Posts Tagged ‘Haß’

nachrichtenbrief163

26. Juli 2020

Paul Mathews: Über den Terrorismus

15. März 2020

 

Paul Mathews:
Über den Terrorismus

 

Die Argumentationsweise der äußersten Linken bei der Anklage gegen Präsident Trump

19. November 2019


Haß und Hetze der Linken:

Die Argumentationsweise der äußersten Linken bei der Anklage gegen Präsident Trump

Über den Terrorismus (Ende)

23. Oktober 2019

 

Paul Mathews:
Über den Terrorismus

 

Über den Terrorismus (Teil 5)

19. Oktober 2019

 

Paul Mathews:
Über den Terrorismus

 

Liebe und Orgasmusangst bei einem paranoid-schizophrenen Charakter (Teil 5)

22. Juni 2019

von David Holbrook, M.D.

Diskussion (Fortsetzung)

Auf der tiefsten Ebene steht die Orgasmusangst hinter der Unfähigkeit der Menschen sich zu bewegen. In diesem Sinne führt Orgasmusangst zu einer Art „Pulsationsangst“, die den natürlichen Wechsel zwischen Expansion und Kontraktion des Organismus einschränkt, vermittelt durch das autonome Nervensystem (und wahrscheinlich auch eine Art „Kreiselwellen-Angst“). Orgasmusangst verursacht Angst vor der Freiheit der Bewegung, die die Menschen daran hindert, die notwendigen Aufgaben zu erfüllen, die sie zum Überleben bewältigen müssen. Man kann dies sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene sehen, wo es der Welt nicht gelungen ist, sich auf die lebenswichtigen Entdeckungen von Wilhelm Reich und anderen Orgonomen „zuzubewegen“, Entdeckungen, die seit 80 Jahren ignoriert und umgangen werden. Reichs Entdeckung der Orgasmusangst ist ein zentraler Bestandteil des Verständnisses der Wahrheit und der „Gegenwahrheit“ des menschlichen Lebens und der menschlichen Kultur:

„Wahrheit ist voller, unmittelbarer Kontakt zwischen wahrnehmendem und wahrgenommenem Leben. Je besser der Kontakt ist, desto voller ist das wahrheitsgetreue Erleben. Je besser die Funktionen der lebendigen Wahrnehmung koordiniert sind, desto umfassender ist eine jeweilige Wahrheit. Und die lebendige Wahrnehmung ist genau in dem Grade koordiniert, wie die Bewegung des lebendigen Protoplasmas koordiniert ist. So ist die Wahrheit eine natürliche Funktion …“ (Reich 1953, S. 297, kursiv im Original) „Wahrheit ist als Manifestation des vollsten Kontakts des Lebens zu sich selbst und seiner Umgebung unauflöslich mit dem Energiehaushalt des Lebens verbunden. Daher wühlt Wahrheit, wenn sie voll gelebt wird, die tiefsten Emotionen auf und steigert damit den Drang zur genitalen Umarmung. Da nun aber der Kern der Energieentladung des Lebendigen von den Menschen jahrtausendelang ausgeschlossen und geächtet war, mußte man auch der Wahrheit ausweichen. (Reich 1953, S. 300f, kursiv im Original)

„Es muß eine entscheidende Wahrheit unterschiedlicher Art geben, die die Durchsetzung der eigentlichen Wahrheit verhindert. Wir nennen sie die GEGENWAHRHEIT.“ (Reich 1953, S. 354, kursiv im Original.) „…die VOLLE Wahrheit [schließt] immer die Gegenwahrheit mit ein…“ (Reich 1953, S. 258, kursiv im Original.)

„Um zu verstehen, warum ein Organismus nicht freiheitsfähig ist, … muß man verstehen, warum ein Organismus lieber ohne Freiheit und Kontakt lebt. Die Wahrnehmung der Gegenwahrheit kann von daher in einigen Zusammenhängen die Essenz des Kontakts sein.“ (Holbrook 2014).

„Die Menschen weichen der Wahrheit aus, weil schon das erste bißchen Wahrheit, das ausgesprochen oder gelebt würde, weitere Wahrheit hervorriefe; und dies würde sich unberechenbar fortsetzen und die meisten Menschen aus ihrer gewohnten Bahn werfen. … Menschen …. unterstützen die Lüge, weil sie zu einer Krücke geworden ist, ohne die das Leben nicht mehr möglich wäre.“ (Reich 1953, S. 309).

Die emotionelle Pest „…entwickelt bitteren Haß gegen jeden Vorgang, der die eigene orgastische Sehnsucht und mit ihr Orgasmusangst provoziert.“ (Reich 1949a, S. 344, Fettdruck von mir)

„DIE WAHRHEIT ZU BERÜHREN, IST DAS GLEICHE, WIE DIE GENITALIEN ZU BERÜHREN.“ (Reich 1953, S. 339, Hervorhebungen im Original)

Das Verstehen der Orgasmusangst bildet somit die entscheidende Grundlage für das Verständnis der menschlichen Gegenwahrheit.

 

Literatur

  • Holbrook D 2014: Truth, Countertruth, and the Emotional Plague in the Clinical Situation. unveröffentlichtes Manuskript [erscheint demnächst im NACHRICHTENBRIEF]
  • Reich W 1949a: Charakteranalyse, Köln: KiWi, 1989
  • Reich W 1953: Christusmord, Freiburg: Walter-Verlag, 1978

 

Dieser Text wurde mit Genehmigung von Dr. Holbrook seiner Facebook-Seite entnommen und übersetzt.

Nachbemerkung zu „nachrichtenbrief128“

27. März 2019

nachrichtenbrief128

Für den Linken bewegt sich das Leid aller Gruppen auf gleicher Ebene, d.h. das Leid der vielen Tausenden Flutopfer in Mozambique soll mir gefälligst genauso nahe sein, wie die Opfer einer hypothetischen Sturmflutkatastrophe in Hamburg, obwohl ich mit Mozambique und seinen Menschen wirklich nichts zu tun habe, während ich die letzte Sturmflut 1962 persönlich mitgemacht habe und durchaus hätte umkommen können. Für Linke, die ihr Mitgefühl („politische Melancholie“) derartig zur Schau stellen, spielen Emotionen dieser Art keine Rolle. Sie leben im Gehirn und sind „keine primitiven Tiere“ wie unsereins. (Daß die linksliberale und ökoselige Solidarität mit der Dritten Welt sowieso eine feiste Lüge ist…)

Heute vormittag in der Innenstadt: Eritreer, Neger und ähnliche „Flüchtlinge“ lungern tiefenentspannt, gepflegt und gut gekleidet in Imbissen rum, spielen am Smartphone rum, schlürfen ihren Kaffee und kauen an ihren Croissants, während draußen auf dem Gehweg im kalten und windigen Nieselregen deutschstämmige Punker bibbern und betteln. Dieses Bild hat sich mir geradezu ins Gehirn gebrannt, so abgrundtief absurd war es. Noch absurder, wenn ich an die „FCK AfD“-Sticker dieser abgerissenen Gestalten denke und ihr Engagement gegen „Rassismus“.

Fällt das sonst niemandem auf? Muß man, angesichts der täglichen Realsatire in diesem Land, nicht ständig vor Wut platzen?

Einige hundert Meter weiter stoße ich in der Ramschauslage einer Buchhandlung auf die Antwort auf Wutbürger wie mich. Ein Buch, so der Klappentext, „für alle, die überzeugende Argumente suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen“. Es geht um das Buch von Carolin Emcke: Gegen den Haß (Essay. Fischer, Frankfurt am Main 2016). Sie ist Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Emcke:

Dem Haß begegnen läßt sich nur, indem man seine Einladung, sich ihm anzuwandeln, ausschlägt. Es gilt zu mobilisieren, was den Hassenden abgeht: genaues Beobachten, nicht nachlassendes Differenzieren und Selbstzweifel.

Wie absurd das ist, will sagen, wie Emcke selbst das genaue Beobachten, das Differenzieren und der Selbstzweifel abgeht, wurde damals sehr schön im Tagesspiegel bloßgelegt. Dieser Artikel ist wirklich sehr gut, legt er doch das bloß, was Leute wie Emcke tatsächlich antreibt: Verachtung. In ihren Augen sind wir Tiere, „sexuelle Tiere“, die aus dem Bauch heraus reagieren. Wir sind nicht intellektuell genug, d.h. analysieren nicht die Zusammenhänge und sehen nicht unsere eigene Schuld als heterosexuelle weiße Männer.

Wenn du die faschistische Struktur einer Gesellschaft bloßlegen willst, dann frage stets, wem die Verachtung der öffentlichen Meinung gilt. – Aber leihen wir Frau Emcke unser Ohr für eine Rede, in der sie den Inhalt ihres obigen Zitats ausführt. Bemerkenswerterweise liest sie diese kurze Rede ab! Es ist entsprechend ein verschwurbeltes Gequatsche, das genau an jenen vorbeigeht, die doch die vorgeblichen Adressaten dieser Rede sind, die Unterklasse. Das ganze ist derartig grotesk – man lese dazu Reichs Was ist Klassenbewußtsein? Er hat sich als Linker niemals entblödet eine solche Rede zu halten!

Man höre ganz genau zu: die Meinungen des Volkes sind „unvernünftig, manipuliert und destruktiv“. Leute wie ich haben „unberechtigte Ressentiments“ und „unsinnige Forderungen“. Meine Emotionen heute Vormittag sind für Emcke „politische Affekte“, die von den „Volksvertretern“ (pseudoliberale, bzw. „modern liberale“ Hirnmaschinen wie sie) auf keinen Fall umgesetzt werden dürfen.

Was mich immer wieder schockiert, ist, daß irgendjemand auf diese roten Faschisten mit ihren Verleumdungen, ihrem Haß und ihren Anfeindungen gegen uns reinfällt. Merkt denn niemand, WAS Emcke hier sagt?!

Leute wacht auf! Paul Mathews und Charles Konia lesen! Aktiv werden und die soziale Orgonomie verbreiten!

PS: In ihrer Rede spielt Frau Emcke vor allem auf den Brexit an und die dummen, untermenschlichen Wähler in Großbritannien. Sie ist hier Teil des großkapitalistischen, globalistischen Systems, das Leute wie sie reich beschenkt und mit Publicity und Preisen überhäuft. Zum Funktionieren dieses Systems, das Reich zu seiner Zeit mit dem Stichwort „Rockefeller und Moskau“ bezeichnet hat und das ihn ins Gefängnis gebracht und damit ermordet hat, unbedingt diesen Artikel lesen. WISSE, WER DEINE FEINDE SIND!

PPS: Stichwort Globalismus: der fachbewußte deutsche Arbeiter ist überflüssig und muß durch ein Präkariat ersetzt werden, das noch billiger ist als Roboter! Siehe hier.

PPPS: Hier das ideologische (bzw. natürlich „ideologiekritische“) Umfeld:

nachrichtenbrief128

24. März 2019

Zum Thema, daß der Kampf gegen die Emotionelle Pest selbst zur Emotionellen Pest wird, siehe unbedingt auch diesen Artikel von Kolja Zydatiss: Michael Jackson und die Exorzisten.

Ein dritter Blick auf Reichs Triebtheorie (Teil 6)

23. Februar 2019

Eines der Hauptmißverständnisse, unter denen die Orgonomie leidet, ist, daß Reich für „Sex“ stand. Wenn es, frei nach Aldous Huxleys „Schöner neuer Welt“, keinen Triebstau mehr gäbe, weil Sex, frei nach Lenin, so einfach zu haben ist wie ein Glas Wasser, wären die Menschen erst recht unglücklich und – Reich hätte Unrecht. Tatsächlich haben wir dank Tinder solche Verhältnisse. Aber gemach: wer als Mann Geld hatte und als Frau Mut bzw. ausreichend Selbstverachtung konnte ohnehin schon von jeher jederzeit so viel Sex haben, wie er bzw. sie wollte. Sexualökonomisch ist das alles vollkommen wertlos, teilweise sogar kontraproduktiv, da wirkliche Befriedigung nur möglich ist, wenn die Emotionen mitspielen („Liebe“). Emotionen sind unmittelbarer Ausdruck der Bewegung der organismischen Orgonenergie. Sind sie nicht vorhanden (innere Leere), ziehen sie sich zurück (Angst) oder versuchen ganz im Gegenteil das „Liebesobjekt“ zu vernichten (Haß): was soll das mit Wilhelm Reich zu tun haben?

Eine Frau, die sich nach einer frustrierenden Ehe von ihrem Mann trennt und sich bei „Gangbangs“ austobt, kann behaupten, sie sei noch nie so sehr befriedigt wie jetzt, doch das hat NICHTS mit wirklicher genitaler Befriedigung zu tun. Sie rächt sich an ihrem Mann, letztendlich an ihren Eltern, lebt ihren Masochismus aus und „befriedigt“ ihren Narzißmus, aber dieses Ausleben der Neurose… Ausführungen erübrigen sich. Das gleiche gilt für das heutige Geschlechtsleben weiter Kreise junger Menschen, für die Sex nicht etwa die Besiegelung und Erfüllung einer romantischen Beziehung ist, sondern umgekehrt an deren Anfang stehen kann. Heute ist es für junge Frauen durchaus nicht absonderlich, beim elektronischen „Flirten“ erst mal nach einem „Schwanzbild“ zu fragen, bevor man sich trifft – um zu ficken. Bei Sympathie ist danach ein engeres (sic!) Kennenlernen nicht ausgeschlossen…

Man täusche sich nicht: die „Generation Tinder“ ist nicht freier als vorangegangene, denn die Spaltung zwischen Körper („Sex“) und Seele („Liebe“) wird aufrechterhalten, hat sich vielleicht sogar noch verschärft. In der sexualfeindlichen Welt vor der vermeintlichen „sexuellen Revolution“ gab es zumindest Anklänge an die Genitalität und ihren natürlichen Ablauf:

Ergänzung zu: Peter im Netz (Teil 4): Vorsicht Heckenschützen!

21. Dezember 2018

Sind die „Pestkranken“ und „Modjus“ nicht einfach nur krank? Ist der Haß, den Reich offensichtlich gegen sie empfand, nicht unangebracht? Dazu ist viererlei zu sagen:

  1. Bekämpft man Kriminelle im allgemeinen und emotionell Pestkranke im besonderen nicht etwa deshalb, weil sie „gepanzert“ sind, sondern ganz im Gegenteil, weil ihre Panzerung versagt hat und es entsprechend zu Symptomen kommt. Deshalb muß ihnen verbal und gegebenenfalls sogar mit physischer Gewalt Grenzen gezogen werden, d.h. jene Barriere (Panzerung) gegen ihre sekundären Triebe aufzurichten, die sie selbst nicht bewerkstelligen konnten.
  2. Jede Emotion ist gerechtfertigt, jede, auch der Haß, solange sie aus dem bioenergetischen Kern stammt und durch die Panzerung nicht verzerrt wird. Gepanzerte Emotionen sind im Kampf gegen die Emotionelle Pest eh vollkommen wirkungslos, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Leute, die Reich in dieser Hinsicht kritisieren, sind schlichtweg zu gepanzert, zu verkorkst, als daß sie Emotionen überhaupt würdigen könnten.
  3. Die Bazillenträger der Emotionellen Pest, die Pestratten, mögen zwar krank, d.h. gepanzert sein, doch das exkulpiert sie noch lange nicht von jeder Schuld. Vielmehr handeln sie irrational aus, so Reich, „unbewußter Absicht“ (Äther, Gott und Teufel, S. 80). Sie spiegeln nach außen hin etwas vor; wie etwa die Nationalsozialisten, die etwas vom „Schutz des Deutschen Volkes“ faselten, doch tatsächlich nur ihre sadistischen Rachephantasien an Schwächeren ausleben wollten. Es mag sein, daß sie teilweise selbst der eigenen Propaganda glaubten, doch das spricht sie noch lange nicht frei. Modju spiegelt also etwas vor, um seine wahren Beweggründe zu verbergen. Das macht ihn nicht weniger böse, sondern macht aus ihm den ultimativen Bösewicht!
  4. Letztendlich geht es um die wechselseitige Sequestration von OR (der Lebensenergie) und DOR (wenn man so will der „Todesenergie“). Die Religion, insbesondere das Christentum, mythisiert das als Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“. Diese Sichtweise kommt der Wahrheit noch am nächsten, solange man sich bei aller abstrakten Wahrheit stets der konkreten moralistischen (insbesondere antisexuellen) Verzerrung bewußt bleibt.