Posts Tagged ‘Kuba’

Paul Mathews: Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

28. Dezember 2019

 

Paul Mathews:
Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

 

Paul Mathews: People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

1. November 2019

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

Über den Terrorismus (Ende)

23. Oktober 2019

von Paul Mathews, M.A., M.A.C.O.
 

Diese ironische Situation trifft besonders auf eine in sich freiere Gesellschaft zu, die den Ausdruck ihres subversiven Hasses toleriert. Dieser Hass auf die freiere Gesellschaft ist der Hass auf eben diese Freiheit, die für gepanzerte Strukturen so unerträglich ist, insbesondere für intellektuell gepanzerte Charaktere, die noch weniger Bereiche der Entladung haben als muskulär abwehrende Menschen. Wenn man ein Individuum nimmt, das hochenergetisch ist und intellektuell abwehrt, besteht ein großes Potenzial für emotionelles Pestverhalten oder Sympathie für ein solches Verhalten, z.B. Bewunderer von Roten Faschisten und Kriminellen. Es gibt in der Tat einen doppelten Hass: auf die Vater-Staat-Institution (verantwortlich für die quälende Freiheit) und auf die Freiheit selbst (ersehnt, unerreichbar und damit quälend).

Zum Abschluss ihres Artikels (12) im New York Times Magazine, der die Verflechtung der sowjetischen Unterstützung und der verschiedenen Terrorkräfte in Kuba, Libyen usw. dokumentiert, berichtet Claire Sterling:

Die Führer der Zielländer beginnen die Notwendigkeit zu erkennen, hinsichtlich der größeren Gruppen gesetzestreuer Bürger zu handeln, die die Terroristen unterstützen – die Komplizen, unter denen die Terroristen wie Fische im Wasser schwimmen können, wie Mao es ausdrückte. Die Technik des Aufbaus einer solchen zweistufigen Struktur wie in Italien hat unter europäischen Terroristen eine breite Anwendung gefunden . . . Der linke Terrorismus gründet nicht auf authentischen revolutionären Zielen von Gerechtigkeit und Gleichheit für die Arbeiterklasse auf. Er versucht überall, freie Gesellschaften zu demontieren und die verfassungsmäßigen Regierungen dazu zu zwingen, sich wie Polizeistaaten zu verhalten [Bekämpfung der Pest mit ihrer eigenen Taktik]. Und Zivilisten, die mit den Terroristen zusammenarbeiten, sind der Manipulation durch den sowjetischen Sponsor des Netzwerks besonders ausgesetzt.

Diese funktionale Identität zwischen Terroristen, die die Unschuldigen in der ganzen Welt ausnutzen und ermorden und den „Terroristen im grauen Flanell“, die ihre Aktivitäten tolerieren, unterstützen und vernetzen, ist eine tragische, nicht nur für die Sache der Freiheit, sondern auch für das Überleben der Welt selbst.

 

Literatur

12. Sterling, C.: „Terrorism“, New York Times Magazine, March 1, 1981

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 16 (1982), Nr. 2, S. 235-243.
Übersetzt von Robert (Berlin).

Über den Terrorismus (Teil 4)

16. Oktober 2019

von Paul Mathews, M.A., M.A.C.O.
 

Die Makro-Terrorstrukturen, wie Nazi-Deutschland und kommunistische „Vaterländer“, verfolgen die gleichen Ziele wie die bereits erwähnten Mikro-Terror-Gruppen. Beide haben rationalisierende Fassaden und die eine nutzt die andere für ihre gegenseitigen Interessen – vor allem soziale Destruktivität um ihrer selbst willen und als Abwehr gegen den Schrecken des Lebendigen. Auf diese Weise vereinen, verschmelzen und fördern sie die gegenseitige Destruktivität, es sei denn, der eine droht, den anderen zu dominieren, wie bei Festlandchina und der Sowjetunion. Diese Wechselbeziehungen zwischen Makro- und Mikrogruppen wurden von einer Reihe von Sozialwissenschaftlern, Forschern und Flüchtlingen aus diesen Ländern und Organisationen gut dokumentiert. Claire Sterling hat zum Beispiel die sowjetische Rolle im internationalen Terrorismus und ihre Verbindungen zu verschiedenen Terrorgruppen und Organisationen auf der ganzen Welt dokumentiert (4)d. Ganz zu schweigen von der Finanzierung und dem Sponsoring anderer subversiver Aktivitäten, die ihren endgültigen Zielen entsprechen, seien es Gruppen für „Frieden und nukleare Abrüstung“, „USA raus aus (dieser oder jener Region)“, „Hunger und Armut“ und „Befreit (diesen oder jenen ‚politischen Gefangenen‘ oder ‚Opfer des Rassismus‘)“, usw., usw.

Das Obige ist analog zu dem, was in den charakterologischen Tiefen gepanzerter Strukturen geschieht, wie von Reich beschrieben (5, S.315f)e. Es gibt nicht nur eine Schichtung menschlicher Triebe und Abwehrkräfte, wie sie von den frühen, ödipalen Frustrationen herrührt, sondern auch eine Verschachtelung der verschiedenen Abwehrmechanismen: „Die Schichten der Panzerung sind also ineinander geschachtelt, indem jeder abgewehrte Trieb gleichzeitig im Dienste der Abwehr von noch Tieferem steht. . .“

Wenn wir diese klinischen Faktoren auf die soziale Bühne übertragen, können wir sehen, dass die verschiedenen sozialen Strukturen und Aktivitäten die gleiche Funktion haben: die gesellschaftliche Abwehr gegen bedrohliche Wahrheiten und Phänomene zu stärken, die die starren, charakterologischen Abwehrkräfte katastrophal erschüttern könnten. Diese Funktionen treten auf unbewusster Ebene und als struktureller Zwang auf.

Selbst ein gewöhnlicher Neurotiker, der weder unmoralisch noch absichtlich destruktiv ist, kann in die Dynamik eines sozial verleiteten destruktiven Verhaltens verwickelt werden. Dies kann durch Duldung, Angst, Unbeweglichkeit, Furcht vor Aggression oder Überreaktion aufgrund einer Stauung, die eine Entlastung sucht, geschehen. Er wird der Pest unbeabsichtigt Unterstützung und Glauben schenken oder sich von der Erregung seiner sekundären Schicht verführen lassen. Pornografie ist eine Erregung dieser Art. Sie kann „sicher“ eingesetzt werden, da sie den Kern nicht bedroht, obwohl sie die Stauung verschlimmert und auf lange Sicht schädlich ist. Die Gewalt des Terroristen, die von dieser sekundären Natur ist, bietet ihm manche vorübergehende und illusorische Entlastung von tief verwurzelten Spannungen. Was auch immer sich hinter den gesellschaftspolitischen Verkleidungen verbirgt, sein eigentliches Ziel ist zweierlei: eine blindwütige und zerstörerische Entladung von hohen Pegeln gestauter Energie und die Zerstörung von allem, was durch seine Natürlichkeit, Kreativität und Konstruktivität die der sekundären Schicht zugehörige Abwehr bedroht und ihn seine unerträgliche organismische Unbeweglichkeit erleben lässt. Daher, wie Wilson betont (a. a. O.):

Was auch immer die Grundursachen des Terrorismus sind . . . die Terroristen entwickeln schnell und unweigerlich ein Interesse an dem, was sich Problemlösungen widersetzt. Sie werden alles tun, was sie können, alle notwendigen Allianzen eingehen (einschließlich Allianzen mit gewöhnlichen Kriminellen und mörderischen Wahnsinnigen) [Verschachtelung], um jede „politische Lösung“ zu verhindern, bis fast zur Zerstörung des Staates selbst [wie zum Beispiel in El Salvadorf]. Sie werden also ihre Angriffe größtenteils gegen Gruppen richten, die einen konstruktiven Wandel anstreben . . . Das Ziel des wahren Terroristen ist es nicht, den Fortschritt zu beschleunigen, sondern eine faschistische Reaktion hervorzurufen.

Orgonomisch gesehen ist es die „zugrunde liegende [verborgene] Ursache“, die den Terroristen motiviert. Das Letzte auf der Welt, was er sich wünscht, ist eine sozial konstruktive Entwicklung, die seine Zugänge zur sekundären Entladung drosselte. Das wäre für ihn katastrophal.

 

Anmerkungen des Übersetzers

d The Terror Network: The Secret War of International Terrorism (Deutsch: Das internationale Terror-Netz. Der geheime Krieg gegen die westlichen Demokratien, Scherz Vlg.) ist ein 1981 von Claire Sterling herausgegebenes Buch, in dem argumentiert wird, dass die UdSSR Terroristen als Stellvertreter einsetzt.
Zum Teil wegen des Buches gab der CIA-Direktor William J. Casey eine Einschätzung des Nationalen Geheimdienstes zur sowjetischen Unterstützung des Terrorismus in Auftrag. Nachdem Casey den Entwurf der Einschätzung erhalten hatte, beanstandete er, dass der Entwurf über die sowjetischen Beziehungen zum Terrorismus weniger enthielt als das Buch von Sterling.
Michael Ledeen bewarb die Behauptungen des Buches, als es veröffentlicht wurde. Er wurde in der konservativen Zeitschrift National Review zitiert und behauptete, dass „fast alles, was Claire sagte, durch Stasi-Akten bestätigt wurde“, die nach dem Ende des Kalten Krieges auftauchten.

e Verlag: Farrar, Straus and Giroux; 3. Auflage: S. 301.
Charakteranalyse, Kiepenheuer& Witsch, 1989, S. 416/17.

f Die Farabundo Marti Liberation Front (FMLN) wurde 1980 mit kubanischer Unterstützung gegründet, als sich vier linke Organisationen und die Kommunistische Partei El Salvadors zusammenschlossen, um die salvadorianische Regierung gewaltsam zu stürzen. Während des 12-jährigen salvadorianischen Bürgerkriegs (1980-92) versuchte die FMLN, die Regierung zu stürzen, indem sie eine Strategie verfolgte, die bewaffneten Kampf, Terrorismus und kommunistische politische Indoktrination beinhaltete. Die Gruppe erhielt auch finanzielle Unterstützung und Waffen vom Sowjetblock und von Kuba. Der folgende Bürgerkrieg kostete 80 000 Menschenleben und führte zu 1 Mio. Flüchtlingen.

 

Literatur

4. Sterling, C.: The Terror Network. New York: Holt, Rinehart and Winston, April 1981
5. Reich, W.: Character Analysis. 3rd enl. ed. New York: Orgone Institute Press, 1949

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 16 (1982), Nr. 2, S. 235-243.
Übersetzt von Robert (Berlin).

Das Weltgeschehen, die Medien und Modju (Teil 6)

16. August 2019

 

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Das Weltgeschehen, die Medien und Modju (Teil 4)

11. August 2019

 

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Das Weltgeschehen, die Medien und Modju (Teil 2)

8. August 2019

 

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Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

19. Mai 2019

 

Paul Mathews:
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People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 5)

11. Mai 2019

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 4)

9. Mai 2019

 

Paul Mathews:
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