David Holbrook, M.D.: AUF DER ANDEREN SEITE DES FLUSSES / SIND STAATSAUSGABEN „INVESTITIONEN“? / WIE MAN DEN MENSCHEN HILFT, UM DIE MAN SICH SORGT, AUCH WENN MAN KEIN THERAPEUT IST

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Auf der anderen Seite des Flusses

Sind Staatsausgaben „Investitionen“?

Wie man den Menschen hilft, um die man sich sorgt, auch wenn man kein Therapeut ist

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2 Antworten to “David Holbrook, M.D.: AUF DER ANDEREN SEITE DES FLUSSES / SIND STAATSAUSGABEN „INVESTITIONEN“? / WIE MAN DEN MENSCHEN HILFT, UM DIE MAN SICH SORGT, AUCH WENN MAN KEIN THERAPEUT IST”

  1. Peter Nasselstein Says:

    „Linke“ Politik:

    https://www.achgut.com/artikel/wie_gruene_umweltgesetze_campingplatz_slums_schaffen

  2. Peter Nasselstein Says:

    Mein absoluter Lieblingspolitiker Björn Höcke hat am 1. November 2018 den Zusammenbruch der Arbeitsdemokratie und den Triumph der Emotionellen Pest in Deutschland dokumentiert:

    Das Elend der deutschen Bildungspolitik begann in den 1970er-Jahren im seinerzeit SPD-regierten Bundesland Hessen. Es fing mit der schönen Annahme an, alle Menschen seien gleich, deshalb müßten sie auch in der Schule gleich bewertet werden. Der hessische Kultusminister Ludwig von Friedeburg (Soziologe im »Institut für Sozialforschung«, also »Frankfurter Schule«) sagte dem dreigliedrigen Schulsystem den Kampf an und das Niveau in der Schule und beim Abitur wurde ganz offen gesenkt, damit »allen« Kindern eine Chance zum Studium ermöglicht werden konnte. Mit dem »Abitur für alle!« wurde der Boden für Generationen von Traumtänzern bereitet, denn noch funktionierte der Sozialstaat und bildete für das neue studentische Milieu zahlreiche Nischen für ein unproduktives Auskommen.
    Eine realitätsverweigernde Wohlstandsgeneration ist (jedenfalls dem Alter nach) erwachsen geworden und mußte nie lernen, auf intelligente Weise Probleme zu erfassen und zu lösen. Was sie hingegen lernte, war gefühliges Geschwafel. Seit vier Jahrzehnten hat der Bildungsnotstand auch eine eigene parlamentarische Vertretung. Die geballte Fachkompetenz des politischen Moralismus sieht man beispielhaft an der Zusammensetzung der Grünen-Fraktion im Bundestag: Politikwissenschaftler (27%), ehemalige VWL- und BWL-Studenten (19%), Soziologen (16%), Pädagogen (13%) und Juristen (12%). Wir finden Verwaltungswissenschaftler, Religionswissenschaftler, Landschaftsökologen, Philologen, Philosophen, Psychologen, Germanisten, Umweltwissenschaftler, Religionswissenschaftler und Kunstwissenschaftler. Immerhin sieben von ihnen (stolze 10,5%!) haben tatsächlich einen Beruf erlernt. Diese »Abitur-für-alle!«-Akademiker zeichnen sich vornehmlich dadurch aus, daß die Studienrichtung (und die Abschlüsse, falls vorhanden) wenig mit der später ausgeübten Tätigkeit zu tun hatte. Die meisten waren vorher bereits Berufspolitiker oder Mitarbeiter von Landtags- und Bundestagsabgeordneten, Kulturreferenten und Projektmitarbeiter, studentische Hilfskräfte oder Verwaltungsmitarbeiter. Auffällig viele übten eine Tätigkeit bei NGOs aus.
    Guido Westerwelle brachte es einmal auf den Punkt: »Der ideale Lebenslauf der Grünen besteht darin, nach einem zwanzigsemestrigen Soziologiestudium Fahrradbeauftragter in Kiel zu werden.«
    Es ist nicht so, daß solche Lebensläufe keine Qualifikationen hervorbrachten. Auf dem Studien- und weiteren Lebensweg erwarben sie alle hervorragende Kenntnisse über die Abläufe in diesem Staat, sie wurden gute Netzwerker und gingen ihren Weg durch die Gremien. Mit der Wirtschaft kommt man so nur am Rande in Berührung: Man findet unter den Grünen-Abgeordneten keine Vertreter aus Industrie und Ökonomie. Es gibt nur wenige Selbständige, keine Unternehmer oder Arbeiter (im traditionellen Sinn).
    Überspitzt kann man also sagen: Grüne hassen Deutschland und verachten diesen Staat, lassen sich aber gerne beim Staat anstellen oder sich von ihm alimentieren. Die Wahlen in Bayern und Hessen haben dafür gesorgt, daß das auch weiterhin so bleibt.

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