Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 47

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47. Die bioenergetischen Grundlagen dieses Buches

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4 Antworten to “Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 47”

  1. Klaus Says:

    „zu einer beträchtlichen Vereinfachung des Denkens. Es wird möglich, sämtliche Strukturen, welche die Lebensentwicklung weitertragen in ein und dasselbe Begriffssystem einzuordnen“ – klar, Wissenschaft will möglichst vereinfachen, auf gleiche Begriffe zurückführen. Aber wie das im einzelnen geht, ist sehr strittig, und Hass wie Konia bleiben da sehr metaphorisch. In jedem Fall wird man eine formale Explikatsprache benötigen; was deren Güte betrifft, haben Logiker in der Tradition Freges, Russells und des Wiener Kreises (das ist nicht Popper, der nur in Kontakt mit dessen Mitgliedern, z. B. Carnap, stand) das korrekte Schließen auf Sätze aus Sätzen zum Ausgangspunkt genommen. Das Zeigen ‚logischer Formen‘ mittels formaler Sprachen war in der Tat mit interdisziplinären Ansprüchen verbunden; das ist alles als Anspruch etabliert. Doch in den Details, derentwegen eine Sprache den Ansprüchen genügt oder nicht, darin steckt der Teufel. Und mit den Pfeildiagrammen der orgonomischen Tradition bin ich sicher nicht zufrieden.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Intelligente Kritiker der Orgonomie würden heutzutage den Orgonakkumulator als „Pseudomaschine“ abtun:

    Klicke, um auf Pseudomaschine.pdf zuzugreifen

    Beispielsweise hat Müschenich in Marburg durch seinen Doppelblindversuch nachgewiesen, daß der ORAC keine Pseudomaschine ist. Ihm wurde aber allen ernstes vorgehalten, daß der Anstieg der so gut wie unbeeinflußbaren Körperkerntemperatur vielleicht darauf zurückzuführen war, daß sich die Probanden im Innenblech des ORACs gespiegelt sahen – es sich also um eine psychologischen Effekt handelt und der ORAC folglich eine Pseudomaschine sei. Je mehr Brimborium man um den ORAC mache und je mehr Rituale mit ihm verbunden werden, desto besser wirke diese Pseudomaschine. Er wirkt, das sei aber keinerwegs ein Nachweis des Orgons.

    Die „Skeptiker“ sind Vollidioten, die man getrost ignorieren kann. „Vollidioten“, weil sie einem pseudowissenschaftlichen Szientismus anhängen, einer Religion. Sie entsprechen in etwa den mechanistischen Materialisten im Vergleich zu den „dialektischen Materialisten“ wie Reich Ende der 1920er Jahre. Ernsthafte Kritiker argumentieren „dialektisch“ mit „Verschränkung“, die das Subjektive, Komplexe und Unwiederholbare berücksichtigt. Für solche Leute ist die Orgonomie amüsant und unsereins ein armes Schwein, weil er sich in einem Gespinst verfangen hat, aus dem es kein Entkommen mehr gibt, weil die Verschränkung tagtäglich durch den Nachrichtenbrief verstärkt wird.

    Darauf gibt es eine einfache Antwort: Einfachheit und Nüchternheit, wie sie jede Wissenschaft (Naturwissenschaft!) auszeichnet. Wie ich schon häufiger sagte: Wenn der Leser hier irgendwas nicht nachvollziehen kann, dann liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit an mir, der unbewußt an einer Art virtueller „Pseudomaschine“ bastelt, und nicht am Leser. Mit dem „Glauben“ und Schlucken des Unverständlichen fängt der faschistische Kult an – der nichts anderes ist als eine Pseudomaschine!

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