David Holbrook, M.D.: DIE MECHANISMEN, DIE KRANKE MENSCHEN UND KRANKE IDEOLOGIEN GEMEINSAM HABEN, UND WAS MAN DAGEGEN TUN KANN / SICH GEGENSEITIG „PSYCHOANALYSIEREN“: ÜBER DEN GLAUBEN MAN WISSE, WAS IN DEN KÖPFEN ANDERER LEUTE VORGEHT

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DAVID HOLBROOK, M.D.:

Die Mechanismen, die kranke Menschen und kranke Ideologien gemeinsam haben, und was man dagegen tun kann

Sich gegenseitig „psychoanalysieren“: Über den Glauben man wisse, was in den Köpfen anderer Leute vorgeht

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5 Antworten to “David Holbrook, M.D.: DIE MECHANISMEN, DIE KRANKE MENSCHEN UND KRANKE IDEOLOGIEN GEMEINSAM HABEN, UND WAS MAN DAGEGEN TUN KANN / SICH GEGENSEITIG „PSYCHOANALYSIEREN“: ÜBER DEN GLAUBEN MAN WISSE, WAS IN DEN KÖPFEN ANDERER LEUTE VORGEHT”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Diskriminierung

    Therapie abgebrochen: „Ich wurde eingeschüchtert, weil ich AfD wähle“

    »Ich war in der Sprechstunde bei ihr. Es lief soweit auch alles normal ab. So auch während der zweiten Sitzung – bis ich eben auf die Politik zu sprechen kam, um die es ja auch in dem Konflikt mit meiner Mutter geht.“ Die Therapeutin habe schließlich gesagt, sie komme damit – dass er AfD wähle – auch nicht klar. „Die Stunde war dann zu Ende, ich versuchte noch, eine dritte Sitzung zu vereinbaren, was nach schwierigem Anlauf auch gelang.“

    Das dritte Treffen verlief laut Jörgeschs Schilderungen dann aber alles andere als professionell. „45 Minuten haben wir nur über Politik geredet. Um den Konflikt mit meiner Mutter ging es null. Sie sagte schließlich: Unter diesen Umständen sei es ihr nicht möglich, mich weiter zu behandeln, denn ansonsten müsste sie meine Haltung ändern. Falls ich meine politische Meinung ändere, könne ich aber gerne wiederkommen.“«

  2. Peter Nasselstein Says:

    Der Untergang der BRD. Das folgende habe ich aus Facebook geklaut:

    Brief eines Polizeibeamten an eine Freundin im Schuldienst
    04. Jun. 2021
    Sollte ich einen anonymisierten Brief eines erfahrenen Polizeibeamten, im gehobenen Dienst, veröffentlichen? Es ist ein Brief an seine Freundin, die im Schuldienst tätig ist.
    Im vorliegenden Brief kam ich zum Ergebnis, dass die Publizierung sinnvoll ist, da sie einen kleinen Einblick in die zuweilen großen Seelennöte von Beamten der ausführenden Gewalt gibt. Mir ist nicht nur bekannt, dass zahlreiche Beamte in der Exekutive mit ihrem Dienst in diesen Zeiten hadern, sondern auch die Identität des Verfassers der vorliegenden Zeilen. Ich betrachte diesen Text deshalb als ein Zeitdokument und einen exemplarischen Blick in einen Teil des „Maschinenraumes“ unseres Gemeinwesens in der Bundesrepublik Deutschland.
    Liebe G.,
    ich verstehe Dich und Deine Haltung in der augenblicklichen Lage gut. Ich versuche wie Du zu vermeiden, eine tiefer gehende Diskussion anzufangen. Wir beide wissen, dass viel zu schnell das Gewissen geweckt würde. Dabei geht es mir viel besser, seit ich nicht mehr auf der Straße, an der Front, bin.
    Wir sehen ja, wie es Kollegen geht, die zu laut ihre Meinung sagen. Ein Kollege von mir wurde erst suspendiert. Gut, dachte ich, da läuft zunächst das Gehalt weiter. Und eine Entfernung aus dem Dienst ist völlig undenkbar. Jetzt betreibt die Polizeidirektion Hannover genau das, mit der Begründung, dass das Vertrauen in die Zusammenarbeit zu tief erschüttert sei. Ein solcher Vorgang wäre noch vor einem Jahr völlig undenkbar gewesen. Wir beide wissen, wie hoch die Hürden für die Entfernung eines Beamten aus dem Dienst sind. Wie groß muss der politische Druck auf die Behörde sein, dass sie jetzt genau dies betreibt. Und wie groß die Angst der politisch Verantwortlichen.
    Inzwischen kann ich mir vorstellen, dass Verwaltungsgerichte dem tatsächlich nachkommen. Ich denke da an den Familienrichter in Weimar, der in der Frage des Maskentragens von Schulkindern aus Gründen des Kindeswohls genau dies untersagt hat. Es war für mich unvorstellbar, dass eine Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Rechtsbeugung einleitet und einen Ermittlungsrichter findet, der eine Durchsuchung und Beschlagnahme bei dem Familienrichter anordnet. Und dann ein Oberverwaltungsgericht, dass das Urteil des Familienrichters wegen angeblicher Nichtzuständigkeit wieder aufhebt.
    Ich hatte lange gehofft, dass wenigstens die Judikative die Exekutive eingebremst. Jetzt wissen wir, dass ich mich geirrt habe.
    Der Beamten- und Richterstatus stand einmal für Unabhängigkeit. Hinweggefegt.
    Weißt Du noch, wie ich anfangs Verständnis für die Maßnahmen der Regierung hatte? Wir wussten ja nichts von dieser Krankheit. Ich hatte argumentiert, dass unsere Regierung die „Maßnahmen“ spätestens nach vier Wochen wieder aufheben muss, da sich die Unverhältnismäßigkeit unübersehbar zeigen würde und keiner gerichtlichen Überprüfung stand halten könnte. Begründet wurde damals alles mit der drohenden Überlastung der Krankenhäuser und speziell der Intensivstationen. Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite. Ich habe in meinem Beruf gelernt, vor allem den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz fortlaufend zu prüfen. Schließlich hat er Verfassungsrang. Das bedeutet für mich, dass ich fortlaufend die Gefährdungslage beurteilen muss. Wir wissen inzwischen aus dem Gesundheitsministerium offiziell, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems zu keinem Zeitpunkt bestand. Wie ist es möglich, dass der Bundestag nicht erkennt, dass es mit der Verhältnismäßigkeit längst vorbei ist, schon lange.
    Anfangs wurde über die „Maßnahmen“ noch im kleinen Kreis der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin entschieden, einem Gremium, das als Exekutive wirkte, aber im Grunde beispiellos war. Eine Begründung für die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes war denn auch, dass man sich nicht der ständigen Überprüfung durch Verwaltungsgerichte aussetzen wollte. Mit dem neuen Gesetz sind der Bundesregierung beispiellose Eingriffsmaßnahmen und Einschränkungen der Grundrechte eingeräumt worden. Nie hätte ich gedacht, dass sich dafür eine Mehrheit im Parlament findet. Den Bundestag nehme ich in seiner Gänze nur noch als Erfüllungsgehilfen der Exekutive, der Regierung, wahr.
    Und der Bundesrat? Der stimmt am Ende dem Gesetz zu und beseitigt mit einem Federstrich den föderalen Charakter unseres Rechtssystems.
    Ich weiß genau zu unterscheiden zwischen gewalttätigen und gewaltfreien Demonstrationen. Ich war ja immer dabei. Und es ging häufig ordentlich zur Sache. Ich erinnere mich genau, wie erst der sog. schwarze Block durch die Straßen zog und eine Spur der Verwüstung hinter sich lies. Darauf folgte häufig die „bürgerliche Mitte“, die dann ganz entsetzt war angesichts der Provokationen durch die Polizei.
    Ich habe aber auch ganz friedliche Demos erlebt mit Blumen und ehrlichen Diskussionen.
    Niemals in den Jahren habe ich erlebt, dass von unserer Seite die Teilnehmerzahlen manipuliert wurden. Seit den Großdemos im vergangenen Jahr ist das ganz offensichtlich anders. Wie groß muss die Angst der Regierung sein, wie groß der Druck.
    Meine Kollegen versuchen, mit der Situation mit Augenmaß umzugehen. Das geht auf dem Land viel besser als in der Stadt. Das geht im normalen Streifendienst viel besser als in geschlossenen Einheiten.
    Ich selbst habe mal angesichts aus meiner Sicht rechtswidriger Weisungen damit gedroht, einen Bericht zu fertigen. Das hatte damals zur Folge, dass ich an solchen Einsätzen nicht mehr teilnahm. Aber eben geschadet hat mir das damals auch nicht. Heute kann ich mir vorstellen, dass ein förmliches Remonstrieren Karrierefolgen hat. Da flüchten sich die Kollegen dann doch lieber in den Krankenstand.
    So muss es Dir als Schulleiterin auch gehen. Du erlebst ja die teils völlig unsinnigen Maßnahmen hautnah und berichtest davon. Du siehst, was das alles mit den Dir anvertrauten Kindern macht. Ein tiefes Nachdenken darüber, was macht das mit einem?
    Soweit für heute
    Dein
    B.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Moved By Courage: Interview With Dr. Susan Marcel
    May 31, 2021alternative health, health, orgonomy, psychiatry, psychology, relationships, therapyanxiety, COVID-19, depression, mental health, orgonomy, psychiatry, psychotherapy, therapyadifferentkindofpsychiatry

    This episode features an interview and discussion with Susan Marcel D.O. She and Dr. Burritt reflect on the patients they’ve been working with, how the pandemic has affected their work, and what has been particularly moving during these difficult times.

    https://adifferentkindofpsychiatry.blubrry.net/2021/05/31/moved-by-courage-interview-with-dr-susan-marcel/

  4. Peter Nasselstein Says:

    Auf genau das bezieht sich Dr. Holbrook:

    https://www.achgut.com/artikel/jenseits_von_eden

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