Posts Tagged ‘Neugeborene’

ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, d. Das blutige Grauen der Geburt

20. Februar 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

4. Geburtshilfe, d. Das blutige Grauen der Geburt

ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, b. Die Emotionelle Pest auf der Entbindungsstation

16. Februar 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

4. Geburtshilfe, b. Die Emotionelle Pest auf der Entbindungsstation

Eine Charakteranalyse von KINDER DER ZUKUNFT

11. Februar 2018

Ich habe kritisiert, daß und wie die Herausgeber der amerikanischen Originalausgabe von 1983, Children of the Future mit der Zusammenstellung von Reich-Texten ein Buch „von“ Wilhelm Rech kreiert haben. Aber es ist nun mal da und je mehr ich mich hineinlese, desto mehr lerne ich es schätzen. Man nehme etwa das Kapitel „Fallangst bei einem drei Wochen alten Säugling“, dessen Bedeutung, etwa was die Beschreibung des „oralen Orgasmus“ von Babys betrifft, kaum überschätzt werden kann, das aber ungelesen und unbeachtet, und als Abschnitt eines längeren Kapitels auch praktisch unsichtbar, am Ende des dicken und nur schwerverdaulichen Buches Der Krebs sein Dasein fristet. Um so trauriger ist es, daß es jetzt in einer lieblosen (man nehme nur die redundante Fußnote des Übersetzers S. 112) und teilweise grob falschen Rückübersetzung (sic!) präsentiert wird.

Da heißt es, Mechanisten würden soweit gehen einen Plan auszuarbeiten, „wie viele Entwicklungsschritte ein Kind jeden Tag machen muß“ (S. 118). Dabei ist in den beiden Ursprungstexten nur von „steps“ bzw. „Schritten“ die Rede. „…stuttering, mutism, etc. are consequances of poor orgonotic functioning of the mouth and neck organs“, wenn die Mutter während des Stillens keinen orgonotischen Kontakt mit dem Säugling aufnehmen kann. Beim Übersetzer wird daraus: „…Stottern, Taubstummheit usw. sind Folgen mangelhaften Funktionierens der Mund- und Nackenorgane“ (S. 111). Ohne „orgonotisch“ macht das gar keinen Sinn: die Organe funktionieren nicht, weil sie nicht funktionieren… Im Original ist es „Mutismus“ und „orgonotisch schlecht funktionierende Mund- und Halsorgane“. Gott habe Erbarmen! Die Kinder werden doch nicht taub! Mutismus ist nicht „Taubstummheit“, sondern – Mutismus! Bitte bei Wikipedia nachschlagen! Wie um Himmels Willen soll ich sowas kommentieren, ohne ausfällig zu werden?!

Wie ungeschickt kann man sich eigentlich ausdrücken? Fußnote des Übersetzers S. 121: „Die vorgeburtlichen Einflüsse sind heutzutage zu einem wichtigen Bereich der Säuglingsforschung geworden. Zu Reichs Lebzeiten war dieser Zeitraum noch vollständig unerforscht.“ Warum nicht einfach: „Zu Reichs Lebzeiten waren sie noch vollständig unerforscht“?! Und so im ganzen Buch: es hat dank des Übersetzers etwas zutiefst Ungelenkes und Kontaktloses. Man könnte glatt sagen, daß das Buch „gepanzert“ ist und damit ein Widerspruch in sich selbst ist. Das fällt mir insbesondere ins Auge, weil angesichts dieser Texte meine Bewunderung und Liebe für Reich noch weiter gewachsen sind, – wenn das denn überhaupt noch steigerungsfähig gewesen wäre.

Man nehme nur folgenden – ja, Schwachsinn: „Die psychoanalytische Erklärung einer ‚Instinktangst‘, die in solchen Fällen meist zitiert wird, hilft uns auch nicht weiter. Denn dabei stellt sich die Frage: Welcher ‚Ich-Instinkt‘ soll hier verdreht worden sein?“ In Der Krebs stand: „Die psychoanalytische Erklärung der ‚Triebangst‘, die in einem solchen Fall vorgebracht wird, ist unbefriedigend: Welcher Art Trieb wurde abgewehrt?“ By the way frage ich mich, wo der amerikanische Übersetzer eigentlich den „ego instinct“ her hat: „The psychoanalytic explanation of ‚instinct anxiety‘ usually offered in such cases is not satisfactory. For the question would then be: What kind of ego instinct was being warded off?” Es geht bei Reich um die Abwehr der Sexualtriebe, nicht der Selbsterhaltungstriebe. Das macht doch alles überhaupt keinen Sinn, was Reich da von seinen beiden Übersetzern in den Mund gelegt wird!

Manches schmerzt, als würde jemand mit den Fingernägeln auf der Kreidetafel kratzen: „Vor der ersten [Fallangst-] Attacke ließ sich das Kind fröhlich von jedem Fremden nehmen“ (S. 115). Reich hatte geschrieben: „Das Kind pflegte vor dem ersten Anfall gern zu jedem Fremden auf den Arm zu gehen.“ So auch wörtliche ins Englische übersetzt („happily go into the arms of every stranger“), aber nein, der deutsche Übersetzer muß abartige Assoziationen im Unbewußten von mißtrauischen Lesern lostreten! Ich würde darauf nicht hinweisen, wenn das nur vereinzelt auftrete, aber diese Tendenz, alles in ein sadistisch-perverses Licht zu tauchen, prägt die Übersetzung!

Jetzt, wo ich genauer hinschaue, frage ich mich eh, ob das Buch nicht eher von Anton Salat, dem Übersetzer, als von Wilhelm Reich stammt. Erstmal ist das ja, wie gesagt, eh kein Buch von Wilhelm Reich, sondern eins von Mary Boyd Higgins und Chester M. Raphael, die selbstherrlich eine Sammlung von Reich-Manuskripten zu einem Buch kompiliert haben, das so tut, als wäre es ein so von Wilhelm Reich geplantes Projekt. Das sieht man etwa daran, daß bisher im Buch immer von „Orgonomie“ und „orgonomisch“ die Rede war, weil die Texte 1949/50 geschrieben wurden. Dem folgt unvermittelt ein „Kapitel“, das einige Jahre vorher geschrieben wurde, als Reich noch von „Sexualökonomie“ und „sexualökonomisch“ sprach. Das führt zu einer wahrhaftigen Katastrophe, denn der Text spricht angesichts der Abwehr von beginnenden Biopathien von der Notwendigkeit einer „sexualökonomischen Erziehung des Neugeborenen“ (S. 116). In Der Krebs, aus der dieses „Kapitel“ herausgerissen wurde, klingt das im Zusammenhang vollkommen harmlos. In Kinder der Zukunft, wo man in Fortführung der vorangegangenen Texte doch „orgonomische Erziehung des Neugeborenen“ erwartet, klingt das nach – SEX!

Das haben Higgins und Raphael durch ihre dilettantische Herausgeberschaft zu verantworten, die allen akademischen Standards spottet. Darauf ist nun eine schlechte deutsche (Rück-) Übersetzung aufgepropft, die man teilweise schon gar nicht mehr als Übersetzung bezeichnen kann, nicht mal als „Nachdichtung“, denn sie hat manchmal kaum noch etwas mit dem originalen Reich-Text zu tun. Also: es ist von der Notwenigkeit einer sexualökonomischen Erziehung für Säuglinge die Rede. Nächster Satz: „Soweit ich dies überblicke, gibt es, trotz aller wichtigen sozialen Maßnahmen auf dieses Ziel hin, keinen anderen Weg“ (S. 116) Ein sinnloser, wirrer Satz! Aber Reich hat ohnehin etwas volkommen anderes geschrieben: „Soweit ich sehen kann, gibt es keinen anderen Weg. Wir wissen, welch strenge sozialen Konsequenzen dies hat.“

Reich: „Der Säugling tritt begreiflich gar nicht oder nur schwer aus sich heraus, wenn ihm aus der Umgebung keine lebendige Wärme, sondern nur starre Erziehungsregeln und unechtes Verhalten entgegenkommen.“

Amerikanische Übersetzung: „The infant will quite understandably not emerge from himself – or will do so only with the greatest difficulty – if only inflexible rules and ungenuine behavior are extended to him rather than living warmth.

Salats Rückübersetzung: „Es ist doch leichtverständlich, daß kein Kind sich von sich aus zurückziehen wird – oder wenn, dann nur unter den allergrößten Schwierigkeiten – außer wenn es dauernd starre Regeln und unnatürliches Verhalten anstelle von lebendiger Wärme ausgesetzt ist“ (S. 116).

In dem Kapitel fällt auf S. 118f ein bemerkenswerter, in unserem Zusammenhang sehr erhellender Satz Reichs, über Charakterstruktur und Schreibstil, den ich hier nach dem Original aus Der Krebs zitiere:

Ich meine, es sollte (und es wird einmal) üblich werden, eine Aussage ebenso von der charakterlichen Struktur des Aussagenden her zu beurteilen, wie man sie heute nur von der Eleganz des Stils her zu beurteilen pflegt (…).

Panzerung bei einem Neugeborenen, KINDER DER ZUKUNFT

9. Februar 2018

Wir haben hier einen hervorragenden Bericht, wieder einen der besten Texte Reichs, wenn man in der Übersetzung nicht über Sätze stolpern würde wie: „Das Baby schläft hin und wieder nachts für längere Zeit, aber nur, wenn die Mutter es im Arm hält. Das erschöpft die Mutter sehr“ (S. 94). Ein Säugling, der ab und zu mal nachts für längere Zeit schläft! Im Original: „Baby at times sleeps for longer stretches during the night only if mother holds it in her arms. This tires mother out.” Manchmal schläft das Baby nachts nur dann über längere Zeit, wenn die Mutter es im Arm hält. Das erschöpft die Mutter sehr.

„You be good or I’ll punch your nose,“ also: “Du bist brav oder es gibt eins auf die Nase”. Ein Satz, der das ungeschickte Verhalten des Vaters gegenüber dem Säugling umschreiben soll, wird übersetzt mit dem nicht nur sinnleeren, sondern auch sadistisch-brutalen Satz: „Geht es Dir gut, oder soll ich Dir die Nase brechen?“ (S. 95). Allein schon das Fragezeichen!

Warum dieses Rumreiten auf der Übersetzung? Weil es darum geht, die Fehler richtigzustellen, die die Orgonomie in Deutschland (wenn es eine solche überhaupt gibt) dauerhaft belasten. Und außerdem ist dieses „Rumreiten“ ein Ausdruck meiner Enttäuschung, denn, wie schon öfter gesagt: Reich wollte die „Laien“, die Mütter und Väter ansprechen. Es sollte ein Buch für die Massen sein. Welchen Eindruck sollen die aufgrund dieser Übersetzung von Reich und der Orgonomie bekommen?!

Es ist so wunderbar, wie einfühlsam Reich mit den Müttern umgeht: „Es ist natürlich, daß eine Mutter hin und wieder den Kontakt zu ihrem Kind für kurze Zeit verliert.“ Es geht hier nicht um Perfektion und „orgonomische“ Übermenschen, die immer im Kontakt sind, sondern: „Ein Zeichen für eine wache und lebendige Struktur ist das Wissen, ob der Kontakt mangelhaft ist.“ Es passe hier gar nicht hin wegen mangelndem Kontakt Schuldgefühle zu entwickeln. Vielmehr fragt Reich, „was solche Schuldgefühle an ihrem Organismus und darüber hinaus am Organismus ihres Kindes (bewirken)“. Fragen des orgonotischen Kontakts würden Mütter überall beschäftigen, obwohl die meisten „Spezialisten“ damit rein gar nichts anfangen können. Jedoch wußte davon der gute alte Landarzt (S. 97f). (In der Übersetzung findet sich statt dem „jedoch“, ein in diesem Zusammenhang sinnloses „dennoch“!) Das Kapitel schließt mit dem wunderschönen Satz: „Mütter sollen sich einfach mit ihrem Baby wohlfühlen – der Kontakt wird sich spontan entwickeln“ (S. 108).

Dieser „orgonotische Sinn“, dieses Gespür für die Lebensenergie, das Leben selbst – darum geht es. Damit können alle „einfachen Menschen“ etwas anfangen. Das ist ihr eigentliches Element. Hier, am „gesunden Volksempfinden“, kann die Orgonomie andocken und im deutschen Volkskörper Wurzeln schlagen. Dieses Buch kann von daher in seiner Bedeutsamkeit gar nicht unterschätzt werden. Aber was soll man mit Übersetzungen wie dieser anfangen:

Der psychologische Ansatz, wie etwa der psychoanalytische, kann nur den Zeitraum ab der Sprachentwicklung erreichen, also etwa bis zum dritten Lebensjahr. Vor diesem Alter müssen wir uns auf die emotionale Ausdrucksprache verlassen, wie auch auf den orgonotischen Kontakt, den man mit dem Lebenssystem des Kindes aufbauen kann. (S. 103)

Im Zusammenhang liest sich das so, als müsse man den orgonotischen Kontakt zusammen mit dem Lebenssystem des Kindes aufbauen. Eine Leseweise, die Reichs Grundkonzept und Grundintention diametral entgegensteht! Man „baut“ keinen Kontakt auf, man stellt Kontakt her! – Es ist von entscheidender Bedeutung, daß die Sprache klar und unmißverständlich ist.

Weil der Übersetzer unbegreiflicherweise das Kapitel „Fallangst bei einem drei Wochen alten Säugling“ aus der amerikanischen Übersetzung des deutschen Originalmanuskrips ins Deutsche rückübersetzt hat, haben wir ein objektives Maß:

  • Die Rückübersetzung: „Ich möchte meine Darstellung hier nur auf einen speziellen, schädigenden Einfluß in den ersten Lebenswochen beschränken, der bislang unbeachtet geblieben ist: dem Mangel an orgonotischen Kontakt zwischen dem Kind und der Person, die es betreut. Damit ist direkter orgonotischer Kontakt auf physische oder psychologische Weise gemeint.“ (S. 110)
  • Das amerikanische Original: „I would like to limit myself here to one specific damaging influence in the first weeks of life that has been neglected until now: the lack of orgonotic contact, of a direct physical or psychological nature, between the infant and the person who takes care of it.
  • Und schließlich das deutsche Originalmanuskript, Der Krebs: „Ich möchte mich hier auf einen bestimmten schädlichen Einfluß in den ersten Lebenswochen beschränken, der bisher vernachlässigt wurde: Das Fehlen des orgonotischen Kontaktes zwischen Pfleger und Säugling. Der Mangel an Kontakt kann unmittelbar körperlicher und er kann psychologischer Natur sein.“

Haben Sie gemerkt, wie Sie automatisch in den Augen weggegangen sind, d.h. kontaktlos wurden, als sie das unverständliche Geschwurmel der Rückübersetzung lasen und wie geerdet und kontaktvoll Sie sich bei Reichs Originaltext fühlten?!

Angesichts von Kinder der Zukunft wird jeder Elter sehen, daß sie oder er unmittelbar etwas zur orgonomischen Forschung beitragen kann, wenn sie oder er die Entwicklung des eigenen Säuglings beschreibt. Jede „einfache Frau“, jeder „einfache Mann“ hat potentiell unendlich mehr beizutragen, als all die Psychologen, Psychiater und Pädagogen, die mit ihren abgedrehten Theorien alles nur immer schlimmer machen. Orgonotischer Kontakt ist einfach und direkt. Erst die Panzerung macht alles kompliziert und – kontaktlos.

Hier eine schöne Illustration dieses Kapitels von dem Orgonomen Richard Schwartzman:

KINDER DER ZUKUNFT: Orgonomische Erste Hilfe für Kinder

30. Januar 2018

„Orgonomische Erste Hilfe“ ist in der Orgonomie ein stehender Begriff, nicht „orgonotische“. Siehe etwa hier und hier. Wie der Übersetzer von Kinder der Zukunft von daher aus „orgonomic character anlysis“ eine „orgonotische Charakteranalyse“ (S. 68) machen konnte, gehört zu den Geheimnissen dieser Übersetzung. Oder etwa, wenn die Rede ist vom „Entwicklungsweg unserer Kinder, die von Natur aus als Gott aufwachsen und von der Natur so geschaffen sind“ (S. 72). Welch eine lebensfeindliche, perverse, krankhafte Blasphemie, die jeden normalempfindenden Menschen empören muß! Im Original steht jedoch geradezu das Gegenteil: „Thus, the obstacles in the way of our children growing up as God and nature have created them are great.

Solche Schnitzer sind um so bedauerlicher, weil dieses Buch wirklich in die Hände des deutschen Volkes gehört, d.h. nicht etwa in die von ohnehin meist verpeilten „Fachleuten“, sondern in die Hände des „einfachen Mannes auf der Straße“. Reich zufolge wird „eine gesunde, sexuell erfahrene, mütterliche Bauersfrau meist viel leichter und sicherer die richtige Antwort für ein Kind finden, als ein noch so ausgebildeter und studierter Erzieher“ (S. 68). „Die Sorge um das Neugeborene braucht“, so Reich, nämlich „Naturverbundenheit, etwas, das durch künstliche, kulturelle Maßnahmen in keiner Weise ersetzt werden kann“ (S. 70).

In diesem Zusammenhang möchte ich den geneigten Leser dringend auf folgende orgonomische (nicht „orgonotische“!) Artikel aus dem Journal of Orgonomie verweisen, insbesondere den ersten:

Worum geht es? „Wir arbeiten direkt an der Basis der übelsten Gegensätze zur menschlichen Natur und den damit verbundenen Strukturen“ (S. 70). Was? Wie bitte? Kein Wort verstanden! Im Original: „We are working at the very roots of what are probably the most evil and involved contradictions of human nature.“ Ich erinnere an das Symbol des orgonomischen Funktionalismus: Wir arbeiten direkt an der Wurzel dessen, was wahrscheinlich der übelste und komplizierteste Gegensatz der menschlichen Natur ist. Es geht hier um die einheitlichen orgonotischen (!) Funktionen im Kind und nicht, um was „der örtliche Priester oder ein in der Regel völlig ahnungsloser Parteisekretär dazu meint“ (S. 69). Was soll das schon für ein merkwürdiger Gegensatz sein?! Im Original geht es um den Priester und den „utterly ignorant secretary of the Communist Party“. Also ein Gegensatz voller funktioneller Konnotationen im Kalten Krieg und darüber hinaus. Mein Gott, Reich ist ein funktioneller Denker. Orgonomischer Funktionalismus! Auf diesem sollte jede ernstzunehmende Übersetzung, überhaupt jede ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem Reichschen Werk beruhen! ES GEHT HIER UM DIE KINDER DER ZUKUNFT, WAS AUCH BEDEUTET, DEN MYSTZISMUS UND MECHANISMUS DURCH DEN FUNKTIONALISMUS ZU ÜBERWINDEN.

Es gibt nichts Einfacheres, nichts Eingängigeres als die Orgonomie und den orgonomischen Funktionalismus, nur den „Fachleuten“, den „Reichianern“, scheint das ganze fremd und vollkommen unzugänglich zu sein! Alles, was sie zustandebringen, ist mechano-mystische Wirrnis!

ZUKUNFTSKINDER: 1. „Rousseauismus“? a. Von der Schwarzen Pädagogik zum digitalen Zeitalter

23. Januar 2018

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ZUKUNFTSKINDER:

1. „Rousseauismus“? a. Von der Schwarzen Pädagogik zum digitalen Zeitalter

Blogeinträge September-Dezember 2010

12. September 2016

Im Augist 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge September-Dezember 2010

  • Wie ich das amerikanische Gesundheitssystem erlebt habe
  • Die Tea-Party-Bewegung und die Emotionelle Pest
  • Der Bau des Cordoba House ist ein Beispiel für eine emotionell pestkranke Reaktion
  • Sind moslemische Gesellschaften mit Demokratie vereinbar?
  • Ahmadinedschads Strategie
  • Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens
  • Die Gefahren des Multikulturalismus
  • Integrieren sich die Moslems oder „übernehmen sie das Ruder“?
  • Sollte der Liberalismus tot sein, dann ist er ein sehr mächtiger Leichnam
  • Homosexualität bei Jugendlichen
  • Der Mut zum Auffinden eines Heilverfahrens für Krebs
  • Das Marihuana-Problem

 

 
Kommentare zu „Der Bau des Cordoba House ist ein Beispiel für eine emotionell pestkranke Reaktion“

Robert schrieb 2012:
http://de.wikipedia.org/wiki/49%E2%80%9351_Park_Place

Robert:

Kommentar zu „Ahmadinedschads Strategie“

Robert 2013:
„Mit seiner respekteinflößenden Stellung als Präsident des Iran gelang es ihm, Zweifel über die wahre Täterschaft des Angriffs vom 11. September in die Köpfe jener zu streuen, die stets die Schuld bei Amerika suchen.“
Hier verwischt Konia mehrere Themen und hinterläßt ein großes Durcheinander. Die Fakten sprechen eindeutig für eine Sprengung der 3 Hochhäuser am 11. September. Wer keine ACO-induzierte Augenblockade hat, kann es kinderleicht erkennen.
Ahmadineschad hat dieselben Ziele wie andere Musels, die Weltherrschaft des Islam. Das ist schließlich das Ziel ihrer Religion.
Der Iran hat in den lezten 500 Jahren kein Land angegriffen, wieso sollte er es jetzt tun?
Die USA sind mit viel größeren Verbrechern (z. B. Bahrain, Saudi-Arabien) verbündet, als es das muselmanische Iran ist.
Weil Konia eine schwere Augenblockade hat, kann er nicht die Verbrechen der US-Regierung sehen (und was ist mit Obama?) und leugnet alles in Bezug auf dieses Thema. Damit zerstört er die orgonomische Soziologie stärker, als es jeder linke Schreiberling, der sich auf Reich beruft, machen könnte.

Kommentare zu „Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens“

Peter 2012: Wie verpeilt doch unsere Kultur seit langer Zeit ist!
In Faust I sagt Mephistopheles:

Das kommt nur auf Gewohnheit an.
So nimmt ein Kind der Mutter Brust
Nicht gleich im Anfang willig an,
Doch bald ernährt es sich mit Lust.
So wird’s Euch an der Weisheit Brüsten
Mit jedem Tage mehr gelüsten.

O.:
Unterschätzt bzw. nicht geschätzt wird hier von einer Frau/ „Orgonomin“ das Beisein des Vaters. Dieser wird nicht einmal erwähnt. Also auch in der Orgonomie eine mechanistische Sicht über die überpotente Rolle der Frau. Ist dies nicht ein Zeichen des liberalen Feminismus beim ACO? Ich bin froh, dass man aus Reich nicht mehr eine Frau machen kann. War es doch ein Mann, der auf die wichtigsten Dinge bei der Geburt hinweist, wenn auch ein Arzt.
In mystischer „reichianischer“ Idealisierung wird auf den Mutter-Kind-Kontakt gleich nach der Geburt verwiesen und sogar dem Fötus bei Geburt eine aktive Rolle zugewiesen (new!).
Verschwiegen wird bei dieser Annahme, dass der Fötus auch genau so aktiv sich der „Austreibung“ und dem Zur-Welt-kommen sich über Tage hinweg verweigern kann, wenn diese durch ärztliche, mechanistisch-orientierte Prozesse gestört und verschreckt wird. Beispielsweise durch die Ankündigung einer gewaltvoll einzuleitenden Kaiserschnittgeburt mit Narkotisierung der Mutter. (Totaler Kontaktverlust zum Kind!)
Und hier muss der Vater mit klarem Kopf dabei sein, um die „medizinischen“ Phanastereien der ständig wechselnden Ärzte entgegen zu wirken, damit das Kind in Ruhe und nach eigenem Rhythmus kommen kann, wenn Mutter und Kind bereit sind. Das Fötus bestimmt den Zeitpunkt nicht die Mutter oder die Medizin.
Kein Wort hiervon von der ACO-Orgonomin? Wo ist der Vater nach ihrer Vorstellung? Dies ist (liberale) Freiheitskärmerei, nach dem „Ich weiß es besser“ Muster neoreichianischem Theoretisierens.
Hier wird eben gerade nicht aus der Praxis gesprochen, sondern eine „politische“ (reichistische) Position vertreten, die vorgibt es besser zu wissen.
Für die Einzelsequenz, dass evtl. das Kind zur Brust allein finde, steckt insofern ein Funke Sinn, als dass der Kontakt zwischen Mutter und Kind nicht in diesem Moment zu stören ist. Das Neugeborene braucht den sofortigen Kontakt zur Muttern auf dem Bauch.
Ob es wie es hier mechanistisch-orgonomisch anklingt, die Strecke vom Bauch zur Brust leistungsorientiert selbstständig zurücklegen muss, darüber muss man wohl wieder streiten und dies nicht zum Dogma machen. Der Vater wird auch vom ersten Moment an vom Kinde wahrgenommen. Wer diesen Zeitpunkt verpasst, liebe „abwesende Väter“, ist emotional raus aus dem Kontakt zum Kind! Welcher Orgonom hat dies erzählt? Ich.
____________________
Das ACO wird zunehmend auch an ihren eigenen Ansprüchen gemessen werden und diesem sozialpolitischen Ansichten Bakers konfrontiert, wenn es dem nicht zu genügen scheint. – „Die Geister, die ich rief …“ (aus Zauberlehrling)
Es kann auch nicht annehmen, dass sie alleine sich um die „Kinder der Zukunft“ bemüht haben. Andeutungen in Halbsätzen über die Kompetenz von Säuglingen reicht nicht, um zu beeindrucken.

Kommentar zu „Integrieren sich die Moslems oder ‚übernehmen sie das Ruder‘?“

Robert schrieb 2013: Über diese Spaltung in extreme und moderate Moslems sagt auch dieser Artikel etwas aus
http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/harlem-shake-bringt-schuelern-in-tunesien-und-aegypten-aerger-ein-a-886364.html

Kommentar zu „Wenn der Liberalismus tot ist, dann ist er ein sehr mächtiger Leichnam“

Peter: Gegen „sozialdemokratische“ Kryptokommunisten wie Helmut Schmidt, der für die Niederschlagung des Tiananmen-Aufstands von 1989 Verständnis zeigte:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tibeter_und_andere_chinesen/

Kommentare zu „Homosexualität bei Jugendlichen“

Marcel 2013: Zu viele weibliche Hormone während der Schwangerschaft sollen eine Rolle spielen, das wäre dann eine Art Behinderung. In 20 Jahren werden sie sich wahrscheinlich Behindertenausweise austellen lassen.

Robert 2015: Furcht vor Familie
Familie vernachlässigen und Einzelgängertum überbetonen: Die Politik der vergangenen Jahre wirkt. Glaubt man der Shell-Jugendstudie, würden inzwischen sogar mehr Jugendliche lieber neben einem schwulen Pärchen (88 Prozent, Tendenz steigend) als neben einer deutschen Familie mit vielen Kindern (82 Prozent, Tendenz gleichbleibend) wohnen.

Furcht vor Familie

Kommentare zu „Das Marihuana-Problem“

Robert 2013:
„befreit sie aus ihrer sexuellen Not“
„and putting them out of their sexual misery“
Etwas grob übersetzt, weil eine Befreiung ist es ja nicht, eher ein wegdrängen/ausschalten.
a) to put somebody/something out of business jdn/etwas aus dem Geschäft drängen;
b) to put somebody out of a job jdn entlassen;
c) to put somebody/something out of one’s mind jdn/etwas vergessen
d) (extinguish) fire löschen; candle, cigarette ausmachen; (turn off) lights ausschalten

Peter:
„put him out of his misery“ meint an sich Gnadenschuß!

O.: Konia könnte auch mal darauf eingehen, dass das Leben des Kiffers schon vorher abgestumpft ist und die Droge der missglückte Versuch ist, dieser Realität sich zu entziehen und zu entspannen (was man von der heutigen Droge M. auch nicht mehr sagen kann, weil da so manches beigemischt wird – was auch den Medizinern entgeht).
Das Marijuanna der Siebziger ist nicht das von heute und wird ganz anders (exzessiver) konsumiert. Warum darüber kein Wort?
Ferner sei auch erwähnt, dass das M. mal wieder modern ist und wohl zu einem Großteil den Konsum der harten Drogen verdrängt, zumindest in der Menge, damit ist die Chance eines Entzuges hoffnungsvoller als bei Heroin.
Medizinisch auch interessant, dass es in der Medizin als anerkanntes Medikament gegeben wird, um Schmerzzustände zu betäuben oder den Appetit zu beeinflussen.

O.:
Die Frage nach der Legalisierung von Drogen sollte endlich entschieden werden. Sie gehören reszeptfrei in den Apotheken zu erwerben, damit sie von der Straße und aus den Schulen verschwinden. Natürlich können sich dann Kriminelle keine goldene Nase mehr verdienen. Drogen würden an Reiz und Attraktivität verlieren, weil sie legal sind und eine ordentliche Aufklärung hierzu liegt im Interesse der Allgemeinheit.
Eltern haben Vorbildfunktion, wenn sie weitestgehend drogenfrei leben, werden auch die Kinder in der Regel keine Drogen nehmen, es sei denn, sie haben eine absolute verklemmte Haltung dazu.
Die freigewordenen Polizeikräfte könnten sich dann mal den Wirtschaftskriminellen widmen, insbesondere denen der Nahrungsmittelindustrie, es wäre doch schön, wenn keine Gifte und vergammeltes Essen (statt Bio) auf den Tisch kämen.

Johannes:
Genau, Drogen gehören weg von der Straße und auch das Elend in den Hohn-Häusern kann dadurch nur besser werden. Durch „reine“ Repression kann man das Elend nur verlagern. Apotheken sind ein guter Vorschlag.
Hier schmeißen Leute Flaschen und Müll aus ihren Fenstern, hören nachts rücksichtslos lauten Dreck… Inwieweit sie ihre Rezeptoren befeuern, weiß ich nicht, doch ihr Verhalten spricht für sie.
Cannabis ist v.a. nicht ohne…, weil es nicht ausschließlich entspannend, oder „nur“ psychedelisch wirkt, etwa das Innere offenbaren würde, sondern dabei gleichzeitig auch betäubt, also Empfindungen blockiert, wobei man hierbei bedenken muss, dass es um verschiedene Rezeptoren mit unterschiedlicher Rezeptoraffinität geht. Sogesehen denke ich, dass manche Sorten möglicherweise schon geeignet sein können, um Schmerzpatienten zu behandeln.
Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehe ich das anders. Es sollte aber auch mehr über Ritalin und SSRI gestritten werden.
Diese vielen angeblichen Räuchermischungen mit synthetischen Cannabinoiden wurden hier bislang nicht diskutiert. Diese sind weitaus schlimmer und trotzdem sehr verbreitet. Seit einigen Jahren werden sie immer häufiger und besser getarnt in Cannabisprodukten gefunden.
Echte Psychedelika könnten hingegen wieder therapeutisch wirklich sinnvoll eingesetzt werden.

Das ist die andere Seite: http://youtu.be/XKVGKU-NzRQ
Dieser eine Prozentanteil, welcher in dem ersten Video erwähnt wird, bedeutet tatsächlich nicht wenige „Fälle“.
Die vielen vorher erzeugten, ausgeblendeten, sogenannten latenten Psychosen, oder auch „Hausfrauen“- und Minipsychosen, geförderten Neurosen und Psychosen durch unsere „nette“ und verpestete Gesellschaft sollten als Ursachen aber auch miteinbezogen werden.

O.:
Insbesondere südländische Menschen kommen schnell in psychotische Zustände, wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggerissen wird: Sie den Arbeitplatz verlieren und die Frau sich daraufhin von ihnen trennt und den Sex verweigert.
Bei einer Häufung oder erhöhten Intensität von Stressoren, scheint mir das „Gehirn“ abzuschalten oder in die Psychose zu flüchten, um die Realität nicht mehr wahrnehmen zu können, da sie unerträglich geworden ist für den Betroffenen.

Klaus:
„Drogen würden an Reiz und Attraktivität verlieren.“ Da habe ich Zweifel, da diese Drogen ja nicht NUR deshalb einen Reiz haben, weil sie illegal sind.

O.:
Mangels alternativer Erlebnissweilten werden auch viele Jugendliche noch vom Techno der Oma- und Opageneration angezogen. Die Drogen müssen schließlich auch verkauft werden, somit ist die Unterhaltungsindustrie als „Subkultur“ hierauf spezialisiert. Eine komatisierte Drogengeneration wird nicht kritisch denken wollen, noch können, zu gravierend sind die „gelochten Hirne“, die in der Substanz geschädigt sind. Diese Zielgruppe wird man nicht mehr erreichen. Aber wenn sie zu Apotheke laufen müssen, wie Rentner, die ihre Medikament abholen, dürfte dies ihnen wohl auch langsam uncool erscheinen. Der coole Drogendealer wird dann nicht mehr ihr Lieferant sein, sondern die weißkittelige Apothekenhelferin (auf 400,00 € Basis angestellt). Das BTM wird von Fahrern für 3,30 € Stundenlohn zur Apotheke mehrfach täglich vorbeigefahren.
Nun könnte auch der Drogenkonsum in Discos untersagt werden, wer konsumiert, bleibt draußen, wie die Raucher. – Man kann sich noch einiges ausdenken … Schließlich ist das heimische Konsumieren vor dem Fernseher doch sinnvoller, um das Programm der privaten Sender zu ertragen.

Klaus Says:
Die alten grünen Standardargumente. Eignen sich die Erfahrungen in Holland zum einen und in Zürich zum anderen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Platzspitz ) dazu, diese doch recht gutmenschliche Sicht zu stützen?

Medizinische Orgontherapie (Teil 2)

15. Januar 2015

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Howard J. Chavis: Medizinische Orgontherapie (Teil 2)

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Anne Leonard: Ein kleines Baby

1. Oktober 2014

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Anne Leonard: Ein kleines Baby

Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 3)

24. Juni 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Charles Konia: Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 3)

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