Posts Tagged ‘Juden’

Theologie ist wichtig!

17. Oktober 2018

Zwei Dinge haben mich von jeher irritiert: die Achtung, die Religionen entgegengebracht wird, und die Verachtung für die Theologie. Ich soll eine Religion achten, die mich zur Hölle, also ewig anhaltender Folter verdammt, mich als untermenschliches Wesen, als unberührbares Stück Dreck betrachtet? Ich soll jedem hirnverbrannten Schwachsinn Achtung entgegenbringen? Vor allem soll ich akzeptieren, daß jede Religion gleich ist, so als gäbe es keine Theologie. Theologisch sind beispielsweise alle neo-christlichen Religionen, die aus Amerika kommen, etwa der Mormonismus, Christian Science und die Zeugen Jehovas von vornherein null und nichtig. Erst recht kann es keinen Dialog zwischen Juden, Christen und Mohammedanern geben. Es gibt nichts zu „diskutieren“! Man kann sich allenfalls darauf einigen, sich gegenseitig zu ignorieren. Ansonsten: Warum soll ich Leute auch nur eine Sekunde ernstnehmen und achten, die ihre eigene Religion nicht ernstnehmen und achten?!

Betrachtet man, wie Reich, die ganze Angelegenheit von außen und weiß, daß religiöse Gefühle eine rationale Grundlage haben, weil die Menschen die Orgonenergie und ihre kosmischen Gesetzmäßigkeiten durch ihre Panzerung hindurch gedämpft und verzerrt spüren, kann und muß man Partei ergreifen. Welches Charakteristikum der kosmischen Orgonenergie spiegelt eine gegebene Religion verzerrt wider? Wie und in welchem Ausmaß behindert sie die Sexualökonomie, die Arbeitsdemokratie und die Wissenschaft? Unterstützt oder bekämpft sie Frauenverachtung, Tribalismus und Aberglauben? Wie gut spiegeln ihre Mythen das Wesen der Orgonomie, der Wissenschaft von der kosmischen Lebensenergie, wider?

Man braucht nicht weiter ausführen, warum bei diesen Punkten das Christentum in allen Punkten am besten und das Muselmanentum am schlechtesten abschneidet, zumal das letztere zu allem Überfluß durch die Förderung der Inzucht auch noch eine verheerende Wirkung auf den Genpool der Menschheit hat. Von vorne bis hinten eine Katastrophe.

Interessanterweise sind, aus theologischer Sicht, die beiden verheerendsten Ideologien des 21. Jahrhunderts, der Islam und der Linksliberalismus, nichts anderes als ins Gegenteil verkehrte Versionen des Christentums. In der einen ist Jesus nicht mehr der Sohn Gottes, der mit seinem „Schwert aus dem Mund“ („dem Wort“) das Böse vom Guten scheidet, sondern ein bloßes menschliches Werkzeug Gottes, der mit seinem Schwert Köpfe und Finger abtrennt. In der anderen wird versucht mit Tugendterror (der zwangsläufig im realen Terror der Gulag münden muß) das Himmelreich auf Erden zu errichten. Es sind die beiden Evangelien des Antichrist (die aktuellen Ausformungen des schwarzen und roten Faschismus). Es würde mir schon reichen, wenn sich diese beiden verirrten Menschengruppen von Satan abwenden und zurück zum Sohn Gottes finden! Mehr können wir in einer gepanzerten Welt (und damit wahrscheinlich überhaupt) kaum erreichen. Auch ist dieser theologische Blick auf das Dasein des Menschen in einer gepanzerten Welt (und damit wahrscheinlich überhaupt) der tiefst mögliche. Die endgültige Wahrheit, die Orgonomie, kann voraussehbar nur von einer lächerlich kleinen Minderheit erfaßt und ertragen werden.

Der verdrängte Christus: 25. Der Stier

22. September 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

25. Der Stier

Der verdrängte Christus: 24. Freuds Christusmord

19. September 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

24. Freuds Christusmord

Der verdrängte Christus: 23. Der zweite Jesus

8. September 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

23. Der zweite Jesus

Wilhelm Reich, Antifaschist

2. September 2018

Reich 1936: Im Neuheidentum des deutschen Nationalsozialismus brach sich das vegetative Leben abermals Bahn. Der vegetative Wellengang wurde von der faschistischen Ideologie besser erfaßt als von der Kirche und ins Irdische herabgeholt. Die nationalsozialistische Mystik der „Blutwallung“ und der „Verbundenheit mit Blut und Boden“ bedeutet somit gegenüber der altchristlichen Anschauung von der Erbsünde einen Fortschritt; er erstickt jedoch in neuerlicher Mystifizierung und in reaktionärer Wirtschaftspolitik. Die Lebensbejahung biegt neuerdings in Lebensverneinung um, wird zur Bremsung der Lebensentfaltung in der Ideologie der Askese, des Untertanentums, der Pflicht und der Volksgemeinschaft mit den Kapitalisten. Trotzdem kann man nicht die Sündenlehre gegen die Lehre von der „Blutwallung“ verteidigen; man muß die „Blutwallung“ vorwärtstreiben, sie zurechtbiegen. (Die Sexualität im Kulturkampf, Fischer TB, S. 267)

Reich 1938: Heute hörte ich die Rede Hitlers – Wie recht der Mann im Rahmen der Schweinerei hat!! Kein vernünftiges Argument gegen ihn!
Der Geist des Denkens und der Wahrheit ist heute dem der Masse konträr – morgen und später sind sie dieselben. Heute läuft die Menschheit wie eine Herde erkrankter Schafe jedem Hitler nach. (Jenseits der Psychologie, S. 258f)

Reich 1939: Nehmen wir an, daß der hitlersche Imperialismus den englischen besiegt, dann wäre auch nicht ein einziges menschliches Problem wirklich gelöst. Ebensowenig umgekehrt. Ob die Völker von diesem oder jenem unterdrückt werden, ist egal. Problem der Zeit ist nicht Wechsel der Herrschaft, sondern praktische Lösung menschlicher und sozialer Fragen. („Abschied von meinen europäischen Freunden“, Rundbrief z.n. Orgonomic Functionalism VII/5, Sept. 1961)

Reich 1942: Man kann den faschistischen Amokläufer nicht unschädlich machen, wenn man ihn, je nach politischer Konjunktur, nur im Deutschen oder Italiener und nicht auch im Amerikaner und Chinesen sucht; wenn man ihn nicht in sich selbst aufspürt; wenn man nicht die sozialen Institutionen kennt, die ihn täglich ausbrüten. (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 15)

Reich 1953: Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß all das große Aufsehen, daß um Christus gemacht wurde, nur dem einen Zwecke diente, den begangenen Mord zu vertuschen und jede Spur auch nur des geringsten Verdachts auf einen solchen Mord zu verwischen. Vor allem sollte damit die Weiterführung des Mordens gesichert werden, von der Zeit direkt nach der Kreuzigung über das Mittelalter hin bis zu den brennenden Kreuzen und dem Mord an sanftsinnlichen Negern im Süden der Vereinigten Staaten und der Ermordung von sechs Millionen hilfloser Juden, Franzosen und anderer in Hitlerdeutschland.
Der lange Zeitraum von der tatsächlichen Ermordung Christi und dem, was dazu geführt hat, bis zu der Ermordung von Negern in Cicero, USA, von Pazifisten in der UdSSR und von Juden in Hitlerdeutschland ist voller Ereignisse ersten Ranges. Keine noch so detaillierte Erforschung all dieser einzelnen Ereignisse wird jedoch jemals auch nur ein bißchen vom wahren Wesen des Christusmordes enthüllen, denn es ist ja gerade das Hauptkennzeichen der Pest, den Mord und die Motive dafür zu verschleiern. (Christusmord, Freiburg 1978, S. 100f)

Die Wahrheit deines Feindes ist die Gegenwahrheit zu deiner eigenen Wahrheit. Wenn der Feind deiner Wahrheit die Wahrheit spricht, dann ist bei deiner eigenen Wahrfielt etwas falsch, unausgereift oder unvollständig. Bevor die Morde Hitlers voll verstanden werden konnten, mußte die Wahrheit, die er über Marxisten, Juden, Liberale und die Weimarer Republik gesagt hatte, erkannt werden. Das Erkennen seiner Wahrheit, d.h. der eigenen Gegenwahrheit, war entscheidend, um den nächsten Schritt machen zu können, zu fragen: „Wie ist es möglich, daß ein Hitler überhaupt so weit aufsteigen konnte? Wie können siebzig Millionen Deutsche, relativ gut unterrichtete und hart arbeitende Menschen, sich von einem eindeutigen Psychopathen in einen solchen Alptraum führen lassen?“ Ohne eine solche Fragestellung konnte man auch keine Antwort erhalten. Hitler vertrat ganz klar eine Gegenwahrheit.
Die Antwort auf Hitler wurde in der Charakterstruktur der breiten Masse gefunden, die seine Morde möglich machte. Es war das Volk, das Hitler hochbrachte, und nicht Hitler, der das Volk unterdrückte. (ebd., 357)

Zur Illustration des Faschismus HEUTE:

Der Charakter der Juden

29. Mai 2018

1. Wie in Der verdrängte Christus ausgebreitet, fokussiert sich in der Geschichte Israels und der Juden der kosmische Kampf zwischen OR und DOR, der lebendigen, lebensspendenden Lebensenergie und der giftigen „Todesenergie“. Es ist das auserwählte Volk, was biblisch betrachtet eine grauenvolle Auszeichnung ist, denn „rein“ zu sein, „ein priesterliches Volk“ zu sein, führt nicht nur zur Hybris, die Jesus beispielsweise ständig den Pharisäern vorwarf, sondern geht auch einher mit dem Bewußtsein das Opferlamm zu sein, das absolut fehlerlos sein muß. Deshalb auch die Befreiung, die Christus, das „perfekte Opferlamm“, bedeutet: er, der Messias der Juden, er der „auserwählte“ Sohn Gottes, wäscht mit seinem Blut alle Schuld hinweg. Die theologische und letztendlich bioenergetische Bedeutung des Alten und Neuen Testaments ist in ihrer kosmischen Tiefe schlichtweg unauslotbar. (Man schaue sich die diversen Videos auf One for Israel an!)

2. Das Judentum ist sowohl Volkstum als auch Religion. Entsprechend geht es ständig um den Kleinen Mann und dessen Überwindung, um Enge und Gemeinheit auf der einen und einem großherzigen Humanismus auf der anderen Seite. „Ist der Mensch für den Sabbat da oder der Sabbat für den Menschen.“ In Israel gibt es rabbinische Institute, die sich mit nichts anderem beschäftigen als Apparaturen zu bauen, mit denen man Gottes Vorschriften zum Sabbat austricksen kann, Gott betrügen kann, statt sich darauf zu konzentrieren, daß der Sabbat die erste und gleichzeitig bis heute wichtigste Sozialgesetzgebung der Menschheitsgeschichte ist.

3. In den USA wählen 90% aller Juden die Demokraten, also „humanistisch“ und links. Wie Charles Konia („Why are Jews Liberal?“, The Journal of Orgonomy, Fall 2009/Winter 2010, volume 43, number 2, S. 68f) ausgeführt hat, geht die überwiegend liberale Charakterstruktur („intellektuelle Abwehr“) der Juden darauf zurück, daß sie im Mittelalter und der frühen Neuzeit in intellektuelle Berufe abgedrängt wurden, insbesondere kein Land bewirtschaften und sich nicht bewaffnen durften. Israelis sind auffällig „unjüdisch“.

4. Der Kapitalismus ging aus der Überwindung der rigiden Welt der Gilden hervor. Dabei spielten die Juden als „übernationale“ Gruppe eine entscheidende Rolle. Siehe die entsprechende Kapitalismustheorie von Werner Sombart (vgl. Ökonomie und Sexualökonomie). Wie Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus dargelegt hat, hat der Kapitalismus zwei Aspekte: er verbiegt den Charakter, indem er zur Unehrlichkeit zwingt („der Kunde ist König“, die eigenen Produkte werden wider besseres Wissen als besser als die der Konkurrenz angepriesen, etc.), andererseits ist er die ökonomische Struktur, die der biosozialen Gegebenheit Arbeitsdemokratie noch am nächsten kommt. (Nach Marx mündet der vollendete Kapitalismus im Kommunismus!)

5. Reich waren Leute wie Otto Fenichel wirklich peinlich, denn durch ihr wildes Gestikulieren und andere Manierismen wurde jedem sofort augenfällig, daß es sich um Juden handelte, – wenn man so will um „Südländer“. Mitarbeitern wie Silvert sagte er, wenn sie im Rahmen der charakterologischen Umstrukturierung durch Orgontherapie gesundeten, würden sie aufhören wie Juden auszusehen und sich so zu bewegen. Im Zusammenhang mit seiner Geschichte mit den fast durchweg jüdischen Psychoanalytikern, Marxisten, Trotzkisten, etc. wirkt Reich aus der Distanz wie die Wiederkehr Christi, der sein Volk „vom Joch des Gesetzes“ befreien will.

Peter, die Juden und Jabba Desilijic Tiure

24. Mai 2018

Die Orgonomie war von Anfang an eine „jüdische“ Angelegenheit, man denke nur an „jüdische“ Orgonomen wie Richard Blasband oder Barbara Koopman. Die Psychoanalyse war jüdisch und die Sexpol war jüdisch in dem Sinne, daß nichtjüdische Exponenten wie C.G, Jung und Ernest Jones auffallen. Ähnliches läßt sich über die sozialdemokratischen Bewegungen sagen. Beide Stränge der „Emanzipationsbewegung“ (!) brachten eine fatale Dynamik zum Ausdruck: statt auf sich selbst zu blicken und sich zu ändern, setzten Juden alles daran die nichtjüdische Gesellschaft zu verändern: das Familienleben der (potentiellen) Antisemiten, das Wirtschaftsleben, Kultur und Wissenschaft („Liebe, Arbeit und Wissen“). Das wiederum unterfütterte den virulenten Antisemitismus. Man versuche doch durch die Augen eines Antisemiten zu blicken, der die Schrecken der bolschewistischen Revolution vor Augen hatte und der heute die Umvolkung vor Augen hat! Daß beide Projekte den Juden selbst am meisten schadete bzw. schadet, rundet den ganzen Wahnsinn ab. Hinzu kommt, daß wenn Juden selbstkritisch werden, sich diese Kritik typischerweise ausgerechnet gegen Israel richtet, das sie nichts angeht, statt mit Reich (Christusmord, Reich Speaks About Freud) einzusehen, daß die Antisemiten in vielem recht hatten, – und sich zu ändern.

Nie wird das getan, was zur einzig möglichen Lösung führt: der Blick nach innen. Statt sich selbst zu ändern, geht man daran die gesamte Gesellschaft ändern zu wollen. Das hat eine Entsprechung in der Kosmologie: statt den „Äther“ (das Orgon) ins Kalkül zu nehmen, läßt man das gesamte Universum expandieren, erfindet die „dunkle Materie“ und „dunkle Energie“ und alle möglichen anderen Absonderlichkeiten. Die Lösung findet sich in der Charakterstruktur, die es einen unmöglich macht, die Realität in Perspektive zu sehen, d.h. das Wesentliche vom Unwesentlichen zu scheiden und entsprechend zu handeln.

Hier nun in einem Beitrag zwei alte Blogeinträge von mir aus dem Jahre 2012 über den Antisemitismus, die ich aus dem Netz nehmen mußte, weil sie von Antisemiten mißbraucht worden sind. Tatsächlich waren das meine populärsten Blogeinträge überhaupt. Ich könnte jetzt, wie billig, auf diese Antisemiten eindreschen, die könnten sich wehren und so weiter – und niemand würde erfassen, daß das Problem bzw. die Lösung des Problems jenseits solcher Gegensätze in einem tieferen, dritten Faktor zu suchen ist: in der charakterstrukturellen Panzerung der Massen, die zu den absurdesten mystischen Verzerrungen führt.

 

NIKOLAI LEVASHOV (2012)

Seit 2007 habe ich gezögert von folgendem zu berichten und meine damalige Einsicht immer wieder verdrängt. Aber irgendwann kommt alles Verdrängte an die Oberfläche.

Zunächst einmal wird dem aufmerksamen Leser aufgefallen sein, daß ich in meiner Besprechung des skandalösen Begleitbandes zu OROP Wüste den zweiten Teil des Büchleins, der von Richard Blasband zu verantworten ist, unterschlagen habe. Die Erklärung ist einfach. Wenn ich Blasbands Aufsatz lese, vergehe ich am Anfang des Berichtes in maßloser Bewunderung für diesen Orgonomen, – um am Ende, nachdem er den russischen Wunderheiler und „Seher“ Nikolai Levashov eingeführt hat, einfach nur traurig den Kopf zu schütteln, weil er Arnim Bechmanns Glauben an eine quasi „anthroposophische“ „Weiterentwicklung“ der Orgonomie die „orgonomische“ Beglaubigung verleiht. Blasband präsentiert den Okkultisten Levashov als Autorität, die abschließend über Reich urteilen kann. Levashov sei geistig mit vielen Millionen außerirdischen Zivilisationen und „hunderten anderen Universen“ in Kontakt! Das ganze gehört zum Abgefahrensten, was ich jemals gelesen habe – und ich kenne mich wirklich in der okkulten und angeblich „esoterischen“ Literatur aus. So wollte Heiko Lassek, der das damalige Buchprojekt zu verantworten hatte, dem deutschen Publikum Reich nahebringen!

Aber kommen wir zu Levashov selbst:

Jahrgang 1961 gehörte Levashov nach einer Karriere beim Militär zu den zahllosen Wunderheilern, die die Fernsehkanäle des untergehenden rotfaschistischen (mechanistischen) Sowjetreichs bevölkerten und den Übergang zum schwarzen Faschismus (Mystizismus) in Rußland augenfällig machten. (Siehe dazu meine Ausführungen in Der blaue Faschismus.) Im desorientierten Rußland machten sich schwarzfaschistische Sekten wie Scientology, die Osho-Bewegung, Hare Krishna und nicht zuletzt autochthone Bewegungen breit, die Okkultismus, Antisemitismus und „Eurasiertum“ miteinander verbanden. Ganz ähnliches trug sich in China mit der faschistischen Sekte Falun Gong zu. Genau das ist der Grund dafür, daß Reich seine ehemaligen kommunistischen Genossen so abgrundtief hassen lernte: sie haben die Massen, die sie doch angeblich befreien wollten, freiheitsunfähiger und dümmer gemacht als je zuvor.

James Demeo hat sich eingehend mit dem Fall Levashov auseinandergesetzt. In seinem in Rußland wegen Verbreitung von Antisemitismus und Rassenhaß verbotenen Buch Russian History Viewed Through Distorted Mirrors beschreibt Levashov auf Grundlage der „slawisch-arischen Veden“ die außerirdische Herkunft der Menschenrassen. Levashov klingt dabei wie Helena Blavatsky, die Urmutter aller Nazi-Esoterik. Das jüdische Alte Testament stelle die gleiche Geschichte aber aus Sicht der feindlichen anti-arischen Kräfte dar, d.h. aus der Perspektive der schwarzen Magier. Dabei ginge es um den kosmischen Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen evolutionärem Fortschritt und Niedergang. Entweder befreie sich die Erde von den „jüdischen Parasiten“ oder die Menschheit werde untergehen. Unter anderem würden, so Levashov, die Juden mit den von ihnen kontrollierten Massenmedien die Gesellschaft sexualisieren und so die Evolution sabotieren. Die „evolutionäre Tür“, um über das Tiersein hinauszugelangen, schließe sich bei jedem Menschen zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr. Wenn zu dieser Zeit die psychischen Energien für Sex verschwendet würden, bleibe nicht genug für die spirituelle Entwicklung übrig.

2009 verkündete Levashov bei einem Treffen mit Lesern seines Buches, daß in den letzten Jahrtausenden die Feinde der Menschheit, die „sozialen Parasiten“ (d.h. die Juden) alles getan hätten, um die Slawo-Arier zu versklaven und zumindest teilweise zu vernichten. Das Weltjudentum würde die ganze Menschheit versklaven und zu einen Zustand bloßen Tierseins degradieren. Sie würden jährlich Hunderte Millionen Menschen zerstören durch giftige Nahrung und Medizin, verschmutztes Wasser und verschmutzte Luft, Krieg und Terror. Levashov rufe aber nicht zur Gewalt gegen Juden auf, denn Kriege und Revolutionen seien das Hobby der Feinde, die gelernt hätten, bei solchen Auseinandersetzungen die besten der besten Slawo-Arier zu töten. Der einzige Weg sei, die Wahrheit zu verbreiten. Die Feinde hätten Todesangst davor, daß wir erkennen, wer wir selbst und wer sie sind; wir begreifen, daß wir keine Sklaven sind und unsere Sklaventreiber weit wegschicken könnten.

Mit diesem Nazi-Programm wollte Levashov an der letzten Präsidentschaftswahl in Rußland teilnehmen, scheiterte aber daran, daß er, der zwischen 1991 und 2006 in den USA weilte, nicht lange genug in Rußland gelebt hatte, um antreten zu dürfen. Seinen Wahlaufruf kann man nur würdigen, wenn man weiß, daß, Levashov zufolge die „Mischrasse“ der Juden von außerirdischen Parasiten befallen wurde und seit Jahrtausenden damit beschäftigt sei, die arische Rasse insbesondere aber das „vedisch-arische Rußland“ zu zerstören. Dazu diente die Christianisierung Rußlands, Ivan der Schreckliche, Peter der Große und die von jüdischen Finanzkapitalisten in Amerika finanzierte Russische Revolution und der ebenfalls von diesen Kreisen finanzierte Hitlerismus. Heute würden die Juden (natürlich im Verbund mit den Freimaurern) das russische Volk mit genmanipulierter Nahrung, Impfprogrammen, Drogen, etc. auszuradieren suchen. Auch gäbe es einen geheimen Krieg Amerikas gegen Rußland, beispielsweise gingen, wie der „Wissenschaftler“ Levashov ausführt, die verheerenden Brände in Rußland 2010 auf HAARP zurück:

In seinem Nazi-Wahlprogramm stellt sich der „russische Wissenschaftler“ Nikolai Levashov als jemand vor, der sich in den letzten 20 Jahren selbstlos fürs Vaterland aufgeopfert und gefochten habe. Rußland mache jetzt die schwierigste Phase seiner Geschichte durch. Die Feinde seien stark und zahlreich. In den letzten Jahrtausenden hätten sie erfolglos versucht, Rußland mit Waffengewalt zu unterwerfen. In den letzten Jahrhunderten sei es jedoch zu einem geheimen, hinterhältigen Krieg gekommen, den die Russen nicht rechtzeitig wahrnahmen und gegen den sie sich nicht entsprechend schützen konnten. Das Ergebnis dieser geheimen Machenschaften sei heute überall evident: die Bevölkerung Rußlands nehme rapide ab, die Geburtenrate falle, die Industrie sei fast zerstört, die Armee geschwächt, die Reichtümer des Landes würden erbarmungslos ausgeplündert. Geblieben sei ein Leben, in dem die Russen zu lebenslanger Sklaverei verurteilt seien. In wenigen Jahren sei der Punkt erreicht, an dem der Feind den endgültigen Vernichtungsschlag ausführen könne. Die einzige Rettung, die geblieben sei: Levashov.

Über die Rolle Israels in der modernen Welt hat Levashov folgendes zu sagen: Kurz vor Beginn einer Demonstration im Dezember 2011 sei in Rußland ein 200 Mann starke israelische Sondereinheit eingetroffen. Sie sollten in die Menge und auf Polizeibeamte schießen, um so ein Blutbad zu provozieren. Levashov erinnert in diesem Zusammenhang seine Zuhörer daran, daß auch im Herbst 1993 „jüdische Sondertruppen“ eingesetzt worden waren, als Präsident Jelzin das damalige Parlament stürmen ließ. Damals seien 1500 Menschen umgekommen. Levashov verweist auf den Ausbruch der arabischen Revolutionen im vergangenen Jahr, in denen es anfangs auch „unbekannte Scharfschützen“ gegeben habe, die in die demonstrierende Menge und auf Sicherheitsbeamte geschossen haben. Danach hätten die „demokratischen Massenmedien“ des Westens hysterisch nach humanitären Interventionen gerufen. Nun sei von den Zionisten etwas ähnliches wie in Muammar Gaddafis Libyen in Rußland geplant. Die Ankunft der israelischen Sondertruppen in Rußland mit der Aufgabe Terrorakte zu begehen, sei allein schon ein gigantisches Verbrechen, aber Levashov weist auf noch weiterreichende Pläne der „Weltregierung“ hin: Die sich versammelnden Massen würden von Satelliten aus mit psychotronischen Strahlen beschossen. Dadurch solle eine Massenpsychose wie während des „arabischen Frühlings“ hervorgerufen werden.

Levashov zufolge wollen die Juden („die Parasiten“) den Dritten Weltkrieg inszenieren, indem sie die islamische Welt provozieren. Bereits Hitler hat die Juden sowohl für den Ersten Weltkrieg als auch für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verantwortlich gemacht… Übrigens hat es, Levashov zufolge, den Holocaust nie gegeben. Er sei, so Levashov, eine „dreckige Lüge“.

Der schleichende Genozid am vedisch-arischen Volk Rußlands, die angeblichen Geheimaktionen des Mossad und die jüdische Holocaust-Propaganda seien alles Teil eines kosmischen Kampfes der Mächte des Bösen gegen das Licht. Einer der Opfer dieses Kampfes sei Levashovs Frau Svetlana gewesen, die in einem schloßartigen Anwesen in Frankreich lebte. Die dunklen kabbalistischen Kräfte hätten diese Seherin ständig auf okkulter Ebene angegriffen und versucht ihr Gedächtnis, das über die Äonen zurückreichte und die Machenschaften der dunklen Mächte in der Geschichte kannte, ihr Augenlicht, sowie ihr Herz zu zerstören. Glücklicherweise konnte Levashov durch Fernheilung die schwarzen Kabbalisten immer wieder in ihre Schranken weisen und beispielsweise Svetlanas Herzgewebe neu wachsen lassen, doch schließlich erlag Svetlana den okkulten Angriffen: ihr Herz explodierte von innen.

Man kann sich unschwer ausmalen, was für Theorien in die Welt gesetzt werden, wenn Levashov bald seiner wirklich monströsen Fettleibigkeit zum Opfer fallen wird!

Hier das Beileidsschreiben der ehemaligen Orgonomin und heutigen Lavashov-Anhängerin Barbara Koopman:

Lieber Nicolai – geschätzter Lehrer und Mentor. Mein Herz ist voller Mitgefühl für Dich und Svetlana in dieser Zeit des unbeschreiblichen Verlustes. In der Geschichte dieses Planeten stechen Du und die strahlende Svetlana als Bollwerke gegen die lebensnegativen Kräfte des Bösen hervor, die die Menschheit bedrohen. Eure Opfer und Euer Mut sind nicht in Worte zu fassen und was die Menschheit Euch beiden schuldet ist unermeßlich. Ich habe wunderbare Erinnerungen an Svetlana, daran, wie ich durch ihre magnetische Präsenz wie geblendet war und wie mich ihr Mitgefühl und ihr Liebreiz bewegt haben. Unsere Begegnungen waren meist kurz, aber es war immer ein Privileg, wenn sich unsere Pfade kreuzten und wir in einer gemeinsamen Sache zusammenfanden. Für diejenigen von uns, die das Privileg besitzen Dich zu kennen und zu schätzen, wäre es im Sinne des Gedächtnisses an Svetlana angebracht, sich aus den Tiefen unseres Kummers zu erheben und unsere Unterstützung für den kosmischen Kampf nochmals zu bekräftigen, den Du und sie so selbstlos gefochten habt. Mit Liebe, Barbara Koopman, 21.11.2010

Die selbstlose Svetlana, die, bevor sie sich während der Perestroika der einträglicheren Spökenkiekerei zuwandte, als Schlagersängerin durch die UdSSR getingelt war, hatte insbesondere von den Tempelrittern geschwärmt. Sie wären die ersten gewesen, die die Strategien und die Taktiken der „sozialen Parasiten“ durchschaut und ihr eigenes Finanzsystem dagegengesetzt hätten. Doch die „sozialen Parasiten“ hätten ihre unterwürfigen Sklaven, den französischen König und den Papst, benutzt, um den Templerorden zu zerschlagen und dann dessen Finanzsystem übernommen. Mit anderen Worten: „Wenn es dem internationalen Finanzjudentum noch einmal gelingen sollte…“ (siehe oben).

Juden sind, so Levashov, „soziale Parasiten“. Wie das im einzelnen aussieht, kann man hier und hier nachlesen.

Übrigens ließ sich Svetlana als „Svetlana de Rohan Levashova“ nach ihrem französischen Landsitz titulieren. Ihre welterschütternden Offenbarungen über Kreuzritter, Katharer, etc. schrieb sie unter teilweise unmenschlichen Bedingungen. Die „sozialen Parasiten“ ließen sie in ihrem Schloß nämlich fast erfrieren. Ich nehme eher an, daß die hohe Frau die Rechnung der Stadtwerke nicht rechtzeitig beglichen hatte… Eine große, huldvolle Dame! Auch Nikolai hat es mit dem Adel: er ist „Prinz Levashov“, hat u.a. den Orden „Pride of Russia“ und jede Menge akademischer Titel und Ehren, die ebenfalls zweifelhaft sind.

Im letzten Link wird beschrieben, wie die „Geistheilungen“ Levashovs und seiner Schüler auf dessen kosmologischen Vorstellungen beruhen, d.h. der Anisotropie des Raumes. Aber auch seine politischen, d.h. antisemitischen Vorstellungen beruhen auf der Anisotropie des Raumes. Die Erde bewege sich gerade durch einen Abschnitt des Raumes, der von Dämonen bevölkert ist und jenes Volk, das, Levashov zufolge, wegen seiner materialistischen Grundhaltung dafür besonders anfällig ist, wurde Werkzeug dieser Dämonen. So wurden die Juden für Levashov zu „sozialen Parasiten“ und zum Feind der Menschheit schlechthin.

Der verdrängte Christus: 2. „Erlösung“ ist Befreiung vom DOR

12. Januar 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

2. „Erlösung“ ist Befreiung vom DOR

Der Rote Faden: Reich vor Gericht

18. Dezember 2017

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

5. Reich in Amerika

a. Drei Sozialistinnen

b. Reich und der Kalte Krieg

c. Der rote Faden einer Verschwörung

d. Reich vor Gericht

 
 

Robert (Berlin) schrieb 2013:
http://archive.bangordailynews.com/2001/09/24/former-u-s-attorney-peter-mills-dies-at-90-maverick-lawmaker-took-on-white-only-club/

Robert (Berlin):
“ Es waren Leute wie der Harvard-Ökonom John Kenneth Galbraith, die derartige Agencies ins Leben riefen…“

Galbraith wurde 1908 geboren, die FDA 1927. Ich nehme also an, dass du andere Agencies meinst.

Darauf antwortete Peter:
Die FDA geht auf 1906 zurück und läßt sich sogar weiter zurückverfolgen. Zur allmächtigen Behörde wurde sie erst 1938 nach einer Kampagne von Journalisten, Konsumentenvereinigungen (Brady!) und den linken Beratern der Roosevelt-Administration a la Galbraith. Die kennt heute kein Mensch mehr, deshalb díeser Name.

Robert (Berlin) schrieb 2012:
Ich denke, er wollte wie sein Vorbild Giordano Bruno für seine Überzeugungen sterben. Dass das Gericht ihm nicht folgen würde, war von vornherein klar und damit wollte er als Märtyrer nach seinem Tod erscheinen, was er aber (jedenfalls bis heute) nicht ist.
Ich hätte mir gewünscht, er wäre nicht so ein Fanatiker gewesen und hätte sich vor Gericht klug genug verhalten.
Ellis Island hätte ihm eine Warnung sein müssen, dass die USA nicht der Staat sind, für den ihre Propaganda sich ausgibt.

Darauf Peter:
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Reich hat seine grenzenlose Hilflosigkeit überkompensiert zu einer schließlich ausufernden Illusion, daß ihm nichts geschehen könne, da er zu bedeutsam sei.

Wieder Robert:
„grenzenlose Hilflosigkeit“

Damit macht du ihn zu einem Idioten, der für sein Verhalten keine Verantwortung tragen kann. Wenn er nicht durchgeblickt haben soll, heißt es, er war geistig nicht zurechnungsfähig, also indirekt auch die Bestätigung für den Rufmord, er wäre Psychotiker.
Er hatte einen Beraterstab von Ärzten um sich, und da waren auch vernünftige Meinungen gewesen. Reichs Strategie hätte sein müssen, zu retten was zu retten ist, evtl. auszuwandern. Seine naive Dämlichkeit in Bezug auf die USA, die der alten in Bezug auf die UdSSR gleicht, musste in eine Katastrophe münden.

Robert (Berlin) schrieb 2013:
Im Diagramm müsste ganz unten bildlich stehen
Verteidigung versus Anklage führt zu Meinung

Darauf Peter:
In der obigen Gleihung kommt es zur Überlagerung (–> <–), in der unteren nicht (). Im deutschen Gericht wird Arbeit geleistet, aus der ein Produkt hervorgeht, im amerikanischen Gericht findet eine Art „Bürgerkrieg“ statt, aus dem eine Partei als Gewinner hervorgeht.

O.:
Bei der Rechtssprechung gibt es eben viel zu lachen, mit Recht hat es nichts zu tun, dafür aber umso klarer mit gesprochenem Unrecht.

Peter schrieb 2014:
Das angelsächsische Rechtssystem ist eine Schweinerei, das von verbrecherischen Organisationen wie der FDA oder Scientology nach Belieben gebraucht werden kann:

In January 1995, the cult obtained summary judgment for $300,000 in liquidated damages and $334,671.75 in costs. A summary judgment is given without trial. As a general rule, if you can survive the paper mountain tactic and evidence is heard, the cult will lose, such is the horror their own documents arouse. But it is very easy to abuse legal process and keep an opponent locked up in pretrial hearings (‘the law can be used very easily to harass’ as the scripture of Scientology states). None of my own cases was actually heard, save for the first, which allowed the publication of A Piece of Blue Sky. A judge, appointed to review the English legal process, as I was being ploughed under, said ‘The case in English law is that he with the deepest pockets wins.’ Scientology hires the best, and most expensive, lawyers, and if you lose a hearing, you can end up bankrupt. I was charged over £16,000 for a single hearing, through this tactic. By the time I withdrew, in 1996, I was used to spending seven days a week briefing lawyers. Luckily, I was able to escape without signing a gagging order. Tens of other critics have been less fortunate.

http://tonyortega.org/2013/08/10/jon-atack-and-a-special-guest-wrestle-with-gerry-armstrongs-legal-scientology-nightmare/

Ein Amerikaner hat mir mal folgenden Witz erzählt: „Was sind 30 Leichen von Rechtsanwälten am Grunde eines Sees? Ein guter Anfang!“

David:
PN hat gesagt:

Das angelsächsische Rechtssystem ist eine Schweinerei, das von verbrecherischen Organisationen wie der FDA oder Scientology nach Belieben gebraucht werden kann

Und er hat gesagt, dass es gar nicht um die Wahrheit gehe.

Statt dessen gehe es nur darum ohne Rücksicht auf die Wahrheit sich durchzusetzen.

Scheinbar OffTopic ist der folgende Film über das „Wolfskind“ Genie – Kindheit in der Hölle:

… am Ende der Forschungen – so erscheint die Sache mir: Zudrehen des Geldhahns, fragwürdige Beweisführung dass die Forschungen und Experimente dem Kind geschadet hätten; Einweisung der jungen Frau – die bei Auffinden 13, also eigentlich kein Kind mehr sondern schon in der Pubertät war – in das Pflegeheim oder die Wohn-Einrichtung, in der sie immer noch ist.

Am Ende des Films Anwältin der – mit Erfolg klagenden Seite – zu sehen.

Typisch amerikanische, korrupte Murks-Justiz. So sehe ich das.

Peter schrieb 2015:
Hier ein interessanter Artikel über das Unrechtssystem US-Justiz:
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2015-21/editorial-wahnsinn-regiert-die-weltwoche-ausgabe-212015.html

Peter:
Wchtiger Artikel, um Reichs Frutration mit dem amerikanischen Rechtssystem zu verstehen, das partout nicht an den Hintermännern der FDA-Affäre interessiert war:
http://tonyortega.org/2015/06/27/did-scientology-hire-the-man-sent-to-prison-for-hacking-us-not-his-job-to-find-out-judge-said/
Ortega über den Richter: He wasn’t running a “truth commission,” he said.
DIE WAHRHEIT INTERESSIERT NICHT.

Peter 2016:
Der Rechtsstaat in Deutschland wird zunehmend zu einer Karikatur:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/landgericht-muenchen-i-zeuge-in-handschellen-abgefuehrt-a-1101639.html
Der helle Irrsinn!

Claus 2017:
Welche Rolle spielt die Wahrheit des Sprachlichen in Charakteranalyse und Orgonomie? Klar, Reich entfernte sich vom bloßen Wort und ging dazu über, den Charakter einzubeziehen. Es ist allerdings auffällig, wie wenig Wert Wahrheit in öffentlichen Diskursen zurzeit hat. Migranten werden als Flüchtlinge verkauft, so gut wie unwidersprochen. Alle Medien haben dabei mitgemacht. Wer noch fragt, macht sich zum Affen. Ist Lügen oder wenigstens Täuschen/Verschweigen zum Grundzug des öffentlichen und beruflichen Lebens geworden?

Renate schrieb 2014:
Radionisch gesehen hatte Reich vermutlich folgendes Problem:
Mögliche Prägungen im Familiensystem:
Tuberkulose: Wissen und Macht ergibt EIGENSINN – ICH WILL
Erkennbar an Lunge, Haut und Allergien

Dazu O.:
Radionik ist eine esoterische experimentelle Form energetisch zu wirken und kehrt einen positiven Effekt in einen negativen um, postuliert aber das Gegenteil: angeblich „schützt“ es, „neutralisiert“ schlechte Energien (die es erst potentiert) oder hätte „heilende Wirkung“ – irgendwie auf unerklärliche Weise nach einer Bioresonanz. Radioniker glauben den Gral des Wissens entdeckt zu haben und hätten heilende Macht erhalten. So überzeugt von diesem Unfug ziehen sie wie Rattenfänger durch die Lande und „beraten“ für teuer Geld, welches Tant (nutzloses Giftzeug) man nun einkaufen solle: Einwirbler, Wasserentstörgeräte, Stromentstörer, Wasserorgonisierer und Elektrosmogneutralisier. Mit „Kopierstationen“ werden Wässerchen verteilt in Ampullen oder Energieauflader fürs Trinkwasser in den Raum gestellt.
Radionik sollte Radioaktivik heißen, es produziert ein hochenergetisches DOR Feld und ist dementsprechend total gefährlich. Dies wird von den Verkäufern nicht gespürt, die Freude über das Geld scheint zu groß zu sein. Haut, Mund (Geschmack) und Lunge (Atemwege) reagieren sehr schnell, nicht auszudenken, was passiert, wenn Leute dieses angeblich „gute“ Wasser trinken.
Ich habe bislang keine Methode gefunden, was den Müll neutralisiert.

Renate:
Wie stellst du fest, ob es ein DOR Feld produziert?
Es ist mir sehr wichtig das zu wissen.
Wie ist deine Meinung zur Homöopathie?

O.:
Zunächst spüre ich eine Ladung, erhöhte Ladung im Raum, von der ich zu Anfang nicht genau wusste, ob sie schädlich ist, aber es fühlt sich nicht wie ein ORAC an. Der Raum sollte radionisch entstört (Stromsystem, Steckleiste, Wasserhahn und eine Kegel, um ein Wasserglas z.B. aufzuladen) sein. Letzterer war ein Dauerproblem, der Rest wurde sofort entsorgt (Mülltonne).
Nach 30 Minuten in diesem Raum/ Wohnung ging ich nach Hause und wir hatten alles schon entfernt, weil klar war, dass es schlecht sich anfühlt. Die Instrumente wurden „professionell“ angebracht und hätten ein Vermögen gekostet.
Insbesondere das Wasser im Mund machte ihn taub und wurde sofort ausgespuckt (was schon zu spät war).
Ich nehme so gut wie keine Medikamente, bestenfalls Kräutertees und Aufgüsse, bei Bedarf Homöopathisches, wenn ich weiß es schnell wirkt bei mir. Homöopathie hat nichts mit Radionik zu tun und ich lass mir das vom Arzt „verschreiben“. Mit Heilpraktikern komme ich nicht so gut zurecht, die haben merkwürdige Ansichten und wollen einen lange als Kunden halten, ohne dass etwas (bei mir) erkennbar hilft. Kindern kann es oft gut helfen.
Symptome nach der DOR-Verseuchung mit obigen Raum nach 30 Minuten Aufenthalt. Es fühlt sich nicht gleich wie Oranur an, sondern eher wie eine Überkonzentration von (umgekippten, abgestandenem) Orgon, wie wenn man die falschen Materialien beim ORAC benutzt hat. Im Kegel ist aber von außen kein metallischer Anteil zu sehen.
Erkältungssymptome, Kopfschmerz, Übelkeit – alles nicht übertrieben und Zahnfleischentzündung (schmerzhaft über Tage) ein mattes, energieloses Gefühl; Duschen und etwas Alkohol haben nicht richtig gewirkt, viel Schlaf war wichtig; die Haut war trocken, Hände fühlten sich geschwollen an … das war das, an was ich mich erinnere.
Das Experiment kann ich jederzeit wiederholen (ich verzichte aber gerne darauf und werde radionisch kontaminierte Räume meiden), da ich den Kegel noch nicht entsorgt habe – Jugend forscht eben gerne
Die Geräte basieren auf Paul Schmidt. Seine Pendel und Ruten hatte ich vor vielen Jahren schon probiert und ein Tischentstörer gegen Bildschirmstrahlung hatte keine spürbare Wirkung und entstört auch nicht den DOR-Kegel.

Renate:
Das ist ein Missverständnis, das was du beschreibst hat nichts mit Radionik zu tun, das ist vielleicht Radiästhesie oä. Wenn das die Homepage von dem von dir angesprochenen Paul Schmidt ist
http://www.paul-schmidt-akademie.de/
kann ich deine Reaktion darauf verstehen! Alleine diese Gebäude, omg
Radionik ist eher so wie Homöopathie aber ohne die konkrete Potenzierung von Pflanzen oä.

O.:
Paul Schmidt hat mit Radiästhesie begonnen und heute wird es als Radionik fortgesetzt. Nach dem er völlig überzeugt, das erste verkaufte, wird nun auch das zweite (nach seinem Namen) verkauft unter gleicher Firma Rayonex. Letzteres erinnert an „Informationsmedizin“, die an der „energetischen Medizin“ angekoppelt wurde: Energie und Information mithilfe von sog. „Kopierstationen“ werden „Frequenzen“ oder Schwingungen übertragen, die irgendwie in Resonanz seien.
Das dürfte es doch treffen und wäre somit nahezu dasselbe. […]
Um Wissenschaft und „Medizin“ geht es hier nicht. Den Berufsstand des Heilpraktikers bringt es in Verruf.
Die Gebäude der Akademie sind (mir eigentlich völlig egal) echt wie Walt Disney Land oder illuminatisch (obwohl sie dabei wohl nicht gedacht haben). Die Ausstrahlung dieser Personen ist so sektentypisch, da könnte ich nie eine Ausbildung machen. Eine Kollegin von mir lässt keinen Mist aus und beginnt jetzt auch damit, da kann ich es mir m al anschauen. Es ist so unglaublich wie viel Menschen hiervon sich anziehen lassen. Für mich geht da die Blödheit voll mit in Resonanz. Weiß der Teufel, warum ich mal auch den Kram gekauft habe, obwohl ich es nie benutzt habe, das kann man nur mit Mind Control erklären.
PS: Mag sein, dass ich den Unterschied zur Radionik noch immer nicht begriffen habe. Für mich ist es irgendwelche Information (Schwingung über scheinfunktionsfähige Geräte) auf Quarzsand zu übertragen und das strahlt dann DOR ab, was „Lebensenergie“ oder so genannt wird.
PN: „[…]“ = zensiert aus den üblichen Gründen bei O.

O.:
hier ein paar links:
https://de.wikipedia.org/wiki/Radi%C3%A4sthesie
„Die behauptete Heilwirkung der Radionik besteht im Wesentlichen darin, Impulse zu erzeugen, die den Selbstheilungsprozess im System des Patienten anregen sollen. Dazu wird der zu Behandelnde schwachen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Im Erfolgsfall sollen deren Schwingungen im Energiefeld eine Resonanz verursachen, die dazu führten, dass die Störungen verschwinden.
Die Behandlung gliedert sich in eine energetische Analyse und eine anschließende Therapie. Ursprünglich wurden radionische Analysen mit radiästhetischen Werkzeugen wie Pendeln oder Ruten durchgeführt. Die Therapie erfolgte jedoch schon damals über elektronische Apparaturen, die elektromagnetische Schwingungen erzeugen konnten.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Radionik
„energetische Analyse“ = Luftblase der Worte.
Demnach geht beides ineinander über, und nachdem schon ersteres Unfug war, ist nicht zu erwarten das zweiteres plötzlich der intelligente Durchbruch sein wird, abgesehen vom Marketing für den radionischen Gerätepark mit den schönen Bildanimationen der Organe.

Robert (Berlin) schrieb 2014:
Welchen Sinn soll es nachträglich machen, Reich als großen Psychologen, der die Justiz reformieren möchte, darzustellen?
Er hat sich dümmlich und vollkommen unrealistisch verhalten, weil er an irgendwelchen aufgesetzten Propagandaquatsch der U.S. Gesetzgebung Glauben wollte – wie vorher an den Kommunismus. Insofern hatte der geborene Amerikaner Baker ganz recht, weil er wußte, wie verlogen die Justiz seines Staates ist und dass man nur mit den Waffen des Systems kämpfen kann.
Reich hatte sich selbst in eine Sackgasse manövriert, weil er ständig seine irrelevanten Theorien über Recht, Wahrheit und Psychiatrie in seinen Prozess einbezog, so dass der Kläger leichtes Spiel hatte. Für die Prozessführung waren seine Theorien hinderlich und sabotierten jeglichen Erfolg. Insofern war es systemimmanent logisch, Reich in eine psychiatrische Gefängnisanstalt einzuweisen.
Es wäre viel klüger gewesen, nach dem Prozess seine Theorien schriftlich auszuarbeiten und sie während des Prozesses peinlichst aus dem streng formalistischen System der Justiz herauszuhalten.
Aber nachher ist man immer klüger!

Adolf Hitler aus Sicht der sozio-politischen Orgonomie

27. Juli 2017

Das Hauptproblem des Linksliberalen ist sein Schuldgefühl. Wegen seines wie auch immer verzerrten Kontakts zum bioenergetischen Kern, findet der Konservative Entlastung von seiner Schuld durch „die Vergebung Gottes“ bzw. deren emotionalen Entsprechungen. Der Linksliberale hat einen sehr prekären Kontakt zum Kern und muß deshalb seine Schuld durch „soziale“ Aktivitäten buchstäblich abarbeiten. Alles, was der Gutmensch tut, ist ein „Ablaßhandel“. Das funktioniert natürlich mehr schlecht als recht und deshalb kommt Hitler ins Spiel. Es muß etwas absolut Böses geben, gegen das man sich wohltuend als das absolut Gute abheben kann. Entsprechend wurde bereits vor langem der antitotalitäre Konsens gekündigt und die Sowjetunion zum „Befreier vom Faschismus“ exkulpiert. Den Holocaust in irgendeinen, wie auch immer gearteten Kontext zu stellen, wäre sozialer Selbstmord, und anzudeuten, daß Hitler durchaus etwas richtig gesehen hat, – man kann sich wirklich gleich selbst die Kugel geben… Damit ist aus charakterologischen Gründen ein Verständnis des Phänomens „Hitler“ in der heutigen Zeit schlichtweg ausgeschlossen!

Soweit ich zurückdenken kann, habe ich Hitler verflucht, weil er „den Russen an die Elbe gebracht hat“. Tatsächlich kann man sich aber die berechtigte Frage stellen, ob die Wehrmacht nicht der in Angriffsstellung befindlichen Roten Armee in letzter Sekunde in den Arm gefallen ist und ob es nicht ihr heroischer Abwehrkampf war, der verhindert hat, daß die Russen bis zum Atlantik durchmarschiert sind. Man muß schlichtweg komplett verpeilt oder dumm wie Brot sein, um nicht zu sehen, daß Stalin, genauso wie etwa Trotzki, die Weltrevolution wollte. Es sollte nur alles schön kontrolliert ablaufen, nämlich auf einem Territorium das zuvor von Sowjetpanzern plattgewalzt worden ist. Aber, wie gesagt, niemand darf böser als der Böse schlechthin sein!

Die Verfolgung und Ermordung der Juden: Ohne den Holocaust macht der Nationalsozialismus keinen Sinn. Man muß sich einfach dazu bequemen, tatsächlich zu lesen, was Hitler und die Hitleristen über die Juden geschrieben haben. Die Juden seien eine Kraft, die allen biologischen Gesetzen (jedenfalls das, was ein Leser der populärwissenschaftlichen Schriften Ernst Haeckels damals dafür hielt!) entgegenarbeiten und die deshalb diesen Planeten über kurz oder lang in einen „weiteren Mond“ verwandeln würden. Die entsprechenden „Charaktereigenschaften“ seien angeboren und nicht veränderbar. Wegen diesem hanebüchenen Unsinn wurden sechs Millionen Kinder, Frauen, Greise, Greisinnen und Männer unterschiedslos ermordet und dazu aus aller Herren Länder herangekarrt.

„Intellekt“ und „Intellektueller“ galt als „undeutsch“ und „jüdisch“. Die Nazis unterstellten den Juden, ganz im „Intellekt“ aufzugehen, d.h. im „kritischen zersetzenden, sterilen Denkvermögen“. Der Jude sei wurzellos, „intellektualisiert“ und zynisch, könne nur „zersetzen und negieren“. Weitere Stichworte: Stadtmenschen, Wurzellose, „Asphalt“, Literatentum, Kaffeehaus, entseelt und diesseitig, bar jeder Tiefe und bar jeder Leidenschaft. Am besten wird das ganze von Goebbels zusammengefaßt, wenn er von „einer bestimmten Geistes- und Charakterhaltung“ spricht, „die das Resultat einer völligen Überwucherung der Kräfte des Instinkts und des Gefühls durch solche eines diabolischen Intellekts und einer eiskalten, dunkelhaften Berechnung ist“ (Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus, Berlin 2007, S. 316f).

Was haben die psychotischen Nationalsozialisten eigentlich verfolgt? Nein, natürlich nicht den emotionell pestkranken „pseudo-liberalen Charakter“ bzw. „modern liberal“, aber eine Entsprechung. Das wird auch deutlich, wenn sie dieser irrealen Chimäre „Jude“ alle nur denkbare Hinterlist und Bösartigkeit andichten, so als wollten sie die Emotionelle Pest beschreiben.

Ähnlich ist es mit dem Haß der Nazis auf das Christentum und der Frage bestellt, warum Leute wie Hitler und Himmler den Islam bevorzugten. Aus ihrer Sicht würde das Christentum mit seiner Friedensbotschaft und dem „Hinhalten der anderen Wange“ im „Überlebenskampf der Rassen“ die christliche „weiße Rasse“ benachteiligen.

Ich will das hier nicht weiter ausführen. Man kann das ganze ohnehin nur vor dem Hintergrund der soziopolitischen Charakterologie verstehen. Als schwarze Faschisten waren die Nazis in vieler Hinsicht das genaue Gegenteil der Kommunisten. Entsprechend hatten sie einen Blick für das, was zum Kommunismus führt: die „Zersetzungsarbeit“, des von seinem biologischen Kern abgeschnittenen pseudoliberalen Charakters und die Naivität und Blauäugigkeit des liberalen Charakters, der eben das ist: „liberal“.

Man kann den Antisemitismus und die Demokratiefeindlichkeit nicht mit Moral überwinden, sondern nur mit der Freilegung der von Reich, Baker und Konia dargelegten charakterologischen Zusammenhänge.

Ohne die Orgonomie muß jede Geschichtsschreibung belanglose Makulatur bleiben!