Der verdrängte Christus: 7. Die Beschneidung

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

7. Die Beschneidung

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7 Antworten to “Der verdrängte Christus: 7. Die Beschneidung”

  1. Denis Roller (Freiburg) Says:

    Diese „Präzision“ ruft bei mir mal wieder sehr viel Assoziationen gleichzeitig aus:

    Diese widerliche Unterwürfigkeit, die man kleinen Kindern schon eintrichtert, ist tatsächlich nur „schwul“ und „scheiße“.

    Die versteckten Gesichter der Homosexualität…

    „Von gläubigen Christen geht die gleiche depressive Grundstimmung aus, wie von Menschen, die in ihrer Kindheit sexuell mißbraucht worden sind. Sie identifizieren sich mit dem Sohn, der von seinem Vater an ein Kreuz genagelt und zu Tode gefoltert worden ist.“

    Leider, leider, leider ist es viel einfacher an das Problem der gepanzerten Welt „negativistisch“ heranzugehen, also permanent ausfindig zu machen, wie lebendiges Leben eben nicht aussieht. Daher diese „Infantilität des Mißbrauchten“- man kann den Kontakt zum „Vater“ nur aufrecht erhalten, so das „Dogma“, wenn man bereit ist, viel Widerstand und Schmerz „anzunehmen“. Klar, dass dies deprimiert: Wo sind die „positiven“, lebensbejahenden Vorbilder? Die genitalen Charaktere? Wo sind die Gründe, „Ja“ zu sagen zum Leben, wenn ein Kind die Eltern fragt, was das denn alles soll? Was soll man angesichts der perspektivischen Misere, also des Vakuums an gesunden Vorbildern, anderes machen, als fatalistisch sein Kreuz zu tragen und darauf zu hoffen, dass das Leben sich seinen Weg „vegetativ“ bahnt, anstatt selbst „aktiv“ zu werden? Man sieht vor lauter Panzern die Panzerung nicht mehr. Wäre einem der eigene Panzer bewusst und wäre man gesund genug den Unterschied zwischen Ideal und Wirklichkeit ausfindig zu machen, könnte man „aktiv“ werden, indem man einfach eine Entscheidung trifft und die Konsequenzen trägt- statt sein „Kreuz“, also den Panzer. Mir ist der Unterschied nicht immer bewusst- was mich teilweise sehr deprimiert: Womit wir wieder beim Teufelskreis wären…

    Die „furzenden“ Cowboys, ganz genau. Die gesamte Perspektive dessen, was erstrebenswert und glückversprechend im Leben ist, reduziert sich in gewohnter Hollywood- Manier oftmals d.h. bei vielen, auf die zusammengekniffenen Arschbacken des amerikanischen Traums, scheint mir. Ein errigierter Phallus, der stur nach vorne gerichtet wie das Space shuttle das Leben in den (Würge-)Griff bekommen soll- anstatt wie ein Ufo diskusförmig- funktional oder wie eine Kiefer wachsend, sich sinnvoll verzweigend, expansiv-expiratorisch in den Raum sinnvoller Selbstregulation frei hinein bewegt. Oder wieso all die Gesellschaftsdrogen wie Kaffee, Alkohol oder Nikotin? Deswegen gibt es auch soviele Raucher: Sie „kämpfen“ sinnlos, ihre ganze akkumulierte Energie kommt gar nicht zum Einsatz und wird durch die sinnlose „Ersatzfunktion“ Nikotinabbau im Körper aufgefangen, so dass ein neurotisches (Sucht-) Gleichgewicht besteht, dass sich buchstäblich von den realen Anforderungen des Lebens „ent- koppelt“ hat (Ich kann bei alldem nur von mir selbst und meinen Beobachtungen reden).

    Im Gegensatz zum homosexuellen Machtkampf muss sich lebendiges Leben nicht duckmäuserisch verbiegen, wenn es zu weit vorgedrungen ist bei seiner „Akkumulation“, sondern es lernt einfach dazu und passt sich an. Irgendwann als Kind habe ich begriffen, wie schädlich und lebensfern meine Vorbilder sind, ob nun Batman oder der gepanzerte Ritter der Tafelrunde. Da ist „unsere kleine Farm“ schon näher am Kern gewesen…

  2. Robert (Berlin) Says:

    Treffender wäre der Ausdruck „Kinderschändung“, denn die Reduzierung des Penis-Schutzes und die vollkommen unsinnige Begründung verbergen nur schlecht den Sadismus und die Gehirnwäsche der Angelegenheit.
    Auch fällt die Trennung der Geschlechter auf, die nicht mal gemeinsam Tanzen dürfen.
    Wikipedia schreibt: „Der Ursprung des Brauchs der Beschneidung ist weitgehend ungeklärt. Vermutlich haben patriarchale Stammesgesellschaften die Beschneidung beider Geschlechter eingeführt. Älteste Überlieferungen des Rituals deuten auf Volksgruppen, die in ariden, wüstenähnlichen Regionen lebten.“
    Also wieder Saharasia!

    – – –

    Auffallend ist die enge Korrelation zwischen Beschneidung und Homosexualität. Es gibt ohne Übertreibung praktisch keinen moslemischen Mann, der keine homosexuellen Erfahrungen gemacht hat. (Man schaue sich etwa die Lebensgeschichte von Hamed Abdel-Samad an.)

    Siehe dazu:
    http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/gaddafi-vor-seinem-tod-vergewaltigt.html

  3. O. Says:

    Beschneidungen und Verstümmelungen sind absolut inakzeptabel, auch als „Erklärung“ eines milderen Opferrituals (außerirdischer) „Götter“. In gleichem Sinne sind auch religiöse Gemeinschaften unakzeptabel, die sexuelle Unterdrückung predigen und zur Aufrechterhaltung des Patriarchiats sorgen.
    Einen Entwicklung zum Matriarchat wird es auf diesem Planeten nicht geben, daher lassen sich nur neue Wirtschafts- und Gesellschaftsformen entwickeln. Dies würde zunächst einer neuen Theorie bedürfen, wie sie für den psychischen Bereich von W. Reich skizziert wurde und einen breiten Konsens hierrüber.

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    Heute habe ich vom Titel Charakteranalyse der Bibel nicht eine Idee bekommen, was nun folgen würde. „Übertreibung…“ schoss mir als erstes durch den Kopf. Doch Herr Nasselstein hat mir vor Augen geführt was für ein abgrundtiefes, beschämendes, krankes Weltbild mit den Religionen und mit Freuds Psychoanalyse verbreitet wird. Letzteres ist nicht etwas eine Analyse, sondern eine zusätzliche Installation des „Gesetztes“ des Ödipuskomplexes und der Kastrationsangst. Jesus der durch die Kreuzigung (letztlich) von seinem „Vater“ kastriert wird, was für ein schreckliches Bild, das wir anbeten.

    Die selbstverständlich und sexuell erwartete und dargestellte „passiv feminine“ Unterwürfigkeit der Frau gegen die nicht ein Wort erhoben wird. Die Frau, die nur eine Jungfrau oder Mutter sein kann und kultisch verehrt wird als asexuelles Wesen, so dass der Manne nur homosexuell werden „kann“.

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    Was für ein Bild: Die Amerikaner, die den Konvoi von Gadaffi auf der Brücke stoppen mit Raketenbeschuss, um den Lynchmord „rituell“ vollziehen zu lassen. Es genügt nicht das Töten in Form einer Hinrichtung, sondern die sexuelle Erniedrigung und Folter muss symbolisch vollzogen werden, was unsere Medien wohl „märchenhaft“ verschleiern wollten: „Schussverletzung“ in Kopf und „Bauch“.

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    Einmal mehr wünsch ich mich weit weg vom Planet der „naked apes“ (… Affen).

  4. Peter Nasselstein Says:

    https://returntonow.net/2017/05/11/man-relives-circumcision-heals-trauma/

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