Drei Eckpunkte der kosmischen (orgonomischen) Perspektive des Christentums

1. Die alttestamentarischen Juden betrachteten die Sünde bzw. die „Schuld“ als eine Art belastender „Substanz“, die auf magische Weise auf ein davon vollkommen freies, d.h. unschuldiges „Opferlamm“ übertragen wird, das dann stellvertretend durch die Opferung bestraft wird, so daß die Schuld aus der Welt verschwindet. Christus ist das endgültige, überzeitliche Opferlamm, das die gesamte Welt von der Schuld befreit. Auf magische Weise versucht die Emotionelle Pest DAS Weltproblem zu lösen: das Über-Ich bzw. die Panzerung zu beseitigen – die „Erlösung“.

2. Das Christus ganz, d.h. zu 100%, Gott und gleichzeitig ganz, d.h. zu 100%, Mensch ist, bedeutet, daß der genitale Charakter ganz und gar die Funktionsgesetze der kosmischen Orgonenergie verkörpert und gleichzeitig genau deshalb ganz und gar eigen ist, unverwechselbar, unwiederholbar.

3. Die Dreieinigkeit bedeutet, daß Gott durch Christus die Welt im Heiligen Geist erschaffen hat. Entsprechend erschafft der Mensch in der Arbeit etwas im Geiste: im Geiste der Liebe, der Freundschaft, der Nation, des Rechts, der Wissenschaft etc. Tut er das nicht, ist es kein Arbeiten, kein menschliches Handeln, sondern nur tierisches Verhalten. Alles, was wir erschaffen, ist vom „Geist“ durchdrungen.

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2 Antworten to “Drei Eckpunkte der kosmischen (orgonomischen) Perspektive des Christentums”

  1. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Die menschlichen Kloaken a la Enzensberger, die Reich derartig haßten:

  2. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Das kommunistische Paradies
    https://www.arte.tv/de/videos/033130-000-A/das-gestaendnis/

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