Posts Tagged ‘Islam’

Orgonomie und Metaphysik (Teil 4)

4. November 2021

Mystik ist der verzerrte Kontakt zum bioenergetischen Kern und damit zum kosmischen Orgonenergie-Ozean. Von besonderem Interesse sind die buddhistische, islamische und christliche Mystik, da sie auf einen Zusammenhang verweisen, auf den ich in Max Stirner und die Kinder der Zukunft verwiesen habe:

In der buddhistischen Mystik dreht sich alles um die Aussage „Das bist nicht du!“ Wir verstricken uns ins Unglück, wenn wir uns mit allem möglichen identifizieren, letztendlich sogar mit unserem vermeintlichen „Ich“. Lassen wir das alles fahren, werden wir Glückseligkeit, das Nirwana erlangen. Das ist nichts anderes als die metaphysische Überhöhung und Verabsolutierung dessen, von dem Wilhelm Reich und Max Stirner gesprochen haben: löse dich von deinen „inneren Hierarchien“ (dem Über-Ich, der Panzerung), die du durch Identifikation mit unterdrückerischen Personen (insbesondere den Eltern) verinnerlicht hast, indem du dich mit ihnen identifizierst hast.

Die islamische Mystik ist ähnlich aufgebaut: Ordne Gott nichts anderes bei, denn das ist Götzendienst, der dich versklavt. Genauso die „negative Theologie“ der christlichen Mystik: alles, was man Gott zuschreiben kann, trifft ihn nicht. Um ihn zu erfahren, muß man alles von sich fallenlassen. Was uns wieder zum Buddhismus führt, wenn Meister Eckhart sagt: „Nimm dich selber wahr und wo du dich findest, da laß von dir ab. Das ist das allerbeste.“ Das ist geradezu eine Beschreibung der Orgontherapie!

Mystiker nehmen auf verzerrte (und deshalb letztlich destruktive) Weise das wahr, worum es in der Orgonomie geht! Gewisserweise sind es Wahrheitskrämer, die sich mit Dingen beschäftigen, von denen sie nicht wirklich Ahnung haben, sondern nur eine vage „Ahnung“… Ziel der Orgonomie ist es, Mystik ein für allemal auszumerzen, da sie genau das erzeugt, was sie implizit vorgibt zu bekämpfen: Panzerung!

Wer Grün wählt, wählt den Faschismus!

18. August 2021

Im Journal of Orgonomy Vol. 52, No. 2, S. 39f findet sich folgende Aufstellung:

Daß die Grünen den Schwarzen Faschismus in Gestalt des Islam in unserem Land etablieren wollen, brauche ich nicht ausführen. Er ist, wie wir mittlerweile alle aus dem Alltag wissen, gekennzeichnet durch offene Einschüchterung, in jeder Hinsicht „irres“ Sendungsbewußtsein, das vollständige Fehlen auch nur eines Hauchs von Selbstreflektion und Selbstkritik. Und das alles getragen durch die komplette Identifikation mit dem gottgleich idealisierten Übervater Mohammed. (Übrigends wählen Türken, die in der Heimat überwiegend den schwarzen Faschisten Erdogan wählen, in Deutschland überwiegend rotfaschistisch! Das eine Land wollen sie erhalten, das andere zerstören und unterwerfen.)

Warum bringt die Kinderfickerpartei ausgerechnet „Nazis“ ins Land? Destabilisierung und Zerstörung der biologischen (genetischen) und ökonomischen (Arbeitsmoral) Grundlagen der Nation! Diese Strategie ist Teil ihrer oben beschriebenen Charakterstruktur. Auf hinterfotzige Weise versuchen sie die Menschen zu kontrollieren, indem sie an deren Mitmenschlichkeit und Schuldgefühle appellieren. Das dann die Schutzsuchenden die Frauen und Kinder der Schutzgewährenden massakrieren, erfüllt den Grünen mit einem klammheimlichen wohligen Gefühl. Ich muß da immer an eine Szene aus einer Pfarrei hier in Hamburg denken: Irgendwelche „Schutzsuchenden“ fanden mit Hilfe einer zeckigen Unterstützergruppe Kirchenasyl und tyrannisierten fortan das gutwillige Pastorenehepaar, so daß der Frau eines nachts die Nerven durchgingen und sie heulend darum flehte, daß doch endlich mal Ruhe sei, damit sie schlafen könne. Die deutschen Unterstützer reagierten darauf nur mit einem höhnischen sadistischen Lachen. – Glaub mir, das Zeckenherz geht auf, wenn die Knochen deines Kindes von einem einfahrenden ICE zermalmt werden!

Der „Idealismus“ der Grünen kennt keine Grenzen. Je schlimmer die Folgen der Umvolkung, der Landschaftszerstörung, der Verelendung der Arbeiterschaft und des unteren Mittelstandes, die nur noch für ihre Miete, den Wagen (um zur Arbeit zu kommen!) und das Essen schuften, desto mehr reden sie von der unbedingten Notwendigkeit den eingeschlagenen Kurs nicht nur beizubehalten, sondern weiter zu radikalisieren, und angesichts der immer näher kommenden Betonwand maximal aufs Gas zu drücken. Dabei haben sie die gleiche irre Lache im Gesicht wie in der besagten Pfarrei!

Das ganze wird verpackt in hehre Theorien, die ganz offensichtlich nur eine Funktion haben: rationales Denken und unverzerrtes Fühlen zu verunmöglichen und die wahre Motivation des ganzen zu verbergen – die Rache am Vater, den Autoritäten, den Altvorderen, letztendlich an Gott selbst. Die Grünen sind das absolut Böse!

Imagine!

11. Juli 2021

Eine kleine Geschichte von 2009, über die m.W. in Deutschland kaum berichtet wurde – sie wurde nicht mal in Großbritannien selbst berichtet:

Ein Mitglied des britischen Oberhauses lud Geert Wilders zu einer privaten Sitzung in London ein. Sie wollte ihren Kollegen Wilders Film Fitna vorführen und ihn danach in einer offenen Runde debattieren. Das wußte der pakistanisch-stämmige Lord Nazir Ahmed, der 1998 von Labour ins Oberhaus entsandt worden war, zu verhindern: er würde 10 000 Moslems mobilisieren, um Wilders davon abzuhalten, nach London zu kommen. Außerdem drohte er, seine Oberhaus-Kollegin zu verklagen. Wilders wurde daraufhin ausgeladen und die Vorführung von Fitna abgesagt. Die pakistanische Presse jubilierte und Lord Ahmed pries Allah für „den Sieg für die moslemische Gemeinschaft“.

Heute bekommen die indigenen Engländer schon Probleme mit der Polizei, wenn sie das Undenkbare tun: die englische Flagge, rotes Kreuz auf weißem Grund, zeigen.

Wie konnte es soweit kommen, in einer Nation, die stets absolut rücksichtslos für ihre eigenen Interessen gegenüber Frankreich, Deutschland und Rußland gekämpft hat? Und ganz nebenbei auch noch die Emotionelle Pest überwunden hat (Napoleon, Hitler, Stalin bzw. dessen Nachfolger)! Heute ist England tot und wird in wenigen Jahrzehnten ein mosleminisches Land sein.

England hat stets alle anti-autoritären Bestrebungen einer „Neuordnung Europas“ bekämpft, sei es die Französische Revolution gewesen, die Russische Revolution oder der Nationalsozialismus, nicht zuletzt auch die europäische Vereinigung. Die Tradition und die lokale Autorität wurden verteidigt. Die berühmten „60er“ Jahre haben diesen britischen Grundimpetus zerstört. Durch die „sexuelle Revolution“ wurde in Großbritannien die Familie zerstört und damit die Verankerung des Einzelnen in der Tradition und im eigenen bioenergetischen Kern („verzerrter Kernkontakt“, Identifikation mit den Autoritäten). Seit dieser Zeit sind die Briten dem Internationalismus und der Political Correctness vollkommen schutzlos ausgeliefert.

Innerhalb einer Generation (die letzten 30 Jahre) wurde eine Nation, die vorher ganzen Weltrevolutionen widerstanden hatte, besiegt und ausgelöscht. Kaum etwas anderes zeigt die unglaubliche Effektivität und Durchschlagskraft von Reichs sexualpolitischem Ansatz. Mit dieser einen Stellschraube kann man die Charakterstruktur eines ganzen Landes (die durchschnittliche Charakterstruktur des durchschnittlichen Massenmenschen) grundlegend verändern und damit wirklich alles verändern. Man kann eine ganze Nation entwaffnen, sie dazu bringen, daß sie sich auf den Rücken legt und lustvoll ihre Kehle jedem Raubtier präsentiert.

Was ist geschehen? Durch die sexuelle Revolution wurde die muskuläre Panzerung auf ungeordnete Weise aufgelöst und durch eine um so stärkere Augenpanzerung ersetzt. Ergebnis ist die Unfähigkeit selbst (auf geordnete und effektive Weise!) aggressiv zu sein und die Aggression anderer auszuhalten. Das nennt sich dann Pazifismus, Friedenserziehung, Deeskalation, etc. Man darf „keine Muskeln mehr zeigen“! Zweitens werden aufgrund der okularen Panzerung Gefahren nicht mehr adäquat wahrgenommen, nicht mehr in der richtigen Perspektive gesehen (sowohl räumlich als auch vor allem zeitlich: „Wohin führt das?“) und vor allem kann nicht mehr klar gedacht werden. Kurz gesagt, ist alles, wirklich alles, verschwunden, was die britische Nation groß gemacht hat: der Wille eigene Interessen durchzusetzen und strategisch zu planen.

Es ist charakteristisch, daß John Lennons Imagine (1971) zum Requiem dieser Nation geworden ist. Übersetzen wir die Kontaktlosigkeit dieses Idioten in etwas, was Sinn macht:

Stell dir vor, es gibt keinen Himmel. Das heißt stell dir vor, alles sei sinnlos. Stell dir vor, es gibt keine Hölle unter uns, d.h. keine Konsequenzen deines Handelns. Über uns nur Himmel, nur Sinnlosigkeit und Tod. Stell dir vor, alle Menschen leben nur für das heute und scheißen auf Tradition und Zukunft.

Stell dir vor, es gibt keine Länder und du und deine Kinder sind den Barbaren schutzlos ausgeliefert. Es ist nicht schwer sich das vorzustellen. Es gäbe nichts für das es sich zu töten oder zu sterben lohnte. Und auch keine Religion. Stell dir vor, alle Menschen leben in Frieden. Oder mit Brecht: stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu dir.

Du magst sagen, ich bin ein Träumer, aber ich bin nicht der einzige – es gibt Myriaden Lemminge wie mich. Ich hoffe, eines Tages wirst du dich uns Zombies anschließen und die Welt wird eine Einheit sein.

Stelle dir vor, es gäbe keinen Besitz. Ich frage mich, ob du das kannst. Keine Notwendigkeit für Gier und Hunger – sondern alle wälzen sich wie grunzende, glückliche, da gut versorgte, Schlachtschweine im eigenen Kot und Urin und grunzen. Alle Menschen werden Brüder. Stell dir vor, alle Menschen würden sich die Welt teilen – dann kommt Lord Nazir Ahmed und nimmt sich seinen Teil von den grunzenden Idioten. Imagine!

nachrichtenbrief196

14. März 2021

nachrichtenbrief185

27. Dezember 2020

Der Garten Eden lag in Hamburg:

nachrichtenbrief176

25. Oktober 2020

nachrichtenbrief175

18. Oktober 2020

nachrichtenbrief170

13. September 2020

Bert, Klabund und Peter (Klabund und Hafis, Teil 3)

24. August 2020

Zunächst ein Blick zurück auf Bartoks alles überragende Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta. An ihr kann man perfekt zeigen, was große Kunst ausmacht, nämlich zweierlei:

  1. Die Vereinigung von relativer Bewegung und koexistierender Wirkung: Nehmen wir ein kartesisches Koordinatensystem: horizontal verläuft die Zeit und vertikal wird der „Raum“ (in diesem Fall etwa die Tonhöhe) abgetragen, so daß eine Welle bzw. ein „Gebirgszug“ sich abzeichnet. Wie haben eine Symphonie oder so etwas vor uns. Große Musik wird das aber erst, wenn es, wie etwa auf überragende Weise Bartoks Stück, nicht nur irgendein beliebiger willkürlicher Ablauf ist, sondern wenn die erste Note und die letzte Note und alle Noten dazwischen eine zwingende Einheit bilden. Dazu kippen wir den besagten „Gebirgszug“ (relative Bewegung) um 90 Grad nach links, so als würde sich alles gleichzeitig zutragen (koexistierende Wirkung), d.h. als wäre das Musikstück eine Statue von Michelangelo oder so. Etwas entwickelt sich in der Zeit, bleibt dabei aber eine in sich stimmige Einheit („Gleichzeitigkeit“).
  2. Das Erzeugen und Auflösen von Spannung: Alle großen Komponisten haben mit Dissonanzen gespielt, ohne die ihre Stücke unerträglich gefällig dahinplätschern würden. Es ist wie bei einem Gespräch etwa in einer lauten Kantine: man muß selbständig aus den Tonfetzen, die vom Gegenüber bei einem ankommen, eine sinnvolle Einheit rekonstruieren, d.h. wieder von der relativen Bewegung (die gestört wird) zur koexistierenden Wirkung („Gestaltfindung“) switschen. Auf diese Weise wird der Kontakt nicht nur aufrechterhalten, sondern sogar intensiviert. Wobei natürlich nicht eine gewisse Grenze überschritten werden kann, denn aus bloßem Krach kann nichts rekonstruiert werden. Beides ist auf jeweils eigene Weise absolut nervtötend: tonale Gefälligkeit ohne Ecken und Kanten und atonale Kakophonie, die allenfalls für den Musiktheoretiker Sinn macht, wenn er das Notenblatt penibel analysiert.

Wegen genau dieser beiden Punkte reden Musiker ständig davon, Musik sei „nicht von dieser Welt“ und etwas „Metaphysisches“: eine Abfolge in der Zeit ruft Zeitlosigkeit hervor. Genau umgekehrt ist das bei der Malerei: große Kunst „bewegt uns“ und man vermeint eine ganze Symphonie zu hören. Man nehme etwa die Bilder meines Lieblingsmalers Paul Klee. Beides zusammen, etwa Wagners Musikdrama oder Hollywoods „Melodramen“, hat etwas zutiefst Totalitäres! Das trifft natürlich nicht auf die Poesie, selbst wenn sie vorgetragen wird. Sie hat ebenfalls etwas von beidem, denn einerseits ist sie offensichtlich wie ein Musikstück aufgebaut (und ruft geradezu nach Vertonung), andererseits stellen sich vor dem geistigen Auge instantan Bilder ein (Illustration). Nehmen wir meinen Klabund:

Die Funktion des Orgasmus endete ursprünglich dem Originalmanuskript zufolge ebenfalls mit einem Gedicht Klabunds bzw. einer Nachdichtung eines Gedichts von Hafis (siehe hier und auch hier). Am Anfang seiner Orgonforschung sah Reich einen innigen Zusammenhang zwischen dem Orgon und der Sonne. Man nehme etwa seine Drei Versuche mit Gummi am statischen Elektroskop von 1939: SAPA-Bione, die Sonne und der menschliche Körper (insbesondere die Stelle über dem Solar plexus!) laden auf gleiche Weise Gummistücke auf.

Das war bevor Reich 1940 die atmosphärische Orgonenergie (das Flimmern in der Atmosphäre) entdeckt hatte und auch danach noch immer nicht an den „Äther“ dachte, etwa als er Anfang 1941 Einstein traf. Hier steht „Sonne“ deshalb stellvertretend für einen „kosmischen“ Bezug des Orgons. Es zeigt auch, daß man in der Orgonomie nicht wirklich Dichtung (tiefgehendes orgonotisches Empfinden) und naturwissenschaftlicher Forschung unterscheiden kann. Als etwa Oppenheimer angesichts der Atombombe sehr frei nach der Bhagavat Gita die Verse vortrug: „Wenn das Licht von tausend Sonnen am Himmel plötzlich bräch‘ hervor, das wäre gleich dem Glanze dieses Herrlichen, und ich bin der Tod geworden, Zertrümmerer der Welten“, ist das nur eine hirnzentrierte bildungsbürgerliche Reminiszenz, ohne tiefere bioenergetische Bedeutung. Bei Reich geht es darum, daß orgonotische Funktionen auf den unterschiedlichen Größen- und Funktionsebenen weitgehend identisch ablaufen. Siehe die von mir hervorgehobene Stelle:

… Ihr Zentrum bleibt, was es immer war: das Rätsel des Liebens, dem wir Sein und Werden verdanken. Die Entdeckung der Orgon-Strahlung und ihrer Herkunft aus der Sonnenstrahlung scheint ein persisches Gedicht aus dem 14. Jahrhundert naturwissenschaftlich wahrmachen zu wollen:

In welcher Sprache ich auch schreibe,
Persisch, und türkisch gilt mir gleich.
Ein Himmel wölbt sich über jedes Reich,
Und Liebe reimt sich überall auf Liebe.

Als Reich das schrieb, komponierte der Schönberg-Schüler Viktor Ullman diese Lieder (wenn auch in einer anderen Übersetzung) – kurz bevor er 1942 ins KZ kam, etwas, was Reich mit einiger Gewißheit widerfahren wäre, hätte er nicht das allerletzte Schiff nach Amerika erwischt:

Übrigens war es eine gute Intuition Klabunds seinen Band von „übersetzten“ (nachgedichteten) Hafis-Gedichten mit Der Feueranbeter zu betiteln, denn alles was an der islamischen, insbesondere aber an der persischen Kultur so großartig ist, ist eine direkte Übernahme der zoroastrischen „Feueranbeter“; einer Religion, die, im denkbar krassen Gegensatz zum ursprünglichen Islam, alles tut, um die sekundären Triebe (Ahriman) einzuschränken und den bioenergetischen Kern (Ahura Mazda) zu stärken.

Paul Mathews: Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

28. Dezember 2019

 

Paul Mathews:
Das Weltgeschehen, die Medien und Modju