Peter das Haßhäschen

Was ist Haß? Aufgestaute Aggression, d.h. der Affekt des „Jetzt reicht‘s!“ Aggression ist eine Expansion, die in die Muskulatur geht. Dem Linken ist der Haß fremd, nicht nachvollziehbar und überhaupt das Schrecklichste und Beängstigendste, was er sich vorstellen kann. Das ist so, weil seine neurotische Abwehr gegen die Orgonenergie-Ströme in seinem Organismus nicht wie beim Konservativen muskulär ist, sondern intellektuell. Er kennt richtige Haßgefühle gar nicht. Er kennt nur Ressentiment und Verachtung, d.h. die Verlagerung der Energie weg vom Genital in den Kopf hinein.

Man braucht nur das Radio oder den Fernseher anmachen bzw. eine Zeitung aufschlagen… Etwa beim Thema „Trump“: Aus jedem Satz über ihn spricht eine schneidende Verachtung. Daneben scheint es nur noch ein weiteres Thema zu geben: die Gesellschaft vor „Häjt Spietsch“ zu schützen.

Verachtung ist in jedem Fall irrational, pestilent und verdammenswert. Verachtung ist eine zusätzliche Qualität, die dem Lebendigen fremd ist. Hingegen kann das Lebendige selbstverständlich hassen. Der einzige Unterschied ist hier die Quantität. Die orgastische Potenz sorgt dafür, daß sich nichts über die Maßen aufstauen kann (siehe oben die erste Zeile!). Beim faschistischen „Hasser“ hingegen brodelt es inwendig ständig und da politischer Extremismus nicht nur mit extremer orgastischer Impotenz, sondern immer auch mit einer starken Augenpanzerung einhergeht, werden mit diesem vollkommen überdrehten Haß auch noch die falschen Objekte bedacht. So wird beispielsweise der Kampf gegen „Kommunismus und Liberalismus“ unversehens ein Vernichtungsfeldzug gegen „die Juden“. Dabei fühlt sich der Faschist hundertprozentig im Recht, denn er „wehrt sich ja nur“.

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14 Antworten to “Peter das Haßhäschen”

  1. Thomas Says:

    Gestern noch nicht gewusst, was .epub oder .mobi ist und heute schon den neusten Bunny-Foto-Filter auf dem Smartphone verwendet…

    Das ging aber schnell 😉

  2. stephan Says:

    Bei Peters aktuellen Veröffentlichungen musste ich an diesen Song denken:

  3. Peter Nasselstein Says:

    Peters Haß: dieses Land verwandelt sich zunehmend in einen Kothaufen. Wehrt euch!

    http://www.mmnews.de/politik/62775-failed-state-jetzt-auch-muenchen

  4. Peter Nasselstein Says:

    Die wissenschaftliche Grundlage von Peters HASS:

    http://der-kleine-akif.de/2018/04/26/ins-grauen/

  5. Peter Nasselstein Says:

    „Grünes“ Ungeziefer:

    http://www.mmnews.de/politik/62930-umweltkiller-windrad-solar

  6. Peter Nasselstein Says:

  7. Robert (Berlin) Says:

    Buchpräsentation Nationalmasochismus
    Michael Ley, Michael Lichtmesz
    Wiener Akademikerbund 8.März

  8. Peter Nasselstein Says:

    Dieses groteske Staatsgebilde ist nur noch ein schlechter Witz!

    https://www.journalistenwatch.com/2018/04/29/cdu-demo-gegen-linksradikale-gewalt-wegen-linksradikaler-gewalt-abgesagt/

  9. claus Says:

    Immer schön p.c. bleiben:

    „Familie und Freunde der vermissten Tramperin Sophia L. wehren sich gegen rechte Hasskommentare. ‚Wir möchten darauf hinweisen, dass die Nationalität eines möglichen Täters nichts mit seinen Taten zu tun hat‘, schrieb der Bruder der 28-Jährigen in einem Brief an die Medien. Darin bat er auch um Sensibilität. Seine Schwester sei in der Unterstützung von Flüchtlingen aktiv und engagiere sich gegen Rechts. ‚Sophia würde unter keinen Umständen wollen, dass auf ihre Kosten rassistische Hetze betrieben wird, wie es teils schon geschehen ist.‘“ https://www.n-tv.de/panorama/Familie-von-Sophia-L-wehrt-sich-gegen-Hass-article20491861.html

    • Peter Nasselstein Says:

      Masochismus ist nur die andere Seite des Sadismus. Das sieht man auch an den überraschenden und teilweise extrem grausamen Gewalt- und Vergewaltigungs(sic!)phantasien, die linke Pazifisten, Ökopaxler, Teddybärwerfer, etc. gegen die AfD und insbesondere gegen Trump und dessen Familie hegen.

  10. claus Says:

    Keinen Hass, keine Angst, …

    „Der Zweck der Revolution ist die Abschaffung der Angst.“
    (Theodor W. Adorno in einem Brief an Walter Benjamin vom 18. März 1936)
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kampf-gegen-rechts-wir-brauchen-eine-revolution-kolumne-a-1209368.html

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