Posts Tagged ‘Säuglinge’

Über Panzerung, Krieg und Frieden

6. Juni 2019

 

Paul Mathews:
Über Panzerung, Krieg und Frieden

 

Blogeinträge August-Oktober 2014

9. Oktober 2018

Charles Konia über den roten und shwarzen Faschismus:

August-Oktober 2014

  • Es reicht nicht Obama zur Rede zu stellen
  • Die Funktion von Terroristen und Terrorismus verstehen
  • Die Organisation des schwarz-faschistischen Staates
  • Ein College-Kurs über sozio-politische Orgonomie
  • Die Entwicklung des okularen Panzers bei Säuglingen
  • Ebola und ISIS

Blogeinträge März-November 2013

31. August 2018

Weiteres von Charles Konia über die Pest „Gesellschatfspolitik“:

Blogeinträge März-November 2013

  • Der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika
  • Und was die weiblichen Autofahrer in Saudi-Arabien betrifft…
  • Warum wird das Pucken immer beliebter?
  • Das DSM-Diagnosesystem kann nicht funktionieren
  • Beschneidung: Ein Angriff auf das Neugeborene
  • Schizophrenie und Marihuana-Konsum
  • Obama ist kein Führer, er ist ein Politiker
  • Von der „Politikwissenschaft“ zu einer Wissenschaft der Politik
  • Obamas Liebesaffäre mit den iranischen Islamo-Faschisten

Über Panzerung, Krieg und Frieden (Teil 5)

24. August 2018

Paul Mathews: Über Panzerung, Krieg und Frieden

ZUKUNFTSKINDER: 6. Das sexuelle Elend der Jugend, c. Der Antiautoritarismus

28. März 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

6. Das sexuelle Elend der Jugend, c. Der Antiautoritarismus

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, c. Gestrandete Robben

5. März 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, c. Gestrandete Robben

Was die Massen lernen müssen

4. März 2018

Alles hängt davon ab, ob oder ob nicht und wie schnell die gesamte Öffentlichkeit von der Einsicht in die Schädlichkeit von Panzerung durchdrungen wird. (Kinder der Zukunft, S. 66)

Das ist eine der wichtigsten Aussagen in Kinder der Zukunft, das erste Buch von Reich, das seit 20 Jahren in Deutschland erschienen ist. Wie Charles Konia immer und immer wieder hervorgehoben hat, ist es praktisch das einzige, was man im Moment auf Massenbasis konkret tun kann: die Massen müssen gewahr werden, daß Panzerung ein Faktor, nein, DER Faktor ist, der ihr Leben bestimmt.

Dies umfaßt drei Bereiche:

  1. Die Prävention, d.h. das Verhindern, daß sich Säuglinge, Kinder und Jugendliche überhaupt erst abpanzern. Das ist natürlich das Thema von Kinder der Zukunft.
  2. Das Gewahrwerden, daß „psychische“ (emotionale) und „psychosomatische“ (bioenergetische) Erkrankungen nicht auf biochemischen Ungleichgewichten im Körper beruhen, sondern auf Panzerung, will sagen, sie gehen letztendlich auf Panzerung zurück. Langfristig bedeutet dies einen radikalen Umbau unseres gesamten Gesundheitswesens.
  3. Unser soziales Leben, insbesondere aber die „Gesellschaftspolitik“ ist Ausdruck von Panzerung. „Politik“ reduziert sich dann weitgehend auf Psychopathologie (d.h. Emotionspathologie) und verliert damit ihre Macht über die Massen. Dies gilt insbesondere für Politik linker Provenienz, die nichts anderes ist als säkularisierte Religion. Es ist buchstäblich so, daß das „Seelenheil“ der Weltverbesserer von der – Weltverbesserung abhängt, d.h. keinerlei Verankerung im rationalen Leben (in dem, was Reich „Arbeitsdemokratie“ nannte) hat.

Es wird sich in dieser Welt nichts, NICHTS, zum Positiven hin verändern, solange die Menschen sich ihrer Panzerung und der Panzerung in ihren Mitmenschen nicht gewahr werden. Es ist wie in der individuellen Orgontherapie: nichts, wirklich NICHTS, geht voran, solange der Patient sich nicht seiner jeweiligen Panzerung, etwa im Brustsegment, gewahr wird. Das bedeutet natürlich nicht nur, daß man intellektuell „weiß“, daß man gepanzert ist (ein bloßes Jonglieren mit nicht klar definierten Begriffen), sondern daß man es fühlt, erfährt, in Kontakt mit der Panzerung tritt, sozusagen Kontakt mit der Kontaktlosigkeit aufnimmt. Das geht einher mit einem existentiellen Schmerz und dem Willen zur Veränderung. Im sozialen Bereich muß dieser Wille die Massen erfassen oder es gibt keinerlei Hoffnung dem Abgleiten in die Barbarei zu entgehen. Deshalb ist etwa das Buch Kinder der Zukunft von einer Bedeutung, die schlichtweg nicht überschätzt werden kann.

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, b. Die Sexualökonomie des Stillens

3. März 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, b. Die Sexualökonomie des Stillens

ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, a. Die frühe Bindung

27. Februar 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, a. Die frühe Bindung

Die Mißhandlung von Wilhelm Reich in CHILDREN OF THE FUTURE

26. Februar 2018

Im teilweise deutschen Originalmanuskript von Children of the Future findet sich eine Kopie von „Mißhandlung von Säuglingen“. In der deutschen Ausgabe von Kinder der Zukunft wurde daraus ein vermeintliches „Kapitel“, das irrigerweise als „Mißhandlungen von Kindern“ rückübersetzt (sic!) wurde.

Ursprünglich war dieses Schriftstück Reichs vom Oktober 1942 ein „Letter to the Editor“ des International Journal of Sex-economy and Orgone Research, Theodore P. Wolfe. Es wurde in der Rubrik „Correspondence“ und mit der Einleitung „A physician writes: Dear editor“ als der anonyme Beitrag „Disastrous Fads in Infant Upbringing“ in der Ausgabe vom November 1942 abgedruckt (Vol. 1, No. 2, S. 276-278), nachdem es, wahrscheinlich von Wolfe, ins Amerikanische übertragen worden war.

Die Herausgeber der amerikanischen Ausgabe von Children of the Future (1983) erachteten es nicht für nötig, auf diese Erstveröffentlichung hinzuweisen, die sofort ihre Manipulation offenbart hätte. Sie machten nämlich aus den Anfangsworten „Seit mehreren Wochen…“ das, was in der deutschen Ausgabe als „Über mehrere Wochen hinweg…“ übersetzt wurde. So wird aus einer zeitgebundenen Notiz ein sozusagen „überzeitliches“ Kapitel für ein Buch. Entsprechend wurde die Gegenwartsform des ersten Absatzes (die in der Übersetzung von 1942 erhalten geblieben war) in die Vergangenheitsform versetzt und der Anfang des vierten Absatzes von „Wir sind eben im Begriff…“ in „Wir haben seither darum gerungen…“ (meine Rückübersetzung!) verwandelt. 1942 war noch korrekt übersetzt worden: „And now we are…“. Reichs Text wurde also selbstherrlich so umgeschrieben, als hätte er ein Buchkapitel verfaßt. Das sind wohlüberlegte Verfälschungen am Reichschen Text, die Reich in seinem Testament ausdrücklich allerstrengstens untersagt hat!

An anderer Stelle habe ich gezeigt, daß diese Art von Manipulation praktisch alle Neuausgaben der Reichschen Texte durchzieht. Und niemand, wirklich niemand, hat m.W. jemals darauf hingewiesen. Es wurden etwa in der Masspsychology of Fascism einzelne Wörter so ins Amerikanische „übersetzt“, daß es dem Leser nicht auffiel, daß die Herausgeber aus dem großen Endkapitel über die Arbeitsdemokratie mehrere kleinere „Kapitel“ gemacht hatten, was die innere Logik des Buches nachhaltig zerstört hat; es „zerfleddert“ sozusagen am Ende.

Die Mißhandlung des Wilhelm Reich durch Leute, die ihn offensichtlich zutiefst verachten. So gehen Eltern mit Kindern um, denen das Wort im Munde umgedreht wird, die kein geistiges Eigentum besitzen und mit denen man tun und lassen kann, was man will. „Wir machen das schon für Dich, Du kleiner Hosenscheißer!“ In dieser Hinsicht ist das Buch Children of the Future bzw. Kinder der Zukunft von einer grausamen Ironie. Alle schauen beim Mißbrauch zu und niemand macht was.

Interessanterweise hat Reich folgenden etwas unglücklichen, da verwirrenden (im Zusammenhang aber logischen!) Satz, der sich gegen die Bauchlage von Säuglingen mit ihrer Intention a la Moritz Schreber richtet, aus der Veröffentlichung von 1942 gestrichen. Er erscheint aber in der amerikanischen Neuübersetzung und damit der deutschen Rückübersetzung (die den Satz prompt ins Gegenteil verkehrt!). Hier das Reichsche Original:

Es wäre dringend ratsam, sofort mit klarer und entschlossener ärztlicher und erzieherischer Propaganda gegen diese modernste Besorgtheit um die natürliche Entwicklung einzusetzen.

Im Originalmanuskript folgt ein weiterer Satz, den Reich im Manuskript gestrichen hat und der deshalb nie veröffentlicht wurde:

Wer die Natur nicht begreift, soll seine Hände davon weghalten.