Posts Tagged ‘Gesundheit’

Der rechte Blick auf DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS (Teil 10)

11. April 2020

Es ist verachtenswert ein „Revolutionär“ oder „Rebell“ zu sein, denn altes einzureißen ist schnell und einfach gemacht. Und was macht das Gesindel dann? Es bedarf unendlicher Anstrengung und Disziplin ein Konstruktor zu sein. Es bedarf all der Tugenden, die den Revolutionären und Rebellen abgeht. Entsprechend konnte Friedrich von Hayek den Untergang der UdSSR wirklich exakt vorhersagen: 70 Jahre, also zwei Generationen, in denen all die Investitionen und Immobilien, die die Kapitalisten errichtet hatten, verrottet bzw. hoffnungslos überaltert sind. Es gibt keinen „sozialistischen Aufbau“!

Wer sind heute unsere „ideologischen“ TODfeinde? Alle die, die den „Dekonstruktionisten“ Althusser, Deleuze, Foucault, Lacan etc. folgen in ihrem Kampf gegen Gesetz, Ordnung, Wissenschaft und die Wahrheit selbst. Dinge, die nur die bürgerlichen Machtverhältnisse verschleiern würden, die ihrerseits immer neue Katastrophen gebierten. Obwohl gerade zu Hochzeiten der besagten „Intellektuellen“, unter deren Augen und in deren unmittelbaren Umgebung (Paris), mit Pol Pot, Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs, einer der größten Völkermorde der Menschheitsgeschichte zum Anlauf ansetzte (Roger Scruton: How to be a Conservative, Bloomsbury 2015, S. 5).

Andererseits, die Orgonomie kann gar nicht konservativ sein, weil es keinen Weg zurück gibt. Wie nicht zuletzt die verbrecherischen Körperpsychotherapien zeigen. Wenn erst einmal die Panzerung in Bewegung geraten ist, stehen nur drei Wege offen: Entweder es kommt zum kompletten chaotischen Zerfall oder es kommt zu einer noch weitaus verhärteteren reaktiven Panzerung, die die ursprüngliche in den Schatten stellt. Die dritte Alternative eröffnet einzig und allein eine korrekt durchgeführte Orgontherapie: die Beseitigung der Panzerung, orgastische Potenz.

Die „Dekonstruktion“, insbesondere die der Sexualmoral, führte zu einer Unterminierung der gesellschaftlichen Panzerung, die durch kein „Zurück“ mehr aufgefangen werden kann. Es wäre nicht mal sonderlich erstrebenswert, denn die vermeintlich „guten alten Zeiten“ waren alles andere als gut. Es ist so wie mit den alten Hamburger Arbeiterbezirken, die durch den „antifaschistischen“ Bombenterror der Alliierten ausgebrannt wurden. Wie meine Mutter mal sagte: sie wirkten nur solange malerisch, wie man nicht drin wohnen mußte! Nur ein weltfremder Idiot sehnt sich nach der „guten alten Zeit“ zurück!

Die Orgonomie ist in dem Sinne konservativ, als sie glaubt, daß es die Arbeitsdemokratie und das „Gute, Wahre und Schöne“ (die Gesundheit in Gestalt der gesellschaftlichen Ideale) schon immer untergründig gegeben hat und daß man sich daran halten muß, um eine neue Gesellschaft aufzubauen, die gar nicht so „neu“ sein wird. Tatsächlich wird sich so gut wie nichts verändern, genauso wie sich ein gesundes Individuum, das endlich sein Ichideal lebt, kaum verändert haben wird. Imgrunde bleibt alles beim Alten, außer das eben die Ideale mehr sein werden als bloße Träume (der Kontakt zum Kern ist hergestellt) – und, fast genauso wichtig: die Emotionelle Pest in Gestalt der linken Destruktoren wird radikal ausgemerzt sein.

Paul Mathews: Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

28. Dezember 2019

 

Paul Mathews:
Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

 

nachrichtenbrief139

8. November 2019

David Holbrook, M.D.: FRAGE UND ANTWORT: SEX UND LIEBE

7. September 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Frage und Antwort: Sex und Liebe

 

David Holbrook, M.D.: ÜBER DIE GEGENWAHRHEIT

31. August 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Über die Gegenwahrheit

 

Das Weltgeschehen, die Medien und Modju (Teil 3)

10. August 2019

 

Paul Mathews:
Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

 

Frage und Antwort: Sex und Liebe

3. Juni 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Frage und Antwort: Sex und Liebe

 

David Holbrook, M.D.: EMOTIONEN SPRECHEN LAUTER ALS WORTE

12. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Der Orgasmusreflex, ein trügerisches Zeichen für Gesundheit

8. Mai 2019

Im Journal of Orgonomy (50(2), S. 76) beschreibt Elsworth F. Baker eine Patientin, die mit einem frei beweglichen, also weitgehend ungepanzerten Beckensegment in Therapie gekommen war. Am Ende der Therapie führte die Beseitigung restlicher Spannungspunkte im Becken und die Mobilisierung des Beckens (Aufforderung die Schließmuskeln des Anus und der Vagina widerholt anzuspannen und wieder loszulassen) zu einem starken Zittern der Schenkel und sie war fähig, beim Ausatmen das Becken nach vorne zu stoßen. Baker war es jedoch nicht möglich den Orgasmusreflex auszulösen. Dazu schreibt er: „Reich wies darauf hin, daß, obwohl einige Fälle ein hohes Gesundheitsniveau erreichen können, sie niemals den Reflex zeigen und manche nie [orgonotische] Strömungen verspüren.”

Umgekehrt berichtet im gleichen Heft (S. 178) Charles Konia von einer Patientin, die er von einem anderen Orgonomen übernommen hatte, bei der bloßes Atmenlassen auf der Couch sofort zu einem generellen Zittern des Körpers und zu einem Orgasmusreflex führte. Das trat zu einem Zeitpunkt auf, als von einer Heilung noch nicht im Entferntesten gesprochen werden konnte, war aber kein Grund zur Besorgnis, weil der vorangehende Orgontherapeut das okulare Segment ausreichend mobilisiert hatte, um eine geregelte Fortführung der Therapie zu garantieren.

Bei Patienten, die in den oberen Segmenten stark verpanzert sind, aber ein freies Becken haben, kann der „Beckenreflex“ auftreten, sozusagen „der halbe Orgasmusreflex“. Dieser kann sogar ein schlechtes Zeichen sein, weil insbesondere bei Schizophrenen zunächst die oberen Segmente entpanzert werden müssen, was nur durch Herstellung einer Panzerung (Immobilisierung) im Becken gelingen kann (die dann am Ende der Therapie natürlich wieder beseitigt werden muß).

Laientherapeuten können das alles nicht richtig einschätzen. Hinzu kommt, daß manchmal der „Orgasmusreflex“ (bzw. etwas, was der Laie für ihn halten könnte) in der ersten Sitzung auftritt. Jedenfalls war das zu meiner eigenen starken Verwunderung bei mir der Fall. Dr. Schwartzman versicherte mir damals, daß dies mitnichten der Orgasmusreflex sei. Am Anfang ist der Organismus (soweit er nicht vollständig erstarrt ist) noch vollkommen unvorbereitet, „naiv“ und es gibt noch keine Übertragung. Der quasi „hysterisch“ erregte Organismus ist deshalb der Situation hilflos ausgeliefert und läßt sich sozusagen gehen. Sehr bald panzert man sich jedoch in der therapeutischen Situation ab und die Illusion von Gesundheit verpufft. Laientherapeuten (Freiheitskrämer) leben von der Kultivierung solcher Illusionen. Ich denke nur an das „Orgasmusreflex-Training“.

Beim Schreiben dieses Blogeintrags flattert eine Einladung des „Instituts der Deutschen Gesellschaft für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo“ auf den Schreibtisch. Es geht um die „12. Jahrestagung mit Einführungkurs: Metapsychologie und Technik der IS-TDP nach [Habib] Davanloo: DIE SUCHE NACH DEM WIDERSTAND“. Das ganze findet im „Exerzitienhaus der Diözese Würzburg HIMMELSPFORTEN“ statt. Bei diesem ganzen Zauber geht es um die Nutzung der Übertragung, die einen Widerstand gegen emotionale Nähe mobilisiert. Schon mal Wilhelm Reichs Buch Charakteranalyse gelesen? Der hatte aber Respekt vor dem Widerstand des Patienten, der im Kern ein charakterlicher Widerstand ist. Das alles zu Umgehen und, wie es im Flyer, heißt u.a. einen „vertikalen Zugang zum Unbewußten“ zu finden, ist von einer erschreckenden Rücksichtslosigkeit: die Abwehr wird mit Gewalt durchbrochen. Ähnlich wie das „Orgasmusreflex-Training“ wirkt es wie eine Karikatur des Reichschen Ansatzes. Das ganze gemahnt an das, was Morton Herskowitz über Lowen und Janov geschrieben hat: http://www.orgonomie.net/hdobespr3.pdf (dort S. 154-160).

Das sozialistische Patientenkollektiv (Teil 3)

16. April 2019

Man kann das, was in der Praxis der Orgontherapeuten geschieht auf die Gesellschaft übertragen. Zwar hat diese kein Über-Ich, kein Unbewußtes und keine „Komplexe“, doch jenseits von diesen psychologischen Vorstellungen: alle Systeme folgen den, wenn auch auf ihre jeweils spezifische Art und Weise, identischen energetischen Gesetzmäßigkeiten, etwa was die Abwehr („Reaktion“) von bioenergetischen bzw. „bio-sozialen“ Impulsen („Revolution“) betrifft. Aufkleber wie folgender sagen alles, doch nur die Orgonomie versteht wirklich, was sie eigentlich im Grunde aussagen:

Dem werden natürlich Aufkleber wie der folgende entgegengehalten:

Was soll man DAGEGEN einwenden können! Klingt gut, aber „Selbstorganisation statt Lohnarbeit“ kann nur jemand fordern, der wohlbehütet aufgewachsen, danach ohne jedwede Lebenserfahrung an die Uni gegangen ist und die Welt nur durch die rosarote Brille betrachtet. Jemand, der in der Jauchegrube dieser Gesellschaft aufgewachsen ist, die Unterschicht und ihre Kinder auf viszeraler Ebene kennt, weiß, daß ein Gutteil nicht arm ist, weil „der Kapitalismus“ so unerbittlich ist, sondern sie sind arm, weil sie schlichtweg einen „Dachschaden“ haben. Sie leben nicht in der Hölle, die Hölle ist vielmehr in ihnen. (Wann und wie in der Generationenfolge diese Hölle in sie gelangt ist, d.h. wie sich die äußere Hölle im Inneren verankert hat, ist eine ganz andere Frage!) „Befreit“ man sie von der Lohnarbeit, wie es „Hartz IV“ in gewisser Hinsicht getan hat, dann verlieren sie auch noch den letzten Halt. Der Zwang fünf Tage die Woche ganztägig zu malochen, ist ein absoluter Segen für sie – und nicht zuletzt für die Gesellschaft. Was passiert, wenn man diese Massen „befreit“, hat nicht zuletzt die Sowjetunion gezeigt. Schließlich mußten die Leiter der „volkseigenen Betriebe“ zu weitaus härteren Maßnahmen greifen, gar mit Konzentrationslagern und physischer Vernichtung drohen, um sinnlosen Vandalismus, ständige Arbeitsverweigerung und den „Diebstahl an Volkseigentum“ einzudämmen und die Gesellschaft in Gang zu halten. Wegen der gepanzerten Menschen muß jedweder Sozialismus, egal wie human sein Antlitz ist, letztendlich in der Hölle auf Erden münden.

Wenn man den sozialistischen und anarchistischen Wichsern sagt, daß der Kapitalismus mit seiner Mischung aus Zwang und Freiheit wahrscheinlich das ideale Gesellschaftssystem bzw. das Gesellschaftssystem ist, das einen Grad an Gesundheit verkörpert, den der gepanzerte Mensch gerade so noch eben ertragen kann, ticken sie auf die eine oder andere Weise aus. Sozialisten und Anarchisten sind schlichtweg Irre, die in die Psychiatrie gehören. Das sozialistische Patientenkollektiv: