Posts Tagged ‘Neues Testament’

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20. September 2020

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 72

9. Juni 2020

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72. Die Orgonomie im Zangengriff des Mechano-Mystizismus

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Der rechte Blick auf DIE MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS. Ergänzung: Warum forderte Reich Gesetze zum Schutz der Neugeborenen?

23. April 2020

Gesetze?! Ist das nicht Staatismus, eine weitere Schicht des gesellschaftlichen Panzers, lebensfern und bestenfalls eine bloße Geste? Nun, Reich forderte Gesetze, weil die sich auf der gleichen Ebene bewegen wie Institutionen und Traditionen. Einerseits schützen uns Gesetze vor überkommenen und mittlerweile lebensfeindlich gewordenen Institutionen und Traditionen. (Man kann sich heute gar nicht mehr ausmalen, welche Torturen Reichs Generation beispielsweise durchleben mußte, wenn unverheiratete Paare zusammensein wollten!) Andererseits können Gesetze Institutionen und Traditionen verändern, wenn nicht sogar neue schaffen. Institutionen und Traditionen kann man nur schwer verändern, Gesetze sehr wohl. Man schaue etwa, wie die englische Gesetzgebung die vollkommen ossifizierte und teilweise unfaßbar grausame indische Gesellschaft zwar langsam aber stetig zum Besseren verändert hat.

Warum heben solche Gesetze das Gewicht ganzer Jahrtausende auf? Es sind Gesetze, die an unser angeborenes Gerechtigkeitsempfinden appellieren, an den bioenergetischen Kern. Das verbunden mit dem staatlichen Zwang drängt die institutionalisierte und „traditionalisierte“ Emotionelle Pest schließlich in die Defensive.

In diesem Sinne ist Reichs in Christusmord veröffentlichter Gesetzesvorschlag auch so etwas wie ein „Antigesetz“, d.h. er soll uns, wie angeschnitten, vor der bisherigen Rechtspraxis schützen. Ganz ähnlich wie es der Grundimpetus des Neuen Testaments ist, der vor den Auswüchsen des alttestamentarischen Gesetzes schützen sollte: „Ich aber sage euch…“ Jesus ging es um die Widerherstellung des Rechts im Sinne der Grundintention des Gesetzgebers, also Gottes. Entsprechend ging es Reich um die Rückführung des gepanzerten Patriarchats zum ungepanzerten Matriarchat.

Man kann Reichs Gesetz zum Schutz der Neugeborenen nur vor diesem biblischen Gestus richtig einordnen.

Die Charakteranalyse des Christentums

19. März 2020

Das Christentum ist wie eine Zwiebel, in der jede Schale durch ein weiteres fundamentales Mißverständnis gebildet wird. Als äußerste Schale haben wir das moderne linksliberale Christentum der EKD, das Jesu Kampf gegen die Auswüchse der dominierenden Sekten des damaligen Judentums mißbraucht, insbesondere was deren übersteigerten Nationalismus betraf. Jesus wollte das ursprüngliche humanistische Versprechen des Judentums wieder freilegen, um so eine Integrität zu retten. Es ist ein eklatanter Mißbrauch und schlicht absurd, daraus eine „christliche“ Lehre der Selbstaufgabe und der Opferung der eigenen Nation zu machen!

Eine zweite Schale, die durch das oberflächliche Wörtlichnehmen der Aussagen der Bibel entstanden ist, ist die absurde Vorstellung, daß Jesus an der Spitze himmlischer Herrscharen zurückkehren werde, um Gericht zuhalten. All das im Rahmen erderschütternder, ja das gesamte Firmament aus den Angeln hebender Naturkataklysmen. Offensichtlich waren das nur Sprachbilder. Es glaubt ja auch niemand, wenn in einer Wissenschaft von „welterschütternden Erkenntnissen“ die Rede ist, daß es tatsächlich zu Erdbeben kommt! Auf diese Weise haben die Gläubigen die ursprüngliche Botschaft Jesu der Lächerlichkeit preisgegeben; mit all dem krankhaften Unsinn von Himmeln und Höllen und Apokalypsen.

Womit wir bei der innersten Schale angekommen wären. Was war denn nun diese „ursprüngliche Botschaft“? Jesus war Jude und hat in einer jüdischen Begrifflichkeit gedacht, wo sich Meere spalten und gigantische Himmelserscheinungen dem Volk den Weg durch die Wüste weisen, wo es vor allem aber um das jüdische Gesetz geht, das Jesus auf den Satz reduziert hat, man solle den Nächsten lieben wie sich selbst oder Kantisch ausgedrückt: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst! (Ich verweise etwa auf die eingangs erwähnte Überwindung des jüdischen Nationalismus durch Jesus, um den identitätsstiftenden Kern des Judentums freizulegen.)

Reich zufolge war Jesus schlicht ein genitaler, ein ungepanzerter Charakter, der seine Gesundheit in dem von ihm vorgefunden israelitischen Rahmen und der damals gängigen bombastischen Begrifflichkeit zum Ausdruck gebracht hat. So ist das Christentum aus einem reformierten Judentum dadurch entstanden, daß ein Mißverständnis dem anderen folgte. Erst nach 2000 Jahren sollte jemand auftauchen, der durchschaute, was vorgefallen war und der erkannte, warum dieser hanebüchene Unsinn „christlicher Glaube“ die gesamte Welt dominieren sollte. Stark verklausuliert und extrem verstellt verkörpert das Christentum den genitalen Charakter (Jesus) und damit die kosmische Orgonenergie selbst (Gott) sowie die Tragödie des genitalen Charakters in einer von der Emotionellen Pest (dem Teufel) beherrschten Welt.

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David Holbrook, M.D.: FREIHEITSKRÄMEREI UND GEGENWAHRHEIT

16. November 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Freiheitskrämerei und Gegenwahrheit

 

Der verdrängte Christus: 31. Die Heilige Hochzeit

24. November 2018

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31. Die Heilige Hochzeit

Der verdrängte Christus: 22. Christus und Jesus

3. September 2018

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Der verdrängte Christus: 19. Das ewige Evangelium

15. August 2018

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Der verdrängte Christus: 17. Jesu Funktionalismus

24. Juli 2018

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Der verdrängte Christus: 16. Das Evangelium nach Thomas

18. Juli 2018

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16. Das Evangelium nach Thomas