Liebe und Orgasmusangst bei einem paranoid-schizophrenen Charakter (Teil 2)

von David Holbrook, M.D.

Fallbeispiel

George ist ein 42-jähriger geschiedener Rechtsanwalt und Vater von drei Kindern. Er war 9 Jahre mein Patient. Er kam zunächst wegen Depressionen aufgrund seiner unglücklichen Ehe zu mir. Kurz nachdem er zu mir kam, löste sich seine Ehe auf und innerhalb von zwei Jahren begann er mit seiner aktuellen Freundin Angela auszugehen.

George hat in der Therapie große Fortschritte gemacht. In den letzten Jahren, als sich seine Beziehung zu Angela vertiefte, hatte er im Zusammenhang mit ihrer Liebesbeziehung eine Reihe außergewöhnlicher psychischer (psychologischer) und somatischer Erfahrungen, von denen einige wie Manifestationen von Orgasmusangst erscheinen. Ich werde diese Erfahrungen weiter unten beschreiben.

Obwohl George von Anfang an in vielerlei Hinsicht in der Lage war, mit Angela emotional offen zu sein, nahm die Entwicklung ihrer sexuellen Beziehung längere Zeit in Anspruch.

Auf der psychischen (Liebes-) Ebene hatte George das Gefühl, als erlebe er Liebe auf eine Art und Weise, wie er sie noch nie zuvor in seiner Entwicklung erlebt hatte. Mit anderen Worten, es war nicht so, daß er diese Art von Liebe in der Vergangenheit erlebt hatte, und es lange her war, seit er sie gefühlt hatte; vielmehr empfand er diese Liebe als etwas Neues, das er weder als Erwachsener noch als Kind oder sogar als Baby erfahren hat. In den frühen Stadien seiner Beziehung zu Angela beschrieb er, wie er in seinem Bett lag und fühlte, „als ob Energie aus dem Universum buchstäblich in meinen Körper strömte – ich hatte fast das Gefühl, als würde ich dem Bett entschweben“. Dies ist ein anschauliches Beispiel für die Tatsache, daß Liebe eine biophysikalische Aktivität ist.

Als seine Ehe fehlschlug und schließlich tot war, war er immer depressiver geworden und es war immer schwieriger, die Dinge zu tun, die er zu tun hatte. Sein Einkommen sank und er schob viele lebensnotwendige Aufgaben vor sich hin. Aber er hatte nie suizidale Anwandlungen und gab nie völlig auf. Man spürt, daß er eine innere Stärke hat, die praktisch unbezwingbar ist. Auf der anderen Seite hatte er sich mehr und mehr „erstarrt“ gefühlt, bevor er Angela traf. Er sah sich oft als einen Mann, der in einem Schneesturm durch die gefrorenen Steppen ging und wußte, daß er die menschliche Zivilisation niemals erreichen werde und zum Sterben im Schnee verdammt sei, aber trotzdem immer weiterschritt. Eine andere Metapher, die er häufig verwendete, war Davy Crockett in Alamo. Er wußte, daß Hilfe fast sicher niemals eintreffen werde, aber er kämpfte weiter und konzentrierte sich auf die Aufgabe im Hier und Jetzt, jeden eindringenden Soldaten einzeln zu töten.

Seine Ehe war viele Jahre lang ohne Sex gewesen und die neue körperliche Beziehung zu Angela fühlte sich an, als würde er zum ersten Mal die Sexualität entdecken. Sogar nachdem er und Angela sich sexuell näher gekommen waren, bemerkte George, daß er zwar in einem nicht-sexuellen Kontext oft in der Lage ist, tiefen Augenkontakt mit ihr herzustellen, doch es in der genitalen Umarmung viel schwieriger ist, diesen Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Im nicht-sexuellen Kontext findet er es auch oft „zu viel“, wenn er lange Blickkontakt hält, obwohl er für kurze Zeit sehr tiefen Augenkontakt herstellen kann. Er sagt, daß er dies auch während der genitalen Umarmung tun kann, aber schließlich spüre er, wie Energie von seinen Genitalien nach oben zu seinem Hinterkopf abfließt, als würde die Energie aus seinen Genitalien fliehen, um sich in seinem Kopf zu verstecken.1 Wenn die Energie seine Genitalien verläßt, verliert er infolge seine Erektion. Er findet, daß, wenn er seine Augen schließt, es leichter fällt die Erregung in seinen Genitalien aufrechtzuerhalten, entsprechend wechselt er zwischen geschlossenen Augen mit kürzeren Zeitabschnitten des Augenkontakts mit Angela.

In der Therapie kann George spüren, wo sich die Energieladung in seinem Körper befindet, und dann die Energie ausdrücken und bewegen. Ich denke dabei manchmal an eine Form von „somatischer freier Assoziation“, bei der er seine nonverbalen Impulse ohne Hemmung einfach wahrnimmt und ausdrückt, ähnlich wie in der Psychoanalyse ein Patient versucht, die Grundregel zu befolgen und zu sagen, was ihm in den Kopf kommt. Wenn Georges Energie an einem bestimmten Tag in seinem Kopf ist, muß er sich manchmal aufsetzen und sprechen, um sie abzulassen, oder er kann auf der Couch liegen und Laute von sich geben. Dieses Hervorbringen von Nichtworten kann dann dazu führen, daß die Energie aus seinem Brustsegment ausgedrückt wird, wobei das Schreien zu Schluchzen führen kann. Das kann dann voranschreiten zum Treten und Strampeln.

Wenn sich sein Hinterkopf angespannt anfühlt, kann er ihn manchmal lockern, indem er den Kopf nach hinten vom Rand der Therapiecouch herabhängen läßt oder indem er den Kopf in einer „Nein“-Bewegung sehr kräftig hin und her schüttelt. Normalerweise erlebt er eine Welle akuter Fallangst, wenn er dies tut, als Ergebnis der zuvor gebundenen, jetzt aber plötzlich freigesetzten Energie aus seinem Hinterkopf, die an der Vorderseite seines Körpers heftig nach unten strömt.

Wenn er spürt, daß die Energie in seinem Kopf steckenbleibt und sich als übermäßiger innerer Dialog manifestiert, was ihm eine frustrierende „intellektualisierende“ Erfahrung in seinem Kopf verschafft, wird er diese mentale Energie manchmal durch Schreien entladen und freisetzen. „Halt‘s Maul, halt‘s Maul, halt‘s Maul!!!“ Dies kann einen äußerst wütenden Charakter annehmen und führt stets dazu, daß sich die internen „Stimmen“ auflösen. Er ist dann freier, Emotionen und Energie in anderen Segmenten zu erleben. Wir haben hier ein Beispiel für das orgonomische Verständnis der Psyche als energetischen Prozeß:

Ideen können entstehen und vergehen. Ihre Existenz hängt vom Zustand der Energiebewegung im Körper ab“ (Reich 1950, S. 6, kursiv im Original). „… Gedanken beruhen teilweise auf der hohen orgonotischen Ladung des Gehirns, die die Energie von Emotionen und Sensationen aus dem Körper abzieht“ (Konia 2004, S. 108). Sobald die Energie des Gedankens entladen ist, ist die Energie des Körpers wieder frei, um sich zu demjenigen Segment zu bewegen, das zu diesem Zeitpunkt das höchste orgonotische Potential besitzt.

 

Anmerkungen

1 Das Hinterhaupt ist der Bereich des Kopfes, an dem der Schädel sich mit dem Hals verbindet, ein Grenzbereich zwischen der okularen und der oralen Panzerungszone, der innen mit der Basis des Gehirns korrespondiert.

 

Literatur

  • Konia C 2004: Applied Orgonometry II: The Origin and Function of Thought. The Journal of Orgonomy 38(1):100-111
  • Reich W 1950: Orgonomic Functionalism, Part II. Orgone Energy Bulletin 2(1):1-15, New York: Orgone Institute Press

 

Dieser Text wurde mit Genehmigung von Dr. Holbrook seiner Facebook-Seite entnommen und übersetzt.

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43 Antworten to “Liebe und Orgasmusangst bei einem paranoid-schizophrenen Charakter (Teil 2)”

  1. claus Says:

    Ist das nach Holbrook tatsächlich ein Beispiel für einen paranoid-schizophrenen Charakter? Entspricht „paranoid-schizophren“ irgendeiner noch bestehenden akademischen Einordnung (ICD …) oder geht das auf Reich oder Baker zurück?
    Wenn ich lese, was meistens so als schizophren gilt, wundere ich mich über die Fähigkeiten dieses Mannes, also dieses Rechtsanwalts.

    • Peter Nasselstein Says:

      Es geht um die Unterscheidung zwischen einem „perceptive schizophrenic“ und eines „excitory schizophenic“. Die klassische Psychiatrie sieht nur den ersteren, bei dem aufgrund der Spaltung zwischen Erregung und Wahrnehmung es zu Halluzinationen etc. kommt (Erregung –> Wahrnehmung). Konia postuliert auch einen Typus, bei dem es umgekehrt ist (Wahrnehmung –> Erregung) und der schizophren sein kann ohne jemals psychotische Symptome zu zeigen.

      • claus Says:

        Danke. Leider gehen akademische Psychiatrie und Orgonomie wohl von so unterschiedlichen Grundannahmen aus, dass die Begriffe kaum noch zu vergleichen sind.
        „und der schizophren sein kann ohne jemals psychotische Symptome zu zeigen“ – worin besteht dann die Schizophrenie? Ist Konias Text dazu irgendwo online?

        Wenn man Dokus über Schizophrene sieht, v.a. wenn ein Stupor (so heißt das doch?) besteht, sieht das so katastrophal aus, dass an eine derartige Arbeitsfähigkeit, wie hier beschrieben, nicht zu denken ist.

      • claus Says:

        War das der letzte?

      • claus Says:

        http://www.orgonomy.org/articles/Konia/Acute_Schizophrenic_Pyschosis.pdf
        Wenn ich es richtig sehe, wird bei Konia die Schizophrenie in erster Linie als Disposition – bedingt durch eine Panzerungsstruktur, in der ‚die Augen weggehen‘, wenn ‚es‘ im Becken zu stark wird – aufgefasst.
        “On the couch, she quickly developed pelvic clonisms. She was frightened and raised her knees to protect her genitals. Her eyes became dull, and her head contracted. In order to prevent a psychotic attack, I kept vigorously mobilizing her eyes and had her express her terror.”

        • Peter Nasselstein Says:

          Nein, hier werden „perceptive schizophrenics“ beschrieben, sozusagen „psychotische Schizophrene“.

          Ich tue es ungern, aber da sonst nichts im Netz zu finden ist: Herskowitz und seine Truppe haben ähnliches beschrieben („excitatory schizophrenics“) mit ihrer Einfüjhrung des „okularen Charakters“. Bringt zwar die Nosologie durcheinander und ist auch ansonsten fragwürdig, aber… Hier nach „ocular character“ suchen:

          https://orgonomicscience.org/annals-back-issues-free-downloads-2/

          https://orgonomicscience.org/wp-content/uploads/2018/03/vol03-ocr.pdf

        • Peter Nasselstein Says:

          Das grundsätzliche Problem ist, wie fast immer in der Orgontherapie, die DIAGNOSE. Ein „nichtpsychotischer Schizophrener“ (excitatory schizophrenic) kann leicht als gewöhnlicher Neurotiker durchgehen und entsprechend behandelt werden – was ihn zerstören kann, weil übersehen wird, wie imgrunde zerbrechlich und „zart“ er ist.

          • Peter Nasselstein Says:

            Mal eine Frage an die Runde: Soll ich solche Kommentare wirklich durchlassen?

          • claus Says:

            Ja. Ich fürchte nur immer wieder, dass die Schlüsse von Beobachtungen auf Theorie noch arg vage sind. „Kern“, „Schicht“, „split“, … das ist eben so metaphorisch, dass Präzisierungen mit Bezug auf Beobachtbares wünschenswert bleiben. An das orgonotische Ding an sich kommen wir doch nur über Erscheinungen heran ;-)))
            Zu Schwendeman: Fällt mir schwer, Konias Beschreibungen und Schwendemans Beschreibungen zueinander in Beziehung zu setzen. Außer natürlich dahingehend, dass das Okulare besonders betroffen ist.
            Schwendemans Beschreibungen des ‚okularen Charakters‘ machen mich allerdings teilweise arg betroffen 😥

  2. Karll Says:

    Sehr geehrter Orgonomist! Der Dreh- und Angelpunkt, auf den in Ihren ganzen Beiträgen Ihre Argumentation kulminiert, und den Sie selber immer und immer wieder explizit und „AUTORITATIV“ als Unterscheidungskriterium zwischen sich und den anderen Blog-Teilnehmern definieren, ist der von Ihnen ganz disjunkt vertretene Antagonismus zwischen „Laien“ und „Nicht-Laien“, wobei Sie letzteren empfehlen, lieber einen schmackhaften Schokoladenkuchen zu backen. Wobei SIE sich, der sich stets vehement gegen „Laien“ verwahrt und abgrenzt (so dass noch nicht mal seine ANGEBLICHE medizinische Doktorarbeit gefunden werden kann) ja ganz offenbar und implizit immer als NICHT-Laie abheben.
    Nun würde uns alles brennend interessieren, WELCHEN lebenden Fachleuten bzw. Personen weltweit Sie einen (orgonomischen) „NICHT-Laien-Status“ zubilligen würden?
    Noch nicht mal die Absolventen und Dozenten des ACO, der einzigen autoritativen Ausbildungsinstitution in der Nachfolge von Reich und Elsworth F. Baker, den Sie ja verehren, finden vor Ihren Augen die Gnade, als Experten und NICHT-Laien durchzugehen. Und so sehr Sie sich auch immer wieder über die per definitionem NICHT-Mediziner als „LAIEN“ mokieren: an anderer Stelle ihrer von A bis Z in sich unlogischen Argumentation sprechen Sie zudem auch noch jahrelang ausgebildeten Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie Kompetenz ab und halten sie selber für größtenteils psychisch krank. Auf WEN also bitteschön BEZIEHEN Sie sich, wenn Sie die von Ihnen verachtete Welt der „LAIEN“ immer so dezidiert und scharf gegen die der Experten und „Nicht-Laien“ ausspielen?
    Ihre NICHT-Laien können, da sie aufgrund Ihrer idiosynkratischen Ausschluß-Definitionen ein Konglomerat von widerstreitenden Kriterien verkörpern müssten, ja schon rein theoretisch locker zusammen in einen Fahrstuhl passen. Nach Ihrem Ideal müsste ein von Ihnen als Experte anerkannter Orgonom ja medizinischer (und biologischer) Profi sein, OHNE andererseits allerdings, wie Reich, Psychiater zu werden, weil die auch alle inkompetent und verrückt sind. Einerseits soll er extrem gut ausgebildet und durchtherapiert sein, anderseits aber auf keinen Fall beim ACO. WO DANN, fragt man sich? Sind Sie selber überhaupt Arzt? Dr. med.? Facharzt (welcher)? In Klinik oder Praxis tätig? WO haben Sie darüberhinaus Ihre behauptete Ausbildung in Orgonomie absolviert und abgeschlossen? WO haben Sie Ihre eigene Orgontherapie erfolgreich durchgeführt? Was ist mit der von Ihnen behaupteten medizinischen Doktorarbeit über Wilhelm Reich? An welcher Hochschule und bei welchem Professor? Titel, Jahrgang, Abstract, Inhaltsverzeichnis?
    Tun Sie sich keinen Zwang an und BENENNEN Sie mal eine Anzahl von konkreten lebenden Personen, die Sie als NICHT-Laien qualifizieren würden? UND, falls Sie offenbar sich selber ZU diesen extrem wenigen NICHT-Laien zählen, worauf KONKRET gründen sich die von Ihnen immerzu behaupteten Kompetenzen und Leistungen? Welche wissenschaftlichen Beiträge haben SIE bislang zur Orgonomie publiziert, und wo nachlesbar? Wo haben Sie die stets als Ausgrenzungsargument gegenüber vermeintlichen Laien verwendete Expertise und Kompetenz erworben?
    Ohne belastbare Evidenz auf diesen Gebieten wirkt Ihre überhebliche Ausgrenzung von „LAIEN“ als reine Behauptunge ohne Substanz, als Größenfantasie ohne jeglichen Realitätsbezug.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Habt Ihr gemerkt, was in den letzten zwei Tagen geschehen ist?!

    Es wird ein entscheidender Beitrag von David Holbrook über die Genitalität, über Schizophrenie, Liebe, kosmische Überlagerung und Orgasmusangst gepostet, es geht also ans Eingemachte. Und einem Modju, der das ganze nicht ertragen kann und deshalb unter allen Umständen stoppen muß, gelingt es, daß das alles mit über 40 vollkommen nichtigen und sinnlosen „Fußnoten“ (Leserkommentaren) zugemüllt wird und dergestalt niemand mehr auf den Artikel selbst achtet. Im gleichen Wisch wird die gesamte Orgonomie „im Namen der Orgonomie“ vom Tisch gefegt!

    • Matthias Says:

      Na, ja.
      Ich kann das bestätigen, was Orgomist kommentiert.
      Ich bin selber ein Laie, habe aber auch stark den Eindruck, daß hier im Blog nur Laien unterwegs sind, die Analysen von Peter teile ich auch nicht immer.
      Orgonomist bezieht sich kein einziges Mal auf Genialität und den Artikel von Holbrook, ich fi de, das kann man ihm nicht einfach reinschieben.
      Nach dem Lesen von Sharafs Biographie denke ich eher, daß Reich mit Laien genau so konsequent umgegangen ist., und sie abgelehnt hat.
      Das ACO kenne ich nicht.

      • Matthias Says:

        Genitalität 😉

      • Robert (Berlin) Says:

        Natürlich sind hier nur Laien unterwegs. In Deutschland gibt es bekanntlich kein ACO oder ähnliches. Außerdem hat dieser Blog doch gar nicht den Anspruch, einen akademischen Verein zu präsentieren.
        Ich teile übrigens die Analysen von Peter auch nicht immer – verlangt er auch gar nicht.
        Sinn des Blogs ist es, die Orgonomie bekannter zu machen. Falls deutschsprachige Mediziner hierzu stießen, wäre es zu begrüßen.
        Wie katastrophal die Orgonomie von Akademikern/Medizinern präsentiert wird, zeigen diverse Wilhelm-Reich-Gesellschaften.

        • Peter Nasselstein Says:

          Ich stimme mit Peters Analysen ebenfalls nicht immer überein. Ich lerne immer gerne hinzu. Wem das hier nicht gefällt: es steht jedem frei eine Alternative zu bieten, d.h. zu ARBEITEN.

          Außerdem bin ich stets dankbar für KONKRETE Kritik. Wirklich jedem ist geholfen, wenn mir KONKRETE Fehler nachgewiesen werden. Mit Allgemeinplätzen von Leuten, die sichtlich NOCH weniger wissen als ich, ist niemandem gedient.

    • Peter Nasselstein Says:

      Allein schon daß Du Dich hier nach einer Sperre wieder einshleimst. Spnner!

  4. Ralf Borgardt Says:

    Eine Frage an Orgonomist: Was spricht eigentlich dagegen, Ihren wahren Namen zu lesen, mit dem Sie sonst im Leben unterwegs sind? (Das ist überhaupt eine Unsitte auch in diesem Blog) Sie (ich vermute: Herr Orgonomist) scheinen eine Menge Kontakte zu vielen bekannten Menschen gehabt zu haben, die sich mit der Orgonomie beschäftigten bzw. es weiterhin tun! Neben dem sehr interessanten Artikel von Holbrook habe ich die „Diskussion“ mit Neugier verfolgt, nicht des „Tones“ wegen, sondern Ihrer Einlassungen und Anmerkungen wegen und den Reaktionen von Peter Nasselstein und den anderen „Anonymen“. Die sachlichen Inhalte hätte ich gerne diskutiert gelesen, nicht die „Arroganz“ der Besserwissenden auf beiden Seiten. Ich bin zwar kein Mediziner, jedoch als Physiotherapeut im medizinischen Bereich ausgebildet; und ich kann und darf mir über die Orgonomie eine fundierte Meinung bilden oder im besten Falle Kenntnis über sie haben! Die Orgonomie beschränkt sich schließlich nicht nur auf die Psychiatrische Orgontherapie. Darum lese ich seit Jahren auch die vielen Beiträge von Peter Nasselstein. Und eine Antwort an Peter Nasselstein: Sie fragen an einer Stelle, ob Sie die Blogbeiträge von Orgonomist überhaupt an dieser Stelle veröffentlichen/durchlassen sollen? Ich finde: Ja! Das sollten Sie. Gerade wenn Sie damit nicht einverstanden sind, sollten Sie es tun. Der Leser, also in diesem Falle ich, entscheide selbst, was ich in der Sache angemessen oder richtig finde. Sonst bräuchten Sie auch keine Leser und Ihr Blog wäre tatsächlich nutzlos! Das würde ich bedauern …

  5. Peter Nasselstein Says:

    Beantworte erstmal die Fragen von Katli, Du kleiner gemeingefährlicher Spinner.

    Und was Deinen Namen betrifft: ältere Blogleser können ahnen, wer Du bist.

  6. Ralf Borgardt Says:

    Herr Orgonomist, ich kann sehr gut für mich selbst einstehen! Deshalb ist Ihre verbale Einreihung meines Berufes in „Abgebrochene Patienten, Therapieausweicher, Physiotherapeuten, Koerperpsychotherapeuten, alles Laien in diesem Blog“ ein deutliches Kennzeichen Ihrer Verachtung, die Sie Menschen gegenüber vorbringen, die Sie garnicht kennen können! Schade! Sie verschwenden Ihre Energie, die für ein freundliches Erleben und besseres, freundlicheres Leben verwendet werden könnte!

    • Ralf Borgardt Says:

      Herr Orgonomist, ich betreibe keine „Orgontherapie“. Ich arbeite, wie gesagt als Physiotherapeut. Ein, würde ich mal sagen, durchaus seriöser Beruf. Ich habe auch keine Angst vor der „Emotionalen Pest“ – darum schreibe ich auch meinen Klarnamen. Die „Emotionale Pest“ finde ich an jeder Ecke, also stelle ich mich darauf ein! Hier lesen weltweit Menschen, die an dem GESAMTEN GEBIETder Orgonomie interessiert sind und der Arztberuf ist keine Gewähr auf eine fach- und sachgerechte Behandlung bzw. Verständnis für die Forschungen Wilhelm Reichs. Trotzdem wird das Medizin-Studium als Voraussetzung gefordert, wenn man oder frau Orgontherapie betreiben möchte. Das akzeptiere ich! Tatsächlich habe ich Anfang der 90er Jahre Mediziner kennengelernt, bei denen wäre ich auf keinen Fall in Psychiatrische Orgontherapie gegangen!

  7. Matthias Says:

    Ich schreibe meinen Kommentar an Peter Nasselstein nochmal, weil er unten so blöd in die Länge gezogen ist.
    Ich glaube nicht, dass Du einen Arzt damit beeindrucken kannst, dass Du ihn sperrt.
    Du bist doch Patient, oder hast Du doch irgendeine therapeutische Ausbildung?
    Ich verstehe Dein Auftreten nicht.
    Ich habe es eben nochmal nachgelesen, Reich hat tatsächlich von Laien nichts gehalten – und wir sind Laien…
    Eine Sperre ist ein zahnloser Tiger und, Du bestätigt das ja fast damit, aber bitte…

    • claus Says:

      In diesem Blog findet keine Therapie und wohl auch keine Beratung statt. Daher gehen ‚orgonomists‘ Vorwürfe oder worum auch immer es sich handelt, ins Leere. Vielleicht hat er Medizin studiert. Dann zeigt das einfach, dass ein solches Studium nicht hinreicht, um sich orgontherapeutische Diagnosen erlauben zu können. Aber das ist doch sowieso klar.
      (Seine persönlichen Beschimpfungen genügen schon für eine Sperrung.)

      • Sebastian Says:

        Ich sehe meinen Kommentar nicht?
        Ist mein Browser schuld?
        Ich glaube, er ist abgesandt worden.

        • Sebastian Says:

          Jetzt sehe ich Ihn, sorry…
          Ich meinte, Orgonomist hat keine Diagnosen gestellt.
          Wenn in diesem Blog keine Beratungen stattfinden, dann ist es ein Laienblog, wo ist das Problem, dies zuzugeben.
          Peter N. hat Orgonomist zumindest beleidigt, ich hätte eine qualifizierte Rückantwort von Peter N. erwartet.
          Wäre besser gewesen…

      • claus Says:

        Eben. Sage ich ja. Niemand hat Diagnosen beansprucht. Daher muss hier niemand professionell sein und ist der Laienvorwurf kein Problem. Es geht um einen Einblick in Forschung, dafür muss man nicht Medizin studiert haben. Seine Vorwürfe gehen ins Leere.

        • Peter Nasselstein Says:

          Die Unverschämtheit ist, MICH anzugehen wegen Laientherapie, wo ich seit 40 Jahren eben diese öffentlich scharf angehe, jedenfalls was das Werk Reichs betrifft. Und dann auch noch irrerweise das ACO anzugreifen, wo alle anderen Organisationen „Nurses“ und Sozialarbeiter zum „Orgontherapeuten“ ausbilden, während das ACO darauf beharrt, daß man Arzt und Psychiater sein muß. Und diesen ganzen Quark dann auch noch mit Vorwürfen der „Emotionellen Pest“ zu garnieren. Bin ich hier im Irrenhaus oder was?!

          • Sebastian Says:

            Nein, im Irrenhaus nicht, nur bist Du Mitglied im ACO, oder sprichst für das ACO, oder Orgontherapeut?
            Das war damit, glaube ich gemeint.
            Ich kenne das ACO gar nicht, kann man Mitglied werden?
            Gibt es einen Therapeuten in Deutschland, finde im Internet nix?
            Krankenkasse geht hundertprozent nicht…

  8. Peter Nasselstein Says:

    Seufz, nochmal zum Mitschreiben: dieser Mensch hat die Unverfrorenheit sich als „Orgonomist“ zu bezeuchnen, er hat die Unverfrorenheit Dr. Konia und andere abzukanzeln, er hat die Unverfrorenheit mich wiederholt und öffentlich frech zu belügen. Er ist hier schon vor Jahren aufgetreten, danach vor einigen Monaten als englischsprechender Kommentator (mit eindeutig „deutschem“ Englisch) und jetzt das… Warum hat dieser Spinner nicht schlicht Karlis Fragen beantwortet? Ich habe einfach keine Zeit für diese pubertären Spielchen. Außerdem: es geht hier um DR. HOLBROOK UND SEINEN BEITRAG nicht um irgendwelche…

    • Sebastian Says:

      Kritik muss erlaubt sein, wo ist das Problem Konia zu kritisieren?
      Und woher willst Du wissen, wer es ist, sammelst Du IP Adressen?
      Es liest sich so, als ob Orgonomist sich auskennt, ich bin aber kein Experte.
      Ich verstehe nicht, warum Kritik pubertäre Spielchen sein sollen?
      Erwachsen waren die Beschimpfungen von Peter auch nicht gerade.
      Wenn ich den Blog lese Peter, bitte sei nicht beleidigt, habe ich manchmal, nicht immer, den Eindruck, daß Du Dich als Autorität in der Orgonomie siehst, das macht aber die Ungezwungenheit kaputt.
      Orgontherapeut und Arzt bist Du nicht.
      Daß der Blog für Ärzte uninteressant ist, kann ich mir vorstellen, da ist der Ebenenunterschied zu groß für den Blog, daß paßt nicht, echte Wissenschaft kann man in einem Blog mit Laien nicht diskutieren.
      Ich wünsche mir mehr ungezwungene Momente.

      • Peter Nasselstein Says:

        Glaub mir, ich weiß es. Autorität? Proof me wrong. Macht mich fertig, indem Ihr nachweist, daß ich da und da einen veritablen Bock geschossen habe! Jedem, aber wirklich jedem, ist damit geholfen.

        Ja, ohne Licht, Glück und Heiterkeit ist das ganze keine Orgonomie.

  9. claus Says:

    Ich will mich wirklich nicht bei PN einschleimen und muss heute früh schlafen, aber die Sprache des ‚orgonomists‘ ist doch offenkundig orgonomistisch-aufgeblasen. Zum Beispiel die Infantilismus-Vorwürfe, die Verweise auf das eigene ach so genitale Urteilsvermögen, dann die Wendung von Konias Blick auf den antiautoritären Charakter gegen ihn selbst. Der herablassende Blick auf die ‚großen Kinder‘, die hier schreiben, und natürlich hätten sie alle nichts mit der wahren Orgonomie zu tun:
    „ …hobbyanalytischer infantiler Kommentar … dass mir bei Konia die Grundlage der gesunden Genitalität fehlt … als ob ich mit grossen, antiautoritaeren Kindern zu tun habe … und nicht ansatzweise etwas mit Orgonomie zu tun haben“

  10. Peter Nasselstein Says:

    Antwort auf Sebastian hier, weil es sonst zu weit nach rechts driftet:

    Nein. Ich bin kein Therapeut und kein Mitglied von irgendwas. Das ACO ist keine Mitgliederorganisation, jedenfalls kann man kein Mitglied werden, wie man in einen Kleintierzüchterverein eintritt. Es ist ein Kollegium („College“) von Orgontherapeuten und Orgonforschern.

    Wie Reich in Wien, Berlin, Kopenhagen, Oslo und New York kann ein solches Gebilde (damals das Orgone Institute, das mit Reich identisch war und zeitweise Kollegen von ihm, wenn sie bei bestimmten Projekten aktiv mitarbeiteten, beispielsweise war Baker Ausbildungsleiter des Orgone Institute) nur in einem sozialen Umfeld von „Laien“ gedeihen. Wie sonst Patienten, neue Therapeuten, „Konsumenten“ (Leser der Zeitschriften und Bücher, Akkumulatoren und Veranstaltungen, etc.) finden und auf die Gesellschaft einwirken? Beispielsweise war das „Projekt Kinder der Zukunft“ explizit an Laien gerichtet und von Laien getragen. Der „Laie“ jerome Eden hat zwischen 1960 und 1990 Unegeheures geleistet, um die Orgonomie zu verbreiten. Lois Wyvell hatte die „Laienzeitschrift“ OFFSHOOTS OF ORGONOMY. James DeMeo ist Laie (Nichtmediziner) und hat entscheidende Beiträge zur Orgonomie geleistet. Charles Konias Blog richtet sich explizit an „Laien“. Ein Großteil der Veranstaltungen des ACO sind explizit an Laien gerichtet. Allein schon das JOURNAL OF ORGONOMY mit seinen medizinischen Artikeln! Wenn das nur an Mediziner gerichtet wäre, dann würde ein Photokopierer reichen, der die Manuskripte vervielfältigt und die dann an die ACO-Orgonomen verteilt werden.

    Man nehme auch das Schrifttum: seit 1928 ist alles, wirklich alles, was Reich und seine Schüler geschrieben haben, ausdrücklich so vergfaßt worden, daß es Laien mit Gewinn lesen können. Wenn man etwas trotz bestem Bemühen nicht versteht, dann ist es höchstwahrscheinlich schlichtweg Mist!

    In Europa gibt es vom AO anerkannt hassapi in Griechenland, Foglia in der Schweiz und Nicola in Deutschland. Foglia und Nicola haben deutschsprachige Webseiten:

    https://orgontherapie.wordpress.com/

    Zu erreichen ist er hier: http://www.orgonomia.org/contatti.html

    Foglia: https://www.albertofoglia.ch/de/

    Natürlich gibt es jede Menge andere. Aber wie soll ich auch den bestausgebildeten „Orgontherapeuten“ empfehlen, wenn der keine Ahnung vom Konzept des „excitatory schizophrenic“ hat? Wenn der Patient so einer ist und der Therpeut übersieht das, weil er nie davon gehört hat, kann das absolut verheerend sein. Ich kann und will solche Leute, die subjektiv herzensgut und kompetent sein mögen. unmöglih empfehlen. Früher hat das Orgone Institute, d.h. Elsworth F. Baker ausgebildet und heute Bakers Schöpfung. das ACO. Mit dem Rest will ich nichts, aber auch rein gar nichts zu tun haben.

    • Sebastian Says:

      Vielen Dank für die Informationen.
      Kann man auch eine Probesitzung nehmen?
      Ich spreche daß hier einfach mal offen aus, weil Du mir nicht geantwortet hast, man zahlt als Barzahler?

      Zu dem Laienthema, die Orgonomie ist für die Menschen da, es ist aber sicher ein Unterschied, ob Du alles über Flugzeuge und das Fliegen weißt, oder ob Du selber Pilot bist, wenn nicht, kannst Du einfach nicht alles wissen.
      Auf die Orgonomie übertragen natürlich.

      • Peter Nasselstein Says:

        Es ist Ärzten tatsächlich verboten umsonst zu arbeiten! sic! Einfach fragen. Bei Niola bitte auf Englisch – oder Italienisch.

        Das mit dem Flugzeug und so stimmt natürlich alles. Es gibt aber auch Flugjournalisten, Zeitschriften zum Flugverkehr, Enthusiasten aller Art. Aber natürlich wäre nieman jemals so verrückt, selbst ins Cockpit zu steigen und loszufliegen.

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