People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 1)*

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

7 Antworten to “People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 1)*”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Über den Terror, dem wie Konservative alltäglich ausgesetzt werden. Mann, spricht mir der typ aus der Seele!!!

  2. Robert (Berlin) Says:

    • Peter Nasselstein Says:

      Soll das ein Witz sein? Das ist ja kommunistische Propaganda pur. Und ich muß mit meinen Fernsehgebühren solche Scheiße auch noch finanzieren. Allein schon, wenn ich diese Hackfressen der Gesellschafts-„Wissenschaftler“ sehe…

    • claus Says:

      Gerne wird die Emotion – auch: starker Glaube – für solche Massen(selbst)morde verantwortlich gemacht. Also: Emotion muss weg.
      Gestern fiel mir im Syberberg-Interview mit Winifred Wagner auf, dass sie in Zusammenhang mit der Geschichte Bayreuths feststellte, wie heute Begeisterung fehlt. Das Fehlen von Emotion ist nun geradezu ein Ideal geworden. Ich kenne das auch aus dem Grundschulbereich: Eine pädagog. Mitarbeiterin lobte in einer Nachmittagsreflexion, wie lobenswert ein Vater dafür sei, dass er mit seinem Sohn sämtliches Verhalten durchreflektiere. „So wünschen wir uns das.“

  3. Robert (Berlin) Says:

    „Der Faschismus ist nicht nur ein totalitäres oder äußerst autoritäres Regierungssystem, wie Reich überzeugend dargelegt hat. Vielmehr ist es der spezifische Charakter der Menschenmassen in unserer mystisch-mechanistischen Welt, der sich nach Freiheit sehnt und gleichzeitig unfähig zu ihr ist.“

    Heutzutage wird man sehr unglücklich über den Begriff des Faschismus sein, weil er total verzerrt und missbraucht wird. Aber 1942 war es noch nicht abzusehen und das gängige Mem übertüncht Reichs Definition.

  4. O. Says:

    Hier läuft ein Zensur-Bot namens Akismet im Hintergrund und filtert Kommentare raus.

  5. claus Says:

    Nach der Arbeit sucht man sein Heil oder bloßes Vergnügen in – grob gesagt – Sport, ‚Kultur‘ oder Kirche. Sport kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Unter ‚Kultur‘ fällt der Unfug, mit dem Theaterleute, ‚Künstler‘ oder Redakteure – z.T. politisch – unterhalten. Kirche‘ ist Gemeinschaftsaktion ohne Bezug zu Gott/Orgon. Was bleibt einem, das nicht völlig uninteressant ist?

    Mir ist daher überhaupt nicht rätselhaft, warum Leute in People’s Temple landen. In https://www.bbc.com/news/world-us-canada-46241372 sagt eine Überlebende „It was not an unhappy part of my life“. Dieselbe Frau war schon in Woodstock gewesen; und ich denke, es geht eben um Lebensgefühl, Gefühl überhaupt. Was man hier heutzutage tun kann, ist ohne Gefühl, ohne Interesse.

Schreibe eine Antwort zu O. Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: