Der verdrängte Christus: 32. Maria, die Himmelskönigen

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

32. Maria, die Himmelskönigen

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6 Antworten to “Der verdrängte Christus: 32. Maria, die Himmelskönigen”

  1. David Says:

    Das Christentum konnte sich u.a. deshalb so schnell ausbreiten, weil es perfekt in die matriarchale Matrix der antiken Welt hineinpaßte …

    Ähnliches behauptet auch Hans-Joachim Zillmer in seinem Buch „Kolumbus kam als Letzter“, Herbig, München, 2009 (2004), ISBN: 978-3-7766-5026-6

    Gegenstand des Buches sind Kontakte über den Pazifik und Atlantik hinweg in der Zeit vor Kolumbus.

    Derartige Kontakte werden auch von der Saharasia-Theorie angenommen, DeMeo weist auf einiges hin und zeichnet entsprechende Pfeile in Kartenskizzen in seinem Buch Saharasia. Aber die allerersten interkontinentalen Reisenden waren noch nicht besonders patriarchalisch.

    Zillmer behandelt ausführlich die geschichtlich-kulturellen Hintergründe zur Zeit der Fahrten der Wikinger – und noch vorher der Kelten – nach Amerika. Er behauptet, die allererste christliche Missionierung in Europa, nämlich die durch die „iro-schottischen Mönche“ sei anders gewesen als die spätere, im engeren Sinne katholische Missionierung Europas.

    Diese Mönche hätten – von Irland und Schottland aus – ein Christentum nach Skandinavien, Deutschland, Gallien etc. gebracht, welches mit der alten Naturreligion bzw. Druiden-Religion verträglich gewesen sei. Denn wie die Druiden sahen auch die iro-schottischen Mönche Gott als ein der Natur zugrunde liegendes Prinzip und nicht als einen persönlichen Gott.

    In der späteren „katholischen“ Missionierung sei ein persönlicher, patriarchalischer (er sagt das aber mit anderen Worten) Gott propagiert worden und es sei viel Gewalt dabei angewendet worden.

    Selbstverständlich sind die alten Kelten wie ich glaube, keine matriarchalische Gesellschaft, sondern eine „intermediate culture“, genau so wie deren Erben, der moderne so genannte „Westen“, nämlich wir.

  2. David Says:

    Eine andere These Zillmers scheint mir allerdings ein wenig hanebüchen: die katholische Kirche habe die Geschichte gefälscht und den Zeitraum des 7. bis 9. Jahrhunderts einfach erfunden und eingefügt. Dies lässt sich wie ich glaube, leicht widerlegen durch Abgleich mit der arabisch-islamischen Geschichtsschreibung.

    Denn die Araber hatten in jener Zeit gerade ihre größten militärischen Erfolge und haben mit Sicherheit diese Fälschung nicht gemacht, denn sie haben nicht das geringste Interesse daran an der Zeit etwas zu verändern.

  3. Manuel Says:

    Nicht nur die Fahne Europas ist „orgonomisch“ – auch die Hymne: die „Ode an die Freude“ von Beethoven/Schiller. Und beides hat eine „kosmische“ Perspektive. Besser geht es doch eigentlich garnicht, oder?

  4. David Says:

    Auch von der Geschichte des getöteten und wieder gekommenen Gottes,

    beispielsweise Osiris oder Jesus

    ist offenbar in der frühesten Variante dieser Geschichte Gott eine Frau:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Inannas_Gang_in_die_Unterwelt

    Der ihr hilft, zurück zu kommen, ist Enki – der Wasser- und Erd-Mann.

    Interessant?

    • David Says:

      Enki, der Wasser- und Erd-Mann, verfügt über das Wasser des Lebens.

      Er ist also auch der erste Arzt und Alchemist.

      Ist er nicht auch – im „Gilgamesch“ der erste Schmied?

  5. David Says:

    Maria wird mit der Gemeinde gleichgesetzt …

    Da ist es dann nicht mehr weit bis zu dem – das Reden vor der „weibischen“ Masse sehr genießenden – Hitler.

    Diese Art von Religiosität kann mir gestohlen bleiben.

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