Der flachweltliche Irrationalismus im Hitlerismus und im Merkelismus

Begriffe sind stets von Gegensatzpaaren (nah/fern, kalt/warm, Liebe/Haß, Inland/Ausland, Mann/Frau, etc.) abhängig, sonst würden sie keinen Sinn machen. Gemäß dem Symbol des orgonomischen Funktionalismus verweisen alle diese funktionellen Gegensätze letztendlich auf die kosmische Orgonenergie: die Tiefe des Raumes und der Zeit (nah/fern) UND SO DURCH DEN GESAMTEN WORTSCHATZ und sei es „x/nicht-x“. Das umfaßt die gesamte Thermodynamik und jedwede Form von Metabolismus (kalt/warm), alle Verhaltensforschung, Psychologie, Soziologie (Liebe/Haß, Inland/Ausland, Mann/Frau), etc.

Zu Zeiten der autoritären Gesellschaft bestimmten rigide Gegensätze, man denke nur an das Hitleristische Gedankengut, das Leben. Eine Versöhnung dieser Gegensätze war ausgeschlossen. Man durfte nicht zum Gemeinsamen vordringen, d.h. nicht funktionell denken. Im Merkelistischen Faschismus ist die Technik anders, um dieses Ziel, eine „flache Welt“ ohne Tiefe, herzustellen.

Man denke nur an Macrons logisch halsbrecherische Postulierung eines Gegensatzes von Nationalismus und Patriotismus, der den tatsächlich vorhandenen Gegensatz zwischen Nationalismus und Globalismus verschleiern soll. Wir sollen nicht mehr klar denken können! Das wird dadurch erreicht, daß wir konzeptionell keine Wahl mehr zwischen zwei Alternativen treffen können. Man nehme etwa den Flüchtling, dessen Gegensatz der „Invasor“ ist, doch im Merkelistischen Sprachgebrauch sind auch die Invasoren „Flüchtlinge“. „Flüchtlinge“, die uns verachten, beschimpfen, bedrohen, angreifen… Die Merkelisten faseln irgendwas von „Vielfalt“ und „Multikulturalismus“ und daß bisher alles so „einfältig“ war, doch tatsächlich herrscht eine mit Gewalt („Anti“fa) durchgesetzte Einheitsmeinung und Touristen beklagen sich, daß es heute scheiß egal ist, ob sie nach Frankfurt, London oder Stockholm reisen – das Straßenbild ist überall identisch, nämlich „Islamabad“.

symbol

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18 Antworten to “Der flachweltliche Irrationalismus im Hitlerismus und im Merkelismus”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Interessant ist, wie die Menschen wieder klar Denken können, wenn sie Hoffnung bekommen

  2. Peter Nasselstein Says:

    Der Artikel zum Artikel:

    https://www.breitbart.com/politics/2018/11/18/gregor-the-false-dichotomy-of-nationalism-versus-patriotism/

    Das mit dem „Sowjetpatriotismus“ ist wirklich interessant.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Es ist echt frappant: im Ruhebereich des ICE, endlich kann ich mal vollkommen ungestört im Notebook arbeiten. Bitte ich Frauen darum. endlich Ruhe zu geben, immer großer Aufstand mit Empörung, aggressiver Ironie, Schaffner, etc. Fordere ich „Männer“ auf, endlich die Fresse zu halten (natürlich mit anderen Worten), kuschen sie instantan, daß es mir dermaßen peinlich ist… Ich möchte geradezu sagen: „Ihr Schwuchteln, atmen dürft ihr noch!“

    Liegt dieser auffällige Unterschied daran, daß Frauen sich absolut geschützt fühlen vor körperlichen Auseinandersetzungen oder ist das Ausfluß der antiautoritären Gesellschaft, in der Männer nicht mehr gewohnt sind, sich mit lokaler Autorität auseinanderzusetzen.

    Bei Türken, etc. hätte ich schlichtweg Angst etwas zu sagen. Von wegen „Mann“…

  4. claus Says:

    Dass es für die praktischen Konsequenzen einer recht unklaren ‚Gegensatz‘-Lehre bedarf, kann ich nicht nachvollziehen. (Hegel kann ich dafür auch nicht brauchen.) Ich bin da eher für weniger ‚Philosophie‘.

  5. claus Says:

    https://books.google.de/books?id=BCZJJIlIQ-EC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false
    Hier wird offenbar ausgerechnet anhand Lowens und nicht Reichs eine begriffliche Klärung von „funktionell identisch“ versucht. Ich vermute mal, dass das nur daran liegt, dass Lowen populärer ist. Ich habe in den Text nicht reingesehen (verspreche mir v.a. theoretisch nicht viel von PsychologInnen; es ist eine Diss!): „Funktionelle Identität – Bioenergetische Diagnostik und rheumatische Veränderungen: Eine empirische Pilotstudie über Verbindungen zwischen Charakterstrukturen und „zentralen” und „peripheren” rheumatischen Veränderungen.” Universität Klagenfurt Alpen-Adria.

    • O. Says:

      Es ist mehr eine Semesterarbeit. Oder in Neusprech „Bachelor-Arbeit“. Einaneinanderreihung von Ideen, die meist nicht im Entferntesten was mit dem Thema Rheuma zu tun haben. Anhand von des diffusen Rheuma Oberbegriffs soll auch das psychische eine Rolle neben dem körperlichen spielen, eine Binsenweisheit für die Psychomatik und für die Dame eine „Erkenntnis“, die die Assoziation an Lowens „funktionelle Identität“ geweckt haben mag. C.G. Jung, Reich, Fr. B. mit dem Artikel über HIV und Yoga bis hin zu chinesischen Medizin passt alles irgendwie zusammen (oder auch nicht). Der Praktische Teil der Diss. bleibt uns erspart – jenes zu vermutende methodische Disaster, für die die Uni Klagenfurt steht. Gelungen hingegen sind die Zitate Reichs eher klein zu halten, dann ist es auch nicht sooo peinlich. Für eine Internetpublikation scheint es ja zu reichen, zum Fremdschämen auch.

  6. Peter Nasselstein Says:

  7. Robert (Berlin) Says:

    Die praktischen Auswirkungen des Merkelismus

    • Peter Nasselstein Says:

      Seit 2015: gerade flattert zum dritten Mal das jährliche Schreiben auf den Schreibtisch, in dem das „Sperrstellenkonzept“ (sic!) der Stadt Münster für die Weihnachtsmärkte erläutert wird. Und die Leute nehmen das einfach so hin! FÄLLT DENN NIEMANDEN DER WAHNSINN AUF?! Wir lassen Flüchtlinge ins Land und müssen als Folge selbst flüchten, bzw. uns verschanzen. DAS IST DOCH EIN IRRENHAUS!!!!

      Mein syrischer (sic!) Friseur sagte mir heute morgen, er würde nie auf den Weihnachtsmarkt gehen und immer so schnell wie möglich nach Hause fahren, weil er seit drei Jahren Todesangst hat, wenn hier auf dem Platz der Weihnachtsmarkt eröffnet. Der Typ hätte beinahe geweint! Ich solle um Himmels Willen das Thema wechseln!

  8. Peter Nasselstein Says:

    Bitte ganz ansehen das Video!

    In den Augen unserer Herrscher ist ein deutsches Leben nichts wert! Für die, sind wir eine Köterrasse!

  9. Robert (Berlin) Says:

    Zu „Vielfalt“ und „Multikulturalismus“

    Egon Flaig: Rückbesinnung auf Gemeinwohl und politische Kohäsion

  10. Peter Nasselstein Says:

    In Amerika wirrst du mittlerweile gebannt, wenn du „behauptest“, daß Männer keine Frauen sind! Der liberale Irrsinn ist schlimmer, als sich das Baker und Mathews jemals ausgemalt haben!

    https://www.breitbart.com/tech/2018/11/28/blacklisted-feminist-saying-men-arent-women-used-to-be-banal-today-its-heresy/

  11. Robert (Berlin) Says:

    „flachweltliche Irrationalismus“

    Wieso? Wir haben eine flache Erde, hier der Beweis!

    • Peter Nasselstein Says:

      Die erstaunlich breit aufgestellte Flachwelt-Bewegung ist ein guter Kandidat für eine Verschwörungstheorie, die sogar ich erntnehmen würde: „das CIA“ hat das in die Welt gesetzt und ins Rollen gebracht, um Verschwörungstheoretiker zu beschäftigen und der vollkommenen Lächerlichkeit preiszugeben. Sogar Reich haben diese Schwachmaten mit der Flachwelt verbunden!

      Ich frage mich immer, ob die „flache Erde“ mit der „flachen Welt“ (eine Welt ohne Perspektive und Tiefe) der Augenpanzerung zusammenhängt. Und umgekehrt, wie die Astronomie dazu beigetragen hat, den Menschen „die Augen zu öffnen“, d.h. die Augenpanzerung des antiken und mittelalterlichen Menschen tendentiell aufzuulösen.

  12. claus Says:

    Warum habe ich mit dieser ‚Gegensatzmetaphysik‘ Schwierigkeiten?
    “Rather than simply saying that the bud and the blossom are two distinct temporal stages in the life of a plant, with the former preceding the latter in its goal-oriented development, Hegel here talks about two ‘mutually incompatible’ manifestations of the plant, although he goes on to say that such mutual incompatibility is necessary to the existence of an organic whole.
    Hegel’s reconceptualization of development thus involves the replacement of the temporal terms with which we normally describe developmental processes with a set of logical terms based upon the concept of negation. The idea of the teleological development of the plant is then conceptualized as describable by means of the concept of negation and its associated concepts. Hegel holds that the plant, in order to develop, has to embody a series of incompatible aspects as necessary for its development. In so doing, Hegel conceives of negation and its associated concepts as explicating the logic by means of which developmental processes take place.” Thomas E. Wartenberg “Hegel’s Idealism: The Logic of Conceptuality” In: Beiser (ed.)The Cambridge Companion to Hegel)
    Ich frage mich immer wieder: warum diese Annahmen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Hegel kann man nur begreifen… „Hegel kann man nur begreifen“ – Peter der Wichtigtuer! Anyway: Hegel kann man nur begreifen, wenn man auf seinen Ausgangspunkt zurückblickt: nach Zenon ist Bewegung unmöglich, weil alles Bewegte sich aus fixen Zuständen zusammensetzt. Der Pfeil ist hier, und hier und hier – jeweils bewegungslos. Das Rätsel der Bewegung (und Entwicklung) kann man deshalb nur mit Hilfe der (dialektischen) LOGIK lösen. Insbesondere geht es dabei um die menschliche Entwicklung, die Geschichte.

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