Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Psychopharmaka” und folgende

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Psychopharmaka“ und folgende

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9 Antworten to “Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Psychopharmaka” und folgende”

  1. Avatar von Manuel Manuel Says:

    Ein wirklich wertvoller Artikel!

  2. Avatar von David David Says:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Miltown

    zufolge ist Miltown heute in Deutschland ein verkehrsfähiges, aber nicht verschreibungsfähiges Betäubungsmittel.

  3. Avatar von collie collie Says:

    Solange es noch Menschen gibt, die glauben das Psychopharmaka und Neuroleptika irgendwas mit high sein oder angenehmen Gefühlen zu tun hat, siehts für die armen Insassen der Psychiatrie ganz schlecht aus.Schließlich verliert sich die Libido nicht umsonst unter solchen Giften.Und der Name Zombies für Psychiatrieinsassen, ist ja nicht sehr fern von der Realität.

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Mag ja stimmen, aber die Gegenwahrheit ist, daß manche Menschen nur aufgrund der verteufelten Psychopharmaka ein einigermaßen selbstbestimmtes Leben führen können.

      Wenn nur auf beiden Seiten (d.h. auf der Seite der „Alternativmediziner“ als auch auf Seite der „Schulmediziner“ und der beiden entsprechenden Laiengruppen) der fast religiöse Wahn verschwinden würde, daß die jeweils anderen des Teufels sind. Glaubenskriege gehören ins Mittelalter.

    • Avatar von O. O. Says:

      Psychopharmaka (und wohl auch alle medizinischen Medikamente) sind soweit es geht immer zu vermeiden und werden erst im „Notfall“, wenn die Symptomlage es erfordert vergeben. Und dann sind sie in der Regel auch für die Menschen ein Segen, wenn das richtige Medikament für die Symptome und den Menschen gefunden worden sind. Lieder ist es erstmal auch ein „Experimentieren“ auf welches Medikament der Mensch anschlägt. Auch Fachkollegen sind sich nicht immer einig, welche Medikamentengruppe Sinn macht, zumal einige auch eine Abhängigkeit erzeugen können. Mehr Transparenz gegenüber dem Patienten ist wünschenswert und es gibt gelegentlich auch Fachvorträge für Patienten.
      Gleiches gilt für allgemeine Mediziner: Da gibt es welche, die ausschließlich mit chemischer Medizin behandeln, andere fragen auch mal, ob man noch andere homöopahtische Medikamente nimmt (und fordern nicht gleich Absetzung, wenn es dem Patienten hilft) und geben punktuell und überlegt dosiert zusätzlich Medikamente, um eine mögliche Verschlimmerung auszuschließen. Wiederum andere vertrauen ganz auf Homoöpathie und Akkupunktur und können so über weite Strecken ihre Patienten helfen, ohne zur standardisierten „Notfallmedizin“ zu greifen.

      Dennoch darf der Patient immer ein gesundes Misstrauen haben und im Zweifelsfall gerne eine weitere ärztliche Meinung hinzuziehen.

      @ collie: „Nebenwirkungen“ wie den Verlust/ die Herabsetzung der Libido kann durch die Depression auftauchen oder durch die Medikamente und den Patienten sehr belasten (in der Beziehung). Auch dann kann mit dem Arzt über die Einnahme (Verschreibung) von Viagra gesprochen werden, wenn die Partner/in zum Sex bereit ist.
      Wenn Patienten erst einmal frisch z. B. mit Wahnvorstellungen in die Psychiatrie kommen und mit Psychopharmaka eingestellt werden müssen, sehen sie erstmal aus wie neben sich stehende Zombies, was sich nach Tagen – ein bis zwei Wochen wieder normalisieren kann, solange muss man als Angehöriger die Geduld aufbringen oder sich mal mit einem Psychologen aussprechen, der die eigenen Ängste und „Schuldgefühle“ anhört.

  4. Avatar von claus claus Says:

    Die bloße Idee einer Lebensenergie im All macht noch kein Genie. Interessant bleibt aber, dass diese Intuition immer wiederkehrt: https://www.youtube.com/watch?v=IOhnAv3EQYI

  5. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Wenn sich das deutsche Volk von diesem rotgrünen GESOCKS flächendeckend befreit haben wird, brauchen wir einen neuen Nürnberger Prozeß!

    Rot-Grün im Todeskampf!

  6. Avatar von anonym anonym Says:

    Wie werden die Psychopharmaka Olanzapin (Zyprexa), Benperidol (Glianimon), Haldol und Aripiprazol und Benzodiazepine von Orgontherapeuten bewertet?

    Wäre cool und denke ich gut, – aber wohl auch sehr viel Arbeit – wenn diese Bewertung, soweit das allgemein für die üblichen Anwendungsszenarien überhaupt möglich ist, für alle möglichen Psychopharmaka ermittelt und irgendwo für jeden(?) auffindbar niedergeschrieben wird!

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Ich bin kein Orgontherapeut, kein Arzt, kein Psychiater. Ich kann nur sagen, daß Orgontherapeuten, soweit sie eine „normale“ Praxis haben, allein schon aus rechtlichen Gründen Psychopharmaka verschreiben. Gemeinhin senken diese die Energie und können entsprechend Symptome („überfließende Energie“) lindern und dem Patienten helfen, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, beispielsweise endlich mal seine Briefe zu öffnen. Was und wie jeweils am besten im Einzelfall wirkt: dafür gibt es das psychiatrische Gespräch. Es ist immer ein Abwägen. Manche Mittel senken die Libido und töten ein emotional ab. Körperlich gesund ist sicherlich kein einziges! Auf der anderen Seite sind da einzeln oder gar im Verbund schwere Depressionen, quälende Grübelneigung, eine schlichtweg nicht aushaltbare innere Unruhe, verheerende Stimmungsschwankungen, Verfolgungswahn, lebenszerstörende Sozialphobie, etc.pp. Es ist ein ständiges Abwägen. Zum Verzweifeln ist natürlich, daß Kassenpatienten durchgewunken und nach Schema F abgehandelt werden. Immerhin bietet das Internet unendlich viele Möglichkeiten sich selbst zu informieren und beispielsweise Selbsthilfegruppen zu finden. Und man kann Parteien wählen, die die Ärzte von der alles erstickenden Bürokratie befreien, damit die sich wieder ihrer eigentlichen Aufgabe voll und ganz widmen können. Es ist auf allen Seiten ein Elend…

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