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Eine weitere Notiz von 1999

21. Juni 2022

Neulich war ein Bericht im Radio über schreiende Kleinkinder, wo auch Paula Diederichs „Schreiambulanz“ in Berlin behandelt wurde. Das kam in einer Medizinsendung zwischen lauter Berichten aus Universitätskliniken. „Körpertherapie“ und „Babymassage“ wurden erwähnt. Offenbar macht die Diederichs gute Arbeit. Und auch der Bericht war in keinster Weise kritisch. Vorher war ein Bericht über die neuste Asthmaforschung. Warum haben in den luftverschmutzten Höllen Albanien und Indien nur 2% Asthma, während im sauberen Amerika und Australien 30% (sic!) aller Kinder an Asthma leiden? In Deutschland sind es 14%, wobei der Anteil in der luftverschmutzten DDR signifikant niedriger liegt! Warum? Offenbar hat Asthma nichts mit der klassischen Luftverschmutzung zu tun, sondern mit der Hygiene. Kinder die kollektiv zwischen vielen Geschwistern und im Dreck aufwachsen, und entsprechend vielen Infektionsquellen ausgesetzt sind, trainieren offenbar ihr Immunsystem, – während verpäppelte Einzelkinder auf jeden sympathischen Reiz sofort parasympathisch überreagieren. Wahrscheinlich sind vereinzelte Kinder ohnehin im Brustsegment kontrahiert, sodaß jeder allergische Reiz zu einer expansiven Überreaktion führt, während indische und albanische Kinder von vornherein „offenherziger“ und expansiv sind und deshalb auf negative Reize nicht „positiv“ überreagieren brauchen. Das nach dem Bindestrich stammt natürlich nicht aus dem Radio, sondern ist auf meinem Laienmist gewachsen.

Was ist die wirkliche Bedeutung des Kosovo für uns? Vor einigen Generationen war das ur-serbische Kosovo noch größtenteils von Serben bevölkert (1945 war es etwa ausgeglichen 50% zu 50%), die langsam aber sicher durch den Geburtenüberschuß von den Albanern verdrängt wurden: friedliche ethnische Säuberung, die immer wieder in Gewalt umschlug, wenn die letzten isolierten Serben aus den Dörfern vertrieben wurden. Tito unterstützte dies, um den serbischen Nationalismus zu schwächen. Schauen wir jetzt nach Deutschland, werden im Jahre 2015 in den Großstätten in der Altersgruppe zwischen 0 und 40 Ausländer (also überwiegend Türken) mehr als 50% der Wohnbevölkerung ausmachen. Das muß man nur logisch weiterdenken. Und alles Doppelstaatler!

Neulich in einer Fernsehdiskussion. Frage an den EU-Vertreter für Mostar, Herrn Koschwitz: „Ist in Jugoslawien die multikulturelle Gesellschaft nicht gescheitert?“ Koschwitz: „Nein, denn in Jugoslawien gab es keine multikulturelle sondern eine interkulturelle Gesellschaft!“ Etwa 20 min später sagt die Vertreterin der Türken in Berlin: „Wir müssen in den Schulen die multikulturelle Ausrichtung überwinden und zu einer interkulturellen weiterentwickeln!“ – So reden die Linken immer. „Links“ ist keine politische Orientierung, sondern eine Geisteskrankheit!

Etwas wird nie beim Jugoslawien-Krieg erwähnt: daß Jugoslawien das einzige Land der Welt ist, in dessen Verfassung (im Sinne des „Proletarischen Internationalismus“) steht, daß man verpflichtet ist, in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten einzugreifen, um die Unterdrückung zu beseitigen. Alle Linksintellektuellen waren aus dem Häuschen vor Begeisterung ob dieser fortschrittlichen Verfassung. Aber jetzt, wo Jugoslawien selbst angegriffen wird, pochen sie plötzlich auf das Völkerrecht!

Hier ein Referat aus Otto Fenichels Rundbriefen (S. 1171), das mich sehr nachdenklich gemacht hat. Es handelt sich um einen Aufsatz von einem gewissen Saul Rosenzweig: „A Dynamic Interpretation of Psychotherapy Oriented Towards Research“ (1938). Fenichel referiert es als abschreckendes Beispiel: „(…) eine Arbeit (…) die entdeckt, daß alle Psychotherapien sich im Grunde von einander gar nicht so sehr unterscheiden und auch die Psychoanalyse im wesentlichen als eine Erziehung zur höheren Spannungstoleranz wirke, indem das Aussprechen von unangenehmen Dingen, zu dem der Analytiker den Patienten zwingt, diesem allmählich beibringt, daß man auch unangenehme Situationen ertragen kann!“ Fenichels Ausrufungszeichen ist ironisch gemeint, doch ich bin überzeugt, daß Rosenzweig hier die „orgonomische“ Erklärung dafür bietet, daß alle möglichen Therapien (Freud, Adler, Jung, Frankl, Rogers und wie sie alle heißen) tatsächlich wirken: wenn sie gut sind, helfen sie dem Patienten energetische Erregung besser zu ertragen = Entpanzerung! Problem ist nur, daß schlechte Therapeuten dem Patienten all den Unsinn aufoktroyieren, den Freud, Adler, Jung, Frankl, Rogers und andere Sektengründer verzapft haben. Ich würde sogar „Reich“ nennen.

Neulich habe ich im Radio eine Sendung gehört, wo Psychopatienten ihre Erfahrungen mit Psychotherapeuten beschrieben: absolut gruselig. Die eine Therapeutin hat zu wirklich jedem Satz des Patienten einen Kommentar abgesondert („Das ist eine Verdrängung!“, „Ein Kindheitstrauma!“, „Eine anal-sadistische Fixierung!“); die andere Therapeutin war ein Häufchen depressives Elend; und eine weitere Therapeutin bekam einen hysterischen Wutanfall als die Patientin sie schüchtern nach ihrer Qualifikation fragte („Arghhg! Ich mache diese Machtspielchen nicht mit! Hjhiziulkjlk!“). Ein Psychiater einer Landesklinik erzählte seiner Patientin in den Einzelsitzungen regelmäßig seine Bettgeschichten (sic) und Hans-Joachim Maaz leidet nach eigenem Bekunden unter einer narzißtischen Störung: er ist der große Guru, um den sich alles dreht, während die Patienten auf das Niveau von Kleinkindern gedrückt werden.

In der Psyche (Januar 1999) geht der Streit weiter, ob Reich 1934 nun aus politischen oder wissenschaftlichen Gründen aus der Psychoanalytischen Vereinigung ausgeschlossen wurde: Fallend/Nitzschke vs. Schröter. Von beiden Seiten mit ziemlich überzeugenden Argumenten. Ziemlich traurig, daß diese angeblichen „Fachleute“ nicht sehen, daß hier die „politische“ und die wissenschaftliche Sicht untrennbar miteinander verwoben waren: es ging schlicht und ergreifend darum, wer die Realität besser wahrnahm. Geradezu gespenstisch mal wieder sehen zu müssen, wie vollkommen kontaktlos und „neurotisch“ sowohl die linken Ideologen und angeblichen „Reich-Freunde“ Fallend und Nitzschke als auch der „abgeklärte Konservative“ und Reich-Hasser Schröter argumentieren. Brett vorm Kopf – aber seelische Krankheiten behandeln wollen. Diese vollkommene Unfähigkeit funktionell zu denken!

Es waren die Nazis, die den „Diplompsychologen“ eingeführt haben. Am 1.4.41, weil mehr Psychologen für die Kriegsführung benötigt wurden. Also ist nicht nur die Psychiatrie eine Nazi-Sache, sondern auch die psychologische Therapie.

Ich höre gerade von einem neuen Buch von Viktor und Viktoria Trimondi: Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus (Padmos Verlag, 800 Seiten), daß voll und ganz meine Analyse des Buddhismus bestätigt. Der Lamaismus sei ein kriegerischer und aggressiver Kult. Der Tantrismus sei nichts anderes als kruder Sexismus und sexuelle Ausbeutung der Frauen. Ziel sei die Transformation sexueller und weiblicher Energie in spirituelle Macht und politische Macht zugusten einer patriarchalischen Mönchselite. Mit einem ultimativen Anspruch auf Weltherrschaft durch den Dalai Lama als kosmischen Herrscher über Zeit und Raum. Die unlösbare Einheit von Politik und Religion. Saharasia pur. Alles genau so, wie ich es unabhängig in meinem Buddhismus-Aufsatz erläutert habe!

Neulich höre ich mir eine CD von L. Subramaniam mit dem Ragam Sarasvati Priya an und bin vollkommen erschlagen von dem guten Klang: fruchtig, voll, substanzhaft, gefühlsecht. Des Rätsels Lösung: die haben alles, vom Mikrophon bis zum Aufnahmegerät „done exclusively with custom-built vacuum-tube electronics“ und das dann ohne jede digitale Bearbeitung auf die CD gepreßt. Mechanistisch kann man das gar nicht erklären, daß diese Vakuumtechnik, die indirekt mit der Orgonenergie arbeitet, so gut klingt. Deshalb ist auch eine Schallplatte mit S. Balachander von 1962 eine meiner Kostbarkeiten. Verglichen mit den DDD-CDs, auf denen wirklich alles digital aufgenommen und wiedergegeben ist, habe ich z.B. nie gehört, wie jetzt auf der besagten CD, daß, wenn man ganz genau hinhört, die Tambura (ein Begleitinstrument das monoton immer die gleichen vier Töne von sich gibt) anfängt zu „singen“, als wäre sie ein Melodieinstrument. Es ist ganz analog zum dreidimensionalen Tiefensehen, das einen fühlen läßt, als wäre man ein Fisch in einem Ozean aus Orgonenergie. Durch die Vakuumtechnologie wird auch die Audio-Welt „füllig“. Während die digitale Technologie die Welt trockenlegt. Was mich überrascht, ist, daß man das auch über CDs wiedergeben kann, denn Schallplatten sind nun wahrhaftig kein ideales Medium. Ich könnte mir gut vorstellen, daß eine erneuerte Vakuumröhren-Technologie (die ja schließlich nicht ohne Grund durch Transistoren und digitale Verfahren ersetzt wurde) eine wirkliche technologische Revolution bedeuten könnte.

Truman war ein Kleinstadtganove. Eisenhower ein bettlägriges Wrack. Kennedy ein sexsüchtiger Playboy mit Mafiakontakten. Lyndon B. Johnson war organisierte Kriminalität. Nixon – kein Kommentar! Und sein Nachfolger, war ein geistig minderbemittelter Footballspieler mit dem IQ von Gerd Müller. Reich hat dieses Phänomen in der Massenpsychologie am Beispiel Hitlers analysiert: es kommt zu einer Resonanz zwischen der „kleinen“ Struktur des Führers und der Struktur des Kleinen Mannes in der Masse. Deshalb war Kohl auch so beliebt: je mehr er verspottet wurde, desto besser konnte sich der „dumme“ Kleine Mann auf der Straße mit ihm identifizieren. Und je staatsmännischer und überlegener er am Ende wurde, desto weniger funktionierte das, bis er abgewählt wurde.

Siehe Reichs Buch Kleiner Mann, wo Reich den Anbruch des Zeitalters des Kleinen Mannes konstatiert. Es wird also immer schlimmer werden. Bald werden wir nur noch von Volltrotteln regiert werden. Das sieht man auch an der Unterhaltungsindustrie. Am Anfang des Jahrhunderts identifizierte man sich noch mit aristokratischen Gestalten wie Charlie Chaplin. Heute kann niemand mehr über ihn lachen, weil wir uns nicht mehr mit ihm identifizieren können. Stattdessen ist der infantile Mr. Bean populär. Das ist ein massenpsychologisches Phänomen, dessen Bedeutung kaum erkannt wird: je demokratischer die Gesellschaft wird, desto mehr steigen die Menschen ab, unter das Niveau des Irrenhäuslers. Deshalb sah Nietzsche mit der aufkommenden Demokratie den Untergang der Menschheit voraus („der letzte Mensch eine Art Chinese“), während Reich für die Überwindung der formalen Demokratie durch die Arbeitsdemokratie plädierte: den Menschen nicht weniger, sondern mehr Verantwortung aufbürden – auf daß sie zu ernsthaften „Aristokraten“ werden. Das ist auch der tiefere Grund, warum das ACO „rechtsradikal“ und „elitär“ ist. Das Problem geht sehr tief, aber die Verblödung ist wohl soweit fortgeschritten, daß niemand mehr begreift, worum es geht. Und jeder, der die Wahrheit sagt, wird mit „PC“ totgeschlagen.

Im Radio habe ich ein Interview mit dem führenden deutschen Gehirnforscher über den neusten Stand der Gehirnforschung gehört: das mit Eccles’ Theorien, „Geist“ und „mind“, etc. ist wissenschaftlich so tot, toter geht es gar nicht. Interessanterweise benutzte der Prof dazu praktisch genau die gleichen Argumente, die bereits LaMettrie vor über 200 Jahren vorbrachte. Und dann kommt Blasband und macht sich über die angeblich „antiquierten“ Vorstellungen von ACO-Harman lustig und die SaHarrer-Typen meinen, die „moderne Bewußtseinsforschung“ hätte Reichs krude unspirituelle Orgontheorie ins Abseits gestellt…. Interessant war auch, wie der Prof die Psychoanalyse kritisierte: es wäre nach den neusten Ergebnissen kaum vorstellbar, daß das Bewußtmachen unbewußter Komplexe irgendeinen Einfluß auf die subkortikalen limbischen Zentren (also dort wo die Neurose schlummert) ausüben könne: hier wäre (wörtlich) der Charakter des Menschen festgelegt und der ließe sich nicht mehr mit dem kortikalen Bewußtsein verändern. Die Hirnforschung ist also jetzt dort angelangt, wo Reich schon 1934 war.

Zum Gedenken an Elsworth F. Baker: Informationsschrift zum Plan des orgonomischen Zentrums und Laboratoriums des AMERICAN COLLEGE OF ORGONOMY (1981) (Teil 2)

6. Juni 2022

Orgonomie in der Medizin

Eine der Hauptaufgaben des College ist es, Orgontherapie zu gewährleisten und weitere medizinische Orgontherapeuten auszubilden. 1973 rief das College den „American Board of Medical Orgonomy” ins Leben. Durch ihn erhalten Ärzte die offizielle Anerkennung zum Orgontherapeuten. Um diese Anerkennung zu erhalten, muß ein Arzt zuerst die Anerkennung des American Board of Neurology and Psychiatry oder einer anderen Facharztvereinigung vorweisen. Ein Bewerber muß auch eine schriftliche und mündliche Prüfung, die durch das ABMO abgehalten wird, bestehen.

Die Entwicklung der Orgontherapie hat uns auch in ihren Anfangsstadien weit über die Grenzen der traditionellen Medizin und Wissenschaft gebracht. Viele Patienten, die sich einer Orgontherapie unterzogen haben, können ein gesünderes und befriedigenderes Leben bestätigen. Für viele wurde durch ihre Therapie ein befriedigendes Liebesleben möglich. Darüberhinaus haben Orgontherapeuten Schizophrenien erfolgreich behandelt und die Symptome von Depressionen, Hysterien, Herzerkrankungen, Asthma und diverser Neurosen gemildert.

Orgonomie in der Forschung

In den letzten Jahren haben Ärzte und Wissenschaftler unser Wissen über die orgonenergetischen Funktionen erweitert.

  • Dr. Reichs Arbeit wies den Weg zum bioenergetischen Verständnis der Krebserkrankung. Weitere Forschungen auf diesem Gebiet sind darauf ausgerichtet unser Wissen diesbezüglich zu erweitern, und den Krebsprozeß bei Tieren experimentell zu beeinflussen.
  • Fortschritte auf dem Gebiet der Wetterbeeinflussung haben es ermöglicht, mit Hilfe des von Reich entwickelten Cloudbusters Regen zu produzieren und Dürrebedingungen zu lindern. Die Arbeit auf diesem Gebiet bringt die Möglichkeit, die Umweltbedingungen der ganzen Welt zu verbessern.
  • Orgonphysikalische Forschungen werden zu einem tieferen Verständnis und zu einer besseren Nutzbarmachung der Orgonenergie führen.
  • Forschungen auf dem Gebiet der Biologie umfassen unter anderem die Wiederholung und Verfeinerung des von Reich entwickelten Bluttests, einer präzisen und objektiven Methode zur Erfassung der bio-energetischen Lebendigkeit.

Veröffentlichungen und Lehrveranstaltungen über die Orgonomie

Das College unterstützt Kurse, Vorlesungen und Seminare über Orgonomie, unter anderem einen Kurs an der New Yorker Universität, der seit 1968 durchgeführt wird. Außerdem findet 2-mal im Jahr ein Laborkurs statt. Das Journal of Orgonomy, das halbjährlich erscheint, erreicht 2000 Leser in aller Welt.

Gegenwärtig finden alle College-Aktivitäten in den Wohnungen von Mitgliedern statt. Das Labor, das wir bis jetzt für unsere Forschungsarbeit benutzten, wird uns jedoch in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Ziele des ACO

Ein hohes Niveau auf allen Gebieten der Orgonomie zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

Die besten wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Orgonomie zu fördern und zu unterstützen.

Für alle Interessierten Ausbildung, Lehrveranstaltungen und Informationen zu gewährleisten.

Die hohe Stellung und Vollständigkeit der Orgonomie aufrechtzuerhalten, um der Orgonomie einen festen Platz unter den angesehensten Wissenschaften zu garantieren.

Was die Orgonomie braucht

Nach Reichs Tod wurden bis jetzt nur sehr begrenzte Anstrengungen unternommen, die Möglichkeiten, die uns die Orgonomie bietet, zu erkennen und anzuwenden. In den letzten Jahren entstand jedoch das Bedürfnis, die Aktivitäten zu erweitern.

  • Mit dem wachsenden Interesse an Reichs Arbeit, ist auch in Europa das Bedürfnis nach eigener Orgontherapie gewachsen. Der großen Zahl an Interessenten steht in diesem Erdteil jedoch nur ein qualifiziert ausgebildeter Orgontherapeut zur Verfügung, der auch die hohen Anforderungen des ABMO erfüllt. Die Ausbildung zum Orgontherapeuten, die seit Reichs Tod vom American College of Orgonomy geleistet wird, wird in Zukunft verstärkt werden, damit dem steigenden Bedarf an Therapeuten begegnet werden kann.
  • Das große Interesse von Psychologen, Sozialarbeitern und Erziehern an orgonomisch fundierter Arbeit in den verschiedensten Bereichen (Beratung, Schule, etc.) erfordert den Ausbau eines entsprechenden Ausbildungsprogramms. Die Errichtung von orgonomischen Kindergärten und Schulen (nach dem Beispiel der 15th Street School) sind ein weiteres Anliegen. Derartige Projekte werden gefördert.
  • Notwendig ist auch die Errichtung einer orgonomischen Ambulanz, in der zu niedrigen Kosten Schwangerschaftsberatung, Geburtsvorbereitung, Neugeborenenbetreuung und wenn möglich auch die Arbeit mit Kindern bis zur Pubertät geleistet werden. In der Ambulanz soll auch Orgontherapie zu niedrigen Kosten durchgeführt werden.
  • Die Errichtung einer Bibliothek und anderer Lehr- und Lernmöglichkeiten soll die Information über Geschichte und Entwicklung der Orgonomie gewährleisten.
  • Notwendig ist auch die weitere Produktion des Journal of Orgonomy und anderer Publikationen über Reich, die Orgonomie und College-Aktivitäten.
  • Um .dem steigenden Interesse an Orgonomie gerecht zu werden und es zu fördern, müssen die Informationsveranstaltungen erweitert und vertieft werden.
  • Die Forschungsaktivitäten müssen ausgebaut werden.
    • Im Bereich der Wettermodifikation, um der Wüstenbildung auf der ganzen Welt entgegenzutreten.
    • Auf dem Gebiet der Krebsforschung, in Richtung einer funktionalen Behandlung.
    •  Auf dem Gebiet der Orgonphysik, um durch Entwicklung und Verfeinerung neuer Experimente zu einem tieferen Verständnis der Natur der Orgonenergie zu gelangen.
    •  Auf zahlreichen anderen Gebieten, wie Biologie, Sozialwissenschaften, Neugeborenenforschung etc.
  • Die Aktivitäten des American College of Orgonomy waren bis jetzt hauptsächlich auf den amerikanischen Kontinent beschränkt. In Zukunft soll die qualifizierte Ausbildung in den verschiedensten Bereichen auch Interessierten aus anderen Ländern leichter möglich sein.

Um diesen Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde der Plan geschaffen, ein Zentrum für die Orgonomie zu errichten.

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

David Holbrook, M.D.: ÜBER „DAS ENTSPANNEN“, DAS GEFÜHL VON „SINNHAFTIGKEIT“ UND DAS GLÜCK / PANIK, ASTHMA UND DIE VORTEILE EINER PANIKATTACKE / KREISELWELLE, PROJEKTION, PROJEKTIVE IDENTIFIKATION, PHALLISCHE NARZISSTEN VERSUS SCHIZOPHRENE / ÜBER EINFÜHLUNGSVERMÖGEN, LIEBE, POLITIK UND „ENTWEDER-ODER-ISMUS“

8. August 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Über „das Entspannen“, das Gefühl von „Sinnhaftigkeit“ und das Glück

 

Panik, Asthma und die Vorteile einer Panikattacke

 

Kreiselwelle, Projektion, projektive Identifikation, phallische Narzißten versus Schizophrene

 

Über Einfühlungsvermögen, Liebe, Politik und „Entweder-Oder-ismus“

 

Wahrheit und Wirklichkeit (Teil 4): PSYCHOLOGIE, SOZIOLOGIE und MEDIZIN – die widersprüchliche Wirklichkeit

9. Juli 2020

Warum ist die Wirklichkeit, und damit die Wahrheit, so widersprüchlich?

Gegen meine Ausführungen in Teil 3 kann man einwenden, daß Krebs und andere Biopathien sympathisch sind, nicht parasympathisch. Nun, Krebs ist natürlich sympathisch, aber was hat es mit der Bildung von Protozoen-Krebszellen auf Grund der Reorganisation von blauen Bionen aus dem ursprünglichen Krebsgewebe auf sich? Was hat es mit der Entstehung und Ausbreitung von Tumoren auf sich, einem eindeutig parasympathischen Prozeß? (siehe dazu beispielsweise https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4865610/). Schließlich ist „Krebs“ nichts anderes als das Bestreben des Organismus, sich nach all dem sympathischen Zerfall neu zu organisieren (wenn auch auf einer primitiveren Ebene). Auch ist Krebsgewebe in seinen Anfangsstadien kaum von entzündetem Gewebe zu unterscheiden. Die karzinomatöse Krebsbiopathie ist ein sympathisches Theater mit vielen parasympathischen Ereignissen in seinen Sälen, ähnlich dem parasympathischen Asthma, das einen sympathischen Kern hat. Man denke auch an all die parasympathischen entzündlichen Erkrankungen des Darms, der Haut usw.

Dasselbe geschieht heute in der amerikanischen und europäischen Gesellschaft mit der Bildung von „Krebszellen“, d.h. kommunistischen Zellen, der Bildung von „Tumoren“ in Seattle, Stuttgart, Berlin, Hamburg und anderswo, der linksradikalen Ent-Zündung allerorten usw.

Dies ähnelt der Charakteranalyse im psychologischen Bereich mit all den Trieben und Gegentrieben (Abwehr), die gegeneinander arbeiten, während sie als Ganzes wie eine Zwiebel organisiert sind. Bei somatischen Biopathien haben wir ähnliche Schichten von sympathischen und parasympathischen Innervationen. Dasselbe gilt für soziale Biopathien, z.B. das extrem autoritäre Nazi-Regime, das unter der Oberfläche eindeutig antiautoritäre Züge trug, so wie die Adenauer-Demokratie der Nachkriegszeit unter dem „demokratisch-freien“ äußeren viele extrem reaktionäre Züge unter der Oberfläche hatte.

In allen Bereichen ist die menschliche Wirklichkeit dergestalt in sich widersprüchlich: wie bei einer Zwiebel finden sich unter jedem Impuls ein Gegenimpuls, unter dem wiederum dazu einen Gegenimpuls und so immer fort bis zum Kern. Das muß man wissen, um in der Psychotherapie, in der Soziologie („Politik“) und in der Medizin auch nur annäherungsweise vorankommen zu können. Andernfalls muß man nämlich zwangsläufig an der „widersprüchlichen Wirklichkeit“ kläglich scheitern, wie bisher ausnahmslos alle Ansätze letztendlich kläglich gescheitert sind. Außerhalb der Orgonomie, d.h. in der gepanzerten Welt, gibt es letztendlich nur die Lüge!

Paul Mathews: Ideologie und das Nichtglaubenwollen

3. Juli 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen

 

nachrichtenbrief153

17. Mai 2020

Paul Mathews: Ideologie und das Nichtglaubenwollen (Teil 4)

25. April 2020

 

Paul Mathews:
Ideologie und das Nichtglaubenwollen

 

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 56

29. Februar 2020

orgonometrieteil12

56. Das autonome Nervensystem

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 16)

7. Oktober 2018

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