Der verdrängte Christus: 4. Saharasia im Alten Testament

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

4. Saharasia im Alten Testament

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10 Antworten to “Der verdrängte Christus: 4. Saharasia im Alten Testament”

  1. Robert (Berlin) Says:

    „Colin Kelley (University of California, Santa Barbara) et al. betrachten die Ausweitung der Wüste…“

    Ein ziemlich plumper Propaganda-Artikel, der die Tätigkeiten der USA und Israel verschleiern soll. Erstens sind der Grund für die Flüchtlinge aus dem Irak der Sturz der dortigen Regierung von Saddam Hussein, der zu einem grausamen Bürgerkrieg führte. Zweitens, das behaupte ich ohne jeden Beweis, wäre das Al-Assad Regime als Diktatur auch ohne ausländische Intervention mit Aufständen fertig geworden. Es ist ja darin erprobt!
    Syrien gilt als Hauptfeind Israels und als Verbündeter Irans. Darum soll Al-Assad wie Präsident Hussein gestürzt werden.
    Außerdem: es hätte ja in allen arabischen Staaten, die von der Dürre betroffen waren, Aufstände geben müssen!

    „Demnach haben sich die Geflohenen wegen ihrer schwierigen Gesamtsituation und aus Angst zwar nicht selber an den Protesten beteiligt; die Dürre und die fehlende politische Unterstützung der Landbevölkerung haben die Proteste jedoch angeheizt.“
    http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article205183811/Die-Duerre-vertrieb-1-5-Millionen-Kleinbauern-in-Syrien.html

    Die Landbevölkerung hat sich also an den Protesten gar nicht beteiligt.
    Es geht mir gar nicht darum, den Diktator Al-Assad in Schutz zu nehmen oder seine Schandtaten zu leugnen. Aber wie in diesem Propaganda-Artikel zu verschweigen, als wenn der Westen, seine arabischen Verbündeten (Saudi-Arabien, Katar, VAE) und Israel rein gar nichts mit den Aufständen und der Ausbildung und Förderung der islamischen Terrortruppen zu tun hätte und dieser Einfluss niemals stattgefunden oder eine Rolle gespielt hätte, weist diese Pressemeldung als pseudowissenschaftliche Ente aus.

    —–

    darauf Peter:

    Wie Andrew Solow von der Woods Hole Oceanographic Institution in Massachusetts dem New Scientist sagte, seien die Schlussfolgerungen seiner Kollegen „plausibel“. „Wenn eine Gesellschaft unter Druck gerät, wird Gewalt wahrscheinlicher.“ Es sei aber unklar, ob die Gewalt in Syrien nicht auch ohne die Dürre ausgebrochen wäre. Das könne schon sein, sagte Kelleys Ko-Autor Richard Seager von der Columbia University dem Magazin National Geographic – aber so habe es sich eben nicht entwickelt.

    Widerspruch kommt von Thomas Bernauer von der ETH Zürich. Er hält den postulierten Zusammenhang der New York Times zufolge für „sehr spekulativ“, die Belege seien wissenschaftlich noch nicht robust genug.

    Kelley und sein Team sind nicht die Ersten, die auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Dürre seit 2006 und dem Ausbruch des Syrienkriegs hinweisen. Francesca de Châtel von der niederländischen Radboud Universität in Nijmegen betonte Anfang 2014 im Journal Middle Eastern Studies, es sei nicht die Dürre „per se“ gewesen, die als einer der Auslöser der Unruhen betrachtet werden sollte, sondern das Versagen der Regierung in Damaskus im Umgang mit der Trockenheit. Und Peter Gleick, Präsident des Pacific Institute in Oakland, Kalifornien, hatte 2014 im Journal Weather, Climate, and Society berichtet, dass der Wassermangel in Syrien „eine direkte Rolle“ für den Verfall der Wirtschaft Syriens gespielt habe.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/ausloeser-von-krisen-was-der-syrische-buergerkrieg-mit-dem-klimawandel-zu-tun-hat-1.2377566

    —–

    Und darauf wieder Robert:

    Umstrittene Studie: Löste Klimawandel den Syrien-Krieg aus?

    Eine alarmierende Studie hat weltweit für Aufregung gesorgt. Die Autoren behaupten, der Klimawandel habe Dürre und Bürgerkrieg in Syrien mitverursacht. Doch die These ist kaum zu halten.

    Zitat:
    „Die Studie versäume es, lokale Unterschiede aufzuschlüsseln, ergänzt Christiane Fröhlich, Friedensforscherin an der Uni Hamburg. Ihre Gespräche mit Menschen vor Ort würden der Klimathese eher widersprechen: Jene, die vor der Dürre geflüchtet wären, seien eher selten zu Aufständischen geworden, berichtet sie. Vielmehr hätten eher wohlhabendere Einwohner den Bürgerkrieg provoziert.“

    „Exzessive Grundwasserfördeung, Übernutzung des Bodens durch grasende Tiere und landwirtschaftliche Ausbeutung seien die Hauptursachen für die Hungersnot, sagt De Châtel. „Die Rolle des Klimawandels ist nicht nur irrelevant, ihre Betonung sogar schädlich“, meint sie. Das Klimaargument erlaube es den Politikern, Schuldige für die Hungersnöte außerhalb des Landes suchen, obwohl sie doch eigentlich selber für das Missmanagement verantwortlich seien.“

    „Auch eine Übersichtsstudie von Experten um Ole Magnus Theisen von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens NTNU kommt zu einem deutlichen Ergebnis: „Wir haben keine Belege gefunden für einen Zusammenhang von Dürren und Konflikt“, schreiben sie. Die Hauptursachen für Bürgerkriege seien politischer Natur.“

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/syrien-loeste-klimawandel-den-buergerkrieg-aus-a-1022106.html

  2. walter Says:

    „Die geographische schuf die Emotionale Wüste, auch wenn die Bibel charakteristischerweise den umgekehrten Vorgang beschreibt:

    Man mißbraucht den Gottesnamen, um andere zu verfluchen, […]“
    Das erinnert mich die Bikamerialismusthese. Im Buch dazu steht, dass es früher üblich war, anderen zu glauben, wenn sie behaupteten Gott hätte ihnen irgendetwas befohlen. Wahrscheinlich erkannten irgendwann Menschen, dass sie einfach lügen konnten „Gott hat mir doch befohlen mit deiner Frau zu schlafen (höhö, hat er ja gar nicht, aber das kannst du ja nicht wissen)“

    • Peter Nasselstein Says:

      Das Buch Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche von Julian Jaynes ist einfach nur Schwachsinn, denn es beruht auf einem oberflächlichen Quellenstudium der homerischen Epen. Die Menschen damals haben nicht anders empfunden als wir heute – jedenfalls nicht vollkommen anders. Demnächst ein Blogeintrag dazu!

  3. walter Says:

    Sind die Leviten die arabischen und die Kohanim die asiatischen Stämme und Israel halt Israel? Diese Trennung wird von Juden selbst anerkannt, siehe hierzu: https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Judaism/tribes1.html
    https://sites.google.com/site/levitedna/origins-of-r1a1a-ashkenazi-levites/theory-re-origins-in-arabia

  4. Matthias Says:

    Aktueller Klimabericht über das Temperatur-Hoch im Nahen Osten:
    Zwischen Klerikal-Diktaturen (Iran, IS, Saudi-Arabien…), dem Zusammenbruch ganzer Länder, um sich greifender Radikal-Militanz und äußerst schlecht ausgestatteten Flüchtlingslagern, die zudem völlig überfüllt sind nun eine Hitzewelle ungekannten Ausmaßes… . Der Nahe Osten kollabiert und die Luft wird buchstäblich ‚immer dicker‘, ‚doriger’… . http://www.jewsnews.co.il/2015/08/02/scorching-heat-dome-over-middle-east-sees-temperatures-soar-to-165f-in-iran/

    • Tzindaro Says:

      The current oranur crisis in the Middle East is caused by the use of depleted uranium weapons in Iraq by the U.S. Army and the several stashes of ready-to-use nuclear weapons in the hands of both Israel and at American bases in several other countries in the region. Both the atmosphere and the humans are reacting to increased oranur excitation.

      A possible contributing factor is the ill-advised cloudbusting program in Algeria by Berlin-based engineer, Madjid Abdelaziz, which has been documented as exporting DOR / air masses from the deep interior of the Sahara to Europe and the Eastern Mediterranian.

  5. Renate Says:

    Zitat: „Man mißbraucht den Gottesnamen, um andere zu verfluchen, man verdreht die Wahrheit, man mordet, stiehlt, bricht die Ehe; Blutsvergießen ist an der Tagesordnung. Deshalb vertrocknet das Land, und seine Bewohner verdursten, Menschen wie Tiere, sogar die Fische verenden. (Hos 4,2f)

    PN: Die geographische schuf die Emotionale Wüste, auch wenn die Bibel charakteristischerweise den umgekehrten Vorgang beschreibt“

    … Nein Peter, es stimmt schon andersherum:
    Ich brauche nur die Leute bei uns, wo ein grünes Paradies ist, beobachten und am eigenen Leib spüren, wozu sie fähig sind:
    Tratsch bis zu Rufmord, etc., man schaue sich die 10 Gebote an, was noch alles zu emotionaler Wüste führt, ich zerbreche mir den Kopf über manches, warum sie das tun, wieso sie diese bestimmte Struktur haben und nicht davon ablassen können.

    Ein passendes Zitat einer Bibelstelle:

    1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden.
    2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.
    3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.
    4 Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
    5 Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel
    6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
    7 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
    8 Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht
    9 und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.
    10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
    11 Darauf ließ der Teufel von ihm ab und es kamen Engel und dienten ihm.

    Und:

    Die Abrenuntiatio diaboli (lat. für „Absage an den Teufel“, wörtlich „Entsagung des Bösen“)

    Der Sinn des Ritus erschließt sich aus Matthäus 4,1–11 EU, wo Jesus, unmittelbar nach seiner Taufe im Jordan, die Absage an den Satan vollzieht:

    „Weiche von mir!“

    Der auf den Namen Jesu Christi Getaufte wird in dessen Nein zur lebenszerstörenden Macht hinein genommen.

    Die katholische Taufliturgie kennt drei Formen. Der Spender der Taufe wendet sich an die Taufbewerber bzw., bei kleinen Kindern, an deren Eltern und Paten und fragt:

    I. Widersagt ihr dem Bösen, um in der Freiheit der Kinder Gottes leben zu können? – Ich widersage.
    Widersagt ihr den Verlockungen des Bösen, damit es nicht Macht über euch gewinnt? Ich widersage.
    Widersagt ihr dem Satan, dem Urheber des Bösen? – Ich widersage.

    oder

    II. Widersagt ihr dem Satan? – Ich widersage.
    Und all seiner Bosheit? – Ich widersage.
    Und all seinen Verlockungen? – Ich widersage.

    oder

    III. Widersagt ihr dem Satan und allen Verlockungen des Bösen? – Ich widersage.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Saharasia wächst:

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