Der verdrängte Christus: 11. Der orgonomische Kern der Bibel

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

11. Der orgonomische Kern der Bibel

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11 Antworten to “Der verdrängte Christus: 11. Der orgonomische Kern der Bibel”

  1. David Says:

    jeder Mensch wird sich selbst richten …

    Auch im Buddhismus gibt es die Vorstellung, dass man nicht – hier im Hinblick auf die nächste Inkarnation – vor einen Richter tritt, sondern dass es das Karma selbst ist, was einen runterzieht oder eher hochzieht – je nachdem.

    In die Hölle kommt man nach buddhistischer Vorstellung – hier sind es die eher volkstümlichen Richtungen des Buddhismus die ich zum Teil kenne – für lange Zeit, aber nicht für ewig.

    Im Islam sagen so viel ich weiß, einige Geistliche, dass man in die Hölle („Gehenna“) für ewig kommt, andere sagen, für lange, aber begrenzte Zeit.

    Daraus folgt: die „Ewige Verdammnis“ gibt es nur im Katholizismus und Proestantismus.

  2. Rebekka Says:

    Wie gut. dass in der Bibel nichts von ewigen Qualen geschrieben steht. Auch die ewige Höllenqualen gibt es nicht. So etwas ist für Gott, der Liebe ist (1. Joh 4:8) unmöglich.
    Allerdings gibt es die ewige Abschneidung und Verbrennung im Feuersee – das ist Richtig – aber wer darin landet – wie auch der Tod und der Hades (Offb 20:14) – ist für ewig vernichtet. Wer aber den Willen Gottes tut, bleibt bestehen (1. Joh 2:17; Offb 20:12,13).
    Das ist, als ob man in einen brodelnden Vulkankrater fällt, das ist sicherlich eine Qual, körperlich wie geistig, aber sie hat ein Ende, verbrannt ist verbrannt. Wie in der Gehenna – dem Tal Hinnom, das an den Stadtmauern Jerusalems lag, als Müllverbrennungsplatz. Dorthin wurden auch getötete Sünder gebracht – wie aus Jesu Erzählungen und Erklärungen zu lesen ist. Die Gehenna ist im Gegensatz kein allgemeines Grab der Menschheit (wie Scheol oder Hades) sondern ein Ort vollständige Vernichtung.
    Und da es auch keine körperlose Seele gibt, kann diese auch nicht in Ewigkeit gequält werden. Die Seele, die sündigt, sie selbst wird sterben (Hesekiel 18:4).

  3. Martinus Says:

    Es ist schon richtig das nach katholischen und evangelischen/ protestantischen glauben eine vorstellung der hölle vorhanden ist aber nach orthodoxen vorstellungen existiert keine hölle sondern das fegefeuer in dem die seelen der sünder höllenqualen erleiden müssen und sie müssen solange ausharren bis der allmächtige gott ihnen gnade erteilt und die seelen zu sich holt um ihnen seine unendliche liebe zukommen zulassen. Am tag des jüngsten gerichtes wird ebenfalls über jeden menschen gerichtet, jene die umgehend zu gott gehen können ohne in das fegefeuer zu müssen und jene die in das fegefeuer müssen um ihre „strafe abzusitzen“ um ebenfalls nach dem gott ihnen gnade erteilt hat an seiner liebe teilzuhaben (lt. der offenbarung des johannes).

  4. O. Says:

    Der Haken an der Geschichte scheint zu sein, dass der jüngste Tag nicht kommen wird. Das heißt die Erkenntnis – „Oh, Gott (ORGON) was habe ich dir (an-) getan.“ – ausbleibt.
    Die Hölle scheint jedoch viel weniger im Jenseits zu finden sein, als man es sich vorstellen möchte. Sie ist hier und jetzt, und kein Mensch kann so dumpf sein, dies nicht zu sehen … – jedoch machen die Religionen uns das Leben in der Hölle leichter, weil sie es leugnen.
    Heute haben die Fernsehsender die Aufgabe der Religion übernommen und „verschönern“ uns das Dasein in der Hölle. Die Frage ist dann nicht mehr, „was glaubst du?“, sondern „was guckst du?“.

    • Jean Says:

      In dieser Metapher gesprochen: wir haben uns gegen uns selbst versündigt. Gott ist in allem, wir alle sind Teil des göttlichen Ganzen- also haben wir uns Gott versagt, haben ihn der auch in uns ist nicht in Liebe angenommen. Die Trennung von Gott und uns Menschen, als die Trennung von unseren tiefsten Gefühlen, von unserer gelebten Verantwortung und Liebe uns selbst und den anderen gegenüber, hält uns in der Hölle gefangen.
      Man in the trap.

  5. Uwe Hillebrand Says:

    Aus meinem Buch „Warum glaubst Du noch? – Lehren der christlichen Kirchen unter dem Gesichtspunkt der Logik“

    …..Aufgrund einer Todsünde, die nicht gebeichtet wird, kommt man unweigerlich – als Seele – in die Hölle. Dies ist ein finsterer Raum, über dessen Größe nichts bekannt ist, da sich die Kirche darüber beharrlich ausschweigt. Man weiß wenig über sie. Sie soll, was die Aufenthaltszeit einer Seele anbelangt, ewig dauern, und die Seelen erleiden darin Qualen, das »ewige Feuer«. Dies sagt der Katechismus, aber die gesetzten Anführungszeichen deuten an, dass es wohl inzwischen nicht mehr so heiß in ihr ist wie früher. Wenn es allerdings gar keine Hölle gibt, wie maßgebliche Theologen beider Konfessionen meinen, wohin kommen solche Sünder dann?…..

  6. Jean Says:

    „Der „Erlösungsweg“ kann einzige darin bestehen, den Kontakt zur eigenen Kontaktlosigkeit herzustellen.“
    Es gibt auch Elemente in der katholischen Liturgie, die dies anstoßen. Oder kommt nur mir das so vor? „Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“ – lädt das nicht ein, die Abwehr fallen zu lassen, und seine Getrenntheit zu fühlen? Mich hat dieser Satz sehr berührt, schon bevor ich die Orgonomie kannte. Auch das Kyrie (Herr erbarme Dich) hat was davon – wenn man es nicht mechanisch macht.

  7. Jean Says:

    Ist die Hölle nur eine frühere Metapher für den „Schatten“? Der wieder für Reichs DOR? Als bequeme Abspaltung aller destruktiven Verhaltensweisen, um sie außerhalb sehen zu können? Natürlich haben wir Menschen unseren Planeten in vielen Aspekten zur Hölle gemacht. Eine Erlösung ist dann auch nur durch uns möglich. Doch wir üben von Kindesbeinen an unsere eigenen negativen Aspekte anderen unterzuschieben. Besser, andere tun das mit uns, bis wir glauben, dies sei normal. In gegenseitigen Schuldzuweisungen schaffen wir die Hölle der Verantwortungslosigkeit.

  8. Peter Nasselstein Says:

    Gott!

  9. walter Says:

    Wie kann denn eine unsterbliche Seele sterben?

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