Der verdrängte Christus: 27. Vom Matriarchat zum Patriarchat

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

27. Vom Matriarchat zum Patriarchat

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6 Antworten to “Der verdrängte Christus: 27. Vom Matriarchat zum Patriarchat”

  1. David Says:

    Reste des Matriarchats: heute noch möglicherweise in Saudi-Arabien?

    Allgemein bekannt ist, wie viele Unterschicht-Angehörige aus den extrem-patriarchalen Gesellschaften, die als Migranten bei uns leben, ihre Frauen behandeln, wie häufig auch eine „Importbraut“ importiert wird und – auf Staatskosten – darauf geachtet wird, dass sie nicht Deutsch lernt usw …

    Neulich hat in einer Kneipe in meiner Stadt jemand folgendes erzählt: er kenne geschäftlich mehrere Angehörige der saudischen Oberschicht; hier sei es ganz anders, nämlich im Haus sei die Frau der Chef.

    Männer mit drei oder vier Frauen kenne er keine, und mit zwei Frauen relativ wenige; in diesem Fall müsse der Mann (ist ja im Patriarchat der „Ernährer“, Anmerkung von mir) alles zwei mal bezahlen; also zwei Häuser bauen oder kaufen, zwei mal die Einrichtung usw. usw …

    Überrest des Matriarchats oder nicht???

    • Peter Nasselstein Says:

      Schau Dir mal bis zum Ende folgendes Video an. Es geht dabei um das islamische Gebet, den arabischen Vagina-Kult (sic!) und die originalen Araber, also jene, die an der Golfküste wohnen:

  2. David Says:

    In.

    https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2011/05/11/der-ubergang-vom-matriarchat-zum-patriarchat/#comment-3069

    hat Peter auf besagtes Video hingewiesen; ist auf jeden Fall interessant.

    Was man gegen Ende, vor allem um die achte Minute herum sieht, kommt mir vor wie eine gespielte bzw. gestellt Aufnahme, die gemacht ist, um den Islam und die Muslime zu beleidigen. Falls es aber eine echte Aufnahme ist, erinnert es entfernt an Trance-Kulte wie Zar von Sudan/Äthiopien, oder Gnawa (Gnaoua) von Marokko.

    Vermutlich auch ostafrikanischer Einfluss …

  3. David Says:

    Seit einiger Zeit vermute ich, dass auch das Investieren, im Gegensatz zum Konsumieren, ein eigentlich matriarchaler Vorgang ist, wenn auch die Finanzwelt heute in Männerhänden ist.

    Menschen, vor allem Männern, die viel „Familitis“ in ihrer Charakterstruktur haben, und die außerdem denken, sie seien arm, ist das Investieren fremd; wie ich glaube, können solche Männer nur konsumieren.

    Unter Investieren verstehe ich beispielsweise das Einbringen von Getreidekörnern in die Erde, was zur Folge hat, dass zur Erntezeit mehr Getreide da ist als man – als Saatgut – aufgewendet hat. Waren nicht die ersten Bauernkulturen matriarchalisch?

    Unter Investieren verstehe ich auch den Kauf von Produktionsmitteln, also etwa in der „Dritten Welt“ solche Sachen wie etwa eine Nähmaschine.

    Es ist kein Wunder, dass im Experiment von Otjivero / Namibia, einem Experiment betreffend Bedingungsloses Grundeinkommen, Männer öfters das Geld zum Saufen verwendet haben und Frauen eher dazu neigten, Produktionsmittel zu kaufen.

    Es ist auch kein Wunder, dass die meisten Mikrokredit-Kunden der Grameen Bank von Mohammed Yunus – Frauen waren oder sind.

    Ein in diesem Sinne sehr patriarchalischer, also investitions-unwilliger Kopf könnte beispielsweise Karl Marx sein, welcher bekanntermaßen das Verbot des Eigentums an Produktionsmitteln verlangt hat.

    • Tzindaro Says:

      This is a brilliant insight! I would like to see a whole article on it! Please develop the concept and publish it somewhere.

  4. Matthias Says:

    Dazu Folgendes von der Kurdischen Gemeinde:

    Auch wenn hier das AfD-Programm mitverrissen wird (was wohl aus dem Migrationshintergrund und somit einer ‚eingebildeten‘ Angst-Gegnerschaft hervorgeht), halte ich dieses Statement für mehr als lesenswert. (Vorwort von mir)
    – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
    ++ Hört endlich auf, uns zu bevormunden! ++
    Ali Ertan Toprak ist der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde und der Immigrantenverbände. Und er empfindet die Denkverbote der „weißen linken Feministinnen“ als einen Schlag ins Gesicht. Er weist darauf hin, dass die Leugnung der Frauenfeindlichkeit muslimisch geprägter Männer ein Verrat an ihren Opfern ist: den Frauen.
    Die unerträgliche Relativierung der frauenverachtenden Einstellungen bestimmter Männergruppen vor allem durch die weißen, linken Feministinnen und ihre Unterstützer ist ein Schlag ins Gesicht aller unterdrückten Frauen und die Frauenbewegungen in den islamischen Ländern! Welch ein anmaßendes und kolonialistisches, übergriffiges Denken ist es, dass ihr Denk- und Sprechverbote zu den teilweise zutiefst faschistischen Verhältnissen in diesen Ländern aussprecht?!
    Ihr dürft gern und ungehindert euren eigenen Faschismus und Sexismus bekämpfen – wir aber sollen die Missstände in unseren Herkunftsländern nicht ansprechen dürfen, weil sonst euer Weltbild ins Wanken gerät, wonach nur und immer der weiße Mann an allem schuld ist? Habt ihr euch eigentlich schon einmal mit der Sklaverei und dem Imperialismus der muslimischen Welt beschäftigt?
    Missstände nicht ansprechen, weil euer Weltbild ins Wanken geräten könnte?
    Ganze Kulturen und Zivilisationen sind vernichtet worden, nicht ausschließlich vom „weißen Mann“. In der Region, in der eine der großen Weltreligionen – das Christentum – entstanden ist, ist das christliche Leben heute fast ausgelöscht. Die andere monotheistische Religion, das Juden- und das Jezidentum wird täglich mit Auslöschung bedroht. Warum spricht niemand darüber?
    Indem ihr linken, weißen Feministinnen die gesellschaftlichen Verhältnisse in islamischen Gesellschaften nicht infrage stellen lassen wollt, leugnet ihr, was an Menschen- und Frauenrechten in diesen Ländern im Entstehen ist. Seid Ihr Euch eigentlich im Klaren darüber, mit wem Ihr Euch verbündet? Mit den dort und auch hier unterdrückten Frauen jedenfalls nicht!
    Und hört endlich auf uns ständig zu beleidigen, indem ihr uns unterstellt, wir könnten nicht unterscheiden zwischen Rassisten, die diese Probleme für sich instrumentalisieren, und denjenigen, die eine konstruktive Kritik ausüben und damit für Aufklärung sorgen!
    Unsere und eure Verbündeten sollten die vielen Millionen aufgeklärter Musliminnen und Muslime sein, die tagtäglich für freie, demokratische muslimische Gesellschaft kämpfen und die dafür vielfach mit ihrem Leben bezahlen. Indem ihr mit euren ewigen und unerträglichen Relativierungen ständig dem faschistischen, politischen Islamismus den Rücken stärkt, fallt ihr all denen und vor allen anderen den Frauen in den Rücken!
    Ist euch das in eurer postkolonialen Überheblichkeit überhaupt bewusst? Offenbar nicht. Denn eure moralische Eitelkeit und überhebliche Arroganz ist stärker als eure Empathie mit den Opfern des Islamismus!
    Ja, niemand wird als Vergewaltiger oder Rassist geboren. Aber die Menschen werden in bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse hineingeboren, die sie dazu sozialisieren. Wenn in den islamischen Ländern Männer mit der Überzeugung groß werden, dass Frauen weniger oder gar nichts wert sind, dann behandeln sie die Frau auch entsprechend. Wenn eine Religion die Frau zum Sexobjekt degradiert, über die der Mann jederzeit frei verfügen kann; wenn sogar im „fortschrittlichsten“, muslimisch geprägten Land, der Türkei, die staatliche Religionsbehörde fast täglich widerliche Fatwas herausgibt, die der Frau ausschließlich die Rolle eines beliebig zu benutzenden Sexobjektes zuweisen – muss man sich dann nicht fragen, was diese höchst legitimierte Religionsauslegung in den Köpfen der Männer bewirkt?
    Was ist daran falsch, wenn aufgeklärte Menschen diese absurden Sichtweisen benennen und kritisieren? Die Muslime, die ihre Religion lieben und zu recht Respekt dafür erwarten, müssen heute in erster Linie dafür kämpfen wieder die Deutungshoheit über ihre Religion zu gewinnen gegenüber den Vertretern des politischen Islam.
    Selbstverständlich gebührt jedem Menschen als Mensch zunächst Respekt. Seinen Gedanken aber gebührt Kritik. Das eine zu tun – den Islam zu kritisieren wie auch das Christentum, den Kapitalismus, den Kommunismus, den Hinduismus, das AfD-Programm – heißt doch nicht, das andere – die Gläubigen als Menschen zu respektieren – zu lassen!
    Fragt euch doch mal: Wie viele islamisch geprägte Länder gibt es, deren politische und gesellschaftlichen Verhältnisse sich an Demokratie, Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Aufklärung, Religionsfreiheit orientieren? Kennt ihr nur ein einziges Beispiel? Ich nicht.
    Warum wohl haben die Flüchtlingsbewegungen auf dieser Erde alle diese eine Richtung, die sie haben – nach Westen? Ist es wirklich nur der Reichtum? Oder vielleicht auch unsere liberale Lebensweise, die Möglichkeit sein Leben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen zu leben? Denn wenn es nur ums Geld ginge – da gibt es doch genug sehr reiche islamische Länder, die Arbeitsmigranten brauchen. Was also zieht die Menschen zu uns?
    Europa, das war und ist immer noch der in der Ferne strahlende Leuchtturm einer freien, selbstbestimmten Welt. Ich, liebe Relativierer und uns bevormundende, weiße Feministinnen, möchte, dass unsere freie, pluralistische Gesellschaft erhalten bleibt. Die erste Voraussetzung dafür ist aber die Freiheit des Denkens! Die zweite ist die Freiheit des Wortes! Egal ob Mann oder Frau.
    Also hört endlich auf uns Sprech- und Denkverbote zu erteilen! Wir sind erwachsen genug, um selber Sprechen und Denken zu können. Wir brauchen niemanden, der uns wie eine Gouvernante an die Hand nimmt um uns den rechten, linken Weg zu zeigen.
    Ali Ertan Toprak ist der Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV e.V.)

    https://kurdische-gemeinde.de/hoert-endlich-auf-uns-zu-bevormunden/

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