Posts Tagged ‘Judentum’

Der rechte Blick auf DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS (Teil 2)

21. März 2020

Kaum ein Tag geht vorbei, nein, KEIN Tag geht vorbei, ohne daß sich die breite Öffentlichkeit mit dem Nationalsozialismus beschäftigt. Kaum etwas scheint die Menschen mehr zu faszinieren. Leute wie etwa Rudolf Bahro bringen das dann mit „raunenden Tiefen“ in Zusammenhang, die in Resonanz geraten. Mit anderen Worten geht es um den verzerrten Kontakt zum bioenergetischen Kern, der jedem rechten Syndrom zu eigen ist. Ich verweise auf meine ausführlichen Ausführungen zum Thema in Der Blaue Faschismus:

Ulrike Meinhof und andere führen das besagte Faszinosum auf einen ganz anderen Faktor zurück, nämlich darauf, daß die Nationalsozialisten etwas bekämpften, das uns, die Guten, unterdrückt, das Böse schlechthin, nämlich den Kapitalismus, den bereits der junge Marx mit dem Judentum gleichgesetzt (sic!) hatte. Meinhof 1972: „Auschwitz heißt, daß sechs Millionen Juden ermordet und auf die Müllkippe Europas gekarrt wurden als das, als was man sie ausgab – als Geldjuden. Der Antisemitismus war seinem Wesen nach antikapitalistisch. Mit der Vernichtung von sechs Millionen Juden wurde die Sehnsucht der Deutschen nach Freiheit von Geld und Ausbeutung mit ermordet… Ohne daß wir das deutsche Volk vom Faschismus freisprechen – denn die Leute haben ja wirklich nicht gewußt, was in den Konzentrationslagern vorging –, können wir es nicht für unseren revolutionären Kampf mobilisieren.“ In orgonomischer Begrifflichkeit ging es den Nationalsozialisten um die Bekämpfung der Emotionellen Pest!

Ungefähr 1942 schrieb Reich:

(…) Die Träger der emotionellen Pest (…) haben die Enthüllung der emotionellen Pest in den stillen Arbeitsräumen der Charakteranalytiker und Vegetotherapeuten erraten und als Bedrohung empfunden. Sie haben, ohne selbst unmittelbar betroffen zu sein, darauf mit den Mitteln der Diffamierung und der spezifischen Pestreaktion geantwortet (…) Die Pest kam durch wohlverhüllte und rationalisierte Aktionen möglichen Enthüllungen zuvor. Sie benahm sich wie ein Mörder in vornehmer Kleidung, dem die Maske vom Gesicht gerissen wird. Die Pest hatte mehr als ein Jahrzehnt lang Erfolg; es wäre ihr fast gelungen, ihre Existenz für weitere Jahrhunderte ungestört zu sichern. Sie hätte auch Erfolg gehabt, wenn sie nicht in Form der Diktaturen und der Massenverseuchung allzu verheerend und allzu offenkundig aufgetreten wäre. Sie hat einen Krieg von ungeahnten Ausmaßen angezettelt und zum chronischen, alltäglichen Mord hinzugefügt. Sie versuchte sich hinter hohen „staatlichen Interessen“ und „neuen Ordnungen“, hinter „Tausendjährigen Reichen“ und „rassischen Ansprüchen“ zu verbergen. Jahrelang wurde ihr von einer [aus] psychiatrisch[er Sicht] kranken Welt Glauben geschenkt. Aber sie hat sich zu sehr verraten. Sie hat das natürliche Lebensgefühl aller Menschen gestreift; denn sie hat keine Familie und keinen Beruf unberührt gelassen. Was der Charakteranalytiker und Vegetotherapeut in seinem stillen Arbeitsraum so lange und so gut zu erforschen und zu bekämpfen gelernt hatte, floß mit einem Male in Eines mit den Erscheinungen der Weltkatastrophe. Die Grundzüge waren im kleinen wie im großen dieselben. (…) (Charakteranalyse, KiWi, S. 367f)

„Sie hat einen Krieg von ungeahnten Ausmaßen angezettelt…“ An wessen Rede erinnert uns das? In seiner Reichstagsrede vom 30. Januar 1939 zeigte sich Hitler entschlossen, die Juden „abzuschieben“. Europa könne „nicht mehr zur Ruhe kommen, bevor die jüdische Frage ausgeräumt ist“. Es müsse „endgültig mit der Meinung gebrochen werden, als sei das jüdische Volk vom lieben Gott eben dazu bestimmt, in einem gewissen Prozentsatz Nutznießer am Körper und an der produktiven Arbeit anderer Völker zu sein“. Und schließlich: „Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa.“

Es ist unverkennbar, daß die deutschen Nationalsozialisten die Juden als eine Art „emotionale Pest“ betrachteten und sogar ganz explizit mit „Pestratten“ gleichsetzten. Etwa Goebbels, der ganz in christlicher Tradition in den Juden die „menschgewordene Lüge“ sah, so wie Christus die Verkörperung der Wahrheit ist. Die Satansbrut schlechthin, die mit Diffamierung arbeitet und indem sie anderen das vorwirft, was sie selber tut, etwa rassistisch zu sein. Das alles wohlverhüllt unter dem Deckmantel ein normaler Europäer zu sein. Dank dieser Mimikry hätte diese Pest sich immer weiter ausbreiten können, hätte sie es nicht in Gestalt des „finanzkapitalistischen“ Ersten Weltkrieges und des bolschewistischen Terrors zu weit getrieben und in der Weimarer Republik das deutsche Lebensgefühl nicht zu „frech“ verletzt.

Dabei darf man nicht aus den Augen verlieren, daß die Nationalsozialisten bei ihren Anschuldigungen gegen „die Juden“ stets explizit einen wissenschaftlichen und insbesondere einen ärztlichen Anspruch hatten als Aufklärer, Humanisten (sic!), Eugeniker und „Rassenhygieniker“ in vermeintlicher Nachfolge von Charles Darwin und Ernst Haeckel.

Der Nationalsozialismus wird solange ein Faszinosum bleiben, und zwar ein sehr ungesundes und abstoßendes, solange die Massen nicht erkennen, worum es ihnen bei diesem ihrem denkbar schmutzigen Hobby unbewußt wirklich geht: die Verbindung zum bioenergetischen Kern (Genitalität, Arbeitsdemokratie) durch Sequestration der sekundären Charakterschicht, d.h. der Emotionellen Pest.

Die Charakteranalyse des Christentums

19. März 2020

Das Christentum ist wie eine Zwiebel, in der jede Schale durch ein weiteres fundamentales Mißverständnis gebildet wird. Als äußerste Schale haben wir das moderne linksliberale Christentum der EKD, das Jesu Kampf gegen die Auswüchse der dominierenden Sekten des damaligen Judentums mißbraucht, insbesondere was deren übersteigerten Nationalismus betraf. Jesus wollte das ursprüngliche humanistische Versprechen des Judentums wieder freilegen, um so eine Integrität zu retten. Es ist ein eklatanter Mißbrauch und schlicht absurd, daraus eine „christliche“ Lehre der Selbstaufgabe und der Opferung der eigenen Nation zu machen!

Eine zweite Schale, die durch das oberflächliche Wörtlichnehmen der Aussagen der Bibel entstanden ist, ist die absurde Vorstellung, daß Jesus an der Spitze himmlischer Herrscharen zurückkehren werde, um Gericht zuhalten. All das im Rahmen erderschütternder, ja das gesamte Firmament aus den Angeln hebender Naturkataklysmen. Offensichtlich waren das nur Sprachbilder. Es glaubt ja auch niemand, wenn in einer Wissenschaft von „welterschütternden Erkenntnissen“ die Rede ist, daß es tatsächlich zu Erdbeben kommt! Auf diese Weise haben die Gläubigen die ursprüngliche Botschaft Jesu der Lächerlichkeit preisgegeben; mit all dem krankhaften Unsinn von Himmeln und Höllen und Apokalypsen.

Womit wir bei der innersten Schale angekommen wären. Was war denn nun diese „ursprüngliche Botschaft“? Jesus war Jude und hat in einer jüdischen Begrifflichkeit gedacht, wo sich Meere spalten und gigantische Himmelserscheinungen dem Volk den Weg durch die Wüste weisen, wo es vor allem aber um das jüdische Gesetz geht, das Jesus auf den Satz reduziert hat, man solle den Nächsten lieben wie sich selbst oder Kantisch ausgedrückt: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst! (Ich verweise etwa auf die eingangs erwähnte Überwindung des jüdischen Nationalismus durch Jesus, um den identitätsstiftenden Kern des Judentums freizulegen.)

Reich zufolge war Jesus schlicht ein genitaler, ein ungepanzerter Charakter, der seine Gesundheit in dem von ihm vorgefunden israelitischen Rahmen und der damals gängigen bombastischen Begrifflichkeit zum Ausdruck gebracht hat. So ist das Christentum aus einem reformierten Judentum dadurch entstanden, daß ein Mißverständnis dem anderen folgte. Erst nach 2000 Jahren sollte jemand auftauchen, der durchschaute, was vorgefallen war und der erkannte, warum dieser hanebüchene Unsinn „christlicher Glaube“ die gesamte Welt dominieren sollte. Stark verklausuliert und extrem verstellt verkörpert das Christentum den genitalen Charakter (Jesus) und damit die kosmische Orgonenergie selbst (Gott) sowie die Tragödie des genitalen Charakters in einer von der Emotionellen Pest (dem Teufel) beherrschten Welt.

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nachrichtenbrief146

27. Januar 2020

Orgonomie und Christentum: Die Abfolge Heidentum – Christentum – Neoheidentum – Orgonomie (Teil 4)

12. Januar 2020

Mich fasziniert der Preterismus; eine Bewegung, die sich unter Protestanten in den USA gebildet hat, die endgültig die Nase voll davon hatten, daß ihre Glaubensbrüder ständig den Weltuntergang vor Augen haben und den Blick auf den Nahen Osten fixiert halten, zionistischer sind als die fanatischsten Israeli, blasphemischerweise den Bau eines neuen Tempels herbeisehnen, etc. Für die Preteristen (in abgeschwächter Form auch für die orthodoxen Christen!) fand der Weltuntergang im Jahre 70 n.Chr. statt, als der jüdische Tempel zerstört und damit das Judentum vernichtet wurde und damit das Christentum an seine Stelle trat. Das sei das zweite Kommen Christi gewesen und mit ihm sei das Zeitalter der Erlösung angebrochen, in dem sich der Löwe friedlich neben das Lamm legt. Das heidnische militante Rom (der Löwe) wurde christlich (das Lamm), der ewige Frieden ist angebrochen, die Toten sind auferstanden und die Menschen sind unsterblich.

„Geht’s noch?!“ Nun, was ist das herausragendste Element des Sündenfalls? Die Feindschaft zwischen der Schlange (Satan) und dem Weib. Mit dem Christentum kam es zu einer kultischen Hochstellung des Weibes. Man darf es nicht vergewaltigen, weil es Besitz eines Mannes ist, sondern weil das Weib EIN MENSCH mit unveräußerlichen Rechten ist. Das gab es in keiner vorchristlichen Kultur und bis heute in keiner außerchristlichen. Christen sagen die Wahrheit, nicht weil das Lügen verboten ist, sondern weil die Wahrheit heilig ist, d.h. man kann ihnen vertrauen. Erst das hat die Entwicklung von Wirtschaft und Wissenschaft ermöglicht. Und da das Heil nicht von Taten, sondern einzig vom Glauben (Vertrauen!) abhängt, gibt es für Christen den Tod nicht – sie sind erlöst.

Hier soll uns nur interessieren, daß es ausschließlich im Christentum die romantische Liebe gibt (Genitalität) und ausschließlich im Christentum die Wissenschaft. Diese beiden Bereiche waren und sind allen anderen Kulturen vollkommen fremd. Genau das sind aber die drei Elemente der Orgonomie: Liebe (Genitalität) und Wissenschaft (die Entdeckung des Orgons). Das dritte Element ist der orgonomische Funktionalismus, den man auf das Konzept der Dreieinigkeit zurückführen kann, wie ich an anderer Stelle ausgeführt habe.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 25

15. Juli 2019

orgonometrieteil12

25. Kabbala und Überlagerung

nachrichtenbrief127

26. Februar 2019

Der verdrängte Christus: 34. Warum sie uns hassen und verachten

28. Dezember 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

34. Warum sie uns hassen und verachten

Der verdrängte Christus: 32. Maria, die Himmelskönigen

8. Dezember 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

32. Maria, die Himmelskönigen

Der verdrängte Christus: 29. Die Stammütter

3. November 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

29. Die Stammütter

Der verdrängte Christus: 28. Die Vertreibung aus dem Paradies

24. Oktober 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

28. Die Vertreibung aus dem Paradies