Wie die soziopolitische Orgonomie den Marxismus in zweierlei Hinsicht ad absurdum führt

Marxismus, das ist Klassenkampf plus Mehrwerttheorie: der Reichtum der reichen Klasse beruht auf der Ausbeutung der armen Klasse, die, zumindest relativ, immer ärmer wird, bis das System nicht mehr zu halten ist – Revolution. „Lebendige Arbeit“ wird zu totem Kapital, das sich dem Lebendigen entgegenstellt, bis sich das Lebendige sein Arbeitsprodukt wieder aneignet. Kein Wunder, daß Reich zum Marxisten wurde!

Doch bereits 1933, mit der Veröffentlichung von Die Massenpsychologie des Faschismus, begann Reich dieses Konzept zu untergraben, als er erkennen mußte, daß die sexuelle Unterdrückung den Charakter so formt, daß die arme Klasse sich auf die, von ihrer objektiven ökonomischen Warte aus gesehen, falsche Seite im Klassenkampf stellt. In der Folgezeit zeichnete sich in der sozialen Orgonomie immer mehr ab, daß die Bedeutung der Ökonomie in der gesellschaftspolitischen Entwicklung weit hinter charakterologischen Überlegungen zurückfällt und damit die Marxistische Gesellschaftanalyse vollständig bedeutungslos wird.

Das muß nicht unbedingt bedeuten, daß der Marxsche Ansatz von vornherein falsch ist. Es bedeutet allenfalls, daß die Marxisten bei den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen (dem „Klassenkampf“) auf der falschen Seite stehen. Wenn man die Geschichte des Marxismus betrachtet, war es nie so, daß die Initiative von den „unterdrückten Massen“, sondern stets von einer kleinen Gruppe von unproduktiven Intellektuellen (arbeitsscheuen PARASITEN) ausging, die, wie man heute sagt, „Geschwätzwissenschaften“ studierten oder aus anderen Gründen keine Zukunft im Kapitalismus hatten. Ihnen winkte im Sozialismus eine Zukunft als Neoadlige („Funktionäre“). Man betrachte nur die traurigen Gestalten, die heute die Führungsschicht der Grünen ausmachen und all die „Beauftragten“, für die sie vollkommen überflüssige Posten im Staatsapparat geschaffen haben. Volksfremde Zecken, die dem produktiven Teil der Gesellschaft das Blut aussaugen. Wertvernichtung statt Wertschöpfung.

Man reise doch durch die deutschen Gauen und vergleiche steinreiche und durchweg extrem linke Verwaltungs- und Studentenstädte wie etwa Münster, Westfalen, wo buchstäblich nichts produziert wird, mit Industriestädten im Ruhrgebiet, wo das verachtete „Dunkeldeutschland“ verortet wird. Man gedenke des Malochers, der Tag für Tag um 5 Uhr früh sich aus dem Bett quält, damit irgendwelche „Filmemacher“, „Frauenbeauftragte“ und „Ethiklehrer“ ein bequemes und sorgenfreies Leben genießen können, das in der Hauptsache darin besteht, den Arbeitern das Leben schwer zu machen und ihnen ins Gesicht zu spucken. Man denke nur an den Ökoterror des linksliberalen Abschaums gegen die Arbeiterschaft! Ein Gutteil dieses Ausbeutergesocks betrachten sich als „Marxisten“. Ich möchte nicht in der Haut dieses volkommen entarteten und degenerierten linken Gesindels stecken, wenn das deutsche Volk im Rahmen der bevorstehenden Weltwirtschaftskrise erwacht und es zur Revolution kommt!

Zusammengefaßt kann man sagen, daß der Marxismus falsch liegt, weil er das Wesentliche (die Bioenergetik!) übersieht, und selbst, wenn man es so dreht, daß er recht hat, findet man durchweg ALLE Marxisten auf der falschen Seite des „Klassenkampfs“.

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8 Antworten to “Wie die soziopolitische Orgonomie den Marxismus in zweierlei Hinsicht ad absurdum führt”

  1. Robert (Berlin) Says:

    So dumm ist die Arbeiterschaft auch nicht. So haben bei den Nationalratswahlen in Österreich am 29.9.19 vorwiegend Arbeiter die FPÖ gewählt. Ähnliches lässt sich in Deutschland über die AFD sagen, die ein großes Wählerpotential bei der Arbeiterschaft hat.

  2. Peter Nasselstein Says:

    „…..Über seine mediokren Marionetten in den politischen Gremien sichert er sich eine immer üppiger fließende staatliche Alimentierung. Er gewinnt auf diese Weise an Kraft und zieht immer neue Kreise an, die darauf hoffen, ebenfalls Einfluss zu gewinnen und mitzuverdienen. Dem Pöbel haben sich inzwischen weite Teile der Wissenschaft angeschlossen, aber auch unzählige Kulturschaffende und ein Großteil der Medienvertreter. Sie alle leben davon, dass der Staat eine bestimmte politische Haltung unterstützt und jeden belohnt, der ihr zur Geltung verhilft. Mit ihrer Autorität und Popularität verleihen Wissenschaftler und Künstler dem ochlokratischen Regime eine Stärke, gegen die die Vernunft keine Chance mehr hat….“

    http://www.pi-news.net/2019/09/die-bewusstseinskrise-der-herrschenden-politischen-klasse/

  3. Robert (Berlin) Says:

    The Roots of Fascism According to Wilhelm Reich

    OCTOBER 02 4:30 PM – 6:00 PM
    Stager 102 Stahr Auditorium

    The Program for Science, Technology and Society presents, „The Roots of Fascism According to Wilhelm Reich,“ by Dr. David Brahinsky on Wednesday, October 2, 2019 in the Stahr Auditorium (Stager 102), Franklin and Marshall College, Lancaster, PA 17604, at 4:30 p.m. This lecture is free and open to the public. We thank the North Foundation and the Public Affairs Lecture Fund for their generous support.

    Wilhelm Reich, in his book „The Mass Psychology of Fascism,“ developed a unique theory as to the cause of the rise of fascism in Europe in the 1930’s and, more generally, what causes it to arise in other places and times as well. Dr. Brahinsky will discuss Reich’s theory and how it compares with other theories, such as those of the Frankfort School, Marxism and psychoanalysis. The talk will also discuss Reich’s theory’s relevance to today’s political/social situation.

    Dr. David M. Brahinsky is a professor of philosophy and comparative religion at Bucks County community College in Newtown, Pa. He has been teaching for 50 years and he also gives lectures outside of the academic world to groups on various subjects of contemporary interest related to social and political philosophy and religion. He lives in Princeton N.J. with his wife Naomi.

  4. Peter Nasselstein Says:

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    Newsletter
    Ousia Lesekreis Verlag Oktober 2019
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    ­ ‚Revolutionäre im Beruf‘ statt ‚Berufsrevolutionäre‘ – für eine zeitgemäße sozialistische Organisationsform!

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

    wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass jüngst das Buch „Rätepartei – Zur Kritik des Sozialistischen Büros, Oskar Negt und Rudi Dutschke, ein Beitrag zur Organisationsdebatte“ von Carsten Prien, dem Autor von „Dutschkismus“ bei uns im Ousia Lesekreis Verlag erschienen ist.

    In seinem neuen Buch setzt er sich mit der Diskussion über die Gründung einer linkssozialistischen Partei auseinander, wie sie in den 1970er Jahren im Offenbacher Sozialistischen Büro (SB) und in dessen Umfeld geführt wurde.

    Die Gründung des SB – das schon bald darauf zur einflussreichsten Organisation der undogmatischen Linken wurde – jährt sich in diesem Jahr zum 50. Mal. Die Nullnummer ihres Debattenorgans, der „Links“ erschien im April 1969. Die Frage welche Form das schwierige Verhältnis zwischen Bewegung und Partei annehmen muss, um politisch produktiv werden zu können, stellt sich heute erneut mit großer Dringlichkeit. Die offenkundige Krise der politischen Parteien der Linken, der SPD, wie der Partei Linkspartei verlangt nach Antworten. Linkspopulistische Sammlungsbewegungen wie „Aufstehen“ suchen nach neuen Ideen. Das Buch „Rätepartei“ untersucht die Organisationsfrage im historischen Kontext, einer geschichtlichen Dialektik der Arbeiterbewegung.

    Grundlage der Organisation des SB war der „Arbeitsfeldansatz“. Statt „Berufsrevolutionären“ sollte mit „Revolutionären im Beruf“ die objektive Doppelexistenz der Sozialisten überwunden werden, der schizophrene Gegensatz zwischen „linkem Bewusstsein“ und dem „rechten Sein“ angepasster beruflicher Tätigkeit. Der Autor argumentiert hier auf breiter Quellenbasis, dass dieser Arbeitsfeldansatz nie richtig verwirklicht wurde und seine Möglichkeiten bis heute unentfaltet blieben.

    Das Buch enthält zudem zwei Originaltexte von Oskar Negt, die für die Theorie des „Arbeitsfeldansatzes“ grundlegend waren, sowie einen Text von Rudi Dutschke, über die Möglichkeit einer linkssozialistischen Rätepartei.

    Es ist für 18,90 Euro überall im Buchhandel erhältlich aber auch versandkostenfrei über den Verlag zu beziehen. Bestellen Sie gerne auf unserer Website.

    Inhalt: Einleitung / „Die höchste Form der Selbsttätigkeit ist ihre organisierte Form“/ Geschichte / Arbeitsfeldansatz / Modell einer Rätepartei / Deutsche Misere / Nach 1945 / Sozialistisches Büro / Historische Aktualität / Exkurs 1: Oskar Negt und der Opportunismus / Exkurs 2: Monadologie / Exkurs 3: Der kritische Begriff der Öffentlichkeit / Exkurs 4: Radikale Bedürfnisse / Rudi Dutschke: Rede auf der Juso-Veranstaltung „Perspektive der Linken“ / Oskar Negt: Nicht nach Köpfen, sondern nach Interessen organisieren! / Oskar Negt: Erfahrung, Emanzipation und Organisation

    Auf unserer Homepage finden Sie einen ausführlichen Text aus dem ersten Kapitel des Buches, der kürzlich als Vorabdruck in der Wochenzeitung Jungle World erschien, sowie einen Link, unter dem Sie ein aktuelles Radiointerview zum Thema mit Carsten Prien nachhören können.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ousia Lesekreis Verlag

  5. Kim Says:

    Also meine Rose bekommt ja immer noch Abgase ab.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Wenn die Pfründe der herrschenden Klasse gefährdet werden, schlägt sie wie wild um sich:

  7. Peter Nasselstein Says:

    Die perfekte Illustration meiner Analyse:

    „Dem “Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung” und seinen zahllosen Geschwistern fallen dabei die Aufgabe zu, dem grün-linken Selbstzerstörungswahn der Umvolkung mittels pseudowissenschaftlicher Daten, faustdicker Lügen und humanistischem Müll den Anstrich eines wirtschaftlichen Gewinns für alle zu verleihen. Es ist undenkbar, daß eine dieser Schönredner-Klitschen etwas Negatives über ihre Materie verlautbaren oder gar die Massenzuwanderung von für eine moderne Industriegesellschaft völlig nutzlosen Menschen ablehnen würden. Denn sonst würden sie gleich morgen ihrer Steuergeld-Pipelines verlustig gehen.

    Im Gegenteil, ihr Ziel ist es, das Ganze als so kompliziert wie möglich darzustellen, um einfachen Leuten, welche die Folgen dieses Irrsinns sowohl monetär als auch persönlich und nicht selten auch körperlich auszubaden haben, eine fachliche Beurteilung abzusprechen.

    Der zweite Zweck besteht natürlich darin, überflüssigen Geschwätzwissenschaftlern, welche gegenwärtig von den Unis in einem inflationären Ausmaß ausgespuckt werden, fabelhaft alimentierte Posten beim Staat zu verschaffen, mit dem paradoxen Argument, es gäbe zwar kein Problem bei der Massenzuwanderung und alles liefe super, aber um dies zu vermitteln bräuchte es doch “Migrationsforscher”, damit die Kunde über das geglückte Experiment gebührend vermittelt werde. Und wenn wo was hakt, braucht es eben noch mehr Migrationsforscher.“

    https://der-kleine-akif.de/2019/10/01/zentrum-der-luegen/

  8. Peter Nasselstein Says:

    Über das Grüne Parasitenungeziefer:

    Migration, Umweltschutz, Klima, Gender, alles in Wahrheit die künstliche Schaffung von irritierenden Kuddelmuddels, um den ehrlichen Wertschöpfer zugunsten von gescheiterten Existenzen um seinen Lohn zu bringen, letztlich zu versklaven.

    https://der-kleine-akif.de/2019/11/07/das-ende-der-migration/

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