
Wilhelm Reich, Physiker: 5. Das Atom und das Orgon, b. Serialität
Schlagwörter: 19. Jahrhundert, Äther, Ätherphysik, C.G. Jung, Charles Kelley, EPR-Paradoxon, erster Beweger, Funktionsschemata, Gesetz der Serie, Gott, Hypothesen, Medium, Modelle, Modellvorstellungen, morphogenetische Felder, Nichtlokalität, Orgonenergie, Pauli, Physik, physikalische Gesetze, Quantenmechanik, Radix, Serialität, Sheldrake, Solar plexus, Synchronizität, Teilchen, Theorien
31. Oktober 2013 um 09:56 |
Die gesamte Wirklichkeit spielt sich in der Vorstellung Gottes ab, des letztendlich einzigen Wesens des Universums, das man auch gleichsetzen kann, mit der vierten Dimension, wie Peter Plichta schlüssig darlegt in seinem Buch „Gottes geheime Formel“. Dort heißt es auf Seite 284 wie folgt:
„So wie das Insekt kein Verständnis für die dritte Dimension hat, so können auch wir die vierte Dimension nicht unmittelbar erfassen. Wir können aber, weil wir über ein Ich-Bewusstsein verfügen, aus den erkannten mathematischen Gesetzmäßigkeiten logische Schlüsse ziehen: Wenn es eine vierte Dimension geben muss, muss diese höhere und endgültige Dimension über ein Bewusstsein verfügen, dass den Rahmen unserer Bewußtheit sprengt. Das haben die Menschen aller Zeiten mit „Gott“ bezeichnet.
Oder in indischer Manier ausgedrückt: Die gesamte Realität spielt sich in der Vorstellung Gottes ab, des einzigen Wesens im gesamten Universum. Reich verteufelte den Begriff Gott, genau wie Nietzsche und Sie Herr Nasselstein, weiter oben- und dennoch gibt es den Gott Nietzsches und den Gott Reichs und auch den Gott Peter Nasselsteins, wie Ihren Nachrichtenbriefen zu entnehmen ist. Warum immer diese „Polemik“ gegen Gott? Hirn einschalten! Gott ist die Orgonenergie, die vierte Dimension, die Liebe oder was auch immer. „Für“ etwas zu sein- ist nicht dasselbe wie „gegen“ sein „Gegenteil“, auch wenn es auf den ersten Blick gleich aussieht.
Warum die eine Polemik gegen die andere ersetzen? Warum die „Vulgär“- Orgonomie bekämpfen- indem man einen „Vulgär- Atheismus“ postuliert? Gott ist so real wie das Wetter!
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„Die philosophische Frage nach der Existenz der Außenwelt erübrigt sich, da das innere Erleben und der äußere Raum dieselbe Genese in einem „dritten Faktor“ haben, der Pulsation.“
Genial. Siehe Peter Plichta, siehe mein letzter Kommentar. „Raum“ und „räumliche Phänomene“, die voneinander abhängig sind, sind Erscheinungen pulsatorischer Funktionen der massefreien Orgonenergie, die Materie aller Art überhaupt erst entstehen lässt.
Die „Aether“- Theorie irgendeiner „Ur- Substanz“ ist somit genau so „vulgär“, mechanistisch- realitätsfremd und irreführend wie die Annahme irgendeiner „Determination“ oder irgendeinem „Schicksal“ hinter der Bühne des Weltgeschehens „mystizistisch“ ist, weil:
die pulsierende Orgonenergie (Gott), in seinen unendlichen Funktionen, nur „erlebt“ werden kann, wenn man sich auf sie einlässt- und in keine „gepanzerte“, also vereinfachte oder mit Assoziationen behaftete Vorstellung passt. Oder in den Worten des Daodejings: „Die höchste Sicht der Dinge- erweist sich schweigend.“ Ehrfurcht vor dem Unergründlichen… Entweder ich erlebe die Realität, oder ich mache eben ein Schläfchen…
1. November 2013 um 03:15 |
Kann die Orgon PHYSIK von der Biologie her abgeleitet werden? Nein.
Noch vor der „Biologie“ war die „Psychologie“ (s. Charakteranalyse). Dies zu vergessen oder zu leugnen, ist eine falsche „Theoriebildung“ die zur falschen Hypothese führt, dass Pulsation relevant wäre für die PHYSIK der Orgonenergie.
Wenn die „Pulsation“ zu dem „EINEN Gesetz“ werde oder gar zu „Gott“, dann hat sie nichts mit Orgon zu tun.
Wissenschaftliches Denken braucht eine Theorie und daraus sich entwickelnde Hypothesen (nicht umgekehrt), das EINE Gesetz oder Gott gehört eher zum Nichtwissen und Glauben.
Kammerers Beschreibung (von oder aus was?) und daraus extrahiertes Postulat der „Serialität“ bleibt (hier) eine Hypothese. Wie hat er sie begründet?
Blicken wir zu Wiki:
„Wir haben hingenommen, daß die Summe der Tatsachen jeden ‚Zufall‘ ausschließt oder den Zufall derart zur Regel macht, daß sein Begriff aufgehoben erscheint. Wir gelangen damit zu unserem zentralen Gedanken: Gleichzeitig mit der Kausalität ist im Universum ein akausales Prinzip wirksam. Dieses Prinzip wirkt selektiv auf Form und Funktion ein, um verwandte Konfigurationen in Raum und Zeit zusammenzufügen; und es hängt mit Verwandtschaft und Ähnlichkeit zusammen.“ (P. Kammerer nach Wikipedia) https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Kammerer
Kammerer spekuliert demnach und öffnet die Tür zur Parapsychologie, er nutzt aber nicht die Biologie.
Zur Biologie äußert er sich inhaltlich:
„Nicht Darwins Theorie und das Zufallsprinzip der Evolution waren nach Kammerers Entdeckung mithin zutreffend, sondern die Hypothese dessen Vorgängers Lamarck, der in seinen Vererbungsgesetzen behauptet hatte, die Arten würden sich nach dem Prinzip einer systematischen und logischen Umwandlung entwickeln.“ (Wikipedia)