. Beides ist entscheidend dafür, wie man mit sich und der Umwelt umgeht. Der Körperpsychotherapeut Thomas Harms ist sicher: Eine traumatische Geburt kann uns entscheidend prägen – bewusst ist uns das nur ganz selten. Harms leitet die Schreiambulanz in Bremen und er beschreibt uns hier, was Babies wahrnehmen, wenn sie auf die Welt kommen.

    http://www.zdf.de/zdfzoom/fass-mich-an-interview-harms-43950026.html

  7. Claus Says:

    Da wir ja ohnehin im Irrenhaus sind, noch ein kleines Beispiel:
    „Eine Frau trägt während der Geburt eine Chewbacca-Maske und gibt dementsprechende Geräusche von sich. Klar, dass das Netz durchdreht. Alle Informationen dazu und weitere virale Highlights finden Sie in in unserem YouTube-Ticker.“
    http://www.chip.de/news/YouTube-Newsticker-Verruecktes-Video-landet-auf-YouTube_104061167.html

  8. Robert (Berlin) Says:

    Kaiserschnittraten zwischen Kliniken unterschiedlich: Häufigkeit schwankt zwischen 13 und 61 Prozent

    Der Grünen-Gesundheitspolitiker Harald Terpe zeigte sich dagegen überzeugt, dass sich die hohen Kaiserschnittraten „rein medizinisch“ nicht erklären ließen. Er forderte „eine verbindliche Personalbemessung für Kreißsäle, damit solche Eingriffe nicht aus personeller Not oder wegen überfüllter Entbindungsstationen erfolgen“.

    http://www.epochtimes.de/gesundheit/kaiserschnittraten-zwischen-kliniken-unterschiedlich-haeufigkeit-schwankt-zwischen-13-und-61-prozent-a2150327.html

    —–

    Warum der Plazenta-Verzehr gefährlich sein kann

    In den letzten Jahren hat sich der Trend verstärkt, dass Mütter nach der Geburt ihre Plazenta verspeisen. Das soll positive Wirkung haben, birgt jedoch große Risiken.

    http://www.spektrum.de/news/plazenta-kann-gefaehrliche-bakterien-enthalten/1481905

    „Allein eine Studie aus dem Jahr 1954 weist auf einen positiven Zusammenhang zwischen Plazentamahl und Milchproduktion hin. Allerdings, so schränken die Forscher ein, genüge sie bei Weitem nicht heutigen wissenschaftlichen Standards.“

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