Eine Ergänzung zu „Lore Rubin Reich: ERINNERUNGEN AN EINE CHAOTISCHE WELT“

Die erwähnte schlichtweg SCHWACHSINNIGE Interpretation/Zurückweisung der Reichschen Orgasmustheorie, kann man auch auf Max Stirners Anthropologie ausweiten. Der wird entgegengehalten, daß die Menschen zu „Egomanen“ werden, zu ichsüchtigen Soziopathen. Hallo! Der gesamte Ansatz Stirners beruht ja darauf, daß das „Ich“ eine Lüge ist, d.h. eine vollkommen vergesellschaftete, bzw. gesellschaftlich verformte Instanz. Ebensogut könnte man Handpuppen „Egoismus“ vorwerfen!

Es geht eben nicht um das „freie Ausleben“, denn die Menschen sind ja gar nicht frei. Um was es geht, hat Reich verdeutlicht, als er erstmals in der Menschheitsgeschichte zwischen primären und sekundären Trieben unterschieden hat. Wenn man die ersteren unterdrückt, verwandelt man sie in sekundäre Triebe. Wenn man die letzteren NICHT unterdrückt, verhindert man jede Chance, daß sich die primären Triebe jemals entfalten können.

Fast alle Menschen, insbesondere aber wirklich alle „Intellektuellen“, sind schlichtweg zu dumm, um die Sexualökonomie zu begreifen. Das hat natürlich NICHTS mit dem IQ zu tun, sondern diese Dummheit, oder besser Dumpfheit, ist unmittelbarer Ausdruck der Panzerung, insbesondere der Augenpanzerung. Diese „Menschen“, die nicht mal die allerprimitivsten Zusammenhänge durchschauen, sind gar nicht sie selbst, sondern bloße Roboter, die von der Emotionellen Pest gesteuert werden. Oder ein vielleicht passenderes Bild: es ist so, als stünden sie unter Drogen. Kein Wunder, daß sie REICH für verrückt halten und in den Orgonomen nur irre Sektierer sehen können…

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2 Antworten to “Eine Ergänzung zu „Lore Rubin Reich: ERINNERUNGEN AN EINE CHAOTISCHE WELT“”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Hier diese verrückte Pseudologik:

    „Eine Krise, die keine Grenzen kennt, kann nicht gelöst werden, indem wir Schranken zwischen uns errichten, und doch war dies in vielen europäischen Länder der erste Reflex“, sagte von der Leyen. Das mache ganz einfach keinen Sinn.

    https://www.ksta.de/politik/schutzkleidung-in-der-corona-krise-von-der-leyen-gibt-entwarnung-36470790

    Eine ansteckende Krankheit kann NUR durch Grenzen eingedämmt werden!

    • Peter Nasselstein Says:

      Was mich nicht losläßt, sind die Folgen, die m.W. nie erwähnt werden: Leute haben ausgerechnet jetzt einen Herzinfarkt, fallen jetzt die Treppe runter etc. Man kann sich die Folgen der biophysischen Kontraktion und insbesondere der zunehmenden Augenpanzerung kaum ausmalen. Depressionen, Psychosen, familiäre Gewaltausbrüche, Alkoholismus (in den „sozialen Brennpunkten“ ist der billige Alk in den Supermärkten teilweise ausverkauft!), Existenzangst, die die Leute buchstäblich psychisch und physisch auffrißt: Küchenhilfen, Frisöre, Kleinstunternehmer, Taxifahrer, Rentner, die jetzt in ihren Wohnungen sitzen und sich nicht raus trauen. Die Notdienste sind bis zum Anschlag ausgelastet und das nicht etwa wegen Corona, sondern wegen dieser „Nebenerscheinungen“. Allein schon sexualökonomisch: WIR HABEN FRÜHLING! Und das Schlimmste wird ja noch kommen: Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, Hyperinflation.

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