Posts Tagged ‘Dämonen’

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 47)

3. Juni 2021

Die Ausführungen in dieser Blogserie haben eine Metastruktur, die mit Reichs Aussage von Mitte der 1930er Jahre zu tun haben, daß die Psychoanalyse die Mutter und der Marxismus der Vater der Sexualökonomie ist.

Der Hauptunterschied zwischen Psychoanalyse und Orgontherapie besteht darin, daß Freudianer und Jungianer ihre neurotischen und psychotischen Patienten lehren, ihre neurotischen Ideationen und Perversionen und „die Stimmen in ihrem Kopf“ zu „integrieren“, d.h. sich wieder zu eigen zu machen. Während Reich, der den gesellschaftlichen Bereich betreten hatte, seine Schüler lehrte, mit diesen Ideationen und Stimmen als dem Fremden umzugehen, das Besitz von dem Patienten genommen hat. Reich sagte sozusagen: „Es sind nicht Sie, die sich verhalten, denken und sprechen, sondern Ihre Eltern, die gepanzerte Gesellschaft, der Kapitalismus [später ersetzt durch „die Emotionelle Pest“] durch Sie.“ Das hat Reich von Max Stirner und Marx gelernt. Kurz gesagt, Freud sagte: „Diese Dämonen sind letztendlich DU!“, während Reich sagte: „Sag zu diesen Dämonen, sie sollen verschwinden!“

Das erinnert natürlich an die Exorzismen Christi im Neuen Testament. Tatsächlich geht es in den Evangelien fast ausschließlich um das Problem, Dämonen loszuwerden. Das mag so aussehen, als würde ich Opfer meiner mystischen Tendenzen werden, aber siehe Reichs Aufsatz über den Medical DOR-Buster „Die emotionale Wüste“, wo er sich mit dem „Heraussaugen“ des DOR aus den Patienten beschäftigt. Es geht um Sequestration. Und was ist die Grundregel für jeden Exorzismus? Niemals in einen Dialog mit den Dämonen eintreten, niemals mit ihnen argumentieren, niemals eine Beziehung aufbauen: „Wir müssen Fremde bleiben!

Jedenfalls fügen Therapeuten (typischerweise Liberale) den Patienten großen Schaden zu, wenn sie ihnen empfehlen, wieder „ganz“ zu werden, indem sie das als das Eigene akzeptieren, was ihnen in Wirklichkeit fremd ist und unter allen Umständen fremd bleiben muß. Deshalb niemals „sich selbst verlieren“, niemals Alkohol trinken, niemals Drogen nehmen, niemals irgendeinem Glauben oder einer Ideologie anhängen. Kurz: Selbstregulation gegen Fremdbestimmung. Dies ist die zentrale Botschaft sowohl der Orgonomie als auch des ursprünglichen Judentums, wie es von Rabbi Jesu von Nazareth gelehrt wurde. Alles andere steht unter der Herrschaft des Bösen.

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die DOR-Menschen (Teil 1)

7. April 2021
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EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die DOR-Menschen

nachrichtenbrief189

24. Januar 2021

Der Kern lockt, doch kein Durchkommen durch das Gestrüpp der sekundären Schicht:

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Warum dieses religiöse Brimborium?

23. September 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Warum dieses religiöse Brimborium?

Papa! (Teil 2: Nachtrag)

14. August 2020

Es hat etwas Tragikomisches, wenn westliche wohlstandsverwahrloste Menschen sich zum Buddhismus oder Hinduismus wegen der Wiedergeburtslehre hingezogen fühlen. Für sie ist das nämlich ein Wiedergeburtsversprechen. In der Regenbogenpresse lese ich gerade, daß der Schlagersänger Christian Anders schwerkrank war: „Doch Angst vor dem Tod hat er nicht. ‚Ich bin überzeugter Buddhist. Ich weiß ja, daß das nächste Leben wartet.‘“ Dabei ist der alleinige Sinn und Zweck des Buddhismus und der diversen Heilswege des Hinduismus nichts anderes als eben diesen Kreislauf der Geburten ein für allemal zu verlassen!

Alle Sehnsucht des westlichen Menschen ist darauf gerichtet, sich in alle Ewigkeit zu bewegen. Nicht von ungefähr ist in Dantes Hölle der Teufel bis zur Hüfte festgefroren. Ganz anders in Indien, wo das Nirwana („kein Wind“) buchstäblich für Bewegungslosigkeit steht und etwa die Jainas nichts anderes erstreben, als nach ihrer letzten Wiedergeburt am höchsten Punkt des Universums in alle Ewigkeit in absoluter Erstarrung zu verharren. Andere wollen in „die Leere“ aufgehen bzw. in das bewegungs- und konturlose Meer des Brahman. Die Hölle ist das sich ewig drehende Rad des Samsara.

Alle Sehnsucht des östlichen Menschen ist darauf gerichtet, ganz in etwas aufzugehen, was in vieler Hinsicht das Gegenteil des Funktionsgebiets der relativen Bewegung ist: das Funktionsgebiet der ko-existierenden Wirkung. Was sich in dieser Spaltung zwischen West und Ost letztendlich widerspiegelt, ist die Trennung von Mechanismus (Westen) und Mystizismus (Osten). Beides ist gleichweit von der Wahrheit entfernt: dem orgonomischen Funktionalismus. Bioenergetischer Kontakt verhindert Depersonalisations- und Derealisationserleben und vermittelt das Gefühl Teil des Ganzen und in ihm unverlierbar geborgen zu sein.

NACHTRAG ZUM NACHTRAG: Die Vorstellung von Wiedergeburten ist von der vorwissenschaftlichen indischen Kosmologie abhängig: eine statische Erde mit stets gleichviel Lebewesen und Menschen. Angesichts dessen, was wir allein schon über die begrenzte Anzahl von Generationen an Menschen auf diesem Planeten wissen und angesichts der Bevölkerungsexplosion… Allein schon über diesen ach so „spirituellen“ infantilen Unsinn reden zu müssen, ist erniedrigend. Kindergarten!

Zweitens begreifen all diese Vollidioten (gefühlt schein heute jeder Zweite „Buddhist“ zu sein!) die Dialektik der Wiedergeburt nicht. Wenn dieses Leben Teil einer unendlichen Kette von Wiedergeburten ist, dann verliert es jedweden Wert und gleichzeitig unendlich viel Wert, denn dieses Hier und Jetzt wird vielleicht die einzige Chance sein, diesem Alptraum zu entrinnen und ins Nirwana einzugehen – was natürlich das Leben erstrecht entwertet.

Drittens: Was irgendwelche „Beweise“ (vermeintliche „Erinnerungen“, „Rückführungen“, etc.) betrifft: Bist du wirklich dermaßen naiv und spirituell blind, um nicht zu sehen, daß Mächte nach deiner Seele greifen, die es nicht gut mit dir meinen?! Ob das nun abgetrennte Anteile deiner eigenen Persönlichkeit sind oder tatsächliche „Dämonen“ sei dahingestellt. Auf jeden Fall sind diese „Mächte“ genauso lebensfeindlich wie der Buddhismus selbst.

Linke Dämonen

26. Mai 2020

Ich war heute auf dem Friedhof und mal wieder schockiert über all die aufgegebenen Gräber. Man sieht Grabsteine, die seit Jahrzehnten nicht mehr geehrt wurden. In anderen Kulturen, in denen sich alles um die Ahnen dreht, und auch früher bei uns, wäre so eine Respektlosigkeit undenkbar gewesen und hätte den Ausstoß aus der menschlichen Gemeinschaft bedeutet. Was heutzutage passiert, ist unmittelbarer Ausdruck des Übergangs der gesellschaftlichen Dominanz vom konservativen zum linksliberalen Charakter. Der erstere löst den Ödipuskonflikt, indem er sich mit dem Vater (bzw. umfassend mit der Vaterimago) identifiziert und in Wettstreit mit ihm tritt, der letztere ist ein Rebell, der letztendlich den Vater töten will.

Die systematische Zerstörung unseres Vaterlandes in den letzten zwanzig Jahren (Energiewende, Eurorettung, Coronawahnsinn, allumfassende Linkswende, Umvolkung, etc.) ist unmittelbarer Ausdruck dieser liberalen Charakterdeformation. Es ist ein viehischer Haß gegen alles Überkommene: die ökonomischen Grundlagen des Landes, die Generationen erwirtschaftet haben, werden vernichtet, die kulturellen Grundlagen von der Sprache bis hin zum Städte- und sogar Landschaftsbild und auch die humanbiologischen Grundlagen: der Genpool wird ausgelöscht. Es ist eine vatermörderische Mentalität, die man auf den besagten Friedhöfen plastisch vor Augen geführt bekommt.

Da es sich um einen charakterlichen Zwang handelt, sägen diese Leute mit wachsendem Fanatismus den Ast ab, auf dem sie selbst sitzen. Lächerlicherweise geben sie den umfassenden Haß auf die Vaterimago auch an ihre Kinder weiter, so daß selbst der letzte Rest einer verqueren Rationalität hinter dieser Rebellion verschwindet. Man denke nur an all die Antifa-Bübchen, deren Eltern antiautoritäre Linksliberale, Sozialisten und Kommunisten sind.

Noch irrer ist, daß dies, wie angedeutet, praktisch Selbstmord ist: der „Todestrieb in der Geschichte“. Es geht dabei nicht nur darum, daß wirklich alle denkbaren Grundlagen der eigenen Existenz zerstört werden – man muß an jemanden Denken, der vom Hochhaus springt und im schwerelosen Fall ausruft: „Endlich frei!“ –, auch rein bioenergetisch: die Rebellion gegen die Ahnen ist funktionell identisch mit der Loslösung vom eigenen Lebensquell, dem eigenen bioenergetischen Kern und damit einhergehend führt dies zu einer extrem mechanistischen, lebensfeindlichen Weltanschauung. In diesem Sinne sind Linksliberale, Sozialisten und Kommunisten seelenlose, kernlose, hohle Zombies, Roboter – jedenfalls keine Menschen mehr. Wer die eigenen Vorfahren, das eigene Erbe verrät, wer den Faden, der die menschliche Existenz ausmacht, kappt… Man schaue sich diese Leute doch an! Rein biologistisch betrachtet, von der DNS her, sind es vielleicht noch Menschen, aber biosozial betrachtet… Diese – Dinger haben sich doch selbst vom Menschsein losgesagt! (Und das teilweise WORTWÖRTLICH. Man denke nur an den „Transhumanismus“ und all die anderen „Trans-Bewegungen“!)

Man möge euch mit der Peitsche aus dem Tempel jagen, auf daß ihr ewig in der Hölle schmort! Auf ewig getrennt vom – Vater!

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 6

24. Februar 2019

orgonometrieteil12

6. Das orgonomische Weltbild

Das Tor zur Hölle öffnet sich (Teil 2)

14. Juli 2018

John Dee und Edward Kelley, Aleister Crowley und Rudolf Steiner, der Schamanismus und der Lamaismus; das, was Goethes Faust beschreibt; der Umgang mit Engeln und Verstorbenen und das Heraufbeschwören von Dämonen; Channeling und Tarot; das, womit sich erstaunlich viele Pubertierende, angeregt durch die Musikindustrie und Hollywood, beschäftigen: das grenzt in etwa ein, worum es geht. Es bestimmt weite Teile unseres Lebens, ist aber kein Thema für die Orgonomie – weil es durch deren Begriffsraster fällt. „Geist“, frei vom Körper, ist Mystizismus; ist Ausdruck einer durch die Panzerung verzerrten Wahrnehmung. (Morgen zu diesem Punkt ein wichtiger Anhang!)

Es geht um das Herbeizitieren von nichtmenschlichen „geistigen“ Wesenheiten, die man sich zunutze machen will, wie man sich die materielle Welt zunutze macht. Im Lamaismus, beispielsweise, gibt es ein ganzes Pantheon von diesen Wesenheiten, insbesondere auch mächtige Dämonen, die von den großen buddhistisch-tantrischen Yogis bezwungen worden sind, um fortan dem Dharma zu dienen. Tatsächlich dreht sich der gesamte Lamaismus fast exklusiv um das magische Heraufbeschwören von Geistwesen. Wenn sich angehende Lamas drei Jahre zurückziehen, tun sie dabei kaum etwas anderes als eine vorgegeben „Gottheit“ in allen allerkleinsten Einzelheiten zu visualisieren, bis diese Verkörperung einer buddhistischen Tugend ganz und gar von ihnen Besitz ergriffen hat. Wird von diesen „besessenen“ Lamas unter allen möglichen seltsamen Zeremonien ein Sandmandala gelegt, bauen sie tatsächlich einen Tempel und die dazugehörigen Gottheiten nehmen Besitz von diesem Platz. Es ist eine Landnahme!

Diese „Landnahme“ ist wortwörtlich zu nehmen. Man muß entsprechende, „besetzte“ Lokalitäten betreten, um das am eigenen Leibe zu spüren. Neulich hat es mich in die Räumlichkeiten von Anhängern der lamaistischen Karmapa-Sekte verschlagen, wo ich eine halbe Stunde warten mußte. Es war ähnlich wie im Warteraum einer Strahlenpraxis. Ein bedrückendes Gefühl wie von ORANUR und DOR, ein Energieschwall, der meine Hände hat kribbeln lassen und das subtile Gefühl, seine eigene Identität bewahren zu müssen, weil etwas an einem zehrt, während gleichzeitig etwas in dich hineinwill und an deine Stelle treten will. Vor allem fühlte ich mich den Rest des Tages energetisch schmutzig, als wäre ich starkem DOR ausgesetzt gewesen.

Da ich mich in absurd jungen Jahren, Jahre bevor ich je von Reich gehört habe, mit dem Tantrismus beschäftigte und von daher ein Gefühl dafür habe, kann ich nur jedem raten, sich davon fernzuhalten, ähnlich wie man sich von ORANUR- und DOR-Quellen fernhält. Sie (was „sie“ auch immer sein mögen!) wollen deine Seele zerreißen und an deren Stelle treten. Die Filme von Kenneth Anger, Horrorfilme wie Shining, Tanz der Teufel, Poltergeist, Event Horizon oder Hellraiser

„Spiritualität“ und „Esoterik“ aller Art, jede „Religion“, Hollywood, die Eliten, sie alle versuchen diesen Planeten in so etwas zu verwandeln, was ich bei den Karmapa-Anhängern gespürt habe: Dämonen werden heraufbeschworen, um sie zu versklaven, ähnlich wie wir „das Atom“ versklaven wollten…

Christus kam, um die Dämonen auszutreiben.

Der verdrängte Christus: 13. Christliche Spiritualität

1. Juli 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

13. Christliche Spiritualität

Der verdrängte Christus: 11. Der orgonomische Kern der Bibel

23. Juni 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

11. Der orgonomische Kern der Bibel