Der Elefant im Raum

Dr. Charles Konia über die sexuelle Revolution und ihre verheerenden Folgen:

Der Elefant im Raum

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4 Antworten to “Der Elefant im Raum”

  1. JanDavid Says:

    Jetzt wird’s mit der Zeit langweilig.

    Das immer fortgesetzte Loblied auf die autoritäre Familie.

    Selbstverständlich ist die autoritäre Familie nichts Gutes. Viele Forscher, unter anderen Wilhelm Reich, haben aufgezeigt, was sie alles anrichtet.

    Klar ist aber, dass der folgende Zustand auch nicht gut ist.

    Zum Beispiel – wie von Konia genannt – die Zunahme der Obdachlosigkeit in seinem Land, USA.

    Er sagt, viele Menschen sind nicht in der Lage, für sich selber zu sorgen. Damit meint er: das viele Geld zu verdienen, was man so braucht.

    Ich kenne nicht die Verhältnisse in den USA, aber in meinem Land, Deutschland.

    Da kann ich feststellen, was los ist.

    Nehmen wir einmal den Mietwohnungsmarkt.

    Weithin können die Vermieter eine „Knappheitsrente“ – wie es in der Wirtschaftswissenschaft genannt wird, kassieren. In Gegenden, wo schon seit Jahrzehnten Wohnungsnot ist, wie zum Beispiel in München, können tausend Euro für ein einfaches Einzimmerappartement durchaus vorkommen.

    (Vorausgesetzt die Vertragsparteien halten still, weil man andernfalls so etwas als Mietwucher zivil oder strafrechtlich verfolgen würde.)

    Eine familiengerechte Dreizimmerwohnung in halbwegs erträglicher Lage kommt dort unter Umständen auf warm EUR 2000,-

    Dafür muss der Ernährer dann brutto vier bis fünftausend Euro verdienen. Wenn er das nicht kann, ist er nach gut amerikanischem Verständnis selber schuld. Das heißt, er ist eine Person, die nicht für sich selber (und die Familie) sorgen kann.

    … wird fortgesetzt …

    • JanDavid Says:

      Die andere Seite – ganz ganz strikt ist vielfach eine saubere Auskunft der Schufa (Frage: hat die Schufa auch ein amerikanisches Gegenstück?) Voraussetzung für einen Wohnungsmietvertrag. Dies trifft insbesondere zu auf Genossenschaftswohnungen und anderen – auch für den so genannten „gefördeten“ Wohnraum, – der ja eigentlich für die Einkommens-Schwachen gedacht ist.

      Überschuldung entsteht aber ganz automatisch, wenn meine Einnahmen nur halb so hoch sind wie die Kosten.

      Die Folge: immer mehr Vermietungsfirmen haben nur noch solche Mietwohnungs-Bewerber, wo die Schufa nicht sauber ist.

      Was machen sie dann??

      Dann lassen sie lieber leer stehen.

      Wir haben also in den Gegenden mit etwas reichlicherem Wohnraum-Angebot das Nebeneinander von leer stehendem Wohnraum und davor auf der Straße den Menschen, die diesen Wohnraum benötigt.

      … wird fortgesetzt …

  2. JanDavid Says:

    Nach dieser recht schnellen Analyse des Mietwohnungsmarkts zurück zum Thema.

    Keiner traut mehr dem anderen – auf einer ganz anderen Ebene der Zusammenbruch des Interbankenmarkts aber das ist ein Thema für sich – also keiner traut mehr dem anderen, in Verbindung mit einem gewissen Maß an Verachtung für die Schwachen.

  3. JanDavid Says:

    Die autoritäre Familie garantiert finanziell ein gewisses Maß an Sicherheit für die Vermieter – und für Kreditoren jeder Art – vor allem wenn sie gut vernetzt und / oder eine Großfamilie ist.

    Wie es häufig der Fall ist bei unseren Mitbürgern beispielsweise türkischer oder arabischer Abstammung, welche sich dadurch auch bei internationalen geschäftlichen Vorgängen relativ leicht tun.

    Vielleicht muss Autorität – und dadurch auch Sicherheit – anstatt durch sexuelle und seelische Unterdrückung – auf gesündere Art und Weise erzeugt werden, zum Beispiel durch selbsthilfegruppen–orientierte Sozialarbeit. Das machen beispielsweise Muhammad Yunus und die von ihm gegründete Grameen Bank.

    Das löst zwar nicht das Problem des Mietwohnungsmarkts, aber viele andere Probleme der ganz, ganz Armen. Allerdings nicht in Deutschland, wo – möglicherweise – Selbsthilfe gar nicht mehr so gern gesehen wird wie zu Großvaters Zeiten …

    Selbst im Bereich der Suchterkrankungen ist die Selbsthilfe (Anonyme Alkoholiker und andere) eher langsam rückläufig, weil ja überall Einrichtungen mit teuren studierten Fachkräften sind, welche nach einem den Kosten ihres Studiums entsprechenden Gehalt verlangen.

    Jetzt war ich wieder einmal ziemlich bissig. Ich glaube, das war’s für heute.

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