
Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 3. Orgontherapie, e. Energie von Kopf zum Genital!
Schlagwörter: Alexander Lowen, Alexander Neill, Atemübungen, Augen, Aura, Bauchmuskulatur, Beckenmuskulatur, Bioenergetik, Depression, Dreidimensionalität, Eßstörungen, Emotionen, Gehirn, Halluzinationen, Halsstarrigkeit, Hippocampus, Hirnareale, Körperpsychotherapie, Körpertherapie, Lordose, Neurose, Psychiatrie, psychosomatische Erkrankungen, Reinlichkeitserziehung, Schizophrenie, Sehgewohnheiten, Spaltung, spastische Dysphonie, Spiegel der Seele, Verfolgungswahn, Zwerchfell
25. Oktober 2013 um 14:09 |
„John D. Gabrieli (Massachusetts Institute of Technology) et al. konnten jedoch zeigen, daß Schizophrenie damit einhergeht, daß die Teile des neuronalen Netzwerks, das mit der Selbstreflektion verknüpft ist, zu sehr miteinander verbunden sind. Durch die Überaktivierung dieses Systems verschwömmen die Grenzen zwischen der inneren und äußeren Realität. Schizophrene leiden unter der Unfähigkeit, ihre geistigen Ressourcen weg von inneren Gedanken und Gefühlen auf die Außenwelt zu richten.“
Wohl wahr. So gesehen fängt Schizophrenie schon viel früher als bei den „Stimmen“ an, nämlich bei oben beschriebener Unfähigkeit, welche die Halluzinationen als eine mögliche Folge logisch erklärt, auch wenn sie nur eine extreme Variante darstellen. Eine weitaus weniger extreme Variante sind chronische Kopfschmerzen, die Unfähigkeit abends ab- und morgens einzuschalten, Chaos im Kopf beim Versuch, klar zu fühlen, oder die völlig „depersonalisierte“ Herangehensweise, sein Leben ohne wirklichen emotionalen Bezug irgendwie mechano- mystizistisch ordnen zu wollen. So gesehen bin ich hochgradig schizophren. So gesehen ist unsere Gesellschaft stark von Schizophrenie betroffen und durch die zunehmend multimediale, digitalisierte Realität davon geradezu bedroht. Das Problem ist, dass Schizophrenie durch all die unzähligen Möglichkeiten des angenehmen Ausweichens vor dem Wesentlichen verschleiert wird, worunter die Arbeitsfunktion heute schon flächendeckend leidet. Mit der oben beschriebenen chronischen inneren Gebundenheit ist somit nicht genug, sondern sie wird dadurch noch verschlimmert, dass sie sich oftmals nur um „einen“ der beiden Pole Liebe und Arbeit dreht- und man gefährdet ist, hier regelrecht hängen zu bleiben.
25. Oktober 2013 um 14:41 |
Man muss allerdings aufpassen, dass der Begriff „Schiophrenie“ nicht gleich einen Großteil aller Biopathien umfasst. Es wird schon sehr leichtfertig damit umgegangen, wenn im Alltag jede Art irgendwie widersprüchlichen Denkens oder Verhaltens als schizophren bezeichnet wird.
„Eine weitaus weniger extreme Variante sind chronische Kopfschmerzen, die Unfähigkeit abends ab- und morgens einzuschalten, Chaos im Kopf beim Versuch, klar zu fühlen“ – trifft auf SEHR viele Leute zu. „oder die völlig ‚depersonalisierte‘ Herangehensweise, sein Leben ohne wirklichen emotionalen Bezug irgendwie mechano- mystizistisch ordnen zu wollen“ – trifft bei großzügiger Interpretation auch auf sehr viele zu. Ich meine daher, dass eine Krankheitslehre begrifflich möglichst genau in empirischen Kriterien verwurzelt sein sollte – natürlich wiederum ohne sich auf bloße Symptomgruppierung der Art wie bei ICD10 u. dgl. zu beschränken.
25. Oktober 2013 um 17:56 |
Offenbar sind schon die Psychiater des 18.Jh. davon ausgegangen, dass dies so ist. – Auch in den früher „Trinkerheilanstalt“ genannten Fachkrankenhäuser für Suchterkrankungen sind Frühsport – und auch Fahrrad-Ausflüge – üblich.
Ziel?? Ziel ist der Abbau der Panzerung.
Das was hier gesagt wird, kann allenfalls ein Zwischenziel sein – falls der Abbau der Panzerung auf direktem Wege nicht möglich sein sollte!
14. Juli 2026 um 11:24 |
Wie der politisch korrekte Liberalismus die UdSSR zerstört hat: