Sexpol 2018: Modju Herbert Marcuse

Neulich wieder im Abendprogramm von N3. Irgendeine Moderatorin berichtet über ihren Mann, der früher eine Frau war. Wir erfahren, wie schwierig es ist einen Penis zu konstruieren und das umgekehrt Männer, die Frauen werden, darunter leiden, daß das Testosteron diese in ihrer Jugend unwiederbringbar zu häßlichen Monstern geformt hat, halt Männern (Würrrggggggghhhhhhhh!). Trotz all dem menschelnden Drum und Rum und vielen sentimentalen Tränen („Nicht Frau und Mann lieben sich, sondern zwei Menschen!“) bleibt beim normalen Zuschauer doch Ekel und Horror: verschnittene und entstellte Menschen. Außerdem Kopfschmerzen: das biologische (anatomisch vorgegebene) Geschlecht ist kein Schicksal, sondern ein bloßes Konstrukt, sozusagen ein Hirngespinst, aber das Wahngebilde im falschen Körper geboren zu sein – das ist unabwendbar, ein unhinterfragbares Absolutum, sakrosankt.

Es geht nicht um diese Menschen. Jeder hat das Recht zu tun und sein zu lassen, was er will. Meinetwegen kannst du dir einen Ring durch die Nase ziehen. Wenn interessiert’s?! Mein Problem ist, daß ich in einer vom Modju Herbert Marcuse geprägten Welt von Freaks leben muß, in der das Leben und die Probleme der 99% weggewischt wird und das Leben und die Probleme von vielleicht 700 Menschen in ganz Deutschland alles dominiert. Es wird nie, NIE, über die genitale Not von 99% der Jugendlichen gesprochen, aber ständig über Probleme, die ausschließlich Privatsache einer verschwindend kleinen Minderheit sind und dementsprechend in die Praxis von Psychiatern, Spezialambulanzen, etc. gehören. Deren Probleme brauchen dezidiert nicht öffentlich erörtert werden, allein schon weil in einer sexualökonomisch einigermaßen gesunden Gesellschaft die Menschen entspannt und entsprechend tolerant sind. Die Massen bedürfen keiner Aufklärung über verstörende Sexualabweichungen. Das einzige, was Not tut, ist ganz im Gegenteil die Aufklärung über die Funktion des Orgasmus und im Zusammenhang damit, daß man Sex und Liebe nicht voneinander trennen kann. In der autoritären Gesellschaft mußte die Sexpol der antisexuellen Propaganda insbesondere der Kirche, also der organisierten Emotionellen Pest, entgegenwirken. In der antiautoritären Gesellschaft ist es vor allen Dingen die alles durchdringende mechanistische Propaganda der pestilenten Pornographie, der entgegengewirkt werden muß. Und was machen die vermeintlichen Aufklärer in diesem Land? Sie belästigen uns mit Tucken, Transen und Tunten.

TOD DER REAKTION!

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5 Antworten to “Sexpol 2018: Modju Herbert Marcuse”

  1. claus Says:

    Nichts hinzuzufügen. Nur zu verbreiten.

  2. Zwischen Seriosität und Wahrheitsanspruch – Celle – die freie Seite Says:

    […] Eine ‚unseriöse‘, aber sehr treffende Sicht:  https://nachrichtenbrief.com/2018/11/10/sexpol-2018-modju-herbert-marcuse/ […]

  3. Robert (Berlin) Says:

    „das biologische (anatomisch vorgegebene) Geschlecht ist kein Schicksal, sondern ein bloßes Konstrukt, sozusagen ein Hirngespinst“
    Hatte gerade eine Einführung in die Erste Hilfe. Beim Herzinfarkt gibt es fundamentale Unterschiede. Beim Mann Herzschmerzen und Schmerzen im Arm, bei der Frau Oberbauchschmerzen, manchmal kaum merkbar. Und: vor dem Feminismus/Gleichberechtigung war der Herzinfarkt bei Frauen fast unbekannt.
    Letzteres also wirklich ein soziales Konstrukt – nur ist der Feminismus die Todesursache.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Sexpol 2018 im Film:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/der-kinofilm-female-pleasure-15880685.html

  5. Robert (Berlin) Says:

    https://www.naturalnews.com/2018-11-07-doctor-warns-regret-now-rising-in-america-fad-of-gender-fluidity.html

    Am Ende bleiben tausende verstümmelte Krüppel übrig

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