Die Laientherapeuten-Lüge

Es nervt über Dinge diskutieren zu müssen, über die wirklich jedwede Diskussion vollkommen überflüssig und sinnlos ist. Wer weiterdiskutiert ist schlichtweg böswillig! Orgontherapie und Laien: man nehme Alexander Lowen, einer der ersten Schüler Reichs in New York. Reich zwang Ende der 1940er Jahre den Gymnastiklehrer und Rechtsanwalt, der inzwischen so etwas wie „vegetotherapeutische Gymnastik“ betrieben hatte, ein Medizinstudium zu absolvieren, wenn er denn wirklich auf diesem Gebiet arbeiten wolle. Als Reich nach Lowens Studium auch noch von diesem abverlangte Facharzt für Psychiatrie zu werden, verließ dieser frustriert die Orgonomie und verzapfte infolge ein peinliches Buch nach dem anderen, das auf jeder Seite zeigt, daß er in Sachen Psychotherapie ein bombastischer Laie war. Heute ist, wie mir ein Psychiater sagte, die „bioenergetische Analyse“ tot, weil sie vollkommen unwirksam ist.

Ein noch älterer Schüler Reichs war A.S. Neill, der bereits in Oslo dessen Patient war und ähnlich wie zeitweise Lowen von Reich autorisiert worden war seine heranwachsenden Schüler in Summerhill „vegetotherapeutisch“ zu behandeln. Neill gab das bald auf, wodurch er bei Reich weiter in dessen ohnehin schon sehr hoher Wertschätzung stieg. In Paul Ritters Zeitschrift Orgonomic Functionalism schrieb Neill kurz nach Reichs Tod, daß er Paul Mathews‘ Brief voll zustimme und tatsächlich einige Wochen, bevor dessen Brief veröffentlicht wurde, selbst einen Brief fast identischen Inhalts an Ritter geschickt hatte. Dort hatte er zum Ausdruck gebracht, wie geschockt und wütend er sei, daß dieser und David Boadella als „Orgontherapeuten“ dilettieren und sich sogar anmaßen „Fallgeschichten“ zu schreiben. Reich hätte immer wieder deutlich gemacht, daß ausschließlich Fachärzte als Orgontherapeuten tätig sein dürfen. Einzige Ausnahme sei Reichs ältester Schüler Ola Raknes (ein Psychologe) gewesen. Ich möchte anfügen, daß das im freien Ermessen von Reich und später Elsworth F. Baker lag und alles andere als ein Freibrief für Politologen, Archäologen oder Pädologen darstellt, sich als „Reichianische“ (sic!) „Körpertherapeuten“ aufzuspielen oder extrem invasive Therapien wie „Skan“ zu propagieren.

Neill führt aus, daß Reich in der Therapie bei Neill schrecklich intensive Emotionen freigelegt hatte und daß er, Neill, aus dieser Erfahrung und später durch Briefe und im persönlichen Gespräch immer mehr die Überzeugung gewann, daß die Orgontherapie potentiell gefährlich sei. „Ich habe Reich beunruhigt und ängstlich hinsichtlich möglicher Selbstmorde erlebt, nicht so sehr wegen seiner eigenen Patienten, sondern wegen der seiner Jünger. In meinen Augen schien die Methode Kräfte zu wecken, mit denen nur ein großer Psychologe umgehen konnte, und so großartig er auch war, Reich selbst hatte Mißerfolge bei seinen Patienten, und er hat dem ehrlich ins Auge gesehen.”

Neill fährt fort, Reich habe oft gesagt, daß er niemandem erlaube Orgontherapie auszuüben außer einem qualifizierten Arzt. („Reich often said that he would have no one but a qualified Doctor use Orgone Therapy.”) Neill selbst sieht das mit den Laientherapeuten nicht so streng, solange es um reine Gesprächstherapien geht, beharrt aber darauf, daß „die Reich-Technik so mächtig, so neu ist, daß ich sie persönlich in keiner anderen Hand sehen will als die eines von Reich ausgebildeten“ (Orgonomic Functionalism, Vol. 6, No. 5, September 1959, S. 161f). Paul Ritter antwortet in der gleichen Nummer (S. 163) und muß zugeben, daß er und sein Schüler David Boadella gegen den ausdrücklichen Willen Reichs Therapien angeboten haben, beide jedoch (sic!) in ihren Sitzungen Reichs Techniken anwendeten: „We have given therapy in England without Reich’s blessing and yet felt it was Reich’s techniques we were applying.“ WAS FÜR EINE ABWEGIGE LOGIK! Soviel auch zu den ebenfalls abwegigen Behauptungen, die hier in Leserbriefen verbreitet wurden, Reich wäre in irgendeiner Weise mit Ritters und Boadellas Tätigkeit als „Orgontherapeuten“ einverstanden gewesen und hätte Ritter in dessen Tun gar bestärkt.

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55 Antworten to “Die Laientherapeuten-Lüge”

  1. Robert (Berlin) Says:

    „Es nervt über Dinge diskutieren zu müssen, über die wirklich jedwede Diskussion vollkommen überflüssig und sinnlos ist. Wer weiterdiskutiert ist schlichtweg böswillig!“

    Genau das Gegenteil ist der Fall! Es ist schlichtweg böswillig, sein Elite-Wissen für sich zu behalten und die orgonomisch Interessierten verwirrt stehen zu lassen.
    Das, was heute als Therapie nach Reich in Europa existiert, ist der neo-reichianische Irrgarten. Orgontherapie existiert schlichtweg nicht. Darum ist es verdammt wichtig, die Diskussion genau hier zu führen, damit neo-reichianischer Wildwuchs nicht gleichbedeutend mit Therapie nach Reich ist.
    Es wäre dann auch hilfreich, den Leserbrief von Neill hier zu posten. Denn die Ausgabe von Org. Func. dürften vielleicht 50 Personen weltweit besitzen.
    Reich hat die Kritik an den Libidotheorie-Aufgebern auch geführt. Diese Tradition sollte fortgesetzt werden.

    • Peter Nasselstein Says:

      OK, es gibt eine Gegenwahrheit: gegenwärtig stirbt die Psychiatrie. Früher war sie von Jaspers bis zu Tölle ein hochanspruchsvolles Fach, wo sich Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft (humanistisches Wissen) und Sozialwissenschaft ein Stelldichein lieferten und Geistesgiganten am Werke waren. Heute…

      In Amerika machen „Nurses“ die Therapie, während die MDs zu Pillenverteilern und Fallmanagern verkümmern. Und in Deutschland verschwinden die ärztlichen Psychotherapeuten und die die nachwachsen, betreiben keine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie mehr (also Psychoanalyse light), sondern Verhaltenstherapie – die prinzipiell auch Computer verabreichen könnten. Es ist wirklich eine Tragödie. Zu allem Überfluß ist die Vergütung ein Witz. Selbst wenn es Interesse an einer Aubildung in Orgontherapie gäbe (SIE GIBT ES NICHT!), wäre das Geld gar nicht da und die Zeit, denn die Bürokratie wächst von Tag zu Tag. Das noch niemand wegen der neuen Datenverordnung Amok gelaufen ist, ist ein Wunder!

    • O. Says:

      Bevor die Orgontherapie als Laientherapie diskutiert werden muss, muss die Orgontherapie an sich diskutiert werden. Im Ergebnis muss dann gesagt werden, das sie nicht existiert. Mit vielleicht 5-10 Therapeuten in Europa ist sie faktisch nicht existent für Patienten. Es gibt keine Ausbildungen, nur (esoterische) Internetbekennungen ohne Substanz.

      Reichs Anstaz, dass Pillenverschreiber (Psychiater) diese ausführen dürfen, ist absoluter Müll gewesen und damit das Ende der „Orgontherapie“. So würde die nüchterne Bilanz aussehen.

      Tragisch ist, dass Esoteriker und Laien sich der Körper(psycho)therapie bemächtigt haben und ihre „Patienten“ ökonomisch ausgenommen haben, ohne dass hier irgendeine therapeutische Qualität abgeliefert wurde oder in den zahlreichen „Ausbildungen“ Nachwuchs erzeugt werden konnte.

      Blasband, angesprochen auf eine Ausbildung in Europa, meinte „Everything ist possible in the future“. Das klingt nach 20 Jahren so wie „nothing is possible in the future“.

    • JanDavid Says:

      Im Prinzip richtig ist, dass für schwierige Arbeiten, zum Beispiel Therapie, qualifizierte Leute eingesetzt werden sollen.

      Das Problem dabei: was ist Qualifikation?

      In der Welt, in der wir leben, wird dies – seit Jahrzehnten zunehmend – formal definiert.

      Durch Ausbildungs- und Studienabschluss.

      Die Überbewertung des Formalen hat – wie ich glaube – eine Folge: die Studiengänge werden im Laufe der Jahrzehnte immer dysfunktionaler.

      Bei uns etwas mehr als in Amerika, und in Psychologie etwas mehr als in Medizin.

      Immer mehr wird man durch den Studiengang – und durch die in ihm stattfindende Selektion – in ganz besonderem Maße ungeeignet für die angestrebte Berufstätigkeit.

      Das passiert immer.

      So sehe ich das.

    • JanDavid Says:

      Die Dinge haben auch zu tun mit der Tragödie von 1934. Andernfalls könnte Reichs Methode gleichberechtigt stehen neben den Schulen von Freud, Jung und Adler.

      Was speziell in Deutschland zur Folge hätte, dass es Kassenleistung wäre. Anderswo wäre es auch bekannter und mehr angesehen.

      Junge Menschen würden studieren und dann beim ACO die Ausbildung machen.

      Das hätte vielleicht einen zweiten Sitz in Deutschland. In Berlin. Oder – wegen besserer Luft / Orgon – in den Bergen oder an der See.

      Lehranalyse / Therapieausbildung:

      Gegenwärtig ist es glaube ich am teuersten bei den Adlerianern. Aber das leistet sich ja so mancher auch …

  2. Frank Says:

    Hallo, gibt es denn in Europa irgendeinen authentischen Reich-Therapeuten außer Dr. Vittorio Nicola? Grüße, Frank

    • Peter Nasselstein Says:

      Griechenland: Theodota Chasapi, M.D., Thessaloniki

      Italien: Alberto Foglia, M.D., Lugano-Paradiso

      Die haben sozusagen den „Garantieschein“ vom ACO. Daneben gibt es andere wie Dr. Cammarella in Rom.

      Natürlich ist die Situation mehr als unbefriedigend, es ist aber leider auch so, daß die Praxen der Orgonomen nicht „vollkommen überlaufen“ sind…

      • Frank Says:

        Danke!
        Foglia scheint gut (?) deutsch zu sprechen?
        Nicola soll etwas deutsch und besser englisch sprechen?
        Chasapi?
        Gibt es eine Empfehlung? Lugano-Paradiso klingt gut (und teuer …) – und es ist eine tolle Gegend 🙂
        Ein paar Behandlungen würden auch schon etwas bringen?
        Ich war ca. 3 x bei Dr. med. Jorgos Kavouras – und es hat schon e t w a s gebracht.

        • O. Says:

          Auch wenn das hier nicht die Frage war: Hätte ich als Patient ein echtes psychisches Problem, würde ich erst eine VT beim Psychologischen Psychotherapeuten aufsuchen (Kasse übernimmt die Kosten). Wäre ich mit mir (dann) einigermaßen im Reinen und wäre ich nur (noch) neugierig auf die „Orgontherapie“ des ACO, dann würde ich mir die Therapeuten anschauen, sofern ich mit den Luxus leisten könnte, wobei ich dann wohl auch kein Problem im Leben hätte. 🙂

          Wir sind auf der Suche nach der wahren Therapie und ich glaube wir machen damit schon einen sehr dummen Fehler, der nur durch Erfahrung korrigiert werden kann.

          Aber über mal einen Therapiebericht wäre ich schon sehr dankbar, sonst erfahren wir nie, ob es sich lohnt.

          z. B.: Was hat es gebracht zu Kavouras zu gehen?

          • Frank Says:

            Ich habe gelernt, richtig tief und langsam einzuatmen – das Ausatmen dann loslassen. Das war bestimmt nicht Sinn und Ziel der „Übung“ – wohl eher das Gegenteil … Aber für mich war und ist es gut. Seinen Körper spüren, man wird ruhiger, loslassen, man sieht alles entspannter (wenn man vorher „alles zu wichtig nahm“). Mein körperliches Energieniveau war durch körperliche Beschwerden zu niedrig (bringt da der Orgonakkumulator etwas?), deshalb brachte es nichts weiterzumachen. Dazu die Anfahrten/Umstände = die Energie, die man dafür aufwendet, ist die Therapie nicht wert.
            Sicher bin ich kein typisches, gutes Beispiel.
            Ich entwickele mich in meinem normalen Umfeld sehr langsam weiter … und kann sagen, es haben sich tatsächlich schon „Spannungen“ gelöst.

    • Peter Nasselstein Says:

      1. Sprache: die Sprachbarriere ist eher förderlich als hinderlich. Orgontherapie ist keine Psychoanalyse der auch nur Charakteranalyse, wo es um jede sprachliche Nuance geht. „Blablablablablanlablablablablablablabla“ – Therapeut: „Du hast Angst!“ Es geht um Emotionen, einfache Emotionen und nicht um komplizierte Gedankengebilde, a la: „Nein, Angst würde ich das nicht nennen, sondern eine Mischung aus verhaltenem Zorn und mehr situativer Furcht, blablabla,“ – „Therapeut; „Du hast Angst!“

      2. Natürlich könnte ich auch andere Therapeuten nennen, mache ich aber nicht, einfach weil ich selbst Mitte der 1980er Jahre auf diese Weise voll reingefallen bin. Ich kann und will (NICHT MAL IM PERSÖNLICHEN GESPRÄCH!) nicht die Verantwortung für irgendwelche Empfehlungen oder auch nur neutrale Hinweuse übernehmen.

      • Frank Says:

        Danke!
        zu 1. Klar, ich verstehe
        zu 2. Die drei genannten sind aber schon so eine Art Empfehlung = auf den „„Garantieschein“ vom ACO“ kann man sich verlassen?
        3. Jede Sitzung bringt etwas – oder gibt es „Zyklen“, die man absolvieren sollte bzw. gibt es ein „mittendrin“, wo man weitermachen sollte?
        Danke!

        • O. Says:

          „Medizinische Orgontherapie ist die wirkungsvollste Methode, die man gegenwärtig kennt, um einen Menschen in bessere Übereinstimmung mit seiner wahren Natur zu bringen und sein Funktionsniveau zu erhöhen.“ usw. ist eine wenig sagender schöner Werbetext. Jede Psychotherapie ist wirkungsvoll und eine Veränderung braucht seine Zeit – entsprechend dem was der Pat. benötigt. der Pat. muss nur den für sich richtigen/ geeigneten Therapeuten finden, was imm er zu sehr vernachlässigt wird. (Chemie muss stimmen).

          Die Ziele und der Fokus der Therapie nach Reich ist in der Theorie schon anders als der einer üblichen Psychotherapie. Von daher gibt es keinen Vergleich und ist OT auch nicht „wirkungsvoller“. Die Frage bei der OT ist, wird ansatzweise eine orgastische Potenz erreicht? Nur daran bemisst sich die OT! Konkurrierend kann man jetzt andere Körpertherapien mit ihr vergleichen, aber ein Vergleich mit Psychotherapie hinkt!

          OT will keine psychotherapeutischen Ziele erreichen, das wäre zu banal. Neurotisches Verhalten auflösen ist der theoretische Ansatz der OT, wird aber in der VT eher direkt angegangen. Also was ist das Ziel, und danach würde ich die Methode wählen.
          Abgesehen davon erkenne ich nicht, dass je bei irgendjemanden das Ziel der OT durch die OT erreicht wurde.

          Reich war schon vor seinen Entdeckungen relativ locker und unkonventionell. Seine Therapie hat hierzu nichts beigetragen, außer, dass er theoretisch und im Versuch eine Körpertherapie zu formulieren revolutionsär und unabhängig war. Wie wir sehen, konnte er es aber nicht wirklich vollendet weitergeben.

          Orgastischer Potenz findet man nicht beim richtigen „Orgon-Therapeuten“, sondern dadurch, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort den perfekten Therapeuten trifft, der einen für 1-2 Jahre weiterbringt. Danach sucht man den nächsten …

          Das Problem dabei ist, dass normal begabte Menschen, diese Gabe und Ressource nicht haben.

          Pragmatisch sollte man sich daher erstmal überlegen in eine Psychotherapie zu gehen, um mehr über sich zu erfahren und wieder besser funktionieren zu können.

          Und zuletzt die nie gestellte und wichtige Frage: Wozu brauche ich die Orgastische Potenz?
          Welche Qual würde dies bedeuten sie in einer offensichtlich neurotischen Welt leben zu wollen/müssen? Nie würde man einen adequaten Partner finden!

          Ich erwarte kluge Antworten auf diese Frage, vielleicht von euren Orgontherapeuten?

  3. claus Says:

    „Heute ist, wie mir ein Psychiater sagte, die ‚bioenergetische Analyse‘ tot, weil sie vollkommen unwirksam ist“
    Ich erinnere mich, wie ein klinischer Psychologe in einer Vorlesung in Göttingen die bioenergetische Analyse erwähnte und mit ihrer Unwirksamkeit die Unwirksamkeit von Orgontherapie begründete. Beide werden also gleichgesetzt. Er sagte in etwa: „macht unheimlich viel Spaß, bringt aber nichts“. Damit charakterisierte er ganz gut die Selbstfindungsszene.

  4. claus Says:

    Die Abgrenzung von Orgontherapie von Reichianischen Selbstfindungsmethoden dürfte schon dadurch erschwert sein, dass in den üblichen ‚klinisch getesteten‘ Therapien der Erfolg in der Regel einfach zu messen ist. Theorie und Beobachtung werden dort recht einfach aneinander gebunden. Reichianische Methoden kümmern sich um Erfolgsmessung eher gar nicht. Und Orgontherapie dürfte sich durchweg auf Kriterien beziehen, bzgl. derer Universitätskliniker nicht nachvollziehbar finden, warum sie überhaupt Kriterien sind. Wenn jemand nach einer gewissen Zeit Orgontherapie kein Kleptomane mehr ist – ok, dann ist es einfach zu messen. Wenn dasselbe Ziel mit Verhaltenstherapie schneller erreicht werden kann, werden Kliniker allerdings fragen, warum Verhaltenstherapie nicht vorzuziehen ist. Orgontherapie hat eben ein Gesundheitsideal – worin das besteht, macht eine der Hauptschwierigkeiten für Vergleiche aus. Knackpunkt ist wieder, dass es OR gibt und was OR mit Gesundheit zu tun hat …

    • O. Says:

      Der Unterschied von VT und OT ist, dass das Ziel der VT zu erreichen ist und das Ziel der OT – das Gesundheitsideal – nicht zu erreichen ist.
      Ferner hat die VT echte Pat. und keine „Studenten (der Orgonomie)“. Die Gesprächstechniken, wenn sie von Psychologen durchgeführt werden, sind eher universell. Wenn Ärzte/Psychiater sich an der Psychotherapie mit minimaler Ausbildung probieren, wird es in meinen Augen komisch. Deren Vorstellung ist anders. Das könnte man jetzt breit diskutieren, aber ich lasse es.

  5. stephan Says:

    Wer will kann sich ein Bild vom aktuellen Zustand der Körperpsychotherapie auf dem europäischen Kongress für KPT in Berlin machen. Das Problem, dass aufgrund der Transition von der autoritären zur anti-autoritären Gesellschaft auch die Charakterstruktur verändert hat und neue Ansätze erfordert wird auch Thema sein. Peglau wird auch einen Vortrag halten.

    https://congress.eabp.org/2018/site/de/programme/speakers/

  6. Petra Armbruster Says:

    Judgements without real knowledge do not lead anywhere. You only add your own frustration and confusion to those already present in billions in the world today. Opinions about this or that….be still and listen to what is real. Truth is a very delicate thing to explore, and Reich has given his life for truth. Shakespeare says: “ Those who tell the truth must have a fast horse“
    I have done Orgone therapy with Dr. Hoppe (Munich)and Dr. Cammarella (Nice), who – as I have been told – has left the ACO after his long membership as a medical orgone therapist out of his own decision and practised as a fully qualified Orgone therapist in Nice.
    Dr. Cammarella’s scientific competence and emotional depth have brought me to realize a dimension of Orgone therapy which goes far beyond a mere personal restructuring of the biopsychical system.
    This therapy brought meaning, emotional depth,creativity and personal happiness into my life:
    I have raised 2 children who are now joyful, intelligent, creative adults,I look 20 years younger than the rest of 65 years old women, I live in a fulfilling partnership, I work as a professional artist and teacher.
    What I owe to Orgone therapy and especially Dr. Cammarella cannot be expressed in words.
    There are obviously big differences in the qualification of Orgone therapists – scientifically and personally – , and the danger is there that you waste your time doing nothing but psycho gymnastics.
    You have to have a deep experience of Orgonomic processes to judge the quality of the transformation and the person who offers Orgonomic work.
    Sadly, Dr. Cammarella passed away untimely this year due to natural causes – as I was told- , and so Orgonomy lost one of its most impressing and competent medical therapists.

  7. Peter Nasselstein Says:

    Unverschämtheit! Was bilden sich manche Leute eigentlich ein! Ich meine: WAS WIRD MIR HIER EIGENTLICH VORGEWORFEN???

    • Robert (Berlin) Says:

      Das Ganze erinnert an eine Verwechslungskomödie eines Boulevardtheaters.
      Titel: Warum ermorderte Herr Nasselstein Dr. Cammarella?

  8. Peter Nasselstein Says:

    Hier wird der durchschlagende Erfolg der Orgontherapie bei „Peter“ beschrieben:

    • Frank Says:

      Jemand möchte nicht, daß Laien seine Doktorarbeit lesen …

    • O. Says:

      Offensichtlich habe ich was verpasst. Dieser Blog unterstützt mehr Dr. Camarella und das Journal of Orgonomy/ ACO als andere Webseiten, auch wenn Dr. Camarella hier bislang nur wenig erwähnt wurde. „Reichianer“-Positionen werden hier regelmäßig in Frage gestellt und bekämpft (wenn man es so ausdrücken will).
      Der Ausdruck „like the appendix of the Reichian scene“ ist eine Provokation und Beleidigung, die an frühere bekannte Provokateure erinnert.

      Ich möchte keine weitere „Dr. Arbeit“ über medizinische Thesen lesen. Das spart kostbare Lebenszeit für mich.

      • O. Says:

        In this blog you can nearly say what you want to say (about your opinion about topics of orgnomy). This is freedom – in my eyes. And there is much pressure of „Reichaner“ to shut any opinion down!

        I think the position to write „only for experts eyes“ (no layman welcome) is a nice view. Choose your reading public carefully is absoluty necessary. – This position is somehow new in the history of orgonomy. But learning from Reich also means changing his way of presentation.

        • Frank Says:

          Wir Deutschen unterwerfen uns zu gerne: Jetzt hier auf Englisch schreiben …? Peter sieht es genauso: „Und warum schreiben Sie uns um Gottes Willen auf englisch?“
          Und: Der Autor darf sich seine Leser aussuchen? Bücherverbrennung mal anders herum? Vielleicht übersehe ich einen gewichtiges Argument?

  9. Peter Nasselstein Says:

    Danke.

    • Frank Says:

      Zu dem Danke möchte ich ein 🙂 senden.
      Das ganze Vorgang „aus dem Nichts“ erscheint mir (als absoluter Laie … 😉 layman) „strange“ und surreal.
      Allerdings kann ich in den beiden Videos leider auch keinen (den) Humor entdecken…
      Da war auch mal was mit Carolin Kebekus? Da konnte ich auch nicht folgen. Mr. Brean wurde auch vor einer Weile erwähnt.
      Bei vielen Musikempfehlungen merke ich auch, dass ich anders ticke.
      Mit der allergrößten Vorsicht würde ich sagen, dass solcher Humor vielleicht wirklich nicht ganz gesund sein könnte – oder die (gesunden) Menschen sind eben zu sehr verschieden.

    • Peter Nasselstein Says:

      Ich habe nie behauptet „gesund“ zu sein. Im übrigen:

      https://nachrichtenbrief.com/2018/08/13/zwei-arten-von-humor/

      Neulich hat der Orgonom David Holbrook (ausnahmsweise mal ein echter „orgonomist“) folgendes auf Facebook gestellt – ist das „gesunder Humor“?

      • Frank Says:

        „Ich habe nie behauptet „gesund“ zu sein.“
        Dann sind wir uns ja einig 😉 😉

        Meine Frau und ich „lachen“ nicht über diese Babys, wir finden sie „niedlich“ und „putzig“ und wir „erfreuen uns“: „Entsprechend l a c h e n wir über Babys, die, da die Koordination noch nicht ausgebildet ist, sich bei ihren ersten Gehversuchen tapsig bewegen.“

        Roboter empfinden wir nie wirklich als niedlich „Das erklärt auch, warum wir ausgerechnet Roboter als „niedlich“ empfinden können und über sie lachen.“

        Vielleicht sind wir zu „normal“ und „ungebildet“ 😉

      • Frank Says:

        T-Rex Race: Ich finde diesen Humor zumindest nicht „ungesund“. Es ist typisch angelsächsischer (was immer das jetzt sein mag …) Humor, typisch z.B. für Neuseeland.
        Jedes Volk hat wohl seinen eigenen typischen Humor.

  10. Peter Nasselstein Says:

    Ein Freund hat gerade mein Lebenswerk zusammengefaßt:

    Fortsetzungsserie im Nachrichtenbrief:

    PETER ERKLÄRT DIE WELT

    1) PN schafft den Marxismus ab

    2) PN widerlegt die Quantenphysik

    3) PN nimmt die Bibel auseinander

    4) PN weist nach, warum alle Medikamente scheiße sind

    5) „Peter“ erklärt den Weibern, wie sie ticken

    6) PN schafft die parlamentarische Demokratie ab

    7) Warum der Nasselsteinismus alle anderen –Ismen obsolet macht

    8) Stand-Up-Comedy with „Peter“: My clumsiest attempts to tell HEALTHY jokes

    9) Wie PN den Faschismus besiegte

    10) Peters Kochschule

    11) De Orgonomia Conditii Humani Nasselsteinissimus cum grano salis

    12) PNs geopolitische Neuordnung der Welt

    13) In Bed With „Peter“

    14) Unter PN hätte es Dünkirchen nie gegeben

    15) PN: Martial Arts For High-Enders

    16) Nassel- statt Einstein

    17) „Peter“ ruft das Kriegsrecht aus

    18) PN: Die 10 genialsten Riffs auf der Ukolele

    19) Schopenhauer, Nasselstein, Nietzsche, Reich, Nasselstein, Planck, Hawkins und Nasselstein: die größten Denker der Neuzeit

    20) PN schafft den Buddhismus ab

    21) Die Dekonstruktion der gesamten Psychoanalyse im Werke von PN

    22) PN: Ich aber lehre Euch den Über-„Peter“

    23) Warum PN sowas Läppisches wie ein Leitinterview in CICERO wegen geistiger Unterforderung ablehnte

  11. O. Says:

    Danke für das Video – ich muss so lachen über ihn. Ich weiß nicht, ob er lustig sein wollte, es ernst meinte – das weiß er wohl auch nicht so genau.

  12. Peter Nasselstein Says:

    „PETER“ ENTSCHULDIGT SICH FÜR DEN NACHRICHTENBRIEF!!!

  13. Peter Nasselstein Says:

    Ja, selbst „Peter“ betet zu einem Gott! Sein Gott und unerreichbares Vorbild heißt Akif:

    http://www.pi-news.net/2019/02/akif-pirincci-best-of-scheisse/

    Unbedingt lesen!

  14. Peter Nasselstein Says:

    Immerhin gibt es zu „Peter“ eine Alternative:

    http://dzogorg.blogspot.com/2019/02/die-existenz-gottes-weihnachten-ist.html

  15. Peter Nasselstein Says:

    Endlich wird gegen „Peter“ gejodelt!!!

  16. Peter Nasselstein Says:

    „Peter“, der Comic?!

  17. Peter Nasselstein Says:

    Wann wird „Peter“ endlich entzaubert wie heir Outdoor Illner?

    https://www.bnr.de/artikel/hintergrund/internetstar-der-neuen-rechten

  18. Marie Says:

    Guten Tag,
    ich bin durch die Suche im Internet auf den oft fallenden Namen von Herrn Nicola aus Turin gestoßen, jedoch finde ich zu ihm keine Kontaktdaten.
    Hat hier jemand einen Tipp?
    Vielen lieben Dank!
    Marie

  19. Frank Says:

    Am 26.7.2019 bekam ich von Dr. Alberto Foglia, Lugano, die Nachricht, dass er leider keine neuen Patienten annimmt.
    Auf die Nachricht von Dr. Vittorio Nicola, Turin, warte ich noch.
    Andere Therapeuten sind mir nicht bekannt.
    Peter: „Natürlich könnte ich auch andere Therapeuten nennen, mache ich aber nicht, einfach weil ich selbst Mitte der 1980er Jahre auf diese Weise voll reingefallen bin. Ich kann und will (NICHT MAL IM PERSÖNLICHEN GESPRÄCH!) nicht die Verantwortung für irgendwelche Empfehlungen oder auch nur neutrale Hinweise übernehmen.“
    So lasse ich weiterhin lediglich meinen aufmerksam reflektierten Alltag meinen Helfer sein, siehe meinen Kommentar https://nachrichtenbrief.com/2019/07/24/warum-all-die-langweiligen-fallgeschichten-im-journal-of-orgonomy-teil-1/#comments
    Vorhin ging ich, brusthoch im warmen Meereswasser, leichte Wellenbewegung, in der Abenddämmerung am Meeresstrand/im Meeressand/im Wasser entlang. Es fühlte sehr „getragen, gewiegt, geborgen, beruhigend, angenehm an den Füßen“ an = ich hatte den spontanen Gedanken, in der Natur, vielleicht wertvoller als eine (teurere) Therapiestunde.
    Neulich hatte ich eine sehr gute zweistündige Massage von einer qualifizierten Thailänderin mit netter, herzlicher Persönlichkeit = bringt mich ebenso voran (und dazu relativ preiswert). Durch „Harmonisierung“ kommen einem anscheinend „von alleine“ Einsichten zugetragen.

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