Posts Tagged ‘Heterosexualität’

Die Politik der Homosexualität

2. September 2019

Dr. Charles Konia zeigt, daß Homosexualität keine Sache der Biologie, sondern der Soziologie und Psychologie ist:

Die Politik der Homosexualität

Blogeinträge Juli/August 2015

15. Dezember 2018

Charles Konia über den roten Faschismus:

Juli/August 2015

  • Griechenlands Finanzkrise
  • Die Rolle der Musikindustrie bei der anti-autoritären Transformation
  • Das Identifizieren von moslemischen Terroristen durch Erstellen eines Charakterprofils
  • Umweltschutz: Die mystische Übereinkunft zwischen der Linken und der Rechten
  • Die Umkehr der Geschlechtsrollen in der anti-autoritären Gesellschaft
  • Was ist die anti-autoritäre Gesellschaft?

ZUKUNFTSKINDER: 6. Das sexuelle Elend der Jugend, e. Der kastrierte Junge

7. April 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

6. Das sexuelle Elend der Jugend, e. Der kastrierte Junge

Der linke Schwulinkski Wilhelm Reich

6. April 2017

Bei Freud ist eine Sexualbetätigung dann pervers, wenn sie auf das Fortpflanzungsziel verzichtet, bzw. es noch nicht erfüllen kann (Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse, Frankfurt: Fischer Taschenbuch, 1992, S. 302). Dementsprechend muß Freud seinen Schüler Reich als ebenso pervers eingestuft haben, wie etwa einen Homosexuellen, jemand der sein „Steckenpferd reitet“ und die von der Fortpflanzung losgelöste Genitalität fetischisiert.

Die orgonomische Haltung zur Homosexualität hat Reich bereits 1932 in Der sexuelle Kampf der Jugend abschließend zusammengefaßt: Homosexualität ist eine Fehlentwicklung, die man, im Gegensatz zur Heterosexualität, behandeln kann. Der Krankheitswert zeigt sich auch daran, daß beim Homosexuellen die Befriedigung geringer ist als beim vergleichbaren Heterosexuellen. Doch solange die sexualfeindliche Erziehung Homosexualität erzeugt und die Betroffenen glücklich sind und nicht geheilt werden wollen, geht ihre Homosexualität niemanden etwas an.

Aus seiner großem psychoanalytischen Erfahrung heraus ist Reich zu dem Schluß gekommen, „daß die meisten ‚Homosexuellen‘ ihre Besonderheit einer Fehlentwicklung in ihrer Kindheit verdanken, und daß die Fixierung im allgemeinen um das vierte Lebensjahr herum erworben wird, weshalb ihr Ursprung den Betoffenen außerhalb des Bewußtseins bleibt. Reich konnte in zwölf Fällen eine Heilung erreichen, so daß zuvor Homosexuelle ein unwillkürliches Verlangen nach Frauen empfanden“ (Max Hodann: History of Modern Morals, S. 57, 1937 in England erschienen, 2013 von James DeMeo nachgedruckt).

Apropos Hodann: hier seine Beschreibung der Leunbach-Affäre, die das Ende der Sexpol markierte: Politischer Abtreibungsprozeß in Dänemark.

Homosexualität und die Angst der Psychiater

10. Februar 2015

In Info Neurologie & Psychiatrie Februar 2010 erschien ein sehr interessanter Kongreßbericht über ein Symposium zum Thema „Sexual orientation in psychiatry and psychotherapy“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN).

Was verursacht Homosexualität? Dr. Lieselotte Mahler, Berlin wies u.a. darauf hin,

daß nur bei etwa der Hälfte der Homosexuellen, die einen eineiigen Zwillingsbruder bzw. eine -schwester haben, diese ebenfalls homosexuell sind. Bei zweieiigen Zwillingen sind die Konkordanzraten mit 16-22% noch niedriger, bei adoptierten Geschwistern liegen sie zwischen 6% für Lesben und 11% für Schwule, das ist ein zwei- bis fünfmal höherer Anteil als in der Gesamtbevölkerung.

Offensichtlich spielen also genetische Faktoren eine gewisse, wenn auch nicht dominierende Rolle. Sollte da die Krankheit Homosexualität nicht zumindest in der Mehrzahl der Fälle prinzipiell heilbar sein? Wäre ich Arzt würde ich allein schon mit dieser Frage meine Approbation gefährden!

In der Titelgeschichte der gegenwärtigen Ausgabe des Stern (5.2.15) über die Gefahren der Psychotherapie heißt es beispielsweise:

Therapeuten können Menschen von Ärger und Sorgen erlösen. Manche verstehen das allerdings falsch. Zum Beispiel, wenn sie einen glücklichen Homosexuellen von seiner Homosexualität befreien wollen.

Seit Anfang der 1990er Jahre kennt Psychotherapie und Psychiatrie die Homosexualität nicht mehr als Krankheitsbild. In der in Europa gängigen Internationalen Klassifikation der Krankheiten 10. Revision (ICD-10) taucht nur noch die Ziffer F66.1 auf: „ich-dystone Sexualorientierung“ (heterosexuell – F66.11, homosexuell – F66.12).

Dazu machte Prof. Michael King, London während des Symposiums die spitze Bemerkung:

Ich habe noch nie einen Hetero gesehen, der sich Sorgen um seine sexuelle Orientierung gemacht hat…

Daß „ICD-10: F66.11“ keine wissenschaftlich fundierte Diagnose ist, sondern anti-wissenschaftliche politische Korrektheit, wird King natürlich nie explizit zugeben.

Eine von ihm und Kollegen 2008 vorgelegte Metaanalyse zeigte bei Homosexuellen eine um das Doppelte bis Vierfache erhöhte Lebenszeitprävalenz für Depressionen, Suizidalität und Alkoholabhängigkeit.

Prof. Götz Mundle, Hornberg beschwichtigte natürlich während des Symposiums sogleich, daß, wie könnte es anders sein, die Gesellschaft schuld am Leiden der Homosexuellen sei: Pathologisierung und Stigmatisierung führe bei den Homosexuellen zu einer krankmachenden „internalisierten Homophobie“. Mundles Kollegin Mahler zufolge handelt es sich bei der „sexuellen Orientierung“ eh nur um ein Konstrukt, das alle möglichen Abstufungen kennt und sich aus vielen Komponenten zusammensetzt.

Ich frage mich: Kann man das gleiche nicht beispielsweise über die Schizophrenie sagen? Aber käme jemand auf den Gedanken, diese deshalb nicht als Krankheit zu betrachten? (Nun ja, die „Anti-Psychiatrie“ ist tatsächlich so weit gegangen…)

Ohnehin hört sich das alles nach einem sich gegen jede Kritik immunisierendes Ideologiegebäude an, nicht nach Wissenschaft. Nach dem Muster: die wissenschaftlichen Erhebungen weisen zwar auf x, aber man müsse das ganze von einer bestimmten Blickwarte (sozusagen vom „Genderstandpunkt“, wie einst vom „Klassenstandpunkt“) aus betrachten und dann erweise sich halt das Gegenteil, nämlich y als richtig. Dialektik!

Symptomatisch für diese antiwissenschaftliche Atmosphäre ist der Leserbrief eines Psychiaters aus der Märzausgabe 2010 von Info Neurologie & Psychiatrie:

Mit Interesse habe er den Bericht über das Symposium in der Februarausgabe gelesen, wobei vor allem die erhöhte Komorbidität für psychische Störungen seine Aufmerksamkeit geweckt habe. Beschwichtigend hebt er jedoch sogleich hervor, daß er „etliche“ homosexuelle Freunde und Bekannte habe, auch Homosexuelle psychotherapeutisch betreue, aber, wie er ausdrücklich hervorhebt, wegen, so wörtlich, „anderweitiger“ psychischer Störungen. Danach wagt er dann zu berichten:

Erst vor Kurzem hat mir eine sehr erfahrene Münchner Therapeutin von einer ursprünglichen lesbischen Patientin berichtet, die im Verlauf einer längeren Therapie wegen einer vorwiegend depressiven Symptomatik mit Borderline-Einschlag schließlich zu einer heterosexuellen Orientierung gelangte und nach einer ersten gescheiterten schließlich eine harmonische zweite Ehe mit zwei Kindern eingegangen ist. Also ist es über die Behandlung einer psychischen Symptomatik zu einer sexuellen Neuorientierung gekommen! Ein sicherlich nicht sehr häufiger, aber interessanter Verlauf.

Reich hat, ähnlich wie King oben, darauf verwiesen, daß entgegen solcher Heilerfolge bei Homosexualität die Heterosexualität sozusagen „unheilbar“ ist. (Übrigens hat auch King gegen seine eigenen Forschungsergebnisse und sogar, ganz offensichtlich, gegen seine eigene Meinung beim eingangs referierten Symposium hervorgehoben, daß Homosexualität definitiv keine Krankheit sei. Definitiv! Wo es paßt, ist bei diesen Leuten nichts ganz sicher und muß „differenziert“ betrachtet werden, aber hier: „definitiv“!)

Zur Sexualökonomie der Homosexualität siehe Die Funktion des Orgasmus (Teil 2). Wo wissenschaftlich nachgewiesen wird, daß ausschließlich Vaginalverkehr befriedigen kann. Definitiv!

Um Fehlinterpretationen vorzugreifen: Es geht nicht darum, Homosexualität als „Krankheit“ darzustellen, die von einem Orgontherapeuten „geheilt“ wird. Erst einmal funktioniert die Therapie nur über die Motivation des Patienten. Letztendlich heilt sich der Patient selbst. Der Therapeut assistiert ihm nur, meist indem er ihm im übertragenen Sinne einen Spiegel vorhält. „Deine Schultern sind hochgezogen!“ – Und kaum ein Homosexueller empfindet sich als „krank“ (solange ihm das nicht von irgendwelchen religiösen oder ideologischen Spinnern eingeredet wird). Stattdessen geht er beispielsweise zum Therapeuten, weil er seine Beziehungen als unauthentisch empfindet und gerne besseren Kontakt zu seinen eigenen Gefühlen haben will. Er geht so weit in der Therapie, wie er will, d.h. soweit ihn seine Motivation auf dem Weg zur Gesundheit trägt. Beispielsweise: „OK, ich weiß jetzt, was ich wirklich will!“ Er kann nun sein schwules Leben mehr auskosten. Viel Spaß dabei! Ich wünsche ihm dabei alles Glück der Erde! – Ihm kann aber nicht geholfen werden, wenn die Orgonomie nun aus politisch korrekten Gründen ihr Gesundheitskonzept aufgibt und beispielsweise hochgezogene Schultern und eine flache Atmung als „alternative Körperhaltungen“ hochleben läßt!