Ideologie und das Nichtglaubenwollen (Teil 6)

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen

 

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2 Antworten to “Ideologie und das Nichtglaubenwollen (Teil 6)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Ich hab mich gefragt, auf welche Situation man Reichs Zitat anwenden könnte. Da fiel mir die Flüchtlingskrise ein. Versuchen wir es einmal…

    . . . Er meint nicht das, was er sagt:
    Die Krämer behaupten, Menschenleben retten zu wollen. Aber mit ihren Transporten locken sie erst die Menschen an, die gefährliche Fahrt zu unternehmen. Außerdem ist es vollkommen sinnlos, da alle 12 Tage 1 Mio. Menschen in Afrika dazukommen. Dazu können die Aufnahmeländer gar nicht diese Massen integrieren.

    Er weiß nichts über das Leben und dessen Schwierigkeiten:
    Diese verwöhnten Bürgerkinder, denen alles in den Arsch geschoben wurde, wissen gar nicht, wie es ist, sich alles erarbeiten zu müssen. Aufgewachsen im Eigenheim und Nachhilfelehrern, haben sie keine Ahnung, was sie anrichten.

    Er verwandelt alle Realitäten in Formalitäten und alle praktischen Probleme des Lebens in Ideen über ein zukünftiges Paradies der Menschheit:

    Diese Umvolkung wird bei ihnen zu einer Formalität, etikettiert mit wohlfeilen Begriffen. Und das zukünftige Paradies ist die Multikulti-Gesellschaft, in der sich alle freudig in den Armen liegen.

    Auf diese Weise bringt er sich – und wenn er durch gutgläubige Massen an die Macht gebracht wurde, auch diese – in eine schlimme Situation:
    Siehe die heutige BRD. Messermorde, gigantische Kriminalität, Clanherrschaft, Vergewaltigungen, Auszehrung des Sozialstaats und Gesundheitswesens usw,

    . . . Wahrheit ist für ihn ein „Ideal“ und nicht die Art und Weise, in der alle Angelegenheiten erledigt werden:
    Bei der Flüchtlingskrise geht es auch gar nicht um Wahrheit, sondern um das Ideal der multikulturellen Gesellschaft. Und die Art und Weise, wie diese Umvolkung umgesetzt wird, spricht Bände. Es erinnert mich etwas an die Zwangskollektivierungen.

    Ist er rechthaberisch, so glaubt er, dass er die Wahrheit verteidigt:
    Der sprichwörtliche Fanatismus der Gutmenschen.

    Der Konservative, der aus der instinktiven Kenntnis der großen Schwierigkeiten, die mit dem Streben nach Wahrheit verbunden sind, den status quo im gesellschaftlichen Leben verteidigt, ist weit ehrlicher:
    Der Konservative lässt also lieber etwas beim Alten, wenn es sich bewährt hat, wie z.B., dass er es bei zwei Geschlechtern lässt oder nur die Ehe zwischen Mann und Frau.

  2. Robert (Berlin) Says:

    „das Auffinden von Spuren des Feindes bei den Indianern“

    Als ich den Halbsatz 1978 zum ersten mal las, fand ich ihn schon irritierend. Und heute wiederum. Warum betont Reich bei den Indianern den Kampf und nicht etwas Schönes?
    Peter Reich beschreibt, dass Reich auf Orgonon indianische Beschützer gehabt haben soll; was ich eher als kindliche Fantasie einschätzen würde.
    Nun könnte man sagen, Reich sah zu viele Western mit John Wayne oder man interpretiert den Satz so, dass Reich wusste, dass sich die Stämme bis aufs Blut bekriegten, teilweise gegenseitig ausrotteten, und das Bild von Kevin Costners ‚500 Nations‘ abgrundtief verlogen ist. Oder noch anders: der Feind war der weiße Mann.

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