Wilhelm Reich und die Ukraine

Reich wurde in einem Gebiet geboren und ist aufgewachsen, das heute zum westlichsten Teil der Ukraine gehört. Die Einzelheiten kann man auf der Website https://www.wilhelmrei.ch/ nachlesen.

Nach dem Ersten Weltkrieg stand das Deutsche Reich ständig am Rande des Bürgerkrieges, während sich die Sowjetunion aus einem blutigen Bürgerkrieg herausschälte. Man war alles andere als geborene Freunde, denn die Komintern tat alles, um einen blutigen Bürgerkrieg in Deutschland zu befeuern, und die Deutschen standen auf Seiten der Weißen; eine Unterstützung, die von den Sozialdemokraten bis zum rechten Rand des politischen Spektrums reichte. Außerdem hatten die Deutschen mit der Sowjetunion noch ein Hühnchen zu rupfen, denn die hatte alles getan, um ihren vertraglichen Verpflichtungen von Brest-Litowsk nicht nachzukommen, womit sie gewichtig zur wirklich „ungerechten“ deutschen Niederlage im Weltkrieg beigetragen hatte. Aber was mehr zählte als Ideologie und Gefühle war die geostrategische Lage der beiden Nationen, die zu diesem Zeitpunkt gemeinsam die absoluten Parias der Weltpolitik waren. Buchstäblich der Abschaum der damaligen Menschheit, sahen sich die Reichswehr (in Gestalt der Freikorps die Schlächter der Roten in Deutschland) und die Rote Armee (die Schlächter der Weißen in Rußland) gezwungen eng miteinander zu kooperieren. Die Russen profitierten von der Expertise und Technik der Deutschen, während die Deutschen in den Weiten Rußlands frei von der Kontrolle der Entente Manöver abhalten und sogar Waffen produzieren und testen konnten.

Die Periode der Unsicherheit endete in beiden Ländern etwa 1923. In diesem Jahr scheiterte Hitlers Marsch nach Berlin, er kam in Haft und wurde dort über Rudolf Heß mit den Ideen Karl Haushofers, Professor für Geopolitik, bekannt gemacht: die Zukunft Deutschlands läge in den unermeßlichen Weiten Eurasiens („Lebensraum im Osten“). Nach der Machtergreifung Hitlers 10 Jahre später wurde die bereits auslaufende Zusammenarbeit mit der Roten Armee aus ideologischen Gründen endgültig gestoppt und Hitler bereitete sich auf einen kolonialen Eroberungskrieg gegen „die Slawen“ vor. Dieser begann denn auch nach einem genauso kurzen wie absurden Intermezzo: der Renaissance der deutsch-sowjetischen Freundschaft im Hitler-Stalin-Pakt. Im Gegensatz zu seinen Generälen, die auf das Machtzentrum Moskau konzentriert waren, richtete sich Hitlers eigentliches Augenmerk auf die Ukraine als Kornkammer und in jeder Hinsicht „westlichster“ Teil der Sowjetunion. Tatsächlich stand diese dank des Verlustes der Ukraine knapp vor dem Kollaps, vor dem sie nur die Unterstützung durch die USA gerettet hat.

Nach dem Krieg taten die USA alles, um eine Allianz zwischen Bonn bzw. Berlin und der Sowjetunion bzw. Rußland zu verhindern. Das war natürlich anfangs alles durch Kommunismus und Kalten Krieg überlagert, tritt aber jetzt aktuell klarer denn je zutage. Biden riskiert eher einen Dritten Weltkrieg, wieder mit Deutschland im Zentrum, als es zuzulassen, daß ein neues Machtzentrum entsteht: Deutschland und seine Expertise in enger Allianz mit Rußland, d.h. mit freiem Zugriff auf die unendlichen Weiten Nord- und Zentraleurasiens.

Dieser geopolitische Zentralkonflikt des Planeten hat Reichs Leben bestimmt. Man denke nur an das Berlin Anfang der 1930er Jahre. Nachdem sich Moskau mit dem endgültigen Sieg Stalins über Trotzki als Zentrum des Weltkommunismus fest etabliert hatte, war es nicht im Interesse der KPdSU, daß die Kommunisten in Berlin an die Macht kamen. Alles wurde getan, um einen Erfolg der KPD unmöglich zu machen, denn über kurz oder lang wäre die Führungsrolle von Moskau und den Russen nach Berlin und den Deutschen übergegangen. Hingegen bot ein Hitler an der Macht Stalin die Möglichkeit schließlich ganz Europa mit der Roten Armee von der „faschistischen Barbarei“ zu befreien, d.h. im Endeffekt ein großrussisches Reich zu errichten.

Das oben Umrissene ist m.E. der „materialistische“ Kern der gegenwärtigen Ukraine-Krise. Es geht um materielle Interessen. Das Fressen steht immer am Anfang, vor jedweder Ideologie, jeder Sexualität, etc. Reichs Entdeckung war, daß die in den Massen Struktur gewordene Sexualunterdrückung das Unmögliche schafft, nämlich, daß diese schließlich gegen ihre eigenen Interessen, letztendlich gegen ihre „Freßinteressen“ handeln und den Stalins und Hitlers dieser Welt die Macht über sich geben. Das sieht man sehr schön an den heutigen seelenverkrüppelten Deutschen, die in ihrer überwiegenden Mehrheit sich gegen Putin und Rußland mobilisieren lassen und für einen durch und durch korrupten Mafiastaat wie die Ukraine BUCHSTÄBLICH hungern und frieren wollen, statt im Verein mit Rußland und mit dem Goldrubel in eine sichere, satte und warme Zukunft voranzuschreiten.

Und Gemach, ich mache mir über Putins Charakter und den russischen Faschismus keinerlei Illusionen, auch nicht über die „saharasische“ Natur von „Rußland an sich“. Aber ich will nicht „die Welt retten“, sondern frage mich, was im DEUTSCHEN Interesse ist. Was jedenfalls nicht im deutschen Interesse ist, ist die Aufnahme von Millionen von Afroukrainern und die weitere Zersetzung der Reste der deutschen Kultur durch die politisch korrekte trans Jaucheflut aus dem Westen.

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10 Antworten to “Wilhelm Reich und die Ukraine”

  1. Peter Nasselstein Says:

  2. Peter Nasselstein Says:

    Mein Lieblingspolitiker Björn Höcke soeben auf Facebook:

    Otto von Bismarck zum 207. Geburtstag
    »Ob wir gut leben, entscheidet die Innenpolitik. Ob wir leben die Außenpolitik.« Dieser Konrad Adenauer zugeschriebene Satz wird nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine in seiner Richtigkeit wahrscheinlich auch von sonst eher apolitisch lebenden Menschen in Deutschland nachvollzogen werden können. Der Ukraine-Krieg kann zum europäischen, ja zum Weltkrieg eskalieren bzw. eskaliert werden. Die Situation ist jedenfalls brandgefährlich.
    Der eingangs zitierte Satz hätte auch von Otto von Bismarck ausgesprochen werden können. Bismarck war nicht nur Realpolitiker, sondern brachte mit der deutschen Einheit 1871 ein außenpolitisches Meisterstück zustande, auf das er jahrzehntelang hingearbeitet hatte.
Als preußischer Botschafter in Rußland und Frankreich konnte er persönliche Kontakte zu den politischen Eliten der beiden europäischen Flügelmächte knüpfen und sich in die Mentalität und die politische Ordnungsvorstellungen selbiger hineinfinden. In seiner St. Petersburger Zeit, die von 1859 bis 1862 dauerte, baute er eine vertrauensvolle Beziehung zum russischen Zaren Alexander II. auf. Als Bismarck dem Zaren am 8. April 1862 seine Abberufungsurkunde von seinem Dienst als Botschafter in Rußland überreichte, hatte Preußen die russische Freundschaft gewonnen. Bismarck berichtet an den preußischen König: »Zum Schluß gab mir der Kaiser (…) in sehr bewegten Worten den Auftrag, Eurer Majestät bei meiner Ankunft in Berlin nochmals mündlich zu versichern, daß er unter allen Umständen entschlossen sei, an der innigen Freundschaft mit Eurer Majestät festzuhalten und hierzu nicht nur durch die Bande des Blutes und die ererbten Neigungen seines Herzens getrieben werde, sondern auch das engste Bündnis mit Preußen als das allein den Interessen Rußlands entsprechende erkenne. Von beiden Ländern, sagte Seine Majestät, habe keines auf Kosten des anderen etwas zu gewinnen oder zu erstreben, sondern beide seien gegen mannigfache durch den gegenwärtigen Zustand Europas bedingten Gefahren aufeinander angewiesenen.« (Zitiert nach Prof. Baron Boris Nolde: Die Petersburger Mission Bismarcks 1859-1862, S. 198/199)
    Ich stelle mir oft die Frage, wie Bismarck wohl die gegenwärtige Lage in Europa einschätzte, die sich natürlich stark von der des Jahres 1862 unterscheidet, und was er den gegenwärtigen politischen Akteuren riet? Welche Inhalte hätte wohl eine von Bismarck gehaltene »Rede an die deutsche Nation« im Jahr 2022? Die Bundesrepublik Deutschland würde er als von fremden Mächten unterwandertes und fremdbestimmtes Land charakterisieren. Seine in transatlantischen Netzwerken gegen die deutschen und europäischen Interessen sozialisierten politischen »Eliten« würde er scharf kritisieren. Für ihn wären Politiker vom Schlage eines Olaf Scholz, einer Annalena Baerbock oder eines Friedrich Merz einfach nur globalistische Sprechpuppen. Er würde die Einmischung der USA als raumfremde Macht in Europa als friedensgefährdend einordnen und Werbung für eine neue multipolare Friedensordnung machen. Ja, auch er würde Rußlands Angriffskrieg auf die Ukraine als völkerrechtswidrig bezeichnen, aber er würde im selben Atemzug darauf hinweisen, daß ein Angriffskrieg auf einen souveränen Staat immer völkerrechtswidrig ist, gleich von wem er vom Zaun gebrochen bzw. für welche »Werte« er angezettelt wird. Und er würde den gutgläubigen und gutmenschlichen deutschen Michel daran erinnern, daß Staaten Interessen haben, die sie durchzusetzen trachten, unabhängig davon, ob sie das relativ unverfroren machen oder dabei Demokratie und Menschenrechte wie eine Monstranz vor sich hertragen. Sein Schlußappell beinhaltete die Mahnung an uns Deutsche, Hysterie und Hypermoralität endlich hinter uns zu lassen und zur Realpolitik zurückzukehren. Am Ende würde er wohl ausrufen: Bleibt auch mit Rußland im Gespräch!
    Heute vor 207 Jahren erblickte Otto von Bismarck auf Schloß
    Schönhausen nahe der Elbe bei Stendal das Licht der Welt.
    Er fehlt.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Die Jauche:

    https://www.breitbart.com/politics/2022/03/31/white-house-deploys-transgender-jeopardy-champion-to-condemn-scary-republican-laws/

  4. Peter Nasselstein Says:

  5. Peter Nasselstein Says:

  6. Peter Nasselstein Says:

  7. Peter Nasselstein Says:

    Und Covid nicht vergessen:

    This is basically the same issue as in WR vs. the FDA!

    https://www.bitchute.com/video/WBy4VwG942oD/

  8. Robert (Berlin) Says:

    Erdgasschock: USA lachender Dritter! Bundesregierung FREMDBESTIMMT oder wahnsinnig? Erschreckendes!

  9. Robert (Berlin) Says:

    Wäre Joe Biden heute Präsident der USA?
    Hunter Bidens Laptop „der Hölle“

    von Bettina Röhl

    https://www.alexander-wallasch.de/gastbeitraege/hunter-bidens-laptop-der-hoelle

    Zitat:
    „Die Inhalte auf dem Laptop von Hunter Biden über Hunter Bidens höchst dubiose Auslandgeschäfte mit der Ukraine (Burisma-Affäre), Millionendeals mit chinesischen Großfirmen und der KPCh, und um geheime Deals mit Kasachstan, Geschäfte, bei denen auch der heutige Präsident der Vereinigten Staaten, Joe Biden, immer wieder eine Rolle zu spielen scheint, sind ein gigantischer Skandal mit 1000 Details, den die New York Times versucht hat in diesem Artikel zusammen zu puzzeln.

    Und es geht auf dem Laptop von Hunter Biden auch um (seinen) Crack-Konsum und Bildmaterial von Sex mit minderjährigen Kindern in China, die im Oktober 2020, kurz vor der Präsidentenwahl in den USA, als diese das erste Mal in der Öffentlichkeit auch nur erwähnt wurden, so ungeheuerlich und vor allem wohl auch so ungeheuerlich gefährlich für die Bidens schienen, dass die Medien nicht nur nicht darüber berichteten, sondern dass die High Tech-Firmen wie Twitter, Facebook und die Google-Tochter YouTube jede Veröffentlichung darüber sofort sperrten und aggressiv unterbanden.“

  10. Robert (Berlin) Says:

    Generalmajor Gerd Schultze-Rhonhof: Ist Putin wirklich ein Kriegsverbrecher?

    https://wir-selbst.com/2022/04/03/generalmajor-gerd-schultze-rhonhof-ist-putin-wirklich-ein-kriegsverbrecher/

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