Bernd A. Laska liest den Roman IDEALISTEN von Hans Scherfig (Teil 3)

Bernd A. Laska liest den Roman IDEALISTEN von Hans Scherfig (Teil 3)

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

11 Antworten to “Bernd A. Laska liest den Roman IDEALISTEN von Hans Scherfig (Teil 3)”

  1. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Bernie Sanders

    https://wilhelmreichmuseum.org/bernie-sanders-statement/

  2. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Die blutrotverschmierte reudige organisierte und schwerbewaffnete linksversiffte EMOTIONELLE PEST wird von DIR mitfinanziert:

  3. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Ea auf dem Mond:

  4. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Könnte Olsen Walter Kolbenhoff („Untermenschen“) sein?

  5. Avatar von Fantomas Fantomas Says:

    Für das Thema „Deutschland und die emotionelle Pest“ ist auch interessant, welche Klischees über das Deutsche Reich auch heute noch in ausländischen Medien verbreitet werden.

    In der Filmstaffel „1883“ wird die Geschichte einer Familie aus Tennessee erzählt, die sich einem Siedlertreck anschließt, der in einer immer wieder lebensgefährlichen und etwa zwei Jahre dauernden Reise mit Planwagen, Pferden und Ochsen über Texas bis hin nach Oregon (wo später ja übrigens James DeMeo wohnte…) zieht.

    Ein Großteil der Gruppe besteht aus vorwiegend DEUTSCHEN Immigranten, die in der Filmserie, die ich in englischer Originalsprache gesehen habe, untereinander auch immer Deutsch sprechen. Alle diese Deutschen werden als ziemlich dumm und ungebildet gezeichnet. Nur einer von ihnen, der vollbärtige Joseph, spricht einigermaßen Englisch und muss immerzu übersetzen.

    Alle Cowboys blicken verächtlich auf „die Deutschen“ herab, nennen sie „Zigeuner“, dreckig und lebensuntüchtig. Zumal sich obendrein auch noch herausstellt, dass diese überwiegend deutschen Siedler weder reiten noch schwimmen noch mit einer Schusswaffe umgehen können – also für einen Siedlertreck über NULL Kernkompetenzen verfügen!!

    Als einer der „ur-amerikanischen“ Leiter bzw. Scouts des Siedlertrecks Joseph darauf anspricht, erklärt dieser, dass die Mitglieder der Gruppe in Deutschland nicht schwimmen oder reiten oder eine Schusswaffe besitzen DURFTEN, da man im reaktionären Deutschland „ausgepeitscht“ werde, wenn man reite oder schwimme.

    DAS ist also die Message, die die ansonsten ganz hervorragende Filmstaffel „1989“ noch 150 Jahre später den Zuschauern über das autoritäre Preußen bzw. Deutsche Reich von 1883 kolportiert!

    Wenn man Peters Artikelserie über „Deutschland und die emotionelle Pest“ liest, wird klar, dass das Deutsche Reich damals zu den fortschrittlichsten Ländern der Welt zählte, die Schulpflicht und die Sozialgesetzgebung einführte, und dass das Deutsche Reich damals auch keinen fürchterlichen, teilweise rassistisch begründeten („Sklavenhaltung“) Bürgerkrieg hinter sich hatte wie die ach so fortschrittlichen USA zwischen 1861 bis 1865, der militärgeschichtlich als der erste „totale Krieg“ mit systematischem Abbrennen von Dörfern der Zivilbevölkerung usw. gilt.

    Jedenfalls ist mir NICHT bekannt, dass man im Deutschen Reich 1883, also zu Bismarcks Zeiten, ausgepeitscht worden wäre, weil Schwimmen, Reiten und Waffenbesitzt streng verboten gewesen wären. Euch?

    Ganz im Gegenteil, Deutschland – wie auch die USA 1883 – bestand damals zu mindestens 90% aus Landwirtschaft, Viehzucht und Landbevölkerung.

    Da wird doch Schwimmen, Reiten und Jagen zum Alltagsleben gehört haben (auch in Deutschland gab es natürlich jede Menge „Cowboys“ und „Rancher“…). Privater Schusswaffenbesitz war m.W. damals bis in die Weimarer Republik hinein nicht verboten, und Waffen wurden auch gar nicht registriert. Zudem wird ein großer Teil der deutschen Männer in den drei Einigungskriegen (Dänemark, Österreich und Frankreich), die 1871 schließlich zur Reichsgründung in Versailles geführt hatten, gekämpft haben.

    Will sagen, dass in der Serie „1883“ offenbar immer noch typisch pejorative Klischees über das im Vergleich zu den fortschrittlichen USA unglaublich „lebensfeindliche, rückschrittliche und autoritäre“ Deutsche Reich vermittelt werden. Immer noch „Re-Education“?

    Man könnte natürlich einwenden, dass die im Film gezeigten deutschen „Refugees“ einer religiösen Minderheit in Deutschland angehören und deshalb in die USA ausgewandert sind. Aber dann wären ihnen Schwimmen, Reiten und Schießen von ihrer RELIGION verboten gewesen und nicht von der Gesetzgebung des Deutschen Reichs mit seiner fast schon „Staatskirche“ Protestantismus – während die USA 1883 und später ebenfalls hauptsächlich protestantisch geprägt waren.

    Und falls der Film zeigen will, dass die US-Protestanten damals deutlich liberaler gewesen seien als die deutschen, fallen mir dazu aber etliche Gegenbeispiele ein wie die US-Quäker, Mennoniten bzw. Amish usw.

    Abgesehen DAVON erwähne ich die Filmstaffel „1883“, die man z.B. auf NETFLIX sehen kann, aber noch aus einem anderen Grund.

    Abgesehen von dem kleinen o.g. Fauxpas (zu abwertende Darstellung der Kultur in Deutschland) halte ich „1883“ für einen brillanten und geradezu perfekt „orgonomischen“ Film! Absolut sehenswert – am besten im englischen Original mit deutschen Untertiteln.

    Am besten in „1883“, aber auch in den beiden Serien-Sequels „1923“ und „Yellowstone“ (in denen die Geschichte der Siedlerfamilie Dutton in Montana weitererzählt wird), wird das Verhältnis der Menschen zur Natur, zur Sexualität und zur Gewalt m.E. sehr authentisch und absolut „orgonomisch“ geschildert.

    Ein zentrales Thema unter anderen ist auch das Erwachen der genitalen Sexualität bei der 18jährigen Tochter Else Dutton im Wilden Westen, die in ihrer Provinzstadt in Tennessee autoritär und lustfeindlich erzogen worden war.

    In der Filmserie kann man klar die „genitalen Charaktere“ erkennen – und ebenso klar die Träger der „emotionellen Pest“ – „modern liberals“ hingegen scheint es interessanterweise 1883 im US-Westen noch kaum gegeben zu haben. Und es werden dramaturgisch auch sehr gut die Konflikte geschildert, in die genitale Charaktere regelmäßig gestürzt werden, wenn „das Böse“ in Form von mörderischen emotionellen Pest-Charakteren immer wieder das freie, gesunde Leben der genital empfindenden Charaktere bedroht. Mit der auch heute noch gültigen Message: wenn die EP die emotional Gesunden mit seinen brutalen Mitteln vernichten will, muss der genitale Charakter WEHRHAFT bzw. derjenige sein, „der zuerst schießt“… Anstatt sich, wie gewisse heutige mitteleuropäische Staaten, vor lauter Naivität und Gutmenschentum wie die Lemminge zu verhalten und sich von der EP platt machen zu lassen.

    Das Ganze wirft übrigens eine ganz grundsätzliche Frage auf, die mich schon beschäftigt, seit ich mich mit der Orgonomie und mit dem LSR-Projekt auseinandersetze.

    Mal angenommen, man würde nach einer jahrelangen Orgontherapie wirklich das Therapieziel der „orgastischen Potenz“ erreichen. Was aber in der orgonomischen Literatur m.W. nicht oder zu wenig diskutiert wird, ist die SOZIALE Dimension der orgastischen Potenz.

    Will sagen: kann und wird ein orgastisch potenter Mensch unter den Bedingungen der lebensfeindlichen Gesellschaften seine orgastische Potenz aufrechterhalten und behaupten, oder wird er sich früher oder später wieder stark abpanzern müssen und die Genitalität wieder verlieren??? Insbesondere dann, wenn die organisierte emotionelle Pest ihn und seine Gesundheit permanent bedroht bzw. vernichten will?

    Die soziale Dimension der orgastischen Potenz zeigt sich ja schon daran, dass der genitale Charakter ja eine Partnerin braucht, die ebenfalls weitgehend emotional gesund und hingabefähig ist.

    Die „Meta-Frage“, die mich bewegt, ist – gerade auch wieder in der tollen Staffel „1883“ und ihren beiden Sequel-Serien -, WIE KANN DER GESUNDE SEINE GESUNDHEIT BEWAHREN, WENN SIE DOCH PERMANENT VON DER EMOTIONELLEN PEST BEDROHT WIRD?

    Man kann es auch anders und etwas holzschnittartig formulieren: wie kann sich die Genitalität, also „das Gute“ auf Dauer behaupten, wenn es ständig von der emotionellen Pest, also „dem Bösen“, angegriffen wird und von ihm mit der Vernichtung bedroht wird?

    Man nehme als Beispiel nur den mörderischen Dauerkonflikt zwischen Israel und der Hamas, der Hisbollah, dem IS usw. Um den unendlich „bösen“ Methoden der letzteren entgegenzutreten, wendet Israel mittlerweile dieselben unendlich „bösen“ Methoden an wie z.B. Folter, Sippenhaft, Geiselnahme und gezielte Liquidierungen von Zivilisten.

    Kann „das Gute“ auf Dauer „gut“ bleiben, wenn es sich immer wieder der „pestigen“ Methoden des Feindes bedienen muss, um die eigene Vernichtung zu verhindern? Muss man manchmal die Methoden der emotionellen Pest anwenden, um gegen sie bestehen zu können? Wie schafft es ein orgastisch potenter Mensch auf Dauer, in „einer Welt voller Feinde“ gesund zu bleiben, ohne sich selber mit den malignen Methoden der emotionellen Pest zu kontaminieren und sich wieder komplett abzupanzern?

    Genau DIESE Themen und Konflikte stellt „1883“ in dramaturgisch und auch von den Charakterdarstellern her in exzellenter Weise dar!

    Wie gesagt, Anschauen lohnt sich – GERADE von einer orgonomischen Perspektive aus.

  6. Avatar von Fantomas Fantomas Says:

    Olsen war nicht Walter Kolbenhoff.

    Mitte der 1980er Jahre habe ich mit Kolbenhoff korrespondiert.

    Weiß jemand von Euch, ob es in juristischer Hinsicht erlaubt oder verboten ist, wenn man private Briefe von verstorbenen Personen der Zeitgeschichte ins Netz stellt bzw. aus ihnen zitiert?

    Ich will hier nur einen einzigen Punkt herausgreifen für jene, die an der Geschichte der Orgonomie interessiert sind.

    Kolbenhoff schrieb mir, dass er darüber verärgert sei, dass David Boadella in seiner Reich-Biographie behauptet habe, dass der junge Kolbenhoff zum Zeitpunkt seiner ersten Begegnung mit Reich in Skandinavien suizidal gewesen sei.

    Dies sei schlichtweg falsch, und er (Kolbenhoff) könne sich auch nicht vorstellen, dass sein Genosse Reich später diese Behauptung kolportiert habe.

    Deswegen habe Kolbenhoff einen Beschwerdebrief an Boadella geschickt und ihn auf die unzutreffende Behauptung mit der Suizidalität hingewiesen.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..