Der Schwarze Faschismus und seine Bittgebete

Dafür, daß Religion zu einem Gutteil nur Schwarzer Faschismus („Nazitum“) ist, gibt es zahllose Beispiele. Man denke nur an den Ku Klux Klan, die „Völkischen“ in Deutschland, Falun Gung oder etwa orthodoxe Juden. Beispielsweise betrachteten einflußreiche Rabbiner 2005 den Untergang von New Orleans als gerechte Strafe Gottes für Amerikas Unterstützung des Rückzugs aus dem Gaza-Streifen.

Milliarden Menschen (Buddhisten, Hindus, Juden, Moslems, Christen, etc.pp.) hängen einem derartigen magischen Kinderglauben an. Wie Reich gezeigt hat, entspringt er einer psychischen Wachstumshemmung, die unlösbar mit der Unterdrückung der kindlichen und jugendlichen Sexualität zusammenhängt. Tote Genitalien gebieren Haß und Vernichtungslust schier unvorstellbaren Ausmaßes.

Ich habe das obige, zugegeben etwas arg exotische Beispiel gewählt, weil es mir langsam aber sicher „bis hier“ steht, immer auf Moslems und ihren gottverfluchten Glauben einzudreschen. Man bemüht sich ja, originell zu sein, – aber diese Herrschaften lassen mir wirklich keine Chance 😦

Also: die übliche langsam wirklich langweilige Leier. Langweilig!

Anläßlich eines verheerenden Erdbebens in Italien 2009 sind die Krieger des Islam in einen Freudentaumel ausgebrochen und haben zu Allah gebetet, er möchte doch weiterhin für Erdbeben und andere Tragödien sorgen, um die Ungläubigen zu züchtigen.

Die süßen Freuden der Religion, die unsereinem leider verwehrt bleiben!

Im Internet schwelgen die Gotteskrieger genüßlich von der „göttlichen Bestrafung“ für „die Feinde des Islam“.

Zumindest hatten auch sie ihre dunklen Tage. Oh Allah, töte sie und mache sie zu notleidenden Flüchtlingen.

Ein anderer Dschihadist veröffentlicht die aktuelle Opferzahl unter jedem Artikel und schließt daran jeweils folgendes Gebet an:

Oh Allah, möge die Zahl der Toten weiter anwachsen. Vernichte unsere Feinde und helfe den Moslems!

Ein islamistischer Leser kommentiert:

Wir haben eine stärkere Waffe als Gewehre – unsere Gebete, die weiter die Opferzahlen nach oben treiben werden.

Unsere linksliberalen „kritischen Medien“ ergehen sich in Schreckensphantasien über die verheerenden Auswirkungen des „Kreuzzugs“ gegen den Terror und der Waffengänge gegen den Irak und Afghanistan: das würde unser Verhältnis zur islamischen Welt unrettbar zerrütten und den Terrornetzwerken neue Mitglieder zutreiben.

Die, die solche Befürchtungen hegen, begehen einen, wie Reich es nannte, klassischen „Biologischen Rechenfehler“.

Belege für die Effektivität des Krieges finden sich in den Reiseskizzen Zwischen Kairo und Kabul (Piper, 158 S.) des französische Arabisten Gilles Kepel. So notiert er über ein Treffen mit Studenten in Kairo gleich nach dem Fall Kabuls Ende 2001: „Bin Ladens Sympathiewerte sind ins Bodenlose gestürzt (…). Wehe den Besiegten!“ Araber bekunden ihm ihre Erschütterung über „die Bilder vom Freudentaumel der Muslime in Kabul nach der Befreiung von den Taliban, die Wut der Afghanen auf die arabischen Kämpfer (…) Die gesamte islamistische Bewegung sei betroffen.“

Unsere Rationalisten und Atheisten können einfach nicht verstehen, worum es geht: es geht um den Kampf gegen Allah! Genauso wie man die Germanen unterjochte, indem man ihnen bewies, daß ihre lächerlichen Idole machtlos waren, gilt es Allah als machtlosen Götzen zu demaskieren. Es ist ein Kampf der Götter.

Ja, aber die unschuldigen Opfer dieser Strategie?

Wie die Israelis während ihrer Kriege und die Amerikaner in Somalia, Irak und Afghanistan erfahren mußten, gehört es zur arabischen und allgemein zur islamischen Kriegstaktik, sich hinter Frauen und Kindern zu verstecken. Die Araber rechnen mit dem Skrupel der Europäer: „menschliche Schutzschilde“. Gleichzeitig aalt sich die linksliberale Journaille des Westens genußvoll in der Schuld des „unmenschlichen“ Westens. Die perfekte sadomasochistische Beziehung. (Ähnlich sieht es mit dem Kampf der Ukrainer gegen die großrussischen Söldner in der Ostukraine aus. Siehe hier und hier. Das Deutsch ist computergeneriert, aber die Putinsche Taktik wird deutlich.)

palifeig

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7 Antworten to “Der Schwarze Faschismus und seine Bittgebete”

  1. Avatar von David David Says:

    Unsere linksliberalen „kritischen Medien“ ergehen sich in Schreckensphantasien über die verheerenden Auswirkungen des „Kreuzzugs“ gegen den Terror …

    Es gibt immer soziale Systeme, welche nur die Sprache der Stärke verstehen. Was geschah beispielsweise im Ostblock während der so genannten „Entspannungspolitik?“ Es wurden die Grenzbefestigungen immer weiter ausgebaut, u.a. durch die Splitterminen SM70 (auch Selbstschussanlagen genannt); und die Schikanierung und Bespitzelung der Bevölkerung wurde dort, wie man heute weiß, ebenfalls immer mehr ausgebaut. – Somit war die „Entspannungspolitik“ offenbar falsch.

    Dagegen begann nach dem – unter anderem von Helmut Schmidt mit getragenen – NATO-Doppelbeschluss – http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Doppelbeschluss – eine neue Phase des Wettrüstens, sozusagen ein Zweiter Kalter Krieg. Im weiteren Verlauf desselben mussten die Sowjetunion und ihre Verbündeten – infolge des dort schwächeren Wirtschaftssystems – bald nachgeben.

    Der heutige Feind des Westens – der fundamentalistische Islam – ist in einigen wenigen Punkten anders als der damalige Ostblock, jedoch versteht auch er nur die Sprache der Stärke. Ob nun als Teil derselben auch die Folterungen die in Guantanamo statt gefunden haben gut sind, ist eine andere Frage.

    Für mich – als jemand der homo- oder zumindest bisexuell ist – und angesichts dessen dass im islamischen Gesetz drin steht, dass solche Leute mit dem Tode bestraft werden sollen (durch Steinigung, praktisch geschieht es gnädiger Weise oft durch Erhängen) gibt es gegenüber den Fundamentalisten nur eins: Krieg!

  2. Avatar von David David Says:

    Bekanntermaßen sind viele Moslems keine Fundamentalisten, sondern akzeptieren Gesetz und Gesellschaftsordnung westlichen Typs. Wie unter uns, gibt es auch unter ihnen Lesben und Schwule.

    Wenn so jemand das Glück hat, Bürger eines westlichen Landes zu sein, z.B. ein arabischer Bürger Israels – wenn ich mich nicht irre, haben die alle Rechte außer dem Wahlrecht und alle Pflichten außer der Wehrpflicht – kann er/sie einigermaßen offen leben und auch ein gewisses Lokal (wo war es – Tel Aviv?) aufsuchen bevor dieses neulich durch einen Anschlag beschädigt oder zerstört wurde.

    Auf jeden Fall sind islamische Fundamentalisten nicht an allem schuld – hier sei der Tatverdächtige, wie es heißt, ein orthodoxer Jude.

  3. Avatar von Robert Robert Says:

    Zu den Unterschieden zwischen Islam und die westliche Welt


    (Teil 1)


    (Teil 2)

  4. Avatar von O. O. Says:

    Nun einen Kampf der Götter möge man sich noch gefallen lassen, wenn sie ihn nicht auf der Erde austragen würden.
    Aber einen Krieg der Religionen erscheint mir auch nicht die richtige Erklärung, dies würde nach Machiavellis Prinzip „teile und herrsche!“ verlaufen. Wenn also zwei Parteien sich bekriegen, unterstütz man beide und schaut wieviel übrig bleibt.

    Amerika kämpft nicht gegen eine Religion oder einen Gott, sondern für die eigene Vernichtung der Republik und die Vernichtung der Weltbevölkerung, die nach der NWO zu 80 bis 95% überflüssig ist. – Das kann man nun Kapitalismus oder Kommunismus nennen, die Farbe des Faschismus ist egal. Die Frage ist, wer ist Amerika? Die „Regierung“ (der privaten Zentralbank) oder die Amerikaner? Und da sind wir wieder beim Phänomen „Massenpsychologie des Faschismus“ (1933).

    Watch ENDGAME auf youtube and say, it is only conspiracy.

    Wer regiert eigentlich in Deutschland das Europa?
    … solange hier in links und rechts gedacht wird, werden wir vom „master“ regiert …

  5. Avatar von Manuel Manuel Says:

    Was ich an Obama zum kotzen finde und was mir Bush sympathischer macht:

    http://www.fortliberty.org/obama-administration-promotes-use-of-child-soldiers.html

  6. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Missbrauch in Afghanistan

    Die Tanzknaben vom Hindukusch

    In Afghanistan halten sich einflussreiche Männer Jungs im Alter zwischen elf und sechzehn Jahren zum erotischen Zeitvertreib. Die UN wollen dagegen vorgehen. Doch das „Knabenspiel“ hat Tradition.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/missbrauch-in-afghanistan-die-tanzknaben-vom-hindukusch-1635406.html

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