Peter, die Juden und Jabba Desilijic Tiure

Die Orgonomie war von Anfang an eine „jüdische“ Angelegenheit, man denke nur an „jüdische“ Orgonomen wie Richard Blasband oder Barbara Koopman. Die Psychoanalyse war jüdisch und die Sexpol war jüdisch in dem Sinne, daß nichtjüdische Exponenten wie C.G, Jung und Ernest Jones auffallen. Ähnliches läßt sich über die sozialdemokratischen Bewegungen sagen. Beide Stränge der „Emanzipationsbewegung“ (!) brachten eine fatale Dynamik zum Ausdruck: statt auf sich selbst zu blicken und sich zu ändern, setzten Juden alles daran die nichtjüdische Gesellschaft zu verändern: das Familienleben der (potentiellen) Antisemiten, das Wirtschaftsleben, Kultur und Wissenschaft („Liebe, Arbeit und Wissen“). Das wiederum unterfütterte den virulenten Antisemitismus. Man versuche doch durch die Augen eines Antisemiten zu blicken, der die Schrecken der bolschewistischen Revolution vor Augen hatte und der heute die Umvolkung vor Augen hat! Daß beide Projekte den Juden selbst am meisten schadete bzw. schadet, rundet den ganzen Wahnsinn ab. Hinzu kommt, daß wenn Juden selbstkritisch werden, sich diese Kritik typischerweise ausgerechnet gegen Israel richtet, das sie nichts angeht, statt mit Reich (Christusmord, Reich Speaks About Freud) einzusehen, daß die Antisemiten in vielem recht hatten, – und sich zu ändern.

Nie wird das getan, was zur einzig möglichen Lösung führt: der Blick nach innen. Statt sich selbst zu ändern, geht man daran die gesamte Gesellschaft ändern zu wollen. Das hat eine Entsprechung in der Kosmologie: statt den „Äther“ (das Orgon) ins Kalkül zu nehmen, läßt man das gesamte Universum expandieren, erfindet die „dunkle Materie“ und „dunkle Energie“ und alle möglichen anderen Absonderlichkeiten. Die Lösung findet sich in der Charakterstruktur, die es einen unmöglich macht, die Realität in Perspektive zu sehen, d.h. das Wesentliche vom Unwesentlichen zu scheiden und entsprechend zu handeln.

Hier nun in einem Beitrag zwei alte Blogeinträge von mir aus dem Jahre 2012 über den Antisemitismus, die ich aus dem Netz nehmen mußte, weil sie von Antisemiten mißbraucht worden sind. Tatsächlich waren das meine populärsten Blogeinträge überhaupt. Ich könnte jetzt, wie billig, auf diese Antisemiten eindreschen, die könnten sich wehren und so weiter – und niemand würde erfassen, daß das Problem bzw. die Lösung des Problems jenseits solcher Gegensätze in einem tieferen, dritten Faktor zu suchen ist: in der charakterstrukturellen Panzerung der Massen, die zu den absurdesten mystischen Verzerrungen führt.

 

NIKOLAI LEVASHOV (2012)

Seit 2007 habe ich gezögert von folgendem zu berichten und meine damalige Einsicht immer wieder verdrängt. Aber irgendwann kommt alles Verdrängte an die Oberfläche.

Zunächst einmal wird dem aufmerksamen Leser aufgefallen sein, daß ich in meiner Besprechung des skandalösen Begleitbandes zu OROP Wüste den zweiten Teil des Büchleins, der von Richard Blasband zu verantworten ist, unterschlagen habe. Die Erklärung ist einfach. Wenn ich Blasbands Aufsatz lese, vergehe ich am Anfang des Berichtes in maßloser Bewunderung für diesen Orgonomen, – um am Ende, nachdem er den russischen Wunderheiler und „Seher“ Nikolai Levashov eingeführt hat, einfach nur traurig den Kopf zu schütteln, weil er Arnim Bechmanns Glauben an eine quasi „anthroposophische“ „Weiterentwicklung“ der Orgonomie die „orgonomische“ Beglaubigung verleiht. Blasband präsentiert den Okkultisten Levashov als Autorität, die abschließend über Reich urteilen kann. Levashov sei geistig mit vielen Millionen außerirdischen Zivilisationen und „hunderten anderen Universen“ in Kontakt! Das ganze gehört zum Abgefahrensten, was ich jemals gelesen habe – und ich kenne mich wirklich in der okkulten und angeblich „esoterischen“ Literatur aus. So wollte Heiko Lassek, der das damalige Buchprojekt zu verantworten hatte, dem deutschen Publikum Reich nahebringen!

Aber kommen wir zu Levashov selbst:

Jahrgang 1961 gehörte Levashov nach einer Karriere beim Militär zu den zahllosen Wunderheilern, die die Fernsehkanäle des untergehenden rotfaschistischen (mechanistischen) Sowjetreichs bevölkerten und den Übergang zum schwarzen Faschismus (Mystizismus) in Rußland augenfällig machten. (Siehe dazu meine Ausführungen in Der blaue Faschismus.) Im desorientierten Rußland machten sich schwarzfaschistische Sekten wie Scientology, die Osho-Bewegung, Hare Krishna und nicht zuletzt autochthone Bewegungen breit, die Okkultismus, Antisemitismus und „Eurasiertum“ miteinander verbanden. Ganz ähnliches trug sich in China mit der faschistischen Sekte Falun Gong zu. Genau das ist der Grund dafür, daß Reich seine ehemaligen kommunistischen Genossen so abgrundtief hassen lernte: sie haben die Massen, die sie doch angeblich befreien wollten, freiheitsunfähiger und dümmer gemacht als je zuvor.

James Demeo hat sich eingehend mit dem Fall Levashov auseinandergesetzt. In seinem in Rußland wegen Verbreitung von Antisemitismus und Rassenhaß verbotenen Buch Russian History Viewed Through Distorted Mirrors beschreibt Levashov auf Grundlage der „slawisch-arischen Veden“ die außerirdische Herkunft der Menschenrassen. Levashov klingt dabei wie Helena Blavatsky, die Urmutter aller Nazi-Esoterik. Das jüdische Alte Testament stelle die gleiche Geschichte aber aus Sicht der feindlichen anti-arischen Kräfte dar, d.h. aus der Perspektive der schwarzen Magier. Dabei ginge es um den kosmischen Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen evolutionärem Fortschritt und Niedergang. Entweder befreie sich die Erde von den „jüdischen Parasiten“ oder die Menschheit werde untergehen. Unter anderem würden, so Levashov, die Juden mit den von ihnen kontrollierten Massenmedien die Gesellschaft sexualisieren und so die Evolution sabotieren. Die „evolutionäre Tür“, um über das Tiersein hinauszugelangen, schließe sich bei jedem Menschen zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr. Wenn zu dieser Zeit die psychischen Energien für Sex verschwendet würden, bleibe nicht genug für die spirituelle Entwicklung übrig.

2009 verkündete Levashov bei einem Treffen mit Lesern seines Buches, daß in den letzten Jahrtausenden die Feinde der Menschheit, die „sozialen Parasiten“ (d.h. die Juden) alles getan hätten, um die Slawo-Arier zu versklaven und zumindest teilweise zu vernichten. Das Weltjudentum würde die ganze Menschheit versklaven und zu einen Zustand bloßen Tierseins degradieren. Sie würden jährlich Hunderte Millionen Menschen zerstören durch giftige Nahrung und Medizin, verschmutztes Wasser und verschmutzte Luft, Krieg und Terror. Levashov rufe aber nicht zur Gewalt gegen Juden auf, denn Kriege und Revolutionen seien das Hobby der Feinde, die gelernt hätten, bei solchen Auseinandersetzungen die besten der besten Slawo-Arier zu töten. Der einzige Weg sei, die Wahrheit zu verbreiten. Die Feinde hätten Todesangst davor, daß wir erkennen, wer wir selbst und wer sie sind; wir begreifen, daß wir keine Sklaven sind und unsere Sklaventreiber weit wegschicken könnten.

Mit diesem Nazi-Programm wollte Levashov an der letzten Präsidentschaftswahl in Rußland teilnehmen, scheiterte aber daran, daß er, der zwischen 1991 und 2006 in den USA weilte, nicht lange genug in Rußland gelebt hatte, um antreten zu dürfen. Seinen Wahlaufruf kann man nur würdigen, wenn man weiß, daß, Levashov zufolge die „Mischrasse“ der Juden von außerirdischen Parasiten befallen wurde und seit Jahrtausenden damit beschäftigt sei, die arische Rasse insbesondere aber das „vedisch-arische Rußland“ zu zerstören. Dazu diente die Christianisierung Rußlands, Ivan der Schreckliche, Peter der Große und die von jüdischen Finanzkapitalisten in Amerika finanzierte Russische Revolution und der ebenfalls von diesen Kreisen finanzierte Hitlerismus. Heute würden die Juden (natürlich im Verbund mit den Freimaurern) das russische Volk mit genmanipulierter Nahrung, Impfprogrammen, Drogen, etc. auszuradieren suchen. Auch gäbe es einen geheimen Krieg Amerikas gegen Rußland, beispielsweise gingen, wie der „Wissenschaftler“ Levashov ausführt, die verheerenden Brände in Rußland 2010 auf HAARP zurück:

In seinem Nazi-Wahlprogramm stellt sich der „russische Wissenschaftler“ Nikolai Levashov als jemand vor, der sich in den letzten 20 Jahren selbstlos fürs Vaterland aufgeopfert und gefochten habe. Rußland mache jetzt die schwierigste Phase seiner Geschichte durch. Die Feinde seien stark und zahlreich. In den letzten Jahrtausenden hätten sie erfolglos versucht, Rußland mit Waffengewalt zu unterwerfen. In den letzten Jahrhunderten sei es jedoch zu einem geheimen, hinterhältigen Krieg gekommen, den die Russen nicht rechtzeitig wahrnahmen und gegen den sie sich nicht entsprechend schützen konnten. Das Ergebnis dieser geheimen Machenschaften sei heute überall evident: die Bevölkerung Rußlands nehme rapide ab, die Geburtenrate falle, die Industrie sei fast zerstört, die Armee geschwächt, die Reichtümer des Landes würden erbarmungslos ausgeplündert. Geblieben sei ein Leben, in dem die Russen zu lebenslanger Sklaverei verurteilt seien. In wenigen Jahren sei der Punkt erreicht, an dem der Feind den endgültigen Vernichtungsschlag ausführen könne. Die einzige Rettung, die geblieben sei: Levashov.

Über die Rolle Israels in der modernen Welt hat Levashov folgendes zu sagen: Kurz vor Beginn einer Demonstration im Dezember 2011 sei in Rußland ein 200 Mann starke israelische Sondereinheit eingetroffen. Sie sollten in die Menge und auf Polizeibeamte schießen, um so ein Blutbad zu provozieren. Levashov erinnert in diesem Zusammenhang seine Zuhörer daran, daß auch im Herbst 1993 „jüdische Sondertruppen“ eingesetzt worden waren, als Präsident Jelzin das damalige Parlament stürmen ließ. Damals seien 1500 Menschen umgekommen. Levashov verweist auf den Ausbruch der arabischen Revolutionen im vergangenen Jahr, in denen es anfangs auch „unbekannte Scharfschützen“ gegeben habe, die in die demonstrierende Menge und auf Sicherheitsbeamte geschossen haben. Danach hätten die „demokratischen Massenmedien“ des Westens hysterisch nach humanitären Interventionen gerufen. Nun sei von den Zionisten etwas ähnliches wie in Muammar Gaddafis Libyen in Rußland geplant. Die Ankunft der israelischen Sondertruppen in Rußland mit der Aufgabe Terrorakte zu begehen, sei allein schon ein gigantisches Verbrechen, aber Levashov weist auf noch weiterreichende Pläne der „Weltregierung“ hin: Die sich versammelnden Massen würden von Satelliten aus mit psychotronischen Strahlen beschossen. Dadurch solle eine Massenpsychose wie während des „arabischen Frühlings“ hervorgerufen werden.

Levashov zufolge wollen die Juden („die Parasiten“) den Dritten Weltkrieg inszenieren, indem sie die islamische Welt provozieren. Bereits Hitler hat die Juden sowohl für den Ersten Weltkrieg als auch für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verantwortlich gemacht… Übrigens hat es, Levashov zufolge, den Holocaust nie gegeben. Er sei, so Levashov, eine „dreckige Lüge“.

Der schleichende Genozid am vedisch-arischen Volk Rußlands, die angeblichen Geheimaktionen des Mossad und die jüdische Holocaust-Propaganda seien alles Teil eines kosmischen Kampfes der Mächte des Bösen gegen das Licht. Einer der Opfer dieses Kampfes sei Levashovs Frau Svetlana gewesen, die in einem schloßartigen Anwesen in Frankreich lebte. Die dunklen kabbalistischen Kräfte hätten diese Seherin ständig auf okkulter Ebene angegriffen und versucht ihr Gedächtnis, das über die Äonen zurückreichte und die Machenschaften der dunklen Mächte in der Geschichte kannte, ihr Augenlicht, sowie ihr Herz zu zerstören. Glücklicherweise konnte Levashov durch Fernheilung die schwarzen Kabbalisten immer wieder in ihre Schranken weisen und beispielsweise Svetlanas Herzgewebe neu wachsen lassen, doch schließlich erlag Svetlana den okkulten Angriffen: ihr Herz explodierte von innen.

Man kann sich unschwer ausmalen, was für Theorien in die Welt gesetzt werden, wenn Levashov bald seiner wirklich monströsen Fettleibigkeit zum Opfer fallen wird!

Hier das Beileidsschreiben der ehemaligen Orgonomin und heutigen Lavashov-Anhängerin Barbara Koopman:

Lieber Nicolai – geschätzter Lehrer und Mentor. Mein Herz ist voller Mitgefühl für Dich und Svetlana in dieser Zeit des unbeschreiblichen Verlustes. In der Geschichte dieses Planeten stechen Du und die strahlende Svetlana als Bollwerke gegen die lebensnegativen Kräfte des Bösen hervor, die die Menschheit bedrohen. Eure Opfer und Euer Mut sind nicht in Worte zu fassen und was die Menschheit Euch beiden schuldet ist unermeßlich. Ich habe wunderbare Erinnerungen an Svetlana, daran, wie ich durch ihre magnetische Präsenz wie geblendet war und wie mich ihr Mitgefühl und ihr Liebreiz bewegt haben. Unsere Begegnungen waren meist kurz, aber es war immer ein Privileg, wenn sich unsere Pfade kreuzten und wir in einer gemeinsamen Sache zusammenfanden. Für diejenigen von uns, die das Privileg besitzen Dich zu kennen und zu schätzen, wäre es im Sinne des Gedächtnisses an Svetlana angebracht, sich aus den Tiefen unseres Kummers zu erheben und unsere Unterstützung für den kosmischen Kampf nochmals zu bekräftigen, den Du und sie so selbstlos gefochten habt. Mit Liebe, Barbara Koopman, 21.11.2010

Die selbstlose Svetlana, die, bevor sie sich während der Perestroika der einträglicheren Spökenkiekerei zuwandte, als Schlagersängerin durch die UdSSR getingelt war, hatte insbesondere von den Tempelrittern geschwärmt. Sie wären die ersten gewesen, die die Strategien und die Taktiken der „sozialen Parasiten“ durchschaut und ihr eigenes Finanzsystem dagegengesetzt hätten. Doch die „sozialen Parasiten“ hätten ihre unterwürfigen Sklaven, den französischen König und den Papst, benutzt, um den Templerorden zu zerschlagen und dann dessen Finanzsystem übernommen. Mit anderen Worten: „Wenn es dem internationalen Finanzjudentum noch einmal gelingen sollte…“ (siehe oben).

Juden sind, so Levashov, „soziale Parasiten“. Wie das im einzelnen aussieht, kann man hier und hier nachlesen.

Übrigens ließ sich Svetlana als „Svetlana de Rohan Levashova“ nach ihrem französischen Landsitz titulieren. Ihre welterschütternden Offenbarungen über Kreuzritter, Katharer, etc. schrieb sie unter teilweise unmenschlichen Bedingungen. Die „sozialen Parasiten“ ließen sie in ihrem Schloß nämlich fast erfrieren. Ich nehme eher an, daß die hohe Frau die Rechnung der Stadtwerke nicht rechtzeitig beglichen hatte… Eine große, huldvolle Dame! Auch Nikolai hat es mit dem Adel: er ist „Prinz Levashov“, hat u.a. den Orden „Pride of Russia“ und jede Menge akademischer Titel und Ehren, die ebenfalls zweifelhaft sind.

Im letzten Link wird beschrieben, wie die „Geistheilungen“ Levashovs und seiner Schüler auf dessen kosmologischen Vorstellungen beruhen, d.h. der Anisotropie des Raumes. Aber auch seine politischen, d.h. antisemitischen Vorstellungen beruhen auf der Anisotropie des Raumes. Die Erde bewege sich gerade durch einen Abschnitt des Raumes, der von Dämonen bevölkert ist und jenes Volk, das, Levashov zufolge, wegen seiner materialistischen Grundhaltung dafür besonders anfällig ist, wurde Werkzeug dieser Dämonen. So wurden die Juden für Levashov zu „sozialen Parasiten“ und zum Feind der Menschheit schlechthin.

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25 Antworten to “Peter, die Juden und Jabba Desilijic Tiure”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Wir beobachten grade, in diesem Augenblick, wie ein neuer Holocaust vorbereitet wird.

    This isn’t anti-Israel stuff. It’s anti-Semitic stuff. As David Lonner of CCFP, a former William Morris agent and founder of the Oasis Media Group, said, “That ‘baby blood fresh Gaza’ thing? That’s not anti-Israel. That’s plainly anti-Semitic. That’s as vile as anything you’d see in Nazi Germany.”

    http://www.breitbart.com/Big-Hollywood/2012/05/04/Hollywood-Israel-Palestinians

    • O. Says:

      Wenn man das Wort Holocaust nur mit Judenvernichtung verbindet mag es ein Neuen in manchen Köpfen geben, wenn man es allgemein versteht, gibt es ihn schon lange wieder und keiner schaut hin, weil er nicht Juden zum Ziel hat und statt Gas benutzt man energetische Waffen, ORANUR und Wettermanipulation, das klingt friedlicher.

    • O. Says:

      Eine Verweigerung nach Israel zu gehen und dort Musik zu machen ist nicht mit einem Nazivergleich (s. David Lonner) zu kommentieren. Für diesen Vergleich würde ich auch Israel boykottieren, aber was soll ich da?
      Die Empfindlichkeit von Israels polit. Führung ist absolut hysterisch und nervig. Niemand darf etwas sagen, sonst kommt die NAZI-Keule. Solche Argumente kennen wir doch hierzulande auch genug.

      Solange ich lebe, habe ich nicht einmal etwas Positives von Israel gehört. Hingegen gibt es von Menschen mit „jüdischer Abstammung“, was auch immer das bedeutet, ob man nun gerade jüdisch oder christlich geboren wird, sehr viel wichtige kulturelle Beiträge: Psychoanalyse, Orgonomy etc. – Aber das hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit den Menschen, wo ich keinen Unterschied in ihrer Herkunft mache, weil es mir egal ist; der Mensch zählt und nicht sein Staat, „Rasse“, Geschlecht oder Glauben.

      Von Israel höre ich nur Waffen, Kriege, Unterdrückung, Atomwaffen und Konflikte mit den Nachbarländern, religiöser Fanatismus, Kibuzze (vermultich das einzig positive), Gaza etc.
      Israel hat ein wachsendes Imageproblem woran sie unbedingt mal arbeiten sollten.

  2. O. Says:

    Nun man muss nicht Levashov heißen, um den Verdacht auszusprechen, dass geheime Kriege mit HAARP geführt werden und nicht nur gegen Russland, sondern gegen jeden beliebigen Staat, wobei es ja immer auch die Menschen trifft. Die Brände in Russland waren eine deutliche Wettermanipulation … – auch wenn solche Gedanken hier für eine Verschwörungsthorie gehalten werden, ist diese Praxis längst seit Jahrzehnten Usus.
    Theorien, dass die menschliche Rasse von Eas gezeugt oder genmanpuliert wurden, stammen aus den USA.

    Wessen geistes Kind Hr. Levashov ist, dürfte undurchsichtig sein, wieso treibt er sich Jahre lang in den USA herum, um dann pro-russisch zu agieren? Sein Motiv ist die Macht und offensichtlich benutzt er hierzu schwarze Magie, was er als „Geistheilung“ bezeichnet. Lassek und Blasband sind ihm auf dem Leim gegangen. Wie Blasband überhaupt an Levashov herankam und sich dann vom ACO entfernte, wäre eine interessante Geschichte – in Berlin war zu der Zeit die Geistheilung modern und in Konkurrenz zu Harrers Suche des Orgon in Burkhard Heims Theorien und in Geistheilung, musste Lassek mit solchem Unfug aufwarten. Levashov wurde zum Insidertipp, man flog in die USA und ging auch dort in „Ausbildung“.
    Blasband selbst gab in Berlin Probesitzungen, in dem er den Körper, speziell das Gehirn (mit der Hand) scannte und „heilte“. Der vorausgesagte Effekt war eine Art Glühen des Gehirn, das darauf hinweist, dass man in der Kindheit eine Hirnentzündung gehabt habe und diese jetzt ausgeheilt werden solle. Leichter Schnupfen war der sichtbare Beweis einer effizienten Behandlung.
    Nach der Behandlung bekam man das Gefühl von Übelkeit und die Aufladung des Kopfes fühlte sich merkwürdig an – fiebrig vielleicht.

    Unzweifelhaft geschah etwas mit dieser Technik, doch man konnte es nicht in Richtung „Gesundung“ einordnen und es unterschied sich deutlich von anderen Geistheilern, die tatsächlich in der Lage sind, die Gesundheit zu fördern udn nicht nur die Manipulation des Gehirns im Sinn haben.
    Jahre später kamen Gerüchte auf, dass aus dem Kreise Lasseks in den USA behandelte Levashov Patienten chronisch erkrankten und drarufhin verstarben. Die zuvor hochgelobten Heilungserfolge wurden zu zweifelhaften Behandlungen mit möglicherweise tödlichem Ausgang.
    Wer Blasband von früher als Präsident des ACO (nur flüchtig) kannte musste mit einem Blick erkennen, dass er zu dieser Zeit depressiv wurde und wirkte als habe er eine Persönlichkeitsstörung bekommen. Er wirkte wie ferngesteuert und wortkarg. Sein Interesse für die Orgonomy war erloschen. Warum fiel Lassek dies nicht auf, der später behauptete, dass Blasband eine langähriger Freund bereits seit den achtziger Jahren gewesen sei? (Oder hat er ihn vorher eben gar nicht gekannt?)

    Im Nachhinein betrachtet hatte auch Lassek sich zunehmend negativ entwickelt, sobald er mit Blasband und Levashov in Kontakt trat. Ob sein Ende eine Nachwirkung war, kann spekuliert werden.

    • Robert (Berlin) Says:

      http://www.wilhelm-reich-kongress.de/wrk_blasband.html

      • O. Says:

        Susanne Stienshoff, eine der langjährigen Freundinnen von Lassek. 2007, auf der Feier von Reichs Tod, schmücken sie sich immer noch mit Blasband und dem ACO als Referenz und wollen „beweisen“ wie nah sie doch der „klassischen Orgontherapie“ gekommen seien, also „quasi original nach Reich“ arbeiten, was sie nicht tun.

        • Robert (Berlin) Says:

          Sie hat ja eine eigene Seite für Energetischen Funktionalismus, wo sie sich fett auf Reich berufen, aber es sich im Detail anders anhört.

          http://www.energetischer-funktionalismus.de/

          • O. Says:

            In der Praxis sieht das auch ganz anders aus. In unserem Staat darf sich eben jede kinderlose Hausfrau eine „Orgontherapeutin“ nennen. Jeder Verhaltenstherapeut ist besser in „Energetischem Funktionalismus“, nur ist hier das Therapieziel nicht der Orgasmus.

          • O. Says:

            Vielleicht sollte ich erst lesen und dann kommentieren 😉
            Also das Konzept hat sich verändert, aber ist inhaltlich so nichts sagend wie vorher, aber schöner gemacht.

  3. Robert (Berlin) Says:

    „Zunächst einmal wird dem aufmerksamen Leser aufgefallen sein, daß ich in meiner Besprechung des skandalösen Begleitbandes zu OROP Wüste den zweiten Teil des Büchleins, der von Richard Blasband zu verantworten ist, unterschlagen habe“

    Mir unaufmerksamen Leser noch nicht. Aber ich war auch ziemlich irritiert, als dessen Aufsatz solche Wendung nahm (erinnerte mich etwas an John Pierrakos und sein Wasserman-Zeitalter).
    Aber alles was Lesashov sagt, ist kein Mist, weil er durchgeknallter Mystiker ist. Viele Punkte seiner Analyse sind richtig, nur projiziert er wie ein echter Antisemit alles auf die Juden, statt nach rationaleren Ursachen zu suchen.

    • O. Says:

      Levashov kann auch so wie Fischer zu „seinen Erkenntnissen“ kommen, dass er einfach was abschreibt und umfomuliert. Dadurch wirkt es so als sei doch nicht alles Mist, aber neu ist es auch nicht.

  4. O. Says:

    Was L. nicht alles weiß! Und Babara Koopman folgte auch diesem neuen Trend, der Hang zur Mystik war doch in diesen Tagen sehr ausgeprägt und viel schlimmer ist es, dass es hieraus kein Entrinnen mehr gibt für Blasband und Koopman.
    Was auch immer hier gespielt wurde, es war eine effektiver Angriff auf die Orgonomy in den USA und auch in der BRD. Die Köpfe der Bewegung wurden mental weggeschossen. Wenn man diese Mediziner schon nicht mit Geld und Titel oder einen attraktiven Job bei der FDA wegkomplimentieren konnte, war der mystische Weg, die Gier nach geheimen Weltwissen, der geeignete Weg. Die Verlockung eine Erleuchtung zu erhalten brachte sie weg von Reich. Und hieran waren alle Seiten „geheim“ daran beteiligt: CIA, BND, Mossad. Ob man dies das „Weltjudentum“ oder den „Hitlerfaschismus“ nennt bleibt gleich, die Kontrolle der Orgonomy ist das Ziel.

  5. O. Says:

    Die Frage aus orgonomischer Sicht wäre, was soll so faszinierend an der Geistheilung sein? Geistheilung funktioniert so offensichtlich, wie es Orgon gibt. Spannend ist nur die Frage, wie es funktioniert. Und das verrät L. wohl nicht bzw. erklärt es nicht hinreichend. Ferner wird verschwiegen, dass jeder der es anwenden kann, die Wahl hat, dies positiv zur Heilung oder zur Zerstörung anzuwenden. Dies gilt auch für das Orgon. Es ist hingegen viel leichter Menschen damit zu töten oder krank zu machen, als sie damit zu heilen. Das Heilen ist die Kunst, wie die Kunst eines Mediziners der Operationen durchführt. Zu Pfuschen bedarf es wenig, eine gute Operation durchzuführen ist die Kunst. Bei L. scheint es keine klare Grenze zwischen beidem zu geben, so das Kunstfehler nicht überraschen dürften.

    Fallbeschreibungen von „Geistheilung“ über die Distanz mag zunächst wie schöne Zauberei wirken und unsere „evidenzbasierte“ Psychologie lächzt nach „Beweisen“, doch hieran ist nichts besonderes erinnert man sich an den Mesmerismus. Die Erklärung des Phänomens ist das Wesentliche. Als Reichianer hätte man die medizinsche Geschichte studieren können und wäre auf Mesmers energetisches Modell gestoßen, dass dies innerhalb eines physikalisch-energetischem Modell beschreibt und es aus dieser Perspektive beginnend als psychische Kraft ableiten läßt. Natürlich hätte man nicht dabei stehen bleiben dürfen Orgon und den animalischen Magnetismus gleichzusetzen, wie es Eden vorschlug. Oberflächliche Betrachtungen führen nicht weiter. Wenn man die Ebene des „Beweisenwollens“ verläßt, kommt man experimentelle Handlungsebene, wo Erkenntnisse gewonnen werden.

    Koopman und Blasband hätten sich hierhin bewegen können, doch sie trafen eine andere Wahl.

  6. Peter Nasselstein Says:

    On Monday, June 11, 2012 Nicolai Levashov, a prominent Russian scientist and writer, kind and honourable man, left this world in his Moscow flat. His physical body did not die of old age, illness or any „comforts“ of our civilization. He was just 51 and in robust good health. He perished on the battle field fighting the Universal Evil, just as Svetlana, his beloved wife, comrade-in-arms and one of his few true friends, did one and a half years ago.

    http://www.levashov.info/English/index-eng.html

  7. Peter Nasselstein Says:

    Putins Rußland wird von dem gleichen Wahnsystems gepägt wie das „Dritte Reich“ unter Hitler und Himmler. Hier ein Beispiel:

    http://freies-oesterreich.net/2014/06/04/alexander-dugin-das-arktogea-manifest-russischdeutsch/

    Was für ein DRECK!

  8. Peter Nasselstein Says:

    Das geht ungefähr in die gleiche Richtung, nur halt auf Deutsch – und wieder diese Verbindung zum „Reichianismus“:

  9. Robert (Berlin) Says:

    Zum Judentum eine interessante Theorie:

    Kevin MacDonald und die jüdische Gruppenstrategie

    https://sezession.de/47698/kevin-macdonald-und-die-juedische-gruppenstrategie

  10. Tzindaro Says:

    Reich was very offended if he was called a Jew. He insisted that just because the Nazis thought Jews were a biological race did not make that so. In a letter written in 1948 to an Anarchist group in the Netherlands, he explained that he was not a Jew despite conventional thinking on the subject. In Listen, Little Man, he made his views known on this topic also.

    It is no surprise that Blasband took up with Levashov; years earlier he was close to the Anthroposophist, Trevor Constable and soon after Constable was fired from the ACO for improper cloudbusting Blasband considered quiting the ACO to go into a commercial cloudbusting business with Constable, but Constable rejected that idea and asked Blasband to stay in the ACO to act as a spy and report to Constable what the ACO was doing.

    When Blasband became involved with Levashov, he and Koopman were asked to leave the ACO because they were no longer practicing orgone therapy, but instead telling the orgonomists to send their difficult patients to Levashov. A rather laerge amount of money went missing from the ACO bank account around that time and nothing was ever made public on the subject. It looked like the remaining members of the ACO decided it was better to accept the loss than to go to court to get it back and let the world know that two former presidents of the ACO had embezzeled from them.

    It shgould be noted that Blasband remains the only person Reich said should NOT do cloudbusting.

    When I first saw Levashovs‘ website I thought it was a satire. I thought nobody could be that crazy. I guess I was wrong.

  11. Frank Says:

    Lieber Peter, kannst Du mit ein paar Worten (oder auch nur einem Link) den anscheinend tatsächlich existierenden „jüdischen Charakter“ erklären? Auch die Umstände seiner Ausformung. Ich würde mich sehr freuen. Was war zuerst, der „jüdische Charakter“ oder ein grundloser Antisemitismus? Peter schrieb einmal: Jedes Vorurteil hat seine reale Grundlage. Manche Kinder sind verhaltensauffällig – und (erst) in der Folge werden sie nicht gemocht.
    Das „ganze“ Elend der heutigen Welt hat also doch eine jüdische Ursache – es ist ist in letzter Konsequenz sogar eine Verschwörung zur Weltherrschaft, um sich selber zu schützen („Statt sich selbst zu ändern“)?
    „… statt auf sich selbst zu blicken und sich zu ändern, setzten Juden alles daran die nichtjüdische Gesellschaft zu verändern: das Familienleben der (potentiellen) Antisemiten, das Wirtschaftsleben, Kultur und Wissenschaft („Liebe, Arbeit und Wissen“).“
    „… daß die Antisemiten in vielem recht hatten …“

    • Peter Nasselstein Says:

      Das findet sich alles in der Bibel: der Kampf eines kleinen Volkes gegen die „orientalischen Despotien“ und gegen den alles erstickenden Aberglauben, wobei dieses Volk sich selbst immer wieder mit der Emotionellen Pest infiziert hat. Dann Jesus: alles, was verkündete findet sich so auch im Alten Testament. Es geht um die „humanistische“ Botschaft des Judentums, das durch die Pharisäer und Sadduzäer verraten wurde – und später durch die christliche Kirche weiter verraten wurde. Dieser Konflikt hät bis heute an in den Auseinandersetzungen zwischen Rabbis die eine Blut und Boden-Ideologie vertreten, am Sabbat Autofahrer in Israel mit Steinen bewerfen, etc. und Rabbis, die faktisch genauso argumentieren wie „Rabbi Jeschu“ (Jesus).

      • Frank Says:

        Danke!
        Aber wie ist denn nun konkret der „jüdischen Charakter“ (ein Charakter, der sich ändern sollte)?
        Zu welchen Persönlichkeiten wurde das Volk der Bibel geprägt?
        Wenn es zwei Hauptfraktionen im Judentum gibt (sicher mit vielen Untervarianten) = dann sollte es doch auch verschiedene Charaktere geben, sogar gegensätzliche? Gibt es eine gemeinsame „Grundlinie“?
        Interessant, dass sich der Volkscharakter so lange erhalten konnte. Aber wenn die Zeiträume viel kürzer waren … (Chronologierevision).
        „… statt auf sich selbst zu blicken und sich zu ändern, setzten Juden alles daran die nichtjüdische Gesellschaft zu verändern: das Familienleben der (potentiellen) Antisemiten, das Wirtschaftsleben, Kultur und Wissenschaft („Liebe, Arbeit und Wissen“).“
        „… daß die Antisemiten in vielem recht hatten …“

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