
Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, b. Wer war Wilhelm Reich
Schlagwörter: Asthma, Autonomes Nervensystem, Freud, Geschlechtsverkehr, Gesundheit, Halsstarrigkeit, Hämorriden, Hyperinsulinismus, Libido, Magengeschwür, Manierismen, Migräne, Muskeltonus, Muskelverspannungen, Neurosentheorie, Parasympathikus, Prostatakrebs, Psychoanalyse, Sexologie, Sexualenergie, Sexualforschung, Sympathikus, Wilhelm Reich
20. Dezember 2010 um 09:55 |
Sehr gute Zusammenfassung! Es erstaunt mich immer wieder, daß dieses so einfache und einleuchtende und wahrhaft „ganzheitliche“ Konzept so wenig Resonanz gefunden hat. Und wie wenig den heutigen Medizinern bewußt ist, das sie sich (bzw. die Patienten) mit allerhöchstem Aufwand in eine Sackgasse manövriert haben…
26. Dezember 2010 um 18:40 |
Auch hier findet keine Pendelbewegung statt, sondern die „orgastische Potenz“ (W. Reichs Terminus) ist das therapeutische Ziel, aus der alle anderen Funktionen folgen: befriedigende Arbeitsleistung, soziale Kontakte und emotionale Unabhängigkeit und Reife, etc.
Der Gesundheitsbegriff bei WR der orgastischen Potenz von Müschenich (1995) als Pulsation begriffen, ist seiner Zeit ein Erkenntnisschritt gewesen, der weiter entwickelt werden muss.
18. Mai 2015 um 20:43 |
Wer war Wilhelm Reich? Der Film des Wilhelm Reich Museums aud deutsch:
6. Juni 2026 um 21:06 |
Peter Reich und die Bauarbeiter, die das Observatory auf Orgonon errichtet haben:
7. Juni 2026 um 12:30 |
Wunderbares Dokument, schön anzusehen!
7. Juni 2026 um 12:38 |
Toller Film! Gibt´s davon noch mehr?
Solche Filme aus der „guten alten Zeit“ berühren mich immer auf eine ganz eigentümliche Weise.
Die Arbeiter wirken vergnügt und wie ein echtes Team, das gemeinsam an einer Aufgabe arbeitet. Sie sind freundlich zu Kindern und haben offene Gesichter, die auf einen echten „Charakter“ schließen lassen.
Auch tragen sie alle Hosen, die weit und bequem genug sind, um nicht das Becken abzuschnüren – nicht von Ungefähr habe ich z.B. Peter in 40 Jahren noch nicht ein einziges Mal eine Jeans tragen sehen… 🙂
Wenn ich alte Schwarzweiß-Filme sehe und sie mit den heutigen, größtenteils „experimentellen“ Filmen vergleiche, geht es mir ähnlich – egal ob mit Humphrey Bogart, Spencer Tracy (den mochte Reich besonders…), Gregory Peck, James Stewart, Robert de Niro, Cary Grant, Richard Burton, Jean Gabin, Alain Delon, Jean-Louis Trintignant usw.
Oder auch – auf deutscher Seite – mit Heinz Rühmann, Heinrich George, O.E. Hasse, Hans Albers, Hardy Krüger usw., die alle zu der Zeit drehten, wo das Filmchen von Peter Reich aufgenommen wurde.
Das waren Männer, das waren echte Charakterdarsteller (was sie auch sein MUSSTEN, da die Filme im Gegensatz zu heute damals von der Schauspielkunst lebten und nicht nicht mit tausenderlei optischen und akustischen technischen Tricks, Bildnachbearbeitung und K.I. aufgepeppt wurden), die ihr Handwerk größtenteils noch auf der Theaterbühne erlernt hatten und die man überhaupt nicht mit den heutigen Stars á la Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Tom Cruise usw. vergleichen kann.
Die damaligen Darsteller wirkten viel reifer, erwachsener und hatten mehr „Tiefe“ (auch, weil sie aus eigener Erfahrung wussten, was harte Zeiten sind und was ein Krieg bedeutet) als viele der heutigen „Schönlinge“, die oft metrosexuell rüberkommen.
Das gilt erst recht für die SchauspielerINNEN der damaligen Zeit. Die genuin frauliche erotische Ausstrahlung z.B. einer Ingrid Bergmann, Tippi Hedren, Grace Kelly, Kim Novak oder Catherine Deneuve ist um Lichtjahre entfernt von der – ziemlich persönlichkeitsgestörten – „Erotik“ späterer vermeintlicher Sex-Ikonen wie Madonna, Lady Gaga oder Angelina Jolie (die sich m.W. prophylaktisch beide Brüste operativ entfernen ließ, um keinen Brustkrebs bekommen zu können – wie überhaupt viele heutige weibliche Filmstars ständig beim kosmetischen Chirurgen ihren Body künstlich „aufpeppen“ lassen).
Eine Nacht mit Ingrid Bergmann würde ich mir nicht entgehen lassen – bei den drei Letztgenannten würde ich dankend darauf verzichten, weil ich, als Reichianer, da viel pathologische Sexualität spüre… 🙂
Auch die Musik, die wir als Jugendliche hörten (in meinem Fall z.B. Deep Purple, Jimi Hendrix, Patti Smith, Eric Clapton, Beatles, Rolling Stones, Janis Joplin, The Doors, Slade, B.B. King, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter oder Suzi Quatro) fühlt sich für mich ungleich „orgonomischer“, authentischer und „tiefer“ an – da die Musiker in ihren Songs eine Geschichte erzählen und wirkliche Emotionen auslösen -, als das meiste, was die jungen Leute später so hörten, wie z.B. Techno, Hip-Hop oder Gangsta-Rap, was oft NICHT mit biologischen Rhythmen harmoniert, sondern eher pathologisch wirkt.
Ich glaube übrigens NICHT, dass es sich bei meinen Vergleichen (nur) um sentimental-nostalgische Anwandlungen eines älter werdenden Mannes handelt. Aus orgonomischer Sicht ist die heutige Film- und Musikszene zu großen Teilen viel „kränker“ als damals – und zwar, weil die heutige Gesellschaft viel kaputter ist als früher. In der „guten alten Zeit“, zu der ich oben einige typische Protagonisten aufgeführt habe, wurden noch ECHTE (also Kern-)Emotionen ausgedrückt und transportiert, während heute oftmals die „polymorph-perversen“ bzw. „sekundären“ Emotionen abgefeiert werden: „Diversity“ halt…
Sogar beim Fußball-Gucken im TV geht es mir so. Wer gestern Abend vor dem Länderspiel gegen die USA wieder mal all die „leeren“ und ausdruckslosen Gesichter unserer „Nationalspieler“, von denen die Hälfte dunkelhäutig ist, beim Absingen der Nationalhymne gesehen hat (einige singen gar nicht mit, andere machen nur ein paar Alibi-Mundbewegungen, da sie ja gefilmt werden), und dies mit den US-Boys verglichen hat, die ihre Hymne mit der Hand aufs Herz gedrückt aus voller Kehle sangen, weiß, wovon ich rede.
Eine der wenigen Ausnahme ist Joshua Kimmich, den ich noch als echten „Charakter“ wahrnehme. Aber ansonsten finde ich – ähnlich wie oben bei den Humphrey Bogarts und Spencer Tracys -, dass viele FRÜHERE Fußballstars wie z.B. Seeler, Beckenbauer, Netzer oder Overath schon mit Mitte 20 VIEL reifere, erwachsenere und ausdrucksstärkere „Persönlichkeiten“ verkörperten als viele heutige Fußballstars, die zwar 20.000.000 Euro im Jahr verdienen, aber außer zu fußballspezifischen Themen zu nichts eine eigene Meinung zu vertreten haben. Und die auch nichts mehr mit dem Begriff der „Nation“ anzufangen wissen (selbst der vermeintliche „Nazi“-Begriff „Nationalmannschaft“ wurde ja zu „Die Mannschaft“ kastriert…), wohl aber bei der letzten WM im Katar die dortigen strenggläubigen Muslime mit „unserem“ Begriff der sexuellen „Diversität“ zu beglücken versuchten – was ja krachend in die Hose ging.
Wie nehmt Ihr das wahr – bzw. was denkt Ihr zu diesem Thema (Schauspieler, Musiker und Fußballer im Vergleich zwischen früher und heute)?
7. Juni 2026 um 13:40 |
Ich bin auch ziemlich sicher, dass manche Musik der Sixties deutlich berührender ist als heutige. Meine ganze Teenager- und Twenzeit durch war ich sozusagen Dylan-, Baez-, Beatles-, Stones-, Joplin-, ……..usw.usw. fan. Ich habe bloß keine Lust, ständig zurückzublicken. Zumal ich zwei ganz unterschiedliche Einflüsse sehe: den jugendlichen Einfluss durch ältere Geschwister zum einen und den am Frühstückstisch mit meiner Oma zum anderen: Beethoven, Wagner, … Es ist ganz klar, dass die gegenwärtige Popmusik TOT ist, lächerlich und tot. Andererseits sreckte in dem Kram der Sisties auch die ganze Gefahrenbasis , die mit dem Antiautoritären verbunden ist. Und da suche ich eher das Kontante in der Qualität. Was bleibt? Worin liegt die ‚Größe‘? Nostalgie ist leider sehr angesagt. Was bleibt?