Posts Tagged ‘Sexualkundeunterricht’

Tote Welt, Wiederverzauberung und das Orgon

6. September 2026

Als Kind hatte ich das deutliche Gefühl, daß die Luft „lebendig“ war. Es war ein seltsames Gefühl, in der Schule erfahren zu müssen, daß es sich dabei nur um Gas handelte, Stickstoff, Sauerstoff, Spurengase. Die Welt verwandelte sich in einen toten, langweiligen Ort. Und dann die Naturwissenschaftslehrer selbst: Sie hatten immer einen emotionslosen, gelangweilten, niedergeschlagenen Gesichtsausdruck, d.h. sie waren eine Verkörperung der toten Welt, die sie vermittelten. Der Biologieunterricht war kaum besser und ging bruchlos in den Sexualkundeunterricht über.

Das ist kein Plädoyer für eine „Wiederverzauberung der Welt“, sondern für einen grundsätzlich anderen Ansatz. Um was es geht, zeigt sich daran, daß in den Medien typischerweise einigermaßen gesunde Emotionen verspottet werden; alles, was die Gefühle anspricht, wird sofort lächerlich gemacht. Interessanterweise verspotten sie niemals verzerrte Gefühle, wie sie etwa bei CSD-Paraden zur Schau geführt werden. Dort wird die Welt wie kaum sonst „verzaubert“ – und gleichzeitig alles auf totes Fleisch reduziert.

Reich zufolge leiden „etwa 80% aller Frauen an vaginaler Anästhesie und Frigidität“ (Der Krebs, Fischer TB, S. 385). Nach gängigen Standards gelten immer noch 70% der Frauen als frigide. Zur Abhilfe wurde Millionen Frauen gesagt, das läge allein daran, daß die Männer nicht zu oralen und manuellen Manipulationen greifen, nicht einfühlsam und romantisch genug sind, etc. Worum es wirklich geht, nämlich das Problem der Genitalität und die Lebensenergie, bleibt draußen vor. Sie sind innerlich so tot, wie sie sich die Atmosphäre vorstellen!

Was das generelle Ausweichen vor dem Wesentlichen betrifft, muß ich an folgende weit zurückliegende Geschichte denken: Der 1992 New Age-Guru Vincent LaDuke („Sun Bear“) war ein Geschäftemacher, der vermeintlich indianische „Spiritualität“ in Form von Seminaren und irgendwelchen Gimmicks vermarktete. Ausgerechnet James DeMeo pries ihn in seiner Zeitschrift Pulse of the Planet No. 2, S. 35. Siehe dagegen dazu Roman Schweidlenka: Altes blüht aus den Ruinen, Wien 1989, S. 77.

Schwedlenka schreibt über die authentische indianische Spiritualität, z.B. der Hopis:

Die indianische Botschaft – nicht zu verwechseln mit den esoterischen Lehren der neuen Schamanen, die der spirituelle Supermarkt unserer Gegenwart zu einem großen Modetrend werden ließ – hat nichts Okkultes oder Spektakuläres: Sie besagt, daß die Erde ein lebendiger Organismus ist, der Mensch nur ein kleiner Teil desselben; Achtung und eine nicht ausbeuterische Haltung gegenüber dem gesamten natürlichen Universum, verbunden mit einem einfachen, vom Prinzip des Teilens geprägten Lebensstils sind das „Geheimnis“ für die richtigen Handlungen der Menschen. (ebd. S. 9)

Schweidlenka weiter:

Auch für den indianischen Geschäftemacher Sun Bear scheint die Radioaktivität im Gegensatz zu den durch den Uranabbau sterbenden Indianern ein Anlaß zur Heiterkeit zu sein. Bei einem Vortrag in der BRD erklärte er: „Vor zwei Jahren hatte ich ein Programm in Frankfurt und da passierte der Unfall von Tschernobyl. Die atomare Wolke kam, und für Frankfurt wurde Regen vorausgesagt. Da fing ich schnell zu beten an. Ich sagte: ‚Donnerwesen, schickt das bloß woanders hin!‘ Dann ging es in Wiesbaden herunter. Tut mir leid.“ Auf der vom Aviva Verlag vertriebenen Kassette, die diese Worte enthält, ist sodann das laute, schallende Gelächter Sun Bears und seiner Fans zu hören. „Vieles im New Age scheint die Menschen auf das Grab vorzubereiten“, schreibt die US-Zeitschrift The Merry Mount Messenger (Nr. 3/87). Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf. Ich glaube zwar auch, daß wir uns trotz der atomaren Bedrohung eine lebensbejahende innere Einstellung bewahren und aufbauen sollten. Nur wird uns diese nicht vom Damoklesschwert des schleichenden nuklearen Todes befreien. Die auf der Positivneurose und dem Dogma „mein Bewußtsein schafft die Realität“ aufbauenden Verdummungsstrategien des Neuen Bewußtseins lenken von unserer letzen Chance auf ein Überleben ab: Der weltweiten Solidarität im kompromißlosen Widerstand gegen den atomaren Holocaust. (ebd. S. 137)

Um sich über die originale Spiritualität der Indianer ein Bild machen zu können jenseits solcher Leute wie Sun Bear verweist Schweidlenka auf das Buch: Alexander Buschenreiter: Mit der Erde – für das Leben – Der Hopi-Weg der Hoffnung (Freiburg im Breisgau, 1989).

Das erinnert mich an den alternativen Umweltgipfel in Rio 1992, der von „spirituellen Zeremonien“, Yoga-Sitzungen etc. geprägt war. Bei einer „Massenmeditation“ streckten alle im Auditorium ihren Rücken und schlossen die Augen, nur die Indios, auf die die Kamera gerichtet war, saßen hilflos da und wußten nicht, was denn überhaupt Sache ist. Sun Bear hätte sicherlich mitmeditiert und das als alte indianische Überlieferung verkauft.

Dabei liegt es mir fern „indigene Spiritualität“ zu idealisieren. In Afrika (aber auch in Teilen von Asien und sogar Südamerika) sind zusammen 230 000 000 Mädchen und Frauen beschnitten bzw. genitalverstümmelt! Das entspricht exakt der gesamten weiblichen Bevölkerung der EU! Nicht nur, daß insbesondere die schwerste und radikalste Genitalverstümmelung, die Infibulation („pharaonische Beschneidung“) praktisch tödlich weh tut (manche Mädchen sterben am Schmerzschock), sondern noch schmerzhafter ist danach die Geburt von Kindern. Und nach der Geburt muß alles wieder zugenäht werden. (Da kann man sich ja vorstellen, welches Verhältnis diese Frauen zu ihren Babys gewinnen!) Man kann sich gar keine schlimmere, grausigere Art vorstellen, einen Menschen zu foltern. Und selbst die Männer leiden, weil jeder Beischlaf für die Frau und damit auch für den Mann eine schmerzhafte Folterung ist. Und warum das ganze? Aus Todesangst vor der angeblich unstillbaren, alles zerstörenden weiblichen Sexualität (deshalb auch die Verschleierung). In Afrika breitet sich dieser Brauch durch die neuen Verkehrsverbindungen, Flüchtlingsströme, etc. auch auf Stämme aus, die ihn noch nicht kannten, denn niemand will als unbeschnitten = unrein gelten.

Ödipuskomplex gegen sexuelle Revolution

1. Oktober 2024

Die folgenden drei Kurzvideos wirken harmlos und sogar „lustig“. Es geht jeweils darum, daß zweijährige Mädchen davon sprechen, daß sie nun einen gleichaltrigen Freund, bzw. Liebsten haben und der Vater sich darüber lustig macht und ihnen sogar „spielerisch“ droht.

Wir haben hier den Kern der neurotischen Entwicklung vor uns, den Ödipuskomplex, d.h. die widernatürliche, abartige, perverse „sexuelle“ Fixierung des Mädchens auf den Vater (des Jungen auf die Mutter) bzw. das Hintertreiben einer gesunden Entwicklung, bei der sich eine derartige Fixierung nicht ausformen kann. Natürlicherweise wendet sich die Libido nämlich Gleichaltrigen zu, was aber systematisch hintertrieben wird. Es ist schlichtweg ungeheuerlich, was hier passiert. Solange man es zuläßt, daß sich der Ödipuskomplex ausbildet, sollte man, was sexuellen Kindesmißbrauch betrifft, einmal innehalten, denn er ist exakt das!

Um dem Wahnsinn die Krone aufzusetzen, dreht sich das Drama in der Pubertät um, denn wenn zu dieser Zeit der Vater gegenüber seiner Tochter körperliche Nähe und väterliche Zärtlichkeit zeigt, wird insbesondere von sogenannter verbiesterter „feministischer“ und woker Seite neuerdings das Gezeter laut, dies sei übergriffig, unangebracht und sogar „ekelhaft“: im Grunde sexueller Kindesmißbrauch.

Im folgenden Video wird das anhand eines aktuellen Beispiels thematisiert:

Beides, die traditionelle „ödipale Sexualfeindlichkeit“ der Konservativen, der den Ödipuskomplex hervorruft, als auch der moderne linke Puritanismus, der allenfalls prägenitales „trans“ und „gay“ und „queer“ ertragen kann, bei jedem Anzeichen von Genitalität und genuiner Lebensfreude aber ausrastet, haben ein gemeinsames Funktionsprinzip: die Angst vor der Lust, die zu Lustfeindlichkeit führt – zur Unterdrückung jedweder echter Glücksempfindungen (Emotionelle Pest)

Haben derartig junge Kinder schon sexuelle Empfindungen? Jein! Beispielsweise schenkte ich als vielleicht Fünfjähriger einem gleichaltrigen Mädchen aus der Nachbarschaft meinen unfaßbar wertvollen Schatz aus winzigen bunten Glassplittern, den ich im Laufe der Zeit mühevoll aus dem nahen Bahngleis gesammelt hatte und in der magisch wunderbaren metallenen Keksdose aufbewahrte. Das war mein Verlobungsgeschenk, die Heirat war anvisiert. Die dumme Nuß habe ich danach nie wiedergesehen, auch nicht die, die mir mit ihrem weiblichen Charme das Poesiealbum meiner großen Schwester abschwatzte. Ich wurde, gerade mal vielleicht fünf Jahre alt, das Opfer zweier gewissenloser Heiratsschwindelerinnen, die mich um ein vermögen betrogen haben! Daß die sexualfeindliche Gesellschaft derartige Gefühle zwischen Kleinkindern auf Erwachsene abdrängt bzw. umlenkt („Ödipuskomplex“), ist eine denkbar perverse Ungeheuerlichkeit. Daß Erwachsene sich überhaupt in solche Kinder-Affären zwischen Gleichaltrigen einmischen, ist eine nicht zu tolerierende Übergriffigkeit. Dazu gehören auch „Sexualkundeunterricht“ und das, was man zu Recht als Frühsexualisierung anprangert. Kindern wird die erwachsene Sexualität aufgedrängt, was nichts anderes als sexueller Kindesmißbrauch ist! DAS IST NICHT SEXUALPOSITIV, SONDERN DAS GEGENTEIL: DIE FORTFÜHRUNG DES ÖDIPUSKOMPLEXES.

Was das Verhältnis der Mutter zum Knaben betrifft, fällt immer wieder die laszive Neugier auf, die dem Geschlechtsorgan des Kindes gilt. Ständig wird darauf bezug genommen, werden Witze gerissen und später geradezu ein weiblicher Sport daraus gemacht, den Jungen beim Onanieren zu ertappen. Was für eine Gaudi… Alles unglaublich „witzig“… Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die TV-Kultserie Eine schrecklich nette Familie, wo die Bloßstellung des Intimlebens des Sohnes ein Running Gag war. Diese Übergriffigkeit ist Kindesmißbrauch der übelsten Sorte – und er ist ubiquitär.

Und um zum Verhältnis des Vaters zur Tochter zurückzukehren: Wenn die oben diskutierte väterliche zärtliche Zuwendung fehlt, fangen etwa 12jährige Mädchen, unter dem lebenslangen Banne des Ödipus-Komplexes stehend, damit an, sich auffällig sexuell provokant zu kleiden, um (natürlich alles unbewußt) männliche Aufmerksamkeit, d.h. letztendlich die Aufmerksamkeit des Vaters auf sich zu ziehen. Es ist grotesk und unbeschreiblich traurig, was sich in dieser Beziehung alltäglich auf Schulwegen abspielt.

Es ist alles so verkorkst, diese Gesellschaft ist im Kern so krank und ekelerregend PERVERS, weil Reichs Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral aktueller ist denn je, desgleichen Die sexuelle Revolution und Massenpsychologie des Faschismus, vor allem aber die Schriften, die man in Kinder der Zukunft findet. Leute, lest WILHELM REICH!!!

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 12. Die Kinder der Finsternis / Judas meldet sich zu Wort

24. September 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 12. Die Kinder der Finsternis / Judas meldet sich zu Wort

Die innere Dynamik der antiautoritären Gesellschaft (Teil 10)

6. April 2022

Die Emotionelle Pest läßt sich mit den folgenden vier Punkten umreißen:

  1. Die Handlung und das behauptete Motiv für diese Handlung stimmen nicht überein. Beispielsweise wird Kindern gesagt, daß es nur „zu ihrem Besten“ wäre, wenn sie mißhandelt und mißbraucht werden.
  2. Trotzdem ist der, der von der Krankheit „Emotionelle Pest“ angesteckt wurde, hundertprozentig von seiner Sache überzeugt und verfolgt sie mit fanatischer Entschlossenheit. Man denke nur daran, wie die katholische Heimerziehung über Generationen hinweg für jeden sichtbar Seelenkrüppel hinterlassen hat. Das hat die Täter niemals auch nur im entferntesten innehalten lassen.
  3. Das zeigt, daß das Denken des Pestkranken nicht dem rationalen Abwägen von Pro und Kontra dient, sondern die Schlußfolgerung von vornherein feststeht und erst im nachhinein „logisch“ untermauert wird. Das ist Ideologie bzw. „religiöse Überzeugung“.
  4. Etwas, was nie fehlt, da es sich mit dem einzig wirklichen Motiv des Pestkranken deckt, ist die sexuelle Diffamierung, genauer die Diffamierung der Genitalität. Beispielsweise beruhte die katholische Heimerziehung auf nichts anderem.

Ein naheliegenderes, aktuelles Beispiel ist das Kopftuch bei moslemischen Mädchen in unseren Städten:

  1. Das Kopftuchtragen diene der kulturellen und religiösen Identität der Mädchen, die es ohnehin freiwillig und aus innerer Überzeugung tragen. Es sei damit Ausdruck ihrer Autonomie, tatsächlich wird mit dem Kopftuch jedoch signalisiert, daß sie Eigentum, Besitz der Familie sind, die damit gleichzeitig ihren Machtanspruch über den öffentlichen Raum kundtut.
  2. Die Sache wird durch alle Instanzen bis zu den höchsten nationalen und internationalen Gerichten durchgefochten, als ginge es beim häßlichen Mummenschanz um ein zentrales Menschenrecht.
  3. Mit Verweis auf die Scharia (der Koran ist in dieser Hinsicht alles andere als eindeutig!) werden alle Diskussionen abgebügelt.
  4. Tatsächlich geht es darum, die „Schamhaare“ zu verhüllen, denn für den Islam ist die Frau nichts anderes als eine wandelnde, ständig notgeile Vagina. Unverschleiert ist sie „naked meat“, wie sich einmal ein Australischer Imam ausgedrückt hat.

Dieses Beispiel bringt uns dazu, wie die Emotionelle Pest in der heutigen vom Multikulturalismus und der Political Correctness geprägten antiautoritären Gesellschaft funktioniert.

Zunächst einmal legen die Gutmenschen zwei verschieden Maß an. Was die Sache mit der katholischen Heimerziehung betrifft, würden sie uns in jeder Hinsicht zustimmen. Der eine oder andere unter ihnen ist vielleicht sogar „Reichianer“! Ganz anders sieht es mit dem Kopftuch aus. In diesem Fall wird uns der Vorwurf des Rassismus an den Kopf geworfen. Man sieht daran sofort, daß es ihnen ganz und gar nicht um die Emotionelle Pest zu tun ist, sondern um ihren Antiautoritarismus, für den das Establishment, insbesondere aber die Katholische Kirche, per se schlecht ist, während Minderheiten per se gut sind, insbesondere, wenn sie (vermeintliche) Opfer des Establishment sind, etwa moslemische „Kolonialvölker“.

Die antiautoritäre Geisteshaltung mag auf den ersten Blick weitaus sympathischer und „lebenspositiver“ erscheinen als die alte autoritäre, die Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus so meisterlich beschrieben hat, tatsächlich steht sie der Emotionellen Pest jedoch weitaus näher:

  1. Das was gesagt und getan wird, erweckt oberflächlich den Eindruck, als sei es gegen die Emotionelle Pest gerichtet, tatsächlich zielen die antiautoritären Reden und Handlungen aber ganz im Gegenteil darauf ab Liebe, Arbeit und Wissen zu vernichten. Das wird beispielsweise am Sexualkundeunterricht und den diversen Schulreformen deutlich. Es sei zum Wohle der Kinder, doch tatsächlich weisen alle Indikatoren seit den 1970er Jahren auf eine immer weiter zunehmende seelische Verwahrlosung und auf genau jenen „Bildungsnotstand“ hin, den zu bekämpfen die Reformer doch angeblich in Angriff nehmen wollten. In Wirklichkeit ging es ihnen nur um eins: um die Überwindung des „Biologismus“. Nichts sei angeboren, weder „Gender“, noch Intelligenz, noch Talent und alle überkommenen Hierarchien gelte es mit Hilfe der Erziehung aufzubrechen.
  2. Wie gesagt: trotz aller Evidenz und trotz der als Monstranz vorangetragenen Rationalität und „Diskussionskultur“, kann nichts die Bildungsreformer von ihrem Tun abhalten. Jetzt wird sogar die Schreibschrift abgeschafft und die Kinder sollen die Rechtschreibung „antiautoritär“ nach eigenem Gutdünken lernen. Nur nicht korrigieren, denn das könnte die armen Geschöpfe von der Lust am Lernen abhalten! Wirklich alles deutet darauf hin, daß dergestalt eine Generation von Analphabeten herangezogen wird, deren Gekrickel kein Mensch wird entziffern können, – doch die Bildungsreformer machen mit wachsendem Bekennerelan weiter. Man denke auch an die großartige Rechtschreibreform, – nach deren Einführung die Rechtschreibleistungen dramatisch abgesackt sind!
  3. Die „Diskursethik“ frei nach Habermas ist nichts anderes als moralischer Terror, der mit Denkverboten arbeitet. Man versuche doch einmal logisch und mit Verweis auf nachweisbare Fakten mit diesen sozialdemokratischen „Denkern“ zu diskutieren! Wie das aussieht und ausgeht, haben wir bei der Sarrazin-Debatte gesehen: moralistischer Terror und, wenn die Roten Nazis doch nur könnten wie sie wollten, der Polizeiknüppel.
  4. Dieser Kampf gegen den „Biologismus“ hat einen Kern, der geradezu selbstevident ist. Er ist der Kern jeder lebensfeindlichen Ideologie, sei sie autoritär oder antiautoritär: der Mensch sei kein Tier, sei nicht sexuell, die Genitalien spielten keine Rolle. Beim Antiautoritarismus ist das besonders perfide, weil diese Sexualfeindlichkeit im Gewande der Aufklärung und der Befreiung daherkommt. Ihre höchste Ausprägung findet diese Quintessenz der Emotionellen Pest in den postmodernen Theorien, denen zufolge das Geschlecht eines Menschen ein bloßes gesellschaftliches Konstrukt ist. Womit wir wieder beim Sexualkundeunterricht wären.

Der sexuelle Kampf der heutigen Jugend

25. Oktober 2016

Die Probleme, mit denen Wilhelm Reich während der 1920er und 30er Jahre in Österreich und Deutschland im „Kulturkampf“ konfrontiert war, unterscheiden sich im Grunde kaum von denen, mit denen sich seine Schüler noch heute in den USA auseinandersetzen müssen. Es werden jedenfalls noch immer die gleichen Dinge diskutiert.

90 Jahre später dreht sich in den USA die „liberale” schulische Sexualaufklärung darum, die Jugendlichen vor den verheerenden körperlichen, seelischen und auch geistigen Folgen von sexuellen Aktivitäten zu bewahren. Es wird ihnen vollständige sexuelle Abstinenz nahegelegt.

Die beiden Soziologen Bill McCarthy und Eric Grodsky konnten aufgrund landesweiter Erhebungen zeigen, daß es zwar eine Korrelation zwischen schulischen Problemen und sexuellen Aktivitäten außerhalb liebevoller Partnerschaften gibt, jedoch kaum ein Unterschied zwischen den schulischen Leistungen von Abstinenzlern und jenen Schülern festzustellen ist, die eine liebevolle sexuelle Partnerschaft leben.

McCarthy und Grodsky:

Insgesamt zeigen unsere Ergebnisse, daß die Schädlichkeit, die allgemein jugendlichem Geschlechtsverkehr zugeschrieben wird, größtenteils in nicht-romantischen Zusammenhängen auftritt. Diese Ergebnisse stellen die Richtigkeit von Programmen zur sexuellen Aufklärung in Frage, die jugendlichen Sex mit jeder Menge von negativen Folgen verbinden.

Offenbar geradezu revolutionäre Forschungsergebnisse für die USA Anfang des 21. Jahrhunderts. Genauso revolutionär wie die „überraschende“ Erfahrung, die Colorado gemacht hat: die Geburtenhäufigkeit bei jungen Frauen zwischen 15 und 19 fiel innerhalb von fünf Jahren um sage und schreibe 40 Prozent, als kostenlose bzw. verbilligte Verhütungsmittel an die entsprechende Klientel mit geringem Einkommen verteilt wurden. Die einzige Alternative, nämlich die „Erziehung zur Abstinenz“, führt nachweislich zu keiner Abstinenz, sondern allenfalls zu einem schlechten Körpergefühl und mehr Verantwortungslosigkeit.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 6.a.

7. April 2016

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

5. Reichs Biophysik

6. Beiträge zu Reichs Orgonomie

a. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter