Posts Tagged ‘sexuelle Revolution’

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 2. Wilhelm Reich statt Jesus Christus

22. März 2022

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 2. Wilhelm Reich statt Jesus Christus

Paul Mathews: Besprechung REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz

7. März 2022

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Besprechung REICH – FOR BEGINNERS von David Zane Mairowitz

Paul Mathews: Besprechung SEX-POL-ESSAYS, 1929-1934 von Wilhelm Reich

5. Januar 2022

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Besprechung SEX-POL-ESSAYS, 1929-1934 von Wilhelm Reich

Paul Mathews: Besprechung THE INVASION OF COMPULSORY SEX-MORALITY von Wilhelm Reich

16. Dezember 2021

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Besprechung THE INVASION OF COMPULSORY SEX-MORALITY von Wilhelm Reich

Orgonomie und Metaphysik (Teil 13)

4. Dezember 2021

Im biblischen Sprachgebrauch ist „Erkennen“ ein Synonym für „genitale Umarmung“. Dieser enge Zusammenhang erklärt die jugendliche Flucht vor den pubertären Sexualkonflikten in die „Erkenntnis“ und die Phantasie. Beispielsweise ist die Hegelsche „Geistesphilosophie“ nichts als ein Ausfluß von Hegels pubertärer Agonie: der „absolute Geist“, das Ich, „erkennt“ die Welt und hebt sie so in sich auf. Von daher auch die Faszination, die stets vom Marxismus auf bestimmte Jugendliche ausgegangen ist.

In der New Age-Systemtheorie sollen sich die Individuen den höheren Manifestationen des Geistes als Untersysteme einpassen. Klingt harmlos und „philosophisch“ und gar wissenschaftlich. Tatsächlich steckt dahinter aber Freuds Tiefenpsychologie und Reichs Sexualökonomie. Die Eltern achten auf die Erhaltung der Normen. Es kommt zur Bildung des Über-Ich. Zuerst werden die Ahnen zu den Überwachern der Normen, später werden daraus die alles sehenden Götter. Die Esoterik macht aus der Welt, dem „irdischen Jammertal“, eine einzige große Erziehungsanstalt, in der wir uns alle durch hohe Moral für weitere Stufen der Existenz qualifizieren müssen. Diese Anstalt funktioniert genauso wie ein Erziehungsheim: wer sich schlecht benimmt, muß (im nächsten Leben) büßen und hat dabei „alles nur sich selbst zuzuschreiben“.

Wie anders ist Reichs Geisteshaltung:

Die Naturvorgänge kennzeichnen sich durch Mangel jeder Art von Perfektionismus bei voller Gesetzmäßigkeit ihrer Funktionen. In einem natürlich gewachsenen Walde funktioniert zwar ein einheitliches Wachstumsprinzip. Doch es gibt nicht zwei Bäume und an den hunderttausenden Bäumen nicht zwei Blätter, die einander photographisch treu gleich wären. Der Bereich der Variation ist unendlich weiter als der Bereich des Uniformen. (Äther, Gott und Teufel, S. 86f)

Moral spielt für den normalen Jungen keine große Rolle, wenn er wirklich das gesunde, junge Lebewesen ist, das er sein soll. Er sollte sich seiner Seele ebenso unbewußt sein wie seines Atems oder irgendeiner anderen Lebensbetätigung. (Ben B. Lindsey: Revolution der modernen Jugend z.n. Die sexuelle Revolution, Fischer TB, S. 100)

Mystik und Religion bedeuten, daß das Leben ein Fehlschlag ist; der Mensch allein ist nicht gut genug. (A.S. Neill z.n. Besprechung von The Problem Family von A.E. Hamilton in Orgone Energy Bulletin 1(4), October 1949, S. 189-193)

Ihre Kraft verdankt die Kirche den mächtigen, lebensverneinenden Veränderungen der menschlichen Struktur durch die metaphysische Fassung des Lebens: Sie lebt durch das Leben, das sie tötet. (Die sexuelle Revolution, S. 267)

Ein Politiker ist in der Lage, Millionen Menschen mit der Versprechung irrezuführen, daß er ihnen die Freiheit einrichten würde, ohne es tatsächlich tun zu müssen. Niemand fordert einen Beweis seiner Kompetenz oder der Durchführbarkeit seiner Versprechungen. (…) Ein Mystiker ist ungehindert imstande, Menschenmassen mit dem Glauben eines Lebens nach dem Tode zu erfüllen, ohne die Spur eines Beweises liefern zu müssen. Übertragen wir nun die Rechte eines Politikers oder Mystikers auf einen Eisenbahningenieur. Dieser würde sofort ins Gefängnis oder in die Geisteskrankenanstalt gesperrt werden, wenn er (…) lange Reden darüber hielte, daß er zum Mond fliegen könne. Man stelle sich nun weiter vor, daß dieser Eisenbahningenieur darüber hinaus mit der Waffe in der Hand den Glauben forderte, daß seine Behauptung wahr sei, oder gar, daß er die (…) Menschen einsperren ließe, weil sie ihm den Glauben verweigerten. Der Eisenbahningenieur muß die Menschen tatsächlich, praktisch und gefahrlos von A. nach B. befördern, wenn er Eisenbahningenieur bleiben will. (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 332f).

Was mich schlichtweg anwidert, ist, wie Gurus, Esoteriker und vermeintlich „Wissende“ ihr eigenes persönliches Abbild mit den tiefsten Gefühlen verbinden, die ein Mensch haben kann (nämlich die des kosmischen Kontakts). Du siehst einen Sonnenuntergang und spürst, wie die kosmische Energie durch dich strömt und genau solche Gefühle verbindest du mit Osho oder welchem Grottenolm auch immer. Wie ausgerechnet diese Gefühle genutzt werden, um als Vehikel für pathologische Machtinteressen zu dienen, ist an Widerwärtigkeit kaum zu übertreffen!

Und die Perversion geht noch weiter, während Leute wie etwa Hermann Hesse ihre geistigen Produkte ganz ehrlich als Kunstprodukte präsentieren, beanspruchen die genau gleichgearteten Geschichten (á la den Wahngebilden eines Nikolai Levashov, Rudolf Steiner oder L. Ron Hubbard) eine objektive Realität. Jeder schöpferische Mensch unternimmt „außerkörperliche Zeitreisen“, aber nur die Pestcharakter machen daraus Weltanschauung in der andere Leben müssen! Hesse ist dafür ein sehr gutes Beispiel von Demian über Steppenwolf bis zu Glasperlenspiel. Wäre er ein Modju gewesen, hätte auch er eine Religion gründen oder Anbeter um sich scharen können. Aber er hat seine orgonotische Schöpfergabe nicht mißbraucht.

Die diversen mystischen Lehren sind unvereinbar und schließen sich teilweise gegenseitig aus. Ist das nicht der Beweis dafür, daß es das spirituelle Wissen gar nicht gibt? Nur da, wo all diese spirituellen Lehren doch auf eine sehr verschwommene Art und Weise übereinstimmen, finden sich verblüffende Parallelen zur Orgonomie – auf eine sehr verschwommene Art und Weise.

Bezeichnenderweise verwahren sich diese Leute vehement dagegen, daß man ihre substanzlosen spirituellen Theorien irgendwie infrage stellt oder relativiert. Bezeichnenderweise sollen dann nicht etwa sie, sondern wir die Engstirnigen sein. Verteidigen wir die Orgonomie, sind wir engstirnig und greifen wir ihr Bezugssystem an, sind wir erstrecht engstirnig. Das erinnert mich frappant an die Argumentationsweise geschulter FDJ-Kader im Gespräch mit Westdeutschen. Geschickt brachten sie es zuwege, daß man praktisch permanent wie ein Trottel dastand, obwohl man doch die viel besseren Argumente hatte. Wie funktioniert das?

Reich hat das in Menschen im Staat wie folgt erklärt: sie nutzen geschickt unsere Schuldgefühle, Unsicherheiten und „Leichen im Keller“ aus. Wir sind dann wie kleine Jungen, denen man spöttisch-ernst sagt: „Schau mir in die Augen! Du hast doch wieder heimlich an dir rumgespielt?!“ Genauso verhalten sich die spirituellen Spökenkieker: sie haben dich wegen deiner Schuldgefühle, Unsicherheiten und „Leichen im Keller“ in der Hand. Aber was verschafft ihnen diese überlegene Position? Sie haben Macht über dich, weil sie sich über den Niederungen des bloßen Sexus in die spirituelle Welt erhoben haben, während du immer noch ein schuldbewußtes Tier bist. Diese Schuld rührt daher, weil du in dieser sexualfeindlichen Gesellschaft aufgewachsen bist und sie in deiner Struktur verankert ist. Du bist der schuldbeladene Rebell, während sie über dir thronen, „die Weisheit der Jahrtausende“ hinter sich.

Wie sich gegen sie wehren? Zu Zeiten der Sexpol hat Reich die befreiende Wirkung der Gruppe genutzt: „Wenn alle ‚es tun‘ kann es ja nicht so schlimm sein!“ Später, als er im Exil allein auf sich gestellt war, ist er seinerseits zum Angriff durch Werturteile übergegangen, d.h. er hat in seiner „sozialen Psychiatrie“ dem Opponenten die Maske vom Gesicht gerissen und dessen verborgene Motive bloßgelegt. Der bekannteste Aspekt dieses Vorgehens sind seine Anschuldigungen einer kommunistischen Verschwörung. Man darf sich nie in die Defensive treiben lassen – natürlich vorausgesetzt man hat wirklich recht.

Bioenergetisch sind Kommunismus und Mystizismus ähnlich begründet. Ein Orgontherapeut hat geschrieben, daß „wir bei der Behandlung einzelner Neurotiker sehen können, wie (…) Selbstwahrnehmung und einfaches Denken zu Grübelsucht und Intellektualismus werden” (Howard J. Chavis: „The Role of the Social Facade in Modern Life” Journal of Orgonomy 27I(2), Fall/Winter 1993, S. 208). Man braucht „intellektualismus“ nur mit „Mystizismus“ ersetzen.

DIE SITUATIONISTISCHE INTERNATIONALE: Ein Angriff der radikalen Linken: Ein Bericht (Teil 3)

2. September 2021

John M. Bell: Ein Angriff der radikalen Linken: Ein Bericht (Teil 3)

Paul Mathews: Reich und die Politradikalen

27. Juli 2021

Reich und die Politradikalen

Imagine!

11. Juli 2021

Eine kleine Geschichte von 2009, über die m.W. in Deutschland kaum berichtet wurde – sie wurde nicht mal in Großbritannien selbst berichtet:

Ein Mitglied des britischen Oberhauses lud Geert Wilders zu einer privaten Sitzung in London ein. Sie wollte ihren Kollegen Wilders Film Fitna vorführen und ihn danach in einer offenen Runde debattieren. Das wußte der pakistanisch-stämmige Lord Nazir Ahmed, der 1998 von Labour ins Oberhaus entsandt worden war, zu verhindern: er würde 10 000 Moslems mobilisieren, um Wilders davon abzuhalten, nach London zu kommen. Außerdem drohte er, seine Oberhaus-Kollegin zu verklagen. Wilders wurde daraufhin ausgeladen und die Vorführung von Fitna abgesagt. Die pakistanische Presse jubilierte und Lord Ahmed pries Allah für „den Sieg für die moslemische Gemeinschaft“.

Heute bekommen die indigenen Engländer schon Probleme mit der Polizei, wenn sie das Undenkbare tun: die englische Flagge, rotes Kreuz auf weißem Grund, zeigen.

Wie konnte es soweit kommen, in einer Nation, die stets absolut rücksichtslos für ihre eigenen Interessen gegenüber Frankreich, Deutschland und Rußland gekämpft hat? Und ganz nebenbei auch noch die Emotionelle Pest überwunden hat (Napoleon, Hitler, Stalin bzw. dessen Nachfolger)! Heute ist England tot und wird in wenigen Jahrzehnten ein mosleminisches Land sein.

England hat stets alle anti-autoritären Bestrebungen einer „Neuordnung Europas“ bekämpft, sei es die Französische Revolution gewesen, die Russische Revolution oder der Nationalsozialismus, nicht zuletzt auch die europäische Vereinigung. Die Tradition und die lokale Autorität wurden verteidigt. Die berühmten „60er“ Jahre haben diesen britischen Grundimpetus zerstört. Durch die „sexuelle Revolution“ wurde in Großbritannien die Familie zerstört und damit die Verankerung des Einzelnen in der Tradition und im eigenen bioenergetischen Kern („verzerrter Kernkontakt“, Identifikation mit den Autoritäten). Seit dieser Zeit sind die Briten dem Internationalismus und der Political Correctness vollkommen schutzlos ausgeliefert.

Innerhalb einer Generation (die letzten 30 Jahre) wurde eine Nation, die vorher ganzen Weltrevolutionen widerstanden hatte, besiegt und ausgelöscht. Kaum etwas anderes zeigt die unglaubliche Effektivität und Durchschlagskraft von Reichs sexualpolitischem Ansatz. Mit dieser einen Stellschraube kann man die Charakterstruktur eines ganzen Landes (die durchschnittliche Charakterstruktur des durchschnittlichen Massenmenschen) grundlegend verändern und damit wirklich alles verändern. Man kann eine ganze Nation entwaffnen, sie dazu bringen, daß sie sich auf den Rücken legt und lustvoll ihre Kehle jedem Raubtier präsentiert.

Was ist geschehen? Durch die sexuelle Revolution wurde die muskuläre Panzerung auf ungeordnete Weise aufgelöst und durch eine um so stärkere Augenpanzerung ersetzt. Ergebnis ist die Unfähigkeit selbst (auf geordnete und effektive Weise!) aggressiv zu sein und die Aggression anderer auszuhalten. Das nennt sich dann Pazifismus, Friedenserziehung, Deeskalation, etc. Man darf „keine Muskeln mehr zeigen“! Zweitens werden aufgrund der okularen Panzerung Gefahren nicht mehr adäquat wahrgenommen, nicht mehr in der richtigen Perspektive gesehen (sowohl räumlich als auch vor allem zeitlich: „Wohin führt das?“) und vor allem kann nicht mehr klar gedacht werden. Kurz gesagt, ist alles, wirklich alles, verschwunden, was die britische Nation groß gemacht hat: der Wille eigene Interessen durchzusetzen und strategisch zu planen.

Es ist charakteristisch, daß John Lennons Imagine (1971) zum Requiem dieser Nation geworden ist. Übersetzen wir die Kontaktlosigkeit dieses Idioten in etwas, was Sinn macht:

Stell dir vor, es gibt keinen Himmel. Das heißt stell dir vor, alles sei sinnlos. Stell dir vor, es gibt keine Hölle unter uns, d.h. keine Konsequenzen deines Handelns. Über uns nur Himmel, nur Sinnlosigkeit und Tod. Stell dir vor, alle Menschen leben nur für das heute und scheißen auf Tradition und Zukunft.

Stell dir vor, es gibt keine Länder und du und deine Kinder sind den Barbaren schutzlos ausgeliefert. Es ist nicht schwer sich das vorzustellen. Es gäbe nichts für das es sich zu töten oder zu sterben lohnte. Und auch keine Religion. Stell dir vor, alle Menschen leben in Frieden. Oder mit Brecht: stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu dir.

Du magst sagen, ich bin ein Träumer, aber ich bin nicht der einzige – es gibt Myriaden Lemminge wie mich. Ich hoffe, eines Tages wirst du dich uns Zombies anschließen und die Welt wird eine Einheit sein.

Stelle dir vor, es gäbe keinen Besitz. Ich frage mich, ob du das kannst. Keine Notwendigkeit für Gier und Hunger – sondern alle wälzen sich wie grunzende, glückliche, da gut versorgte, Schlachtschweine im eigenen Kot und Urin und grunzen. Alle Menschen werden Brüder. Stell dir vor, alle Menschen würden sich die Welt teilen – dann kommt Lord Nazir Ahmed und nimmt sich seinen Teil von den grunzenden Idioten. Imagine!

Blogeinträge Januar/Februar 2016

5. Juni 2021

Blogeinträge Januar/Februar 2016

  • Zwangsmigration ist eine Massenvernichtungswaffe
  • Das Herausnehmen der Psyche aus der Psychiatrie
  • Das sexuelle Elend der arabischen Welt
  • Und was Donald Trump betrifft
  • Die Jungen und die Ahnungslosen
  • Die natürliche Funktion eines politischen Führers

Das Aufkommen des Psychopathen (Teil 18)

23. Mai 2021

von Dr. med. Dr. phil. Barbara G. Koopman

Zusammengefasst sehen wir, dass Reichs leuchtender Traum von einer sexuellen Revolution, die die Menschheit von ihrer orgastischen Impotenz befreien würde, nicht eingetreten ist. Die sexuelle Unterdrückung weicht tatsächlich, aber an ihre Stelle trat Zügellosigkeit – nicht Freiheit mit Verantwortung. Das liegt an der Entstellung der Selbstregulation und der sexualökonomischen Prinzipien durch den gepanzerten Menschen. Ich glaube, dass eine solche kontaktlose Kindererziehung, wie sie oben beschrieben wurde, zu einer wachsenden Anzahl desorganisierter und primitiver Ich-Strukturen führen wird, die an Reichs Triebhafte von 1925 erinnern. Die entstellte Freizügigkeit und Toleranz von Pornografie und Drogen kann diesen Prozess stark beschleunigen. Im Ghetto richten Armut und brutale Sitten ähnlichen Schaden an.

Das Aufkommen von spannungsgetriebenen, notleidenden Jugendlichen, Produkte der fehlgeschlagenen sexuellen Revolution, hat schlimme politische Auswirkungen. Sie gehören zu den pestanfälligsten aller Charaktertypen, und ihr inneres Elend, das nur allzu real ist, wird zur Zielscheibe restriktiver Ideologien, die den inneren Strudel durch von außen aufgezwungene Kontrollen bezwingen wollen.

Dabei möchte ich hervorheben, dass ich weder für die Rückkehr sexueller Unterdrückung noch für Gleichgültigkeit gegenüber sozialer Ungerechtigkeit eintrete. Ich glaube, jede nachfolgende Generation muss ihre jungen Menschen zu echter sexueller Freiheit erziehen, die auf Verantwortung und Selbstregulierung basiert, wie oben dargelegt. Unser hauptsächliches Aktionsfeld ist nicht politisch, abgesehen davon, dass wir die Flut des Kollektivismus der Linken eindämmen müssen, der heute die größte Bedrohung für die menschliche Freiheit darstellt. Unser Tenor ist vielmehr „radikal“ im Sinne von Reich und zielt durch sexualökonomische Prinzipien auf den eigentlichen Kern des gepanzerten Menschen.

[Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 7 (1973), Nr. 1, S. 40-58.
Übersetzt von Robert Hase]