DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 3. Medizinische Orgonomie, i. Der sexuelle Kampf der heutigen Jugend / j. Depressive Kinder und eine hoffnungverheißende neue Psychiatrie

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 3. Medizinische Orgonomie, i. Der sexuelle Kampf der heutigen Jugend / j. Depressive Kinder und eine hoffnungverheißende neue Psychiatrie

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6 Antworten to “DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 3. Medizinische Orgonomie, i. Der sexuelle Kampf der heutigen Jugend / j. Depressive Kinder und eine hoffnungverheißende neue Psychiatrie”

  1. Avatar von davidmoerike David Says:

    Diese Ergebnisse stellen die Richtigkeit von Programmen zur sexuellen Aufklärung in Frage, die jugendlichen Sex mit jeder Menge von negativen Folgen verbinden …

    Die einzige Alternative, nämlich die „Erziehung zur Abstinenz“, führt nachweislich zu keiner Abstinenz, sondern allenfalls zu einem schlechten Körpergefühl und mehr Verantwortungslosigkeit.

    Warum versucht man dann immer noch diese Art der Erziehung?

    Da habe ich eine Vermutung:

    indem man den Jugendlichen sagt, dass sie die Jahre und Jahrzehnte bis zum Erreichen des Erwachsenenalters (im sozialen und finanziellen Sinne) – von der Masturbation abgesehen – abstinent zu sein haben, möchte man sie – wie ich glaube – zu maximalen Leistungen im schulischen, universitären, und beruflichen Bereich motivieren.

    Tolle Idee – nur: es funktioniert nicht!!

  2. Avatar von davidmoerike David Says:

    The teaching of abstinence only in all schools in America is deliberately intended to result in a fascist mentality in the next generation.

    Es sieht so aus.

    The writings of Wilhelm Reich are being used to create a generation of fascists by people who know very well exactly what they are doing.

    Also aufbauend auf diesen Erkenntnissen es absichtlich genau falsch herum machen.

    Und das lassen die Leute dort mit sich machen?

    Geht’s noch?

    Contraception is not allowed to be taught in school …

    War nicht in Europa die Unterrichtung über Verhütung der Haupt-Grund, warum Sexualkunde an der Schule überhaupt eingeführt wurde?

  3. Avatar von Sebastian Sebastian Says:

    Der Artikel trifft die Sache nur zur Hälfte. Die Sexualaufklärung in den USA ist noch schlimmer als hier beschrieben. Ich beziehe mich hierbei ua auf den Schulpsychologen Dee Apple und die Jugendtherapeutin Virginia Whitener.

    Neben den offen antisexuellen Botschaften mit dem Fokus auf den schlimmst möglichen Fall und den damit einhergehenden schockierenden Fotos von mit Krankheiten übersäten Körperteilen, wirbt man unter der Flagge der sexuellen Vielfalt für jede Art prägenitaler Sexualität nach dem Motto „anything goes“.

    Mit der Gleichsetzung von genitaler und prägenitaler Sexualität wird Erstere noch weiter degradiert. Tatsächlich hört man von den bunten Weltverbesserern ja auch hierzulande nur im negativen Sinne von Genitalität, zB als zu kritisierende „Zwangsheteronormativität“.

    Das Resultat ist noch mehr Verwirrung und Angst bei den Jugendlichen. Es fehlt die gesellschaftliche Unterstützung bei eh schon enormen inneren Hemmungen. Enge und intime Beziehungen mit ihren Verpflichtungen und emotionalen Herausforderungen verlangen den Jugendlichen zu viel ab, weswegen sie lockere, kurzweilige und verantwortungslose sexuelle Beziehungen bevorzugen.

    Ich behaupte, daß die heutige Jugend es unendlich schwerer hat als die Jugend etwa um die Jahrhundertwende. Diese konnte noch komplett verdrängen; heute sind alle Quellen des jugendlichen Lebens aufgebrochen, doch die Jugend ermangelt sowohl der gesellschaftlichen Stütze als auch der strukturellen Kraft, diese Quelle auszuschöpfen.

    Nein, Wilhelm Reich ist tot. Das hat er nicht im Jahr 2015 geschrieben, sondern in seinem Buch „Die sexuelle Revolution“ (Fischer Taschenbuch (2004 [1936]), S. 126).

  4. Avatar von davidmoerike David Says:

    Da müssen wir jetzt herausfinden, wie wir denen allen das Handwerk legen können!

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