Über Panzerung, Krieg und Frieden (Teil 3)

Paul Mathews: Über Panzerung, Krieg und Frieden

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2 Antworten to “Über Panzerung, Krieg und Frieden (Teil 3)”

  1. Abrasax Says:

    Bitte größte Vorsicht walten lassen:

    Die Begriffe Freiheit und Selbstbestimmung sind auf keinen Fall klar definiert und haben mindestens zwei Bedeutungsebenen. Je nach der Bedeutungsebene in der diese Begrifflichkeiten ausgelebt werden, unterscheiden sich die Ergebnisse die sich daraus ableiten. Je isolierter diese Begriffe interpretiert und gelebt werden, desto problematischer sind die sich daraus ergebenden Illusionen die dann erlebt werden.

    Eine Illusion in einem Erleben ist keinesfalls etwas nicht Existentes, sondern eine persönliche Empfindung eines Erlebens mitunter auch eines sich im Geist vorgestellten Erlebens, die in seiner wahrhaftigen Bedeutung individuell und möglicherweise aber nicht immer falsch interpretiert wird. Dieses Persönlich kann eine Einzelperson, aber auch Gruppen oder sogar Massen von Menschen betreffen. Illusionär bedeutet eigentlich individuell perspektivisch interpretiert.

    Die Anekdote von Ikarus und seinem Sohn beschreibt das Mißverständnis um den Begriff Freiheit sehr gut. Der naseweise Sohn hat vom Vater eine interessante Fähigkeit erlernt und meinte nun, es besser zu wissen als sein Vater und lacht über die Erklärung des Vaters über die Gesetze die beachtet werden sollten und setzt seinen rebellsichen Kopf in die Tat um.

    Die Folge ist ein katastophaler Absturz in die Tiefe.

    Wir verstehen, daß die Anekdote von Ikarus und seinem Sohn ein sehr wichtiges Gleichnis ist – hoffe ich.

  2. Robert (Berlin) Says:

    „Die Ideologie der Neuen Linken von heute ist nicht mehr als eine Abwandlung des „Vulgärmarxismus“ der Alten Linken und ist in gewisser Hinsicht sogar weniger differenziert.“

    Das kann man mit Fug und Recht sagen. Während marxistische Schriften immer mehrere Faktoren mit einbezogen, geht es heutzutage nur um Moralismus und Schwarz-Weiß-Denken. Wie Platt sind heutige Grüne- und Genderautoren gegenüber Plechanow oder Engels. Als Mathews dies schrieb, hatte die Neue Linke ihren Höhenflug und suhlte sich im Anti-Vietnam-Protest. Die Regierung wurde pauschal als faschistisch verleumdet (dabei waren McNamara und L. B. Johnson Liberale, der erstere gegen den Krieg, der zweite führte die Gleichberechtigung der Schwarzen und die Krankenversicherung ein). Die neo-Linken propagierten Drogenbenutzung und die Feministinnen Männerhass und Kinderlosigkeit.

    „Neue Linke plappert noch immer die antikapitalistischen, antiimperialistischen Plattitüden des Roten Faschismus daher, beweihräuchert das maoistische China und seine internationalen Ableger, verurteilt Freud und verzerrt die funktionellen, orgonomischen Aspekte von Reichs Werk und lehnt sie zugunsten seiner früheren marxistischen Schriften ab.“

    Man denke nur an die Zeitschrift „Emotion“ oder die Marxistisch-Reichianische-Initiative. Aber auch in anderen, linken Publikationen wurden fast nur die marxianisch-freudistischen Schriften Reichs zitiert und der reife Reich als verrückt verleumdet. Darum auch die Neu-Publikationen der alten Werle im Verlag O oder Verlag DeMunter, weil die Herausgeber Linke waren.

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